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Das Pfauengemälde Roman

128

24,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.07.2024

Verlag

Zsolnay, Paul

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

20,5/13/2,8 cm

Gewicht

410 g

Farbe

Hellbraun

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-552-07384-5

Beschreibung

Rezension

"Ein traurig-schön erzählter Familienroman ... Bidian bringt uns Lesern das immer noch recht fremde Land Rumänien näher. Vor allem erzählt sie aber eine Familiengeschichte zwischen Entfremdung und Annäherung mit großer Emphatie für ihre Figuren." Terry Albrecht, 20.11.24
"Einfühlsam und poetisch … Mit ihrem gelungenen und fein komponierten Roman zeigt Bidian wie komplex Geschichte ist und wie lange und nachhaltig eine Diktatur ein Land im Griff haben kann. So schafft es Maria Bidian unseren Blick auf dieses Land und seine Menschen zu lenken und zu verändern." Kristine Harthauer, SWR Kultur, 16.11.24
"Melancholie und Witz halten sich in diesem Romandebüt von Maria Bidian die Waage und vereinen sowohl poetische, spielerische Sprache und einen rasanten Sommer-Roadtrip." Holle Zoz, Missy Magazine, 9.9.24
"Das ist eine große Stärke dieses Romans: Die Zeitebenen sind kunstvoll miteinander verwoben, sodass eine besondere Tiefe entsteht … Neben der feingezeichneten individuellen Geschichte der Familie, entsteht so auch ein lebendiges Bild des heutigen Rumäniens … Das Pfauengemälde zeigt die komplexe Vergangenheit des Landes und seiner Menschen auf sensible und raffinierte Weise und ist so in der Lage, den Blick auf Rumänien zu verändern." Lina Brünig, WDR5 Bücher, 07.09.24
"Auf jeden Fall 5 Sterne für diesen zauberhaften, klugen, sinnlichen Roman, der die Zeitebenen mischt wie Blätterteigschichten im Kuchen ... Für mich das bisher beste Buch des Jahres!" Stephan Ozsváth, rbb, 08.08.24
"Ein farbenfroher, widersprüchlicher Rumänien-Roman, der voller Schatten und Schattierungen steckt und doch eine große, lesenswerte Liebeserklärung an Land und Leute ist." Judith Hoffmann, Ö1, 22.07.24
"Interessantes Debüt, das viel über Familie und Verletzungen weiß." Kurier, 21.07.24

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.07.2024

Verlag

Zsolnay, Paul

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

20,5/13/2,8 cm

Gewicht

410 g

Farbe

Hellbraun

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-552-07384-5

Herstelleradresse

Zsolnay-Verlag
Vilshofener Straße 10
81679 München
DE

Email: info@hanser.de

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eine Reise nach Rumänien zwischen Verlusten, Erinnerungen und dem steten Wunsch nach Freiheit

Bewertung am 23.06.2025

Bewertungsnummer: 2522376

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„…seit dreißig Jahren führte die Familie Prozesse, die immer fast gewonnen waren und dann doch nicht und bei denen es um Dinge ging, die vor siebzig Jahren enteignet wurden, die legendenumwoben, vorhanden und nicht vorhanden waren.“ Dieses Mal war es also soweit, die Familie sollte ihren enteigneten Besitz zurückerhalten und damit auch das versprochene Pfauengemälde. Die Verwandten ihres vor zwei Jahren verstorbenen Vaters Nicu drängen Ana dazu ihre Familie in Rumänien zu besuchen. „Dein Vater hat sein ganzes Leben dafür gekämpft, dass wir zurückbekommen, was sie uns genommen haben.“ Ein ganzes Leben an Erinnerungen, die mit dem Rumänischen Haus und dem Gemälde einhergehen. Die alten Verluste, ein emotionales Thema für die ganze Familie, das jeher alles überschattet. In Rumänien angekommen taucht Ana in eine andere Welt, die irgendwie stehengeblieben scheint und nach wie vor von Freiheit träumt. Es gibt erneut Proteste. Proteste gegen die geplanten Reformen; Angst vor einem neuen Diktatur. Während Ana den Spuren ihres Vaters folgt, nach dem Gemälde sucht und eine neue Nähe zur Familie aufbaut, geht es im Land um so viel mehr. „Du denkst, du kannst alles haben, was du willst, kannst sein, wer du willst, und plötzlich passiert etwas, von dem du dachtest, dass es nie wieder passieren wird […] und du erinnerst dich an das, was deine Eltern, deine Großeltern erlebt haben. Und obwohl du gedacht hast, du lebst jetzt in einer anderen Welt, fühlst du dich auf einmal wie sie, und es stimmt, die Welt ist heute eine andere, aber die Wünsche bleiben gleich, Menschen wollen immer Macht, wollen immer Freiheit.“ Dieser Roman hat mich an so vielen Stellen getroffen und berührt. Auch wenn das anfängliche Bild eines verstorbenen Familienangehörigen, das weiteres ins Rollen bringt und die jeweiligen Protagonist*innen zu einer Reise bewegen nicht gerade neu ist, so zeugt dieser Roman von der Geschichte Rumäniens, von Träumen, Verlusten und Erinnerungen. Maria Bidian erzählt sehr bildhaft und nahbar von den Zuständen eines gar nicht mal so weit entferntes Landes, von Menschen und ihren unterschiedlichen Lebensrealitäten. Diese erdrückende Gleichzeitigkeit, die einen als Leser*in so fasziniert und gar eine gewisse Sogwirkung entwickelt und als Mensch doch eher bedrückt, bewegt und zum Nachdenken anregt. Dieses Buch hat mich wahnsinnig überrascht und begeistert… für mich ein tolles Debüt! Große Leseempfehlung!

