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Rosarium Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.10.2024

Verlag

btb

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

22,1/14,2/4,8 cm

Gewicht

635 g

Übersetzt von

Ursel Allenstein

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-75984-2

Beschreibung

Rezension

»Die dänische Familiensaga erzählt eine packende Generationengeschichte - und ist zugleich ein ungewöhnliches Märchen.« ("Für Sie")
»Ein opulenter, grenzüberschreitender Roman zwischen Realismus und Fantastik.« ("BIELEFELDER")
»Eine sehr eigene, bewegende Geschichte. Realismus und Fantastik werden dabei kunstvoll vermischt. Klappt man »Rosarium« zu, ist man voller Fragen, aber auch berauscht von der Kraft der Worte und der Natur.« ("Nordis")
»Beeindruckend.« ("Evangelisches Literaturportal e.V.")

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.10.2024

Verlag

btb

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

22,1/14,2/4,8 cm

Gewicht

635 g

Übersetzt von

Ursel Allenstein

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-75984-2

Herstelleradresse

Btb
Neumarkter Str. 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • faanielibri

    2/5

    23.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein so unangenehm zu lesendes Buch, das mir eigentlich nur am Anfang einigermaßen gefallen hat. Der Rest war abstoßend oder langweilig.

    Wenn mich jemand nach der größten Enttäuschung des Jahres fragen würde, ich würde ‚Rosarium‘ von Charlotte Weitze, übersetzt von Ursel Allenstein, nennen. Ich hatte so hohe Erwartungen, die Mischung aus Cover und Klappentext versprach, dass es eine Geschichte werden würde, die mich begeistern könnte. Leider weit gefehlt. Die Story ist in drei Abschnitte aufgeteilt, die generationsübergreifend eine etwas andere Familiengeschichte erzählt. Der erste Teil war dabei schon etwas abgefahren, aber sehr mystisch und doch auch vielversprechend. Es fielen keine Namen, es wurde von Schwester, Bruder, dem Kronprinzen erzählt. Warum letzterer eine Rolle spielte, erschließt sich mir allerdings nicht. Er wurde nie wieder erwähnt. Die kurzen Sätze unterstrichen die kindliche Erzählperspektive. Also selbst wenn der Stil etwas gewöhnungsbedürftig war, war ich doch in gewisser Weise fasziniert. Der zweite Teil ergeht sich in Infodumping zu Botanik und Biologie, seitenweise wird von Fortpflanzung und Entdeckungsgeschichten geschwafelt. Eigentlich bin ich grundsätzlich sehr interessiert, lerne gerne und nehme noch lieber bemerkenswerte Fakten aus Büchern mit. Doch das war viel zu viel und nur noch langweilig. Da war die Hauptgeschichte umso bemerkenswerter: Es erzählt eine Frau, die auf der Suche nach ihrer Geschlechtsidentität ist. Ihr Kampf gegen die Eltern und die Gesellschaft war dabei noch sehr interessant und ich dachte mir, dass es eventuell doch noch eine tolle, queere Geschichte werden könnte. Doch dann kamen Szenen, die mich nur noch abgestoßen haben. Ich hatte überlegt, ob ich den höheren Sinn nicht verstehe, bin aber zu dem Schluss gekommen, dass, wenn einer bestehen würde, es mir schlichtweg egal wäre. Die Protagonistin identifiziert sich als Frau, wurde aber als Mann geboren. Sie gibt ihren Trieben nach und verg3w@ltigt mehrfach ein menschenähnliches Wesen.. Aber dieser Trieb, da kann sie ja eigentlich nichts dafür oder? Mit einem ihrer Gedanken wird mir als Leserin klar, dass sie sich bewusst ist, was sie tut. Aufarbeitung oder Reue? Scham? Selbsthass? Fehlanzeige! Hier wird anscheinend nur das transfeindliche Narrativ bedient, Trans*menschen würden nur verg3w@ltigen wollen. Ich habe noch nie so eine Abscheu für eine Buchfigur verspürt und war kurz davor, das Buch abzubrechen. Allerdings hatte ich die Hoffnung, dass der dritte Teil nochmal.. besser?.. angenehmer?.. werden könnte. Ich hätte besser abgebrochen, denn der zweite Abschnitt hat mir das ganze Buch verdorben. Ich hatte immer die abscheulichen Taten der Frau im Kopf. Doch auch isoliert betrachtet, war der letzte Abschnitt nichts. Eher langweilig und nichtssagend. ‚Rosarium‘ ist ein Buch, das ich schnell wieder vergessen möchte. Empfehlen kann und will ich es auf keinen Fall.

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