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Weltreise eines Kapitalisten Auf der Suche nach den Ursachen von Armut und Reichtum. Manager Magazin Bestseller über Kapitalismus, Freiheit, Gesellschaft

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.05.2024

Verlag

Finanzbuch Verlag

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

21,9/15,2/3,6 cm

Gewicht

568 g

Farbe

Cool Grey / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95972-783-9

Beschreibung

Rezension

„Dieses Buch hat das Potenzial, ein einzigartiger Klassiker zu werden – vergleichbar mit Alexis de Tocquevilles Demokratie in Amerika, das vor fast zwei Jahrhunderten geschrieben wurde. Rainer Zitelmann, ein unermüdlicher Verfechter wirtschaftlicher Freiheit, dessen zahlreiche Bücher und Artikel weltweit veröffentlicht werden, bietet Einblicke in die wirtschaftliche Lage und Politik von 30 Ländern. Dabei teilt er auch die oft überraschenden Ergebnisse detaillierter Umfragen, die er in Auftrag gegeben hat, um die Einstellungen der Menschen zu Themen wie Kapitalismus und Wohlstand zu messen. Zudem hat er mit unzähligen Menschen aus den verschiedensten Gesellschaftsschichten gesprochen. Eine wahre Meisterleistung!“
Steve Forbes, Chefredakteur Forbes
„Auf der Suche nach den Ursachen von Reichtum und Armut nimmt uns Dr. Rainer Zitelmann auf eine fesselnde und spannende Weltreise mit. Dabei entpuppt sich die Bedeutung der Freiheit, insbesondere der wirtschaftlichen Freiheit, als eine wesentliche Komponente von Wohlstand, was durch Dutzende aufschlussreicher Beispiele veranschaulicht wird. Dieses aussagestarke Buch ist höchst lesenswert und dazu von großer Bedeutung.“
Madsen Pirie, Präsident des Adam Smith Institute, London
„In seinem neuen Buch reisen wir mit Dr. Rainer Zitelmann quer durch die Welt, um wirtschaftliche Freiheit zu ergründen. Ausgehend von einer umfassenden Umfrage darüber, wie man in den verschiedenen Ländern über wirtschaftliche Freiheit denkt, gibt er uns zunächst einen Überblick über deren Geschichte und bereichert dann als Reisender in Sachen Wirtschaft den Inhalt der Umfrage mit seinen eigenen Beobachtungen vor Ort. Die Schlussfolgerung in 30 Ländern auf der ganzen Welt lautet: Das Maß an wirtschaftlicher Freiheit ist die größte Determinante für Wohlstand und Reichtum.“
Phil Gramm, Wirtschaftswissenschaftler und ehemaliger US-Senator
„Mit der ihm eigenen Energie und Scharfsinnigkeit präsentiert uns Rainer Zitelmann einen Wirbelwind an Beobachtungen über Dutzende von Ländern und das Ausmaß, in dem deren Institutionen und Einstellungen für künftigen Wohlstand förderlich sind. Gleichzeitig bietet das Buch aber auch eine wundervolle Momentaufnahme der Freiheitsbewegung der frühen 2020er-Jahre: so über die Menschen und die zivilgesellschaftlichen Institutionen, die sich aktiv für eine bessere Wertschätzung der Rechte des Einzelnen und der Magie der Marktordnung einsetzen, wenn die Regierung auf den eigenen Horizont beschränkt ist. Ich hoffe, dass seine Schriften mehr Leser dazu inspirieren werden, die Fackel in immer mehr Ländern weiterzutragen!“
Brad Lips, CEO von Atlas Network – dem weltweiten größten Netzwerk von klassischen liberalen Think Tanks
„Die Zeiten ändern sich, da immer mehr freiheitsorientierte jüngere Generationen auf der ganzen Welt die wohlfahrtsstaatliche Politik der Vergangenheit ablehnen – und sich von den philosophischen Konzepten von Opfer und Neid abwenden. Als weltweit führende Kapazität in puncto Messung von Neidniveau in verschiedenen Bevölkerungsgruppen, Generationen und Zeiten ist Dr. Rainer Zitelmann wie kein anderer dafür aufgestellt, diesen Werte- und Perspektivenwandel zu erfassen. Er nimmt den Leser mit auf seinen „Freiheits-Roadtrip“, der ihn durch 30 Länder führte. Dabei verbindet er die akademische Strenge seiner Erhebungstechnik mit einem journalistischen Ansatz, um die Menschen tatsächlich zu verstehen – mit all ihren Bestrebungen, Einstellungen, Herausforderungen und Ansichten. Mit dieser Tour de Force vermittelt er den Lesern datengestützt das positive Gefühl, dankbar dafür zu sein, in solch außergewöhnlichen Zeiten zu leben zu können.“
Jennifer Grossmann, CEO Atlas Society
