Produktbild: Der Herzschlag der Toten
Band 1

Der Herzschlag der Toten Historischer Kriminalroman

25

14,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

43718

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

23.10.2024

Abbildungen

schwarz-weiss Illustrationen

Verlag

Goldmann

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

18,7/12,7/3,5 cm

Gewicht

354 g

Farbe

Anthrazit / Graugrün

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-49493-4

Beschreibung

Rezension

»›Der Herzschlag der Toten‹ ist ein spannender und im besten Sinne unterhaltsam konstruierter historischer Kriminalroman (…). Zum Schluss überrascht Ralph H. Dorweiler noch mit einem besonderen Kniff und einer weiteren Anknüpfung an historische Ereignisse.«

Produktdetails

Verkaufsrang

43718

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

23.10.2024

Abbildungen

schwarz-weiss Illustrationen

Verlag

Goldmann

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

18,7/12,7/3,5 cm

Gewicht

354 g

Farbe

Anthrazit / Graugrün

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-49493-4

Herstelleradresse

Goldmann TB
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

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  • Magnolia

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    20.12.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Der Auftaktband für Rieker und Ahrens verlangt nach mehr

    Der erste Fall für den Criminalcommissar Hermann Rieker und Johanna Ahrens, die Tochter eines Hamburger Richters, hat mich in das ausgehende 19. Jahrhundert zurückversetzt. Eine junge Frau wird in einem abbruchreifen Kontor tot aufgefunden. Wie sich herausstellt, wurde ihr ein Messer immer wieder in den Rücken gestoßen, sie sieht aus wie durch den Fleischwolf gedreht. Rieker, der gerade zum Criminalcommissar befördert wurde, hat die Leiche in Augenschein genommen und nun will sein Vorgesetzter Criminalinspektor von Stresenbeck von ihm wissen, wie der Stand der Dinge ist. Gleichzeitig macht er ihm klar, dass er große Bedenken hat, ob er der Richtige für diesen Fall sei. Drei Tage gibt er ihm Zeit, den Mörder dingfest zu machen, allenfalls wird Commissar Breiden eingreifen. Was Rieker so gar nicht gefällt. Die Rivalität, die von Breiden ausgeht, nimmt mich sofort für Rieker ein, der von seinem Mentor und ehemaligen Vorgesetzten Kleinschmidt, der leider verstorben ist, viel gelernt hat. Johanna, die Tochter des Richters Hans Ahrens, hatte schon immer ihren eigen Kopf, zudem ist sie sehr sozial eingestellt. Heimlich betreibt sie im Gängeviertel eine Schule für Frauen, sie lehrt ihnen Lesen und Schreiben, unterrichtet sie im Rechnen, trägt zu ihrer Allgemeinbildung bei. Eine ihrer Schülerinnen ist abgängig, sie forscht nach und stellt fest, dass es sich bei der Toten im Kontor um diese Schülerin handelt. Sie meldet dies und mischt sich, sehr zum Missfallen Riekers, in seine Ermittlungen ein, dabei spielt ein Totenfotograf eine nicht zu unterschätzende Rolle. Ich tauche tief ein in die Totenfotografie (von der ich zugegebenermaßen nicht viel gewusst  habe), die ein letztes Andenken an die Verstorbenen war. Der Totenfotograf ist es auch, der mehr als der von der Polizei bestellte Totenarzt über die Ermordung der jungen Frau sagen kann. Auch Johannas Leben als höhere Tochter wird beleuchtet, sie hat einen Verehrer, der den Eltern sehr genehm wäre, vor allem die Mutter ist sehr angetan von ihm. Und natürlich sind es Rieker und sein ihm zur Seite gestellte Helfer, der Criminalsekretär Kracht, die mit den ihnen damals zur Verfügung stehenden Mitteln alle Hebel in Bewegung setzen, um dem Mörder auf die Spur zu kommen. Denn wie es scheint, ist hier ein Serienmörder am Werk. Riekers Ermittlungen und Johannas Nachforschungen sind es, die im Wechsel erzählt werden, die sich annähern und gefühlt immer dann den anderen Erzählstrang aufgreifen, wenn es vor Spannung knistert. Die Polizeiarbeit ist eine dieser Zeit angepasste, die Obrigkeit hat viel Gewicht. Standesdünkel spielen auch hier mit hinein, bei Johanna und der Stellung ihres Vaters als Richter sowieso. Mit den beiden Hauptakteuren Hermann Rieker und Johanna Ahrens hat Ralf H. Dorweiler zwei Charaktere präsentiert, die unterschiedlicher nicht sein könnten, die das gesellschaftliche Leben anno 1887 aufs Beste wiedergeben. Das Ende lässt auf einen neuerlichen historischen Kriminalroman hoffen, als Johanna zu Rieker eilt, um ihm von ihrem schrecklichen Verdacht zu berichten. Ich werde auch diesen Fall gespannt verfolgen.

