Produktbild: Der letzte Auftrag
Band 3

Der letzte Auftrag Roman

Aus der Reihe Die Spionin-Reihe
24

12,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

5200

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.03.2025

Verlag

Heyne

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

18,5/11,7/3,5 cm

Gewicht

322 g

Farbe

Lichtgrau / Grau

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-44211-5

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

5200

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.03.2025

Verlag

Heyne

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

18,5/11,7/3,5 cm

Gewicht

322 g

Farbe

Lichtgrau / Grau

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-44211-5

Herstelleradresse

Heyne Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

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  • Isabel (engi)

    aus Bietigheim-Bissingen

    5/5

    09.03.2024

    Hörbuch (Audio)

    Das konnte ich mir natürlich…

    Das konnte ich mir natürlich nicht nehmen lassen … dieser dritte Teil der Reihe rund um Ria und Annie musste sein. Wie schön, dass es auch diesen letzten Band wieder als Hörbuch gab und so begab ich mich wieder auf die Reise in die ehemalige DDR, die aber im Jahr 1989 schon ganz schön am Bröckeln war. Noch immer ist es für mich schwer zu verstehen und zu verarbeiten, wir es damals gewesen sein muss, als Familien buchstäblich auseinandergerissen wurden und jeglicher versuchter Kontakt mit dem Verlust des eigenen Lebens bestraft werden konnte. Ich habe mich gefreut, Annie wieder zutreffen, die sich inzwischen in eine mutige junge Frau verwandelt hatte. Der Vergleich mit Sophie Scholl ging mir durch den Kopf, denn auch Annie will die Willkür der DDR-Regierung nicht mehr einfach so hinnehmen. Zusammen mit einem Freund setzt sie sich ein für die Meinungsfreiheit ein, nicht ahnend, dass diese zum Greifen nah ist. Unterstützt von ihrer Mutter auf der „feindlichen“ Seite wagt sie ein Abenteuer nach dem anderen und ich ertappte mich dabei mit ihr mit zu zittern, obwohl ich den Ausgang der Geschichte ja schon kannte … Ein toller Abschluss einer spannenden Trilogie. Mal wieder muss ich sagen, der Titus Müller hat es wirklich drauf. Vieles war auch für mich als „Wessiekind“ neu und die Verzweiflung, mit der die Regierung am DDR-Regime und seinen Machenschaften bis zum Schluss festhielt, ließ mich ein wenig mitleidig werden. Der Karren steckte im Dreck, die Räder drehten sich durch und noch immer versuchte man die Bevölkerung bei Laune zu halten. Von mir gibt es wohlverdiente vier von fünf „deutsch-deutschen“ Sternen und eine Empfehlung für alle, die sich mal ein wenig intensiver mit der deutschen demokratischen Republik beschäftigen möchten. Aber auch hier bitte mit Band eins anfangen, euch entgeht sonst was .

  • Jürg Stocker

    Book Circle Community

    5/5

    14.02.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Trotz Angst und Schrecken standhaft geblieben

    Zum Buch: Die Trilogie aus der deutsch-deutschen Spionage-Vergangenheit beginnt 1961, wird 1973 weitergeführt und 1989 mit dem Ende der DDR abgeschlossen. Dass Titus Müller hier den Titel «Der letzte Auftrag» gewählt hat, hat mit den Ereignissen rund um den 9. November zusammen. Obwohl es eine friedliche Revolution zur Erlangung der Freiheit war, hätte die Stimmung explosiver nicht sein können. Die Staatssicherheit und die Polizei sahen sich veranlasst, die täglichen, friedlichen Demonstrationen, organisiert durch den Friedenskreis, zu unterbinden. Über Megafone forderte die Volkspolizei die Menschen auf, die Demonstrationen aufzulösen. «Volkspolizei - Wir sind das Volk», riefen die Massen, und täglich wurden es immer mehr. In diesem Kontext wird ein Spionagethriller mit historischem Hintergrund aufgebaut, die zu einer spannungsgeladenen Geschichte führt. Diese führt, wie wir wissen, schlussendlich zum Sturz der DDR-Regierung und zur Widervereinigung Deutschlands. Zitate aus dem Buch: Die emotionalsten und geschichtsträchtigsten Passagen ereigneten sich, als die Journalisten verwirrt nachfragten, als Günter Schabowski einen Zettel vorlas, den ihm zuvor Egon Krenz überreicht hatte: « … haben wir uns dazu entschlossen, heute eine Regelung zu treffen, die es jedem Bürger der DDR ermöglicht, über Grenzübergangspunkte der DDR auszureisen.» Alle waren elektrisiert. «Wann tritt das in Kraft?», fragten sie. Er blätterte in seinen Papieren und sagte: »Das tritt nach meiner Kenntnis … ist das sofort, unverzüglich.» Fazit: Diese drei Bände bieten gelungene Geschichtsstunden, auch wenn die Dokumentation des Widerstandes im Roman fiktiv ist. Müller versteht es gut, akribisch recherchierte Hintergrundinformationen in einen spannenden Thriller zu verpacken. Die Sprache ist verständlich und bildhaft. Seine Erzähl- und Schreibweise lässt ein flüssiges, schnelles lesen zu.

