Lesen und wohlfühlen: Nach dem Spiegel -Bestseller-Erfolg von «Das Mörderarchiv» heißt es Welcome Back im idyllisch-mörderischen Castle Knoll.
Die Tante sammelte Geheimnisse, die Nichte löst Verbrechen! Und das Mörderarchiv weiß immer Rat.
«Jemand hat Olivia Gravesdown umgebracht.» Das sagt Peony Lane, als sie die Krimischriftstellerin Annie bei einem nebligen Morgenspaziergang trifft. Wahrsagerin Lane ist im beschaulichen Castle Knoll berüchtigt, denn in ihren Prophezeiungen kommt oft das Wort «Sterben» vor. Einige nehmen diese ernst, während andere über Sprüche wie «Der Tod kommt an einem Dienstag» nur lachen. Kurz darauf wird eine Leiche gefunden: die Wahrsagerin. Im Gewächshaus von Annie. Und die Mordwaffe steckt im Rücken der Toten: Es ist ein antiker Dolch, auf dem es vor Annies Fingerabdrücken nur so wimmelt. Wer hat das Schicksal der Schicksalsbringerin besiegelt? Und wer will der jungen Schriftstellerin den Mord anhängen? Da kann nur das Mörderarchiv der verstorbenen Tante mit all den verborgenen Informationen über jede Person im Dorf helfen. Je mehr Schubladen Annie dort aufzieht, desto näher kommt sie dem Geheimnis, das jemand unbedingt bewahren will.
Warmherzig, humorvoll und nostalgisch: der zweite Band der Erfolgsreihe von Kristen Perrin.
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Cozy Crime zum Miträtseln
Bewertung am 02.06.2025
Bewertungsnummer: 2506173
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Ein Cozy Krimi, wie er im Buche steht – charmant, unterhaltsam und mit einem clever gestrickten Plot, der mich am Ende richtig überrascht hat. Aber fangen wir vorne an: Der Einstieg war für mich etwas holprig. Es dauert ein bisschen, bis die Geschichte richtig ins Rollen kommt. Viele Figuren werden erwähnt, die man im ersten Band gar nicht so sehr beachtet hat, die Atmosphäre wird aufgebaut und man muss sich erst einmal wieder in das kleine englische Dorf und die Vergangenheit von Frances einfühlen. Doch sobald man einmal drin ist, entwickelte sich ein Sog, der mich bis zur letzten Seite nicht mehr losließ.
Der Schreibstil ist insgesamt eher schlicht gehalten – leicht verständlich, ohne Schnörkel, aber angenehm flüssig. Für mich hat das aber super zum Genre gepasst. Man merkt, dass hier nicht die Sprache im Mittelpunkt steht, sondern die Geschichte, die Figuren und das Rätsel rund um den Mord. Und das funktioniert richtig gut.
Im Zentrum stehen zwei Zeitebenen: Die Vergangenheit, in der Frances als junges Mädchen prophezeit bekommt, dass sie eines Tages ermordet wird und gleichzeitig versucht, ein Verbrechen aufzuklären – und die Gegenwart, in der ihre Nichte Annie eben genau dieses Verbrechen aufklärt. Diese Konstruktion fand ich wieder extrem spannend. Hier griff es sogar noch mehr ineinander als in Band 1. Die Kapitel wechseln zwischen damals und heute, geben nach und nach Hinweise auf die Geschehnisse – und zeigen, wie sehr die Vergangenheit bis in die Gegenwart hineinwirkt. Denn eines ist schnell klar: Das, was damals passiert ist, schwelt immer noch in den Menschen im Dorf …
Was mir besonders gefallen hat: Obwohl wir es hier mit Mord und dunklen Geheimnissen zu tun haben, ist die Stimmung nie bedrückend. Die Dorfbewohner:innen – von skurril über herzlich bis verschroben – wachsen einem richtig schnell ans Herz. Ich mochte es total, wie viel Liebe in den kleinen Szenen steckt, in Gesprächen über Tee, in alten Fotos, in stichelnden Nachbarschaftskommentaren. Man merkt: Dieses Dorf lebt. Und je mehr man über die Leute erfährt, desto schwieriger wird es, wirklich jemandem zu misstrauen – was die Auflösung des Falls umso überraschender macht.
Denn ja – das Ende hat mich kalt erwischt. Die Auflösung war für mich absolut nicht vorhersehbar, aber im Nachhinein total stimmig. Ich liebe es, wenn ein Krimi es schafft, alle Fäden am Ende logisch zusammenzuführen, ohne dass ich es beim Lesen schon komplett durchschaut habe. Besonders gelungen fand ich dabei, wie die Ereignisse der Vergangenheit und die Morde in der Gegenwart miteinander verknüpft sind – das gibt der Geschichte noch mal eine ganz andere Tiefe und sorgt für ordentlich Spannung. Zudem fand ich es wieder cool, wie ernst auf einmal alles wurde. Zum Finale hin löst sich dieses ganze langsame Herumrätseln auf und wird zu etwas, was über Leben und Tod entscheidet.
UND ein ganz bisschen geht es auch mit Annie und dem Detective weiter. Zwar immer noch nicht so sehr, wie ich es gerne hätte, aber ich habe noch Hoffnung für die beiden. Ebenso wie für Annie und ihre Mutter, die sich hier wieder ein Stück mehr einander annähern.
Fazit:
Das Mörderarchiv – Der Tod, der am Dienstag kommt ist ein rundum gelungener Cozy Crime mit toller Atmosphäre, liebenswerten Figuren und einem Plot, der Vergangenheit und Gegenwart klug miteinander verwebt. Trotz eines etwas langsamen Einstiegs entfaltet sich eine wunderbar spannende Geschichte mit einer absolut unerwarteten Auflösung. Wer gerne miträtselt, Tee trinkt und schrullige Dörfer liebt – bitte lesen!
5 von 5 Sterne von mir.
mitreißende Fortsetzung
Franzi aus Sachsen am 21.04.2025
Bewertungsnummer: 2472072
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Auch im zweiten Teil hat es Perrin wieder geschafft mich von Beginn an als Teil des Buches fühlen zu lassen.
Ich hoffe sehr dass es weitere Teile geben wird. Immerhin sind noch einige Fragen offen. Was steht in den Briefen? Ist es eine Weissagung oder ein Brief für Anni? Und was wird aus Anni und Crane? Ich bin sehr gespannt und freue mich auf neue Werke.
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