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Bavarese Roman - Spiegel-Bestseller. „Reisinger weiß, wovon er schreibt.“ Ulrich Tukur

9

17,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.09.2024

Verlag

Heyne

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

20,3/13,4/3,3 cm

Gewicht

424 g

Farbe

Hellblau / Mokka

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-42915-4

Beschreibung

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.09.2024

Verlag

Heyne

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

20,3/13,4/3,3 cm

Gewicht

424 g

Farbe

Hellblau / Mokka

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-42915-4

Herstelleradresse

Heyne Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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Koks und Schickeria zwischen Obst und Gemüse

Fee04 am 24.01.2025

Bewertungsnummer: 2394541

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Bavarese“ von Leo Reisinger Verlag: Heyne Eine Liebe zwischen Kokain und Gemüse, ein Kampf um ein begehrtes Wiesn-Zelt und Münchners High Society zwischen italienischer Mafia. Reisingers Debütroman holt mich als Leserin in ein unbekanntes München; frühmorgens in der Großmarkthalle wird gefeilscht, und es herrscht das Motto: „Viel Haben kommt von wenig Geben.“ (S.19) Und doch findet man auch Menschen mit Herz, und denen ist der Charakter noch ein bisschen wichtiger als Geld. Lene, alleinerziehende Gemüsehändlerin, kämpft um jeden Cent. Oftmals kann sie die Lieferanten nicht bezahlen und muss anschreiben lassen. Jede noch so kleine Verzögerung in der Bezahlung ihrer Kunden ist gravierend für die junge Frau. Erschwerend kommt hinzu, dass sie oftmals ihren kleinen Sohn Luca mitnehmen muss. Brunner, ein großer Gemüselieferant, half Peiffer, einem mittlerweile sehr renommierten Gastronom der Münchner Schickeria seine Restaurants aufzubauen. Er beliefert ihn seit Jahren und einiges läuft am Finanzamt vorbei. Beide Männer profitieren jahrelang voneinander bis Pfeiffer auf die Idee kommt, ein Zelt auf der Wiesn zu bekommen. Nun muss er sauber wirken fürs Finanzamt und kündigt Brunner seinen Vertrag. Sepko, Brunners rechte Hand, lernt Lene und ihren Sohn auf dem Markt kennen. Er ist fasziniert von der Frau und versucht ihr zu helfen. Aber auch Pfeiffer hat ein Auge auf die junge Frau geworfen. Er beeindruckt nicht nur mit seiner charmanten Art, sondern auch mit seinem Einfluss und seinem Reichtum. Reisinger zieht uns in ein München, das wir nicht kennen; seine Charaktere sind erfrischend und natürlich, sehr authentisch und vor allem sympathisch. Kurzzeitig fährt er mit uns nach Italien, zeigt, was geschieht, wenn man sich gegen „die Familie“ auflehnt. Zwischen Krimi und Liebesgeschichte lässt uns der Autor einen Einblick in das Leben der Münchner Schickeria und der Vetternwirtschaft erahnen. Auch werden die Themen Geldwäsche, Prostitution und die „sauberen“ Politiker/Beamten thematisiert. Das Buch liest sich flüssig und der Autor fesselt mit seinem Schreibstil. Der bayerische Lebensstil wird authentisch vermittelt, und das Buch unterhält hervorragend.