„Das Buch „Weltreise eines Kapitalisten“ von Rainer Zitelmann – durchgängig fesselnd und unterhaltsam – bereitet großes Vergnügen. Rainer ist ein scharfer Beobachter all dessen, was er auf dieser Reise erlebt. Er zitiert relevante Hintergrunddaten, während er gleichzeitig effizient und präzise vermittelt, was globale Armut und Reichtum bedeuten. Gleichzeitig hat mich sein leichter Schreibstil so tief beeindruckt, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte. Und: Er stellt einem unterwegs so viele großartige Menschen vor, dass man den Drang verspürt, auf seinen Spuren zu reisen, um diese Menschen kennenzulernen.“
Ken Schoolland, Professor für Wirtschaftswissenschaft und Autor von The Adventures of Jonathan Gullible: A Free Market Odyssey, das in 53 Sprachen übersetzt wurde (auf Deutsch: „Die Abenteuer des Jonathan Gullible – eine marktwirtschaftliche Odyssee“)
„Durch Beobachtungen aus erster Hand, wegweisende Umfragen und zum Nachdenken anregende Gespräche mit den unterschiedlichsten Menschen von Milliardären bis hin zu Basisaktivisten bringt Rainer Zitelmann den unbestreitbaren Zusammenhang zwischen wirtschaftlicher Freiheit und menschlichem Wohlstand zutage. Mit der Strenge eines Historikers, der Neugier eines Weltreisenden und der Leidenschaft eines Freiheitsverfechters bietet er unschätzbare Einblicke und zudem ein starkes Plädoyer für die Freiheit als Grundlage für den Fortschritt. Dieses Buch ist weitaus mehr als nur eine Erkundung der globalen sozioökonomischen Bedingungen – es ist ein Aufruf zur weltweiten Anerkennung des transformativen Potenzials des Kapitalismus."
Wolf von Laer, CEO, Students For Liberty, die größte libertäre Vereinigung von Studenten der Welt
„Am besten sollte man natürlich selbst durch 30 Länder reisen, die Geschichte und Wirtschaft dieser Länder studieren und dort mit Politikern, Unternehmern und einfachen Menschen ins Gespräch kommen. Wenn Sie dafür aber keine Zeit oder kein Geld haben, lesen Sie dieses Buch und erkunden Sie die Welt – gemeinsam mit einem Historiker und Soziologen, dem Freiheit und Unternehmertum am Herzen liegen. Zudem gibt es kein besseres Buch, um die libertäre und klassische liberale Weltbewegung kennenzulernen.“
John Mackey, Gründer von Whole Foods
„Rainer Zitelmanns Buch ‚Weltreise eines Kapitalisten‘ stellt eine meisterhafte Erkundung der globalen Wirtschaft dar, wobei es tiefe Analyse mit fesselnder Erzählkunst verbindet. Mit scharfen Einsichten, lebendigen Anekdoten und einer hoffnungsvollen Perspektive stellt er den Wertewandel unter den freiheitsorientierten jüngeren Generationen und die anhaltende Macht der freien Märkte heraus. Das Buch, das gleichzeitig inspiriert und zum Nachdenken anregt, ist eine Pflichtlektüre, wenn man Reichtum und Freiheit in der heutigen Welt verstehen möchte.“
Grover Norquist, Präsident von Americans for Tax Reform, einer Interessenvertretung für Steuerzahler, die er 1985 auf Bitte von Präsident Reagan gründete
„Eine spannende Mischung aus Reisebericht, jüngerer Wirtschaftsgeschichte, politischer Ökonomie, quantitativer Meinungsforschung und qualitativen Expertenberichten. Zitelmann weiß wirklich, wie und wo man die richtigen Leute trifft. Die Herausforderungen, denen klassische Liberale gegenüberstehen, unterscheiden sich von Ort zu Ort erheblich; daher ist der Fokus von Freiheitsaktivisten oft rein national ausgerichtet. Aber wie dieses Buch auch deutlich macht, gibt es dennoch so etwas wie eine ‚globale Freiheitsbewegung‘. Vielleicht sollten wir öfter so agieren, anstatt die Vision eines ‚klassischen Liberalismus in einem Land‘ zu verfolgen.“
Kristian Niemietz, Redaktionsleiter und Leiter der Abteilung Politische Ökonomie am Institute for Economic Affairs, London
„Die Ursprünge von Armut und Reichtum“ des Historikers und Soziologen Rainer Zitelmann ist ein aufschlussreicher Reisebericht über die libertäre Bewegung auf der ganzen Welt. Von Bogotá bis Ulaanbaatar zeichnet der Autor den Fortschritt der wirtschaftlichen und politischen Liberalisierung auf vier Kontinenten nach und nutzt dabei eine Reihe historischer Recherchen, Umfragen und Gespräche mit Experten und einfachen Menschen, um Einblicke in jedes Reiseziel zu geben. Dies ist eine fesselnde Lektüre, die Wirtschaftstheorie mit Kultur und Entwicklungen vor Ort verbindet und jedem Leser ein tieferes Verständnis für die Triebkräfte von Armut und Reichtum vermittelt.“

