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Liebes Arschloch Roman

20

14,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

16849

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

05.09.2024

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

18,8/12,4/2,9 cm

Gewicht

287 g

Farbe

Aubergine

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Cher connard

Übersetzt von

Ina Kronenberger + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00716-9

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

16849

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

05.09.2024

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

18,8/12,4/2,9 cm

Gewicht

287 g

Farbe

Aubergine

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Cher connard

Übersetzt von

  • Ina Kronenberger
  • Tatjana Michaelis

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00716-9

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

Email: [email protected]

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Schonungslos und intensiv! Da will ich mehr von!

Deborah aus Hessen am 14.10.2024

Bewertungsnummer: 2316089

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Liebes Arschloch“ von Virginie Despentes hat mich ehrlich gesagt komplett umgehauen. Ich bin erst vor kurzem tiefer in feministische Literatur eingestiegen und dieses Buch war eine echte Offenbarung für mich. Despentes schreibt so direkt, so unverblümt, dass es mich manchmal regelrecht aus der Komfortzone gestoßen hat – aber genau das hat es so wirkungsvoll gemacht. Was mich besonders angesprochen hat, ist, wie Despentes die Abgründe unserer modernen Gesellschaft entblößt. Themen wie MeToo, Geschlechterrollen und Machtstrukturen werden so real und schonungslos dargestellt, dass ich oft innehalten und über meine eigene Sicht auf diese Themen nachdenken musste. Die Figuren sind alles andere als perfekt, oft widersprüchlich und chaotisch – und genau das macht sie so unglaublich menschlich. Ich habe mich selbst oft in den inneren Kämpfen der Charaktere wiedergefunden, besonders in den Fragen rund um Selbstwahrnehmung und die ständige Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Erwartungen. Es hat mir geholfen, meine eigenen Ansichten zu hinterfragen und feministischen Themen nochmal anders zu begegnen – ohne erhobenen Zeigefinger, sondern auf eine rohe, emotionale Art. „Liebes Arschloch“ hat mir gezeigt, dass feministische Literatur nicht nur empowernd, sondern auch unbequem und provozierend sein kann – und dass das auch gut so ist. Ein unglaublich intensives Buch

Schonungslos und intensiv! Da will ich mehr von!

Deborah aus Hessen am 14.10.2024
Bewertungsnummer: 2316089
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Liebes Arschloch“ von Virginie Despentes hat mich ehrlich gesagt komplett umgehauen. Ich bin erst vor kurzem tiefer in feministische Literatur eingestiegen und dieses Buch war eine echte Offenbarung für mich. Despentes schreibt so direkt, so unverblümt, dass es mich manchmal regelrecht aus der Komfortzone gestoßen hat – aber genau das hat es so wirkungsvoll gemacht. Was mich besonders angesprochen hat, ist, wie Despentes die Abgründe unserer modernen Gesellschaft entblößt. Themen wie MeToo, Geschlechterrollen und Machtstrukturen werden so real und schonungslos dargestellt, dass ich oft innehalten und über meine eigene Sicht auf diese Themen nachdenken musste. Die Figuren sind alles andere als perfekt, oft widersprüchlich und chaotisch – und genau das macht sie so unglaublich menschlich. Ich habe mich selbst oft in den inneren Kämpfen der Charaktere wiedergefunden, besonders in den Fragen rund um Selbstwahrnehmung und die ständige Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Erwartungen. Es hat mir geholfen, meine eigenen Ansichten zu hinterfragen und feministischen Themen nochmal anders zu begegnen – ohne erhobenen Zeigefinger, sondern auf eine rohe, emotionale Art. „Liebes Arschloch“ hat mir gezeigt, dass feministische Literatur nicht nur empowernd, sondern auch unbequem und provozierend sein kann – und dass das auch gut so ist. Ein unglaublich intensives Buch