eine Reise nach Rumänien zwischen Verlusten, Erinnerungen und dem steten Wunsch nach Freiheit

Bewertung am 23.06.2025
Bewertungsnummer: 2522376
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„…seit dreißig Jahren führte die Familie Prozesse, die immer fast gewonnen waren und dann doch nicht und bei denen es um Dinge ging, die vor siebzig Jahren enteignet wurden, die legendenumwoben, vorhanden und nicht vorhanden waren.“ Dieses Mal war es also soweit, die Familie sollte ihren enteigneten Besitz zurückerhalten und damit auch das versprochene Pfauengemälde. Die Verwandten ihres vor zwei Jahren verstorbenen Vaters Nicu drängen Ana dazu ihre Familie in Rumänien zu besuchen. „Dein Vater hat sein ganzes Leben dafür gekämpft, dass wir zurückbekommen, was sie uns genommen haben.“ Ein ganzes Leben an Erinnerungen, die mit dem Rumänischen Haus und dem Gemälde einhergehen. Die alten Verluste, ein emotionales Thema für die ganze Familie, das jeher alles überschattet. In Rumänien angekommen taucht Ana in eine andere Welt, die irgendwie stehengeblieben scheint und nach wie vor von Freiheit träumt. Es gibt erneut Proteste. Proteste gegen die geplanten Reformen; Angst vor einem neuen Diktatur. Während Ana den Spuren ihres Vaters folgt, nach dem Gemälde sucht und eine neue Nähe zur Familie aufbaut, geht es im Land um so viel mehr. „Du denkst, du kannst alles haben, was du willst, kannst sein, wer du willst, und plötzlich passiert etwas, von dem du dachtest, dass es nie wieder passieren wird […] und du erinnerst dich an das, was deine Eltern, deine Großeltern erlebt haben. Und obwohl du gedacht hast, du lebst jetzt in einer anderen Welt, fühlst du dich auf einmal wie sie, und es stimmt, die Welt ist heute eine andere, aber die Wünsche bleiben gleich, Menschen wollen immer Macht, wollen immer Freiheit.“ Dieser Roman hat mich an so vielen Stellen getroffen und berührt. Auch wenn das anfängliche Bild eines verstorbenen Familienangehörigen, das weiteres ins Rollen bringt und die jeweiligen Protagonist*innen zu einer Reise bewegen nicht gerade neu ist, so zeugt dieser Roman von der Geschichte Rumäniens, von Träumen, Verlusten und Erinnerungen. Maria Bidian erzählt sehr bildhaft und nahbar von den Zuständen eines gar nicht mal so weit entferntes Landes, von Menschen und ihren unterschiedlichen Lebensrealitäten. Diese erdrückende Gleichzeitigkeit, die einen als Leser*in so fasziniert und gar eine gewisse Sogwirkung entwickelt und als Mensch doch eher bedrückt, bewegt und zum Nachdenken anregt. Dieses Buch hat mich wahnsinnig überrascht und begeistert… für mich ein tolles Debüt! Große Leseempfehlung!

Roman um ein mysteriöses Gemälde

Willy Shrub aus St. Helier am 18.06.2025

Bewertungsnummer: 2518730

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Maria Bidian beschreibt in ihrem Roman "Das Pfauengemälde" eine faszinierende Welt voller Geheimnisse und künstlerischer Leidenschaft. Die Geschichte verbindet geschickt historische Hintergründe mit einer spannenden Handlung um ein mysteriöses Gemälde, das eine verborgene Botschaft birgt. Bidian schafft es, die Charaktere lebendig und vielschichtig zu zeichnen, wodurch man sich gut in ihre Gefühle und Motivationen hineinversetzen kann. Die Beschreibungen der Kunstwerke und der Atmosphäre sind detailreich und regen die Fantasie an. Besonders beeindruckend ist die Art, wie die Autorin historische Fakten mit fiktionalen Elementen verwebt, was den Roman sowohl unterhaltsam als auch lehrreich macht. Ein fesselndes Buch für alle, die Kunst, Geschichte und spannende Geschichten lieben. Insgesamt ein gelungenes Werk, das zum Nachdenken anregt und lange im Gedächtnis bleibt.

Roman um ein mysteriöses Gemälde

Willy Shrub aus St. Helier am 18.06.2025
Bewertungsnummer: 2518730
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Maria Bidian beschreibt in ihrem Roman "Das Pfauengemälde" eine faszinierende Welt voller Geheimnisse und künstlerischer Leidenschaft. Die Geschichte verbindet geschickt historische Hintergründe mit einer spannenden Handlung um ein mysteriöses Gemälde, das eine verborgene Botschaft birgt. Bidian schafft es, die Charaktere lebendig und vielschichtig zu zeichnen, wodurch man sich gut in ihre Gefühle und Motivationen hineinversetzen kann. Die Beschreibungen der Kunstwerke und der Atmosphäre sind detailreich und regen die Fantasie an. Besonders beeindruckend ist die Art, wie die Autorin historische Fakten mit fiktionalen Elementen verwebt, was den Roman sowohl unterhaltsam als auch lehrreich macht. Ein fesselndes Buch für alle, die Kunst, Geschichte und spannende Geschichten lieben. Insgesamt ein gelungenes Werk, das zum Nachdenken anregt und lange im Gedächtnis bleibt.

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