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.05.2024

Verlag

Finanzbuch Verlag

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

21,9/15,2/3,6 cm

Gewicht

568 g

Farbe

Cool Grey / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95972-783-9

Herstelleradresse

Finanzbuch Verlag
Türkenstraße 89
80799 München
DE

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Wenn ich eines bedaure, dann,…

LichtundSchatten am 31.05.2024

Bewertungsnummer: 2862077

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wenn ich eines bedaure, dann, dass ich in meinem Leben nicht mehr Nachrichten von anderen Länder gehört habe. Der Kontrafunk mit Sitz in der Schweiz bietet heute Informationen immerhin zu drei Ländern, die zumindest von der Sprache her zusammengehören. Und doch gibt es dramatische Unterschiede, z.B. in Sachen direkte Demokratie, die bei uns in Deutschland nicht opportun ist, weil wir nicht dafür geeignet wären, so erinnere ich eine Aussage von Schäuble. Von Frankreich dagegen weiß ich so gut wie nichts, die Sprachbarriere verhindert einen guten Austausch von gegenseitigem Wissen, obwohl das Elsass so nahe ist. Demokratie bedeutet nicht zu allem Ja sagen, sondern misstrauisch zu sein. Denn die meisten Politiker in Deutschland melden sich nur kurz vor Wahlen bei ihrem Volk, zwischendrin darf man sie nicht stören und muss den vereinigten Propagandamedien lauschen. Aber in der Schweiz ist das anders, dort ist das Volk der Souverän und kann falsche Entscheidungen auch während einer Legislaturperiode korrigieren. Offensichtlich führt dies zu einer höheren Zufriedenheit aller und zu besseren Entscheidungen. „Im Index der wirtschaftlichen Freiheit steht die Schweiz zwei von 176 Ländern, nur 0,1 Punkte hinter dem Spitzenreiter Singapur.“ Das erste Reiseziel von Rainer Zitelmann war also die Schweiz, das kapitalistischste Land der Welt. In Zürich unterhält er sich mit Liberalen/Libertären, um den aktuellen Einstellungen auf die Spur zu kommen. Dr. Dr. Rainer Zitelmann hat mit eigenen Geld in allen besuchten Ländern Umfragen zum Kapitalismus durchgeführt, also zur wirtschaftlichen Freiheit und welche Zügel ihr angelegt werden bzw. was die Menschen darüber denken. Nicht alle Menschen in der Schweiz sehen die Volksabstimmungen jedoch positiv, ihre Ziele und Inhalte werden ebenso von großen Medienhäusern, NGOs etc. beeinflusst und gedreht wie das bei uns der Fall ist. Tatsächlich ist man auch in der Schweiz dem Kapitalismus gegenüber eher kritisch gestimmt. Das hat mich überrascht. Die süßen Verlockungen des Sozialismus als einem Cocktail aus Gerechtigkeit, Integration und Vielfalt ziehen überall Menschen in ihren Bann, merkwürdigerweise vor allem auch dann, wenn man vom Staat profitiert, in dem man z.B. als Beamter oder sonstiger Begünstigter (Arzt, Rechtsanwalt) relativ weit oben an der Einkommensskala steht. Hier greift bei vielen die so gut aussehende sozial anheimelnde Scheinheiligkeit bzw. das schlechte Gewissen, um den Armen etwas „zukommen zu lassen.