Koks und Schickeria zwischen Obst und Gemüse

Fee04 am 24.01.2025
Bewertungsnummer: 2394541
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Bavarese“ von Leo Reisinger Verlag: Heyne Eine Liebe zwischen Kokain und Gemüse, ein Kampf um ein begehrtes Wiesn-Zelt und Münchners High Society zwischen italienischer Mafia. Reisingers Debütroman holt mich als Leserin in ein unbekanntes München; frühmorgens in der Großmarkthalle wird gefeilscht, und es herrscht das Motto: „Viel Haben kommt von wenig Geben.“ (S.19) Und doch findet man auch Menschen mit Herz, und denen ist der Charakter noch ein bisschen wichtiger als Geld. Lene, alleinerziehende Gemüsehändlerin, kämpft um jeden Cent. Oftmals kann sie die Lieferanten nicht bezahlen und muss anschreiben lassen. Jede noch so kleine Verzögerung in der Bezahlung ihrer Kunden ist gravierend für die junge Frau. Erschwerend kommt hinzu, dass sie oftmals ihren kleinen Sohn Luca mitnehmen muss. Brunner, ein großer Gemüselieferant, half Peiffer, einem mittlerweile sehr renommierten Gastronom der Münchner Schickeria seine Restaurants aufzubauen. Er beliefert ihn seit Jahren und einiges läuft am Finanzamt vorbei. Beide Männer profitieren jahrelang voneinander bis Pfeiffer auf die Idee kommt, ein Zelt auf der Wiesn zu bekommen. Nun muss er sauber wirken fürs Finanzamt und kündigt Brunner seinen Vertrag. Sepko, Brunners rechte Hand, lernt Lene und ihren Sohn auf dem Markt kennen. Er ist fasziniert von der Frau und versucht ihr zu helfen. Aber auch Pfeiffer hat ein Auge auf die junge Frau geworfen. Er beeindruckt nicht nur mit seiner charmanten Art, sondern auch mit seinem Einfluss und seinem Reichtum. Reisinger zieht uns in ein München, das wir nicht kennen; seine Charaktere sind erfrischend und natürlich, sehr authentisch und vor allem sympathisch. Kurzzeitig fährt er mit uns nach Italien, zeigt, was geschieht, wenn man sich gegen „die Familie“ auflehnt. Zwischen Krimi und Liebesgeschichte lässt uns der Autor einen Einblick in das Leben der Münchner Schickeria und der Vetternwirtschaft erahnen. Auch werden die Themen Geldwäsche, Prostitution und die „sauberen“ Politiker/Beamten thematisiert. Das Buch liest sich flüssig und der Autor fesselt mit seinem Schreibstil. Der bayerische Lebensstil wird authentisch vermittelt, und das Buch unterhält hervorragend.

Blick hinter die Kulissen

Elke aus Vaihingen an der Enz am 02.10.2024

Bewertungsnummer: 2306635

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Man trug Lederhosen oder Dirndl, man lebte umgeben von blauen Bergen und grünen Wiesen. Die menschenliebten dieses Land und seine Hauptstadt. Hier herrschte keine Not und keine Korruption (…) Doch manchmal waren die grünen Wiesen, auf denen die glücklichen Kühe weideten, mit Exkrementen befleckt.“ (Seite 97) Wer kennt sie nicht, die Bilder aus den Hochglanz-Zeitschriften? Küchenchefs der gehobenen Gastronomie, die allmorgendlich mit ihrem Weidenkorb über wohlbestückte Märkte schlendern, den Duft der Kräuterbündel prüfen, die prallen Tomaten mit dem unvergleichlichen Aroma kosten und sich die Zutaten für ihr Menu du Jour zusammensuchen? Die Wirklichkeit sieht in den meisten Fällen jedoch ganz anders aus. Mehrmals pro Woche hält ein Lieferfahrzeug vom Großmarkt vor dem Restaurant und stellt die Bestellungen zu, die zuvor nicht nur aus Deutschland, sondern aus ganz Europa auf dem Großmarkt angeliefert wurden. Wolltet ihr schon immer einmal einen Blick hinter die Kulissen des „Bauchs von München“ werfen? Dann lest „Bavarese“ von Leo Reisinger, Musiker, Schauspieler und Autor, der lange Jahre sich mit einem Job auf dem Großmarkt über Wasser gehalten und seine Erlebnisse/Erfahrungen in diese Story gepackt hat. Wir machen Bekanntschaft mit dem Brunner und dem Pfeiffer, der eine zwielichtiger Gemüselieferant, der andere Gastronom mit Ambitionen. Der Pfeiffer will Wiesnwirt werden, und dafür ist ihm jedes Mittel recht, insbesondere die Unterstützung eines Capo der ‘Ndrangheta. Nur den Brunner kann er nicht mehr in seinem Umfeld gebrauchen. Zwar hat er mit dessen Hilfe (und jeder Menge Geld am Finanzamt vorbei) sein Restaurant-Imperium errichtet, aber wenn man Wiesnwirt werden will, darf man diejenigen, die das Sagen haben zwar schmieren, sollte aber bei den Hintergrundrecherchen durch die Behörden unschuldig wie ein Neugeborenes wirken. Und da ist dann noch die Lene, alleinerziehende Mutter, die den heruntergewirtschafteten Gemüsehandel ihres Vaters übernommen hat, und mehr schlecht als recht damit über die Runden kommt, sowie der Sepko, die rechte Hand vom Brunner. Ein Kerl mit dem Herz am rechten Fleck und einer dunklen Vergangenheit, der Gefühle für sie entwickelt. „Bavarese“ eine Mischung aus Sozialreportage, Kriminalroman und Love-Story, nie sentimental oder kitschig. Reisingers Beschreibungen wirken nicht nur dann echt, wenn er die Abläufe und das geschäftige Treiben auf dem Großmarkt beschreibt. Sie kommen demaskierend daher, insbesondere dann, wenn er den erzählerischen Fokus auf die Spezlwirtschaft der Münchner Schickeria richtet, deren Vertreter keine Gewissensbisse kennen, wenn sie sich ihr Engagement unter der Hand honorieren lassen. Sämtliche Personen sind anschaulich beschrieben und charakterisiert, nicht nur die beiden Kontrahenten Brunner und Pfeiffer samt Entourage, sondern auch Sepko, der hin und hergerissen zwischen der Loyalität zum Brunner und seinen Gefühlen für Lene ist. Alles wirkt in höchstem Maß ungeschönt, authentisch und in der Gewichtung wohldosiert. Ein entlarvender Blick hinter die Kulissen und ein gelungener Erstling. Sehr empfehlenswert, nicht nur für Münchnerinnen und Münchner.