  • Carmen Vicari

    aus Dossenheim

    5/5

    14.08.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Tief im Gängeviertel

    Hamburg 1887: In einem verlassenen Kontor wird die nackte Leiche einer jungen Frau entdeckt. Noch weit keiner, um wen es sich dabei handelt. Eins ist jedoch gewiss, die junge Frau wurde durch zahlreiche Messerstiche in den Rücken getötet. Für den frischgebackenen Criminalcommissar Hermann Rieker wird dieser Fall zur Bewährungsprobe. Kann er sich bewähren und den Fall tatsächlich in der ihm vorgegebenen Zeit lösen? Bei seinen Ermittlungen stößt er auf die Tochter eines Richters, ohne zunächst zu ahnen, wen er da vor sich hat. Auch wenn Johanna Ahrens ihm immer wieder in die Quere kommt bei seinen Ermittlungen, trägt sie doch zum Fortgang bei. Gerade als sich die Schlinge um einen Verdächtigen zuziehen will, geschieht ein weiterer Mord, der alle Ergebnisse in Frage stellt. Der Autor Ralf H. Dorweiler wechselte von Schwarzwaldkrimis über historische Romane hin zum historischen Kriminalroman, in dem sich beide Genres vereinen. Ich habe ihn erst mit seinen historischen Romanen kennen- und schätzen gelernt. Dieses Buch ist jedoch gänzlich anders als die bisherigen. Ralf H. Dorweiler nahm mich dieses Mal mit nach Hamburg ins 19. Jahrhundert. Johanna Ahrens, eine Tochter aus gutem Hause, möchte etwas aktiv für die Frauen tun und unterrichtet daher heimlich in einer von ihr gegründeten Schule im Gängeviertel Hamburgs. Der Zufall will es, dass sie dabei die junge Frau kennenlernt, die schließlich ermordet in einem verlassenen Kontor aufgefunden wird. Aber nicht nur Johannas Sichtweise durfte ich verfolgen, auch dem frischgebackenen Criminalcommissar, der sich hochgearbeitet hat und bei manchem auf Gegenwind stößt, durfte ich über die Schulter blicken. Beide Sichtweisen ließen mich nicht nur Teil an den Ermittlungen haben, sondern gaben mir auch noch zusätzlich Einblicke in die Ermittlungsarbeiten, das Leben in den Gängevierteln in Hamburg und nicht zuletzt recht ausführlich in die Arbeit von Totenfotografen. Der Fall gestaltete sich dabei sehr verzwickt und auch wenn man meinte, man kenne die Lösung, fehlten einem dann doch die Beweise. Ralf H. Dorweiler versteht es, einen Spannungsbogen nicht nur aufzubauen und ihn zu halten, sondern er treibt ihn gegen Ende sogar immer noch höher und lässt den Fall zwar enden, jedoch bietet mit einem Cliffhanger die Aussicht, auf eine Fortsetzung. Tatsächlich wird es dieses Jahr im November ein Wiedersehen mit Johanna und Hermann geben. Fazit: Ein spannender Kriminalroman, der mich ins 19. Jahrhundert nach Hamburg entführte, mir die Gängeviertel und das dortige Leben zeigte und mir Einblicke gab in die Arbeit eines Totenfotografen. Ich bin gespannt, wie es weitergehen wird.