“ Gerne auch rein verbal. Das Buch bzw. die Reisen von Rainer Zitelmann haben mich fasziniert und viele Hintergründe aufgedeckt, die ich nicht kannte. Insgesamt eine sehr gelungene Mischung aus persönlichem Erleben und dem Kampf gegen das zuckerige, immer scheiternde Gift des Sozialismus. Es ist leicht heute das Scheitern kollektiver Systeme (verbal) kennenzulernen, und doch unternehmen wenige die Reise dorthin. Alle Bücher von Rainer Zitelmann eignen sich dafür bestens, er hat Verbindungen aufgedeckt, die einfach bestechen. Empirie und persönliche Gespräche, nur so entstehen Bilder, die verdeutlichen und klar machen, wer letzten Endes die Menschheit aus der Armut geführt hat und Menschen mehr motiviert als alle Gleichmachereien. Zum Thema Russland: Rainer Zitelmann war Mitglied der Russisch Orthodoxen Kirche, ist aber mit dem Ukraine Krieg dort ausgetreten. Ich sehe das Thema nicht so schwarz-weiss und würde die Literatur von Iwan Iljin oder Alexander Dugin als Kontrast empfehlen. Wer die Russisch-Orthodoxe Kirche kennt, muss um die völlig andere Kultur wissen, die Russland prägt. Die Menschen dort wurden zweimal vom kollektiven Wahn überfallen und wehrten sich dagegen. Heute sitzen sie einem wie auch immer gearteten Staatslenker auf, der ihnen wichtige Dinge vorenthält. Trotzdem atmet die russische Seele anders, sie hat eine ganze eigene Kraft, die den Oberen oben sein lässt, im Übrigen aber tut was sie für richtig hält. Global denkende Unternehmen und Präsidenten/Kanzler wollen einen unipolare Welt, in der sich alle Menschen gleich verhalten und entsprechend mit Produkten versorgt werden können. Die russische Seele lehnt das ab und fordert, dass jede Kultur, jeder Nation die Anerkennung ihrer eigenen Wahl und Traditionen hat. Man stellt sich in der Person von Putin (über 70% der Bevölkerung steht hinter ihm) der Diktatur finanzorientierter Eliten, dem Great Reset und der verfallenden Kultur des Westens entgegen. Jeder mag dazu den letzten Eurovision Song Contest anschauen. Wichtigste Erkenntnis des Buches: „Niedrigere Steuern führen zu höherem Wachstum und im Ergebnis zu höheren Steuereinnahmen für den Staat.“ Leichte Kritik: a) Gewünscht hätte ich mir eine kurze Zusammenfassung der Reisen. b)Lifestyle/sexuelle Präferenzen oder die Anzahl der Freundinnen/Partnerinnen interessieren niemanden. Sehr gut an Dr. Dr. Zitelmann ist, dass er den fairen Austausch mit Andersdenkenden sucht und findet. Z.B. „Zitelmann und Herrmann an der Uni Tübingen.“

