Das Buch befasst sich mit der Geschichte der Wissenschaft der Kybernetik in der Sowjetunion. Inwiefern wurden im Rahmen der Kybernetik Konzepte und Mittel entwickelt, um soziale Prozesse zu steuern? Was davon wurde umgesetzt? Es werden verschiedene "Lesarten" der Kybernetik u. a. mithilfe von Modernisierungstheorien untersucht. Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass die anfänglichen, großen Hoffnungen aufgrund von vier Faktoren weitgehend enttäuscht wurden: politischen Konjunkturen, strukturell-institutionellen Rahmenbedingungen, der sozialistischen Ideologie und epistemologischen Aspekten. Matthias Völkel hat mit der vorliegenden Arbeit an der Ruhr-Universität Bochum promoviert. Sein Arbeitsschwerpunkt liegt im Bereich der osteuropäischen Geschichte.
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