  • aebbies.buechertruhe

    5/5

    15.04.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Im Jahr 1887 wird in Hamburg…

    Im Jahr 1887 wird in Hamburg eine junge Frau ermordet aufgefunden. Der Mörder hat sie mit vielen Messerstichen brutal getötet. Für den jungen Criminalcommissar Hermann Rieker ist das sein erster Fall, den er alleinverantwortlich aufklären soll. Doch zunächst kennt er noch nicht einmal den Namen der Toten. Da erscheint Johanna Ahrens, die Tochter eines einflußreichen Richters, in seinem Bureau. Sie glaubt, das tote Mädchen zu kennen. Johanna betreibt nämlich eine kleine Schule für arme Frauen. Sie identifiziert das Opfer tatsächlich als ihre Schülerin Ansje. Ihr grausamer Tod läßt Johanna nicht los, deshalb ermittelt sie zunächst allein. Bald unterstützt sie der Totenfotograf Jakob Eilers, der auch mit Commissar Rieker zusammenarbeitet. Als noch ein Mord passiert ahnen sie, daß die Zeit drängt, denn der Mörder wird weiter töten! Der historische Kriminalroman "Der Herzschlag der Toten" hat mir tatsächlich den Schlaf geraubt. Das Buch von Ralf H. Dorweiler ist enorm spannend. Die Handlung erzeugt Gänsehaut pur. Der Autor beschreibt die Szenen so präzise, daß man alles genau vor Augen hat. Auch die Atmosphäre in Hamburg in dieser Zeit ist deutlich spürbar. Die Geschichte hält viele überraschende Wendungen für den Leser bereit. Der Spannungsbogen wird bis zum Schluß ganz oben gehalten. Wer dieses Buch einmal angefangen hat, kann es nur schwer wieder zur Seite legen. Der Schreibstil ist überaus angenehm - sehr klar und sympathisch. Da "Der Herzschlag der Toten" wahrscheinlich der Anfang einer neuen Serie ist, kann man sich wohl auf eine absolute Kultserie gefasst machen!

  • readinglara_

    aus Neu-Isenburg

    5/5

    29.01.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Hab es geliebt!

    Hab es innerhalb 2 Tage durchgelesen und konnte es fast gar nicht aus meiner Hand legen, so spannend fand ich es. Es handelt sich hier um mein erster historischer Kriminalroman und vlt lag es auch daran, dass ich direkt so gefesselt war. Ich mochte das "Setting" des 19. Jh. und dass es auch einigermaßen realistisch dargestellt wurde, wie die Menschen damals gedacht haben: Der Mann ist das höhere Geschlecht und Frauen sind nur zur Fortpflanzung und zum Kochen gut. Da sticht besonders unsere Protagonistin Johann hervor, da sie als wohlhabende Tochter sich für die Bildung der ärmlicheren Frauen im Geheimen einsetzt. Sie selbst hat eine ausführliche Bildung genossen und möchte dies nun auch anderen Frauen ermöglichen, damit die Abhängigkeit vom Mann nicht mehr so groß ist...oder einfach, damit man Bildung für Frauen ermöglicht...denn selbst mit heimlicher Bildung würde dies nichts an den nicht vorhandenen Rechten von Frauen ändern. Als dann eine ihrer Schülerin nicht auftaucht in am nächsten Tag eine Leiche gefunden wird, ergreift Johanna das Gefühl, dass es sich um die gleiche Person handeln muss. Und so kommt sie auch zum ersten Kontakt mit Kriminalcomissar Rieker. Rieker ist der jüngste Kriminalcomissar und muss sich beweisen, besonders da er nicht aus wohlhabenden Verhältnissen kommt und seine Konkurrenz hoch ist. Dass dann mehrfach eine neugierige und selbstbewusste Johanna ihm beim Aufklären des Falles in die Quere kommt, passt ihm natürlich gar nicht. Doch nur dank ihrer Hilfe,, kommt er zu essentiellen Hinweisen, denn Johanna lässt nicht locker und möchte auch unbedingt den Mord an ihrer Schülerin aufklären. Doch dabei begibt sie sich selber in Gefahr... Ich liebe Johanna einfach und wie sie sich für Frauen, Bildung und Gerechtigkeit einsetzt, aber sie ist auch seeehr unvorsichtig unterwegs und hat immens Glück in ihrem Leben. Rieker mochte ich auch direkt, besonders seien eitle Art, dass sein einziger Anzug und seien Schuhe immer sauber sein müssen, damit er irgendwie zur wohlhabenden Etikette dazugehören kann. aber seien Familie verfolgt ihn weiterhin. Auch die Dynamik zw Reiker und Johanna mochte ich, besonders da es immer nur zufällig geschieht und das Schicksal sie quasi zusammen gefügt hat. Gegen Ende hin merkt man auch, dass sie sich beide doch ungewollt ein wenig ans Herz gewachsen sind. Den Mordfall und alle Hinweise fand ich auch super konstruiert, besonders da man irgendwann denkt zu wissen, wer es war und dann ist doch alles anders...