Wenn ich eines bedaure, dann,…

LichtundSchatten am 31.05.2024
Bewertungsnummer: 2862077
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wenn ich eines bedaure, dann, dass ich in meinem Leben nicht mehr Nachrichten von anderen Länder gehört habe. Der Kontrafunk mit Sitz in der Schweiz bietet heute Informationen immerhin zu drei Ländern, die zumindest von der Sprache her zusammengehören. Und doch gibt es dramatische Unterschiede, z.B. in Sachen direkte Demokratie, die bei uns in Deutschland nicht opportun ist, weil wir nicht dafür geeignet wären, so erinnere ich eine Aussage von Schäuble. Von Frankreich dagegen weiß ich so gut wie nichts, die Sprachbarriere verhindert einen guten Austausch von gegenseitigem Wissen, obwohl das Elsass so nahe ist. Demokratie bedeutet nicht zu allem Ja sagen, sondern misstrauisch zu sein. Denn die meisten Politiker in Deutschland melden sich nur kurz vor Wahlen bei ihrem Volk, zwischendrin darf man sie nicht stören und muss den vereinigten Propagandamedien lauschen. Aber in der Schweiz ist das anders, dort ist das Volk der Souverän und kann falsche Entscheidungen auch während einer Legislaturperiode korrigieren. Offensichtlich führt dies zu einer höheren Zufriedenheit aller und zu besseren Entscheidungen. „Im Index der wirtschaftlichen Freiheit steht die Schweiz zwei von 176 Ländern, nur 0,1 Punkte hinter dem Spitzenreiter Singapur.“ Das erste Reiseziel von Rainer Zitelmann war also die Schweiz, das kapitalistischste Land der Welt. In Zürich unterhält er sich mit Liberalen/Libertären, um den aktuellen Einstellungen auf die Spur zu kommen. Dr. Dr. Rainer Zitelmann hat mit eigenen Geld in allen besuchten Ländern Umfragen zum Kapitalismus durchgeführt, also zur wirtschaftlichen Freiheit und welche Zügel ihr angelegt werden bzw. was die Menschen darüber denken. Nicht alle Menschen in der Schweiz sehen die Volksabstimmungen jedoch positiv, ihre Ziele und Inhalte werden ebenso von großen Medienhäusern, NGOs etc. beeinflusst und gedreht wie das bei uns der Fall ist. Tatsächlich ist man auch in der Schweiz dem Kapitalismus gegenüber eher kritisch gestimmt. Das hat mich überrascht. Die süßen Verlockungen des Sozialismus als einem Cocktail aus Gerechtigkeit, Integration und Vielfalt ziehen überall Menschen in ihren Bann, merkwürdigerweise vor allem auch dann, wenn man vom Staat profitiert, in dem man z.B. als Beamter oder sonstiger Begünstigter (Arzt, Rechtsanwalt) relativ weit oben an der Einkommensskala steht. Hier greift bei vielen die so gut aussehende sozial anheimelnde Scheinheiligkeit bzw. das schlechte Gewissen, um den Armen etwas „zukommen zu lassen.“ Gerne auch rein verbal. Das Buch bzw. die Reisen von Rainer Zitelmann haben mich fasziniert und viele Hintergründe aufgedeckt, die ich nicht kannte. Insgesamt eine sehr gelungene Mischung aus persönlichem Erleben und dem Kampf gegen das zuckerige, immer scheiternde Gift des Sozialismus. Es ist leicht heute das Scheitern kollektiver Systeme (verbal) kennenzulernen, und doch unternehmen wenige die Reise dorthin. Alle Bücher von Rainer Zitelmann eignen sich dafür bestens, er hat Verbindungen aufgedeckt, die einfach bestechen. Empirie und persönliche Gespräche, nur so entstehen Bilder, die verdeutlichen und klar machen, wer letzten Endes die Menschheit aus der Armut geführt hat und Menschen mehr motiviert als alle Gleichmachereien. Zum Thema Russland: Rainer Zitelmann war Mitglied der Russisch Orthodoxen Kirche, ist aber mit dem Ukraine Krieg dort ausgetreten. Ich sehe das Thema nicht so schwarz-weiss und würde die Literatur von Iwan Iljin oder Alexander Dugin als Kontrast empfehlen. Wer die Russisch-Orthodoxe Kirche kennt, muss um die völlig andere Kultur wissen, die Russland prägt. Die Menschen dort wurden zweimal vom kollektiven Wahn überfallen und wehrten sich dagegen. Heute sitzen sie einem wie auch immer gearteten Staatslenker auf, der ihnen wichtige Dinge vorenthält. Trotzdem atmet die russische Seele anders, sie hat eine ganze eigene Kraft, die den Oberen oben sein lässt, im Übrigen aber tut was sie für richtig hält. Global denkende Unternehmen und Präsidenten/Kanzler wollen einen unipolare Welt, in der sich alle Menschen gleich verhalten und entsprechend mit Produkten versorgt werden können. Die russische Seele lehnt das ab und fordert, dass jede Kultur, jeder Nation die Anerkennung ihrer eigenen Wahl und Traditionen hat. Man stellt sich in der Person von Putin (über 70% der Bevölkerung steht hinter ihm) der Diktatur finanzorientierter Eliten, dem Great Reset und der verfallenden Kultur des Westens entgegen. Jeder mag dazu den letzten Eurovision Song Contest anschauen. Wichtigste Erkenntnis des Buches: „Niedrigere Steuern führen zu höherem Wachstum und im Ergebnis zu höheren Steuereinnahmen für den Staat.“ Leichte Kritik: a) Gewünscht hätte ich mir eine kurze Zusammenfassung der Reisen. b)Lifestyle/sexuelle Präferenzen oder die Anzahl der Freundinnen/Partnerinnen interessieren niemanden. Sehr gut an Dr. Dr. Zitelmann ist, dass er den fairen Austausch mit Andersdenkenden sucht und findet. Z.B. „Zitelmann und Herrmann an der Uni Tübingen.“