Blick hinter die Kulissen

Elke aus Vaihingen an der Enz am 02.10.2024
Bewertungsnummer: 2306635
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Man trug Lederhosen oder Dirndl, man lebte umgeben von blauen Bergen und grünen Wiesen. Die menschenliebten dieses Land und seine Hauptstadt. Hier herrschte keine Not und keine Korruption (…) Doch manchmal waren die grünen Wiesen, auf denen die glücklichen Kühe weideten, mit Exkrementen befleckt.“ (Seite 97) Wer kennt sie nicht, die Bilder aus den Hochglanz-Zeitschriften? Küchenchefs der gehobenen Gastronomie, die allmorgendlich mit ihrem Weidenkorb über wohlbestückte Märkte schlendern, den Duft der Kräuterbündel prüfen, die prallen Tomaten mit dem unvergleichlichen Aroma kosten und sich die Zutaten für ihr Menu du Jour zusammensuchen? Die Wirklichkeit sieht in den meisten Fällen jedoch ganz anders aus. Mehrmals pro Woche hält ein Lieferfahrzeug vom Großmarkt vor dem Restaurant und stellt die Bestellungen zu, die zuvor nicht nur aus Deutschland, sondern aus ganz Europa auf dem Großmarkt angeliefert wurden. Wolltet ihr schon immer einmal einen Blick hinter die Kulissen des „Bauchs von München“ werfen? Dann lest „Bavarese“ von Leo Reisinger, Musiker, Schauspieler und Autor, der lange Jahre sich mit einem Job auf dem Großmarkt über Wasser gehalten und seine Erlebnisse/Erfahrungen in diese Story gepackt hat. Wir machen Bekanntschaft mit dem Brunner und dem Pfeiffer, der eine zwielichtiger Gemüselieferant, der andere Gastronom mit Ambitionen. Der Pfeiffer will Wiesnwirt werden, und dafür ist ihm jedes Mittel recht, insbesondere die Unterstützung eines Capo der ‘Ndrangheta. Nur den Brunner kann er nicht mehr in seinem Umfeld gebrauchen. Zwar hat er mit dessen Hilfe (und jeder Menge Geld am Finanzamt vorbei) sein Restaurant-Imperium errichtet, aber wenn man Wiesnwirt werden will, darf man diejenigen, die das Sagen haben zwar schmieren, sollte aber bei den Hintergrundrecherchen durch die Behörden unschuldig wie ein Neugeborenes wirken. Und da ist dann noch die Lene, alleinerziehende Mutter, die den heruntergewirtschafteten Gemüsehandel ihres Vaters übernommen hat, und mehr schlecht als recht damit über die Runden kommt, sowie der Sepko, die rechte Hand vom Brunner. Ein Kerl mit dem Herz am rechten Fleck und einer dunklen Vergangenheit, der Gefühle für sie entwickelt. „Bavarese“ eine Mischung aus Sozialreportage, Kriminalroman und Love-Story, nie sentimental oder kitschig. Reisingers Beschreibungen wirken nicht nur dann echt, wenn er die Abläufe und das geschäftige Treiben auf dem Großmarkt beschreibt. Sie kommen demaskierend daher, insbesondere dann, wenn er den erzählerischen Fokus auf die Spezlwirtschaft der Münchner Schickeria richtet, deren Vertreter keine Gewissensbisse kennen, wenn sie sich ihr Engagement unter der Hand honorieren lassen. Sämtliche Personen sind anschaulich beschrieben und charakterisiert, nicht nur die beiden Kontrahenten Brunner und Pfeiffer samt Entourage, sondern auch Sepko, der hin und hergerissen zwischen der Loyalität zum Brunner und seinen Gefühlen für Lene ist. Alles wirkt in höchstem Maß ungeschönt, authentisch und in der Gewichtung wohldosiert. Ein entlarvender Blick hinter die Kulissen und ein gelungener Erstling. Sehr empfehlenswert, nicht nur für Münchnerinnen und Münchner.

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