  • Bewertung

    5/5

    04.09.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Sommer`89. In der DDR brodelt...

    Sommer`89. In der DDR brodelt es. Obwohl sich Ria Nachtmann als Spionin zur Ruhe gesetzt hat, überrollen sie plötzlich die Ereignisse, als ihre Tochter in Gefahr gerät. Ein spannendes Stück Zeitgeschichte wird in einer nicht weniger fesselnden Romanreihe erzählt. Leseempfehlung!

  • Bibliothek

    5/5

    07.08.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Spionin-Trilogie Teil 3

    Eine wahnsinnig tolle Spionin-Trilogie. Die Erinnerungen an die DDR-Zeit kommen sofort wieder hoch und mir gefällt es sehr, in die Geschichte von Ria und Annie einzutauchen. Ich bin fasziniert von der Schreibweise von Titus Müller. Noch mal nachzulesen, wie der Sturz der DDR-Regierung erfolgte und dies durch die Protagonisten förmlich zu spüren war, hat mich sehr gefangen. Interessant auch die Gegebenheiten zur Stasi, KGB und DDR-Elite und im Anhang die zahlreichen Quellenverzeichnisse und die historischen Fakten. Ich bin begeistert, dass es Titus Müller gelingt, die historischen Fakten, den Alltag in der DDR und seine exzellent geführten Recherchen so fantastisch in seinem Roman zu verarbeiten. Dieses Buch hat mich sehr berührt.

  • Bewertung

    aus Attenhofen

    5/5

    26.06.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Die Masse überwindet Grenzen

    Die Kinderkrankenschwester Annie liebt ihre winzigen Patienten. Doch sie hat Schwierigkeiten mit ihren Vorgesetzten, denn es ist ihr wichtiger ein kostbares Menschenleben zu retten, als die Anweisungen ihres Arbeitgebers zu befolgen. Als sie zufällig ihre Jugendliebe sieht, will sie unbedingt mehr Zeit mit ihm verbringen, die Freundschaft wieder aufleben lassen. Darum begleitet sie ihn zu einem Treffen von jungen Menschen, die sich nach Freiheit sehnen. Dieser sogenannte Friedenskreis trifft sich in einer evangelischen Kirche. Die Teilnehmer beratschlagen sich und planen Protestaktionen. Dabei ist ihnen bewusst, dass ihre Vorhaben gefährlich sind. Es muss unter ihnen verborgene Stasi-Mitarbeiter geben, die sie verraten könnten. Nach den Kommunalwahlen können Annie und ihre neuen Freunde beweisen, dass das Wahlergebnis gefälscht ist. Das ist der Anfang einer neuen, monatlich wiederkehrenden Protestaktion. Doch Annie will mehr erreichen. Vielleicht vor allem deshalb, weil sie durch diese Aktivitäten Zeit mit ihrem Jugendfreund verbringen kann. Auf jeden Fall hat sie eine erfolgsversprechende Idee. Für diese gefährliche Tätigkeit braucht sie allerdings die Hilfe ihrer Mutter, die mittlerweile im Westen lebt. Dieses Buch bietet einen Einblick in die letzten Monate der ehemaligen DDR. Dabei berichtet die Erzählung sowohl von Protestierenden als auch von Stasi- und KGB-Mitarbeitern. Besonders interessant in der heutigen Zeit ist die Rolle, die Putin in dieser Zeit spielt. Was macht der junge KGB-Offizier in Dresden? Im Vergleich zu den beiden Vorgängerbänden erfährt der Leser in diesem Buch weniger über die persönlichen Sorgen von Annie und ihrer Mutter. Das ist schade, liegt aber vermutlich daran, dass die Geschichte von der Befreiung der DDR-Bürger bereits so viel interessanten Erzählstoff bietet. Schade ist auch, dass die kirchlichen Proteste in Leipzig nur am Rande erwähnt werden, doch es ist verständlich, dass der Autor aus der Fülle der spannenden Ereignisse rund um die Wiedervereinigung eine Auswahl treffen musste. Wichtige Charaktere der anderen Bände treten auch hier auf, was schön ist. Daneben spielen mehrere historische Persönlichkeiten eine Rolle, zum Beispiel Honecker, Krenz oder Gauck. Am faszinierendsten ist die Schilderung von der Nacht, in der ein Grenzbeamter dem Druck der Masse nachgibt, und die Grenze öffnet. Fazit: Diese Erzählung beruht auf wahre Tatsachen und erzählt wie ein ganzes Land, das gefangen gehalten wurde, durch friedliche Protestaktionen frei wird. Historische Hintergründe werden auf gelungene Weise mit einer spannenden Spionagegeschichte kombiniert. Sehr empfehlenswert!

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