Inhaltlich ist das Buch…

Frank aus Bockau am 19.06.2024

Bewertungsnummer: 2866326

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Inhaltlich ist das Buch absolut interessant. Der Ansatz, im Vorfeld Umfragen zu machen und anschließend Gespräche mit den Einheimischen (im weiteren Sinne) zu führen, um die Kultur und die Geschichte der Länder und die Einstellung der Menschen zur Marktwirtschaft oder zum Sozialismus zu verstehen, ist fabelhaft. Die Art und Weise, wie Dr. Zitelmann schreibt, empfand ich etwas flach. Es ist meines Erachtens kein Kompliment, wenn man als Autor gesagt bekommt, Sie schreiben, wie man spricht. Die Anekdoten über seine Freundinnen, die Dr. Zitelmann zu seinen Reisen einlädt, lassen das ganze Buch unseriöser erscheinen, als es ist. Das ist schade, vor allem weil Dr. Zitelmann für die Umfragen und für die Reisen für das Buch viel Geld in die Hand nahm.

Inhaltlich ist das Buch…

Frank aus Bockau am 19.06.2024
Bewertungsnummer: 2866326
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Inhaltlich ist das Buch absolut interessant. Der Ansatz, im Vorfeld Umfragen zu machen und anschließend Gespräche mit den Einheimischen (im weiteren Sinne) zu führen, um die Kultur und die Geschichte der Länder und die Einstellung der Menschen zur Marktwirtschaft oder zum Sozialismus zu verstehen, ist fabelhaft. Die Art und Weise, wie Dr. Zitelmann schreibt, empfand ich etwas flach. Es ist meines Erachtens kein Kompliment, wenn man als Autor gesagt bekommt, Sie schreiben, wie man spricht. Die Anekdoten über seine Freundinnen, die Dr. Zitelmann zu seinen Reisen einlädt, lassen das ganze Buch unseriöser erscheinen, als es ist. Das ist schade, vor allem weil Dr. Zitelmann für die Umfragen und für die Reisen für das Buch viel Geld in die Hand nahm.

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