Überaus unterhaltsam

MarieOn am 15.01.2024

Bewertungsnummer: 2109369

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Oscar, Autor eines Buches schreibt einen Instagrampost über die Schauspielerin Rebecca Latté: …heute zu einer Schlampe verkommen. Nicht nur alt. Sie ist auch auseinandergegangen, verlebt schlechte Haut, ein schmuddeliges, lautes Weibstück. Oscar unterstellt Rebecca, dass sie sich zur Ratgeberin junger Feministinnen aufgeschwungen hat und verrät damit, das ganze Ausmaß des Dilemmas, in dem er steckt. Seine ehemalige Pressereferentin Zoé Katana unterhält einen feministischen Instaaccount mit tausenden Followern. Die hat sie jetzt drüber informiert, wie hart Oscar ihr zugesetzt hat, als sie noch für ihn arbeitete. Er habe ihr nachgestellt, sie penetrant umworben und als I-Tüpfelchen damit gedroht, sich umzubringen. Mit diesen Behauptungen in der Öffentlichkeit, springt sie auf den Mee Too-Zug auf, macht sich zum Opfer und brettert durch die Gesellschaft. Sein Ruf ist jetzt dahin und er ist sich keiner Schuld bewusst. Rebecca antwortet ihm per Email, wünscht ihm die schlimmsten Dinge. Und dann, entschuldigt sich der aufdringliche Spinner und schmeichelt ihr ein wenig. Zwischen den beiden entspinnt ein reger Schreibkontakt, währenddem sie immer vertrauter miteinander werden. Seit Zoé gegen ihn wettert, haben ihm verschiedene Leute geraten, seinen Drogenkonsum zu überdenken. Problem ist, dass diese Mischung aus Koks und Alkohol, ihm die vielen kreativen Eingebungen schenkte, mit denen er sein Buch füllte. Auch Rebecca konsumiert Heroin, seit sie ganz jung ins Filmgeschäft kam. Sie hat das alles im Griff. Die Krücke hat ihr immer beim Abnehmen geholfen. Nur während des Sets lässt sie die Finger davon, da muss sie sich konzentrieren. Oscar hat sich einer Gruppe angeschlossen, ähnlich den anonymen Alkoholikern. Er will das jetzt wirklich mal eine zeitlang lassen und versucht Rebecca zu überreden, es im gleichzutun. Fazit: Eine überaus unterhaltsame Geschichte. Die beiden ProtagonisInnen Oscar und Rebecca kommen aus ganz einfachen Familienverhältnissen und haben sich mit viel Mühe einen Platz in der gehobenen Gesellschaft erkämpft. Für beide scheinen die Felle davonzuschwimmen. Für Oscar, weil eine Frau sein Verhalten öffentlich anprangert. Für Rebecca, weil sie älter wird und jetzt nach ihrer glamourösen Karriere, einzig noch Hausfrauenrollen bekommt. Da sie ein kostspielieges Hobby hat, kann sie nicht einfach aufhören. Beide lassen sich auf das Konzept cleansein ein und werden immer authentischer. Jeder macht seine eigenen Erfahrungen damit, die sie sich in ihrem Briefwechsel mitteilen. Virginie Despentes hat mich fasziniert. Ein fesselnder Gegenwartsroman.

Überaus unterhaltsam

MarieOn am 15.01.2024
Bewertungsnummer: 2109369
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Oscar, Autor eines Buches schreibt einen Instagrampost über die Schauspielerin Rebecca Latté: …heute zu einer Schlampe verkommen. Nicht nur alt. Sie ist auch auseinandergegangen, verlebt schlechte Haut, ein schmuddeliges, lautes Weibstück. Oscar unterstellt Rebecca, dass sie sich zur Ratgeberin junger Feministinnen aufgeschwungen hat und verrät damit, das ganze Ausmaß des Dilemmas, in dem er steckt. Seine ehemalige Pressereferentin Zoé Katana unterhält einen feministischen Instaaccount mit tausenden Followern. Die hat sie jetzt drüber informiert, wie hart Oscar ihr zugesetzt hat, als sie noch für ihn arbeitete. Er habe ihr nachgestellt, sie penetrant umworben und als I-Tüpfelchen damit gedroht, sich umzubringen. Mit diesen Behauptungen in der Öffentlichkeit, springt sie auf den Mee Too-Zug auf, macht sich zum Opfer und brettert durch die Gesellschaft. Sein Ruf ist jetzt dahin und er ist sich keiner Schuld bewusst. Rebecca antwortet ihm per Email, wünscht ihm die schlimmsten Dinge. Und dann, entschuldigt sich der aufdringliche Spinner und schmeichelt ihr ein wenig. Zwischen den beiden entspinnt ein reger Schreibkontakt, währenddem sie immer vertrauter miteinander werden. Seit Zoé gegen ihn wettert, haben ihm verschiedene Leute geraten, seinen Drogenkonsum zu überdenken. Problem ist, dass diese Mischung aus Koks und Alkohol, ihm die vielen kreativen Eingebungen schenkte, mit denen er sein Buch füllte. Auch Rebecca konsumiert Heroin, seit sie ganz jung ins Filmgeschäft kam. Sie hat das alles im Griff. Die Krücke hat ihr immer beim Abnehmen geholfen. Nur während des Sets lässt sie die Finger davon, da muss sie sich konzentrieren. Oscar hat sich einer Gruppe angeschlossen, ähnlich den anonymen Alkoholikern. Er will das jetzt wirklich mal eine zeitlang lassen und versucht Rebecca zu überreden, es im gleichzutun. Fazit: Eine überaus unterhaltsame Geschichte. Die beiden ProtagonisInnen Oscar und Rebecca kommen aus ganz einfachen Familienverhältnissen und haben sich mit viel Mühe einen Platz in der gehobenen Gesellschaft erkämpft. Für beide scheinen die Felle davonzuschwimmen. Für Oscar, weil eine Frau sein Verhalten öffentlich anprangert. Für Rebecca, weil sie älter wird und jetzt nach ihrer glamourösen Karriere, einzig noch Hausfrauenrollen bekommt. Da sie ein kostspielieges Hobby hat, kann sie nicht einfach aufhören. Beide lassen sich auf das Konzept cleansein ein und werden immer authentischer. Jeder macht seine eigenen Erfahrungen damit, die sie sich in ihrem Briefwechsel mitteilen. Virginie Despentes hat mich fasziniert. Ein fesselnder Gegenwartsroman.

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Liebes Arschloch

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