  • Bewertung

    5/5

    27.01.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Willkommen in Hamburg 1887

    Der historische Kriminalroman „Herzschlag der Toten“ entführt seine Leser in eine düstere und lebendig gezeichnete Hafenstadt. Bereits der Einstieg fesselt mit einem packenden Mordfall, der sowohl Kommissar Hermann Rieker als auch die mutige Johanna Ahrens an ihre Grenzen bringt. Der Schreibstil ist atmosphärisch dicht, und die detaillierten Beschreibungen lassen Hamburg des 19. Jahrhunderts förmlich vor den Augen entstehen – ein großer Pluspunkt für Fans historischer Romane. Besonders beeindruckt hat mich die Protagonistin Johanna, die mit ihrem Mut und ihrer Entschlossenheit eine inspirierende Figur darstellt. Ihr Einsatz für die Bildung armer Frauen und ihre riskanten Nachforschungen zeigen ihre Stärke und lassen sie als Charakter deutlich hervortreten. Aber auch Kommissar Rieker überzeugt mit seiner Vielschichtigkeit. Seine traumatische Vergangenheit macht ihn nicht nur menschlich, sondern gibt der Figur eine Tiefe, die ihn als Ermittler einzigartig macht. Die Dynamik zwischen Johanna und Rieker, ihre teils widersprüchlichen Ansätze und der unterschwellige Respekt füreinander, bereichern die Geschichte ungemein. Ein besonderes Highlight des Romans ist die düstere Atmosphäre, die durch die realitätsnahen Schauplätze – vom beängstigenden Keller bis hin zu den engen Gängevierteln – meisterhaft verstärkt wird. Auch die Einbindung ungewöhnlicher Themen wie Totenfotografien gibt der Geschichte eine besondere Note, die sich von klassischen Kriminalromanen abhebt. Der Spannungsbogen wird durch geschickte Wendungen, unerwartete Enthüllungen und zahlreiche Cliffhanger konstant aufrechterhalten. Gerade wenn man glaubt, den Täter identifiziert zu haben, werden Zweifel gesät, die den Leser weiter miträtseln lassen. Fazit: „Herzschlag der Toten“ ist ein atmosphärischer und spannungsgeladener Krimi, der mit starken Charakteren, lebendigen Schauplätzen und einer fesselnden Handlung überzeugt. Die Mischung aus historischer Kulisse, emotionaler Tiefe und nervenaufreibendem Finale macht diesen Roman zu einem echten Leseerlebnis. Ich hoffe auf eine Fortsetzung und freue mich darauf, zu sehen, wie sich Rieker und Johanna weiterentwickeln!

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