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Wohnverwandtschaften Roman

212

24,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.10.2024

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

19/12,7/3 cm

Gewicht

336 g

Farbe

Hellblau / Rost

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00419-9

Beschreibung

Rezension

»Aufwühlend, heiter, nachdenklich und melancholisch ‒ dieser Roman enthält einfach alles, um Zeit und Raum zu vergessen.« ("WDR 4 Buchtipp")
»witzig, wahr und temporeich« ("WDR 2 Lesen")
»Ein tragikomischer Roman über Demenz« ("NDR Kultur - Das Journal")
»›Wohnverwandtschaften‹ erzählt eine mitreißende Geschichte, die einen so schnell nicht wieder loslässt. Ganz große Leseempfehlung!« ("Siegener Zeitung")
»Ein bewegendes Drama um vier Menschen heutiger Tage. [...] In dieser Tonlage, alltagssprachlich, alltagslustig, alltagstraurig kann das wohl nur eine: Isabel Bogdan.« ("NDR Kultur")
»Isabel Bogdan erzählt eine Geschichte, die Spaß macht und gleichzeitig zum Nachdenken anregt. Und die uns mit der großen Frage zurücklässt: Wie wollen wir selbst leben?« ("Die Zeit Literatur")
»Isabel Bogdan spielt in diesem Roman durch, wie die Wohngemeinschaft mit Verantwortung umgeht [...] Was anfangs so locker-flockig daherkommt, entwickelt sich zu einer intensiven Geschichte über Bleiben oder Gehen.« ("MDR Kultur")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.10.2024

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

19/12,7/3 cm

Gewicht

336 g

Farbe

Hellblau / Rost

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00419-9

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

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  • WortGewand

    aus Krefeld

    5/5

    03.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gemeinsames Zusammenwachsen

    Manchmal finden uns Bücher nicht zufällig. Manchmal suchen wir sie und merken erst später, warum. So ging es mir mit "Wohnverwandtschaften" von Isabel Bogdan. Dieses Buch erzählt nicht nur von einer ungewöhnlichen WG, die zur Wahlfamilie wird. Es erzählt von etwas, das wir oft ausblenden: Demenz, Abschied, Einsamkeit, Weiße Trauer. Und davon, was dazwischen liegt. Während wir in der Positiven Psychologie viel über Ressourcen, Stärken und gelingende Beziehungen sprechen, hat mir dieses Buch eine leise, aber eindringliche Ergänzung gezeigt: Es sind nicht nur die hellen Seiten, die uns tragen. Es ist das Aushalten. Das Dableiben. Das gemeinsame Durchgehen durch das Schwere. Jörg, Murat, Anke und Constanze wachsen zusammen. Nicht, weil alles leicht ist, sondern weil sie bleiben, als es schwer wird. Weil sie sich nicht abwenden. Weil sie Verantwortung übernehmen, auch ohne klare Rollen. „You’ll never walk alone…“ – selten hat sich dieser Gedanke so still und gleichzeitig so kraftvoll angefühlt. Dieses Buch ist nicht nur persönlich berührend, sondern auch gesellschaftlich relevant. In einer Zeit, in der: – Scheinwelten Nähe ersetzen, – Einsamkeit wächst, – Kinder und Jugendliche Orientierung suchen, – und wir alle spüren, wie sehr sich unsere Gesellschaft verändert und manchmal auseinanderdriftet … … stellt sich eine leise, aber radikale Frage: Wie wollen wir miteinander leben, wenn es unbequem wird? Der Blick in die Arbeitswelt drängt sich dabei fast von selbst auf, bleibt für mich hier aber bewusst im Hintergrund: Was passiert mit Zugehörigkeit, wenn Leistung nachlässt? Wenn Menschen nicht mehr „funktionieren“? Dieses Buch gibt keine einfachen Antworten. Aber es öffnet Räume. Räume für Gespräche. Für Reflexion. Für ehrliches Hinschauen. Ein wichtiges, mut-williges Buch. Vielschichtig, leise, eindringlich. Jedes Kapitel trägt genug Stoff für ein eigenes Buch und für viele Gespräche. Und ja… gegen Ende wird es auch traurig. Aber genau darin liegt seine Kraft. Ich wollte nicht, dass es endet. Ich wollte wissen, wie es weitergeht. Mit ihnen. Mit dieser Verbindung. Mit diesem Miteinander. Vielleicht, weil es uns daran erinnert, was wir selbst suchen.

  • Bewertung

    Book Circle Community

    5/5

    15.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wohn-Familie

    Isabel Bogdan gelingt mit Wohnverwandtschaften ein leises, eindringliches Porträt menschlicher Nähe – jenseits von Konventionen, Herkunft und familiären Bindungen. In einem Hamburger Altbau treffen Menschen aufeinander, die unterschiedlicher kaum sein könnten, und doch entsteht zwischen ihnen etwas, das sich wie Familie anfühlt. Nicht durch Blutsverwandtschaft, sondern durch geteilte Räume, geteilte Geschichten und geteilte Verletzlichkeit. Die Autorin zeichnet ihre Figuren mit großer Wärme und feinem Humor, ohne dabei die dunklen Töne zu scheuen. Gerade die melancholischen Momente – das Schweigen, die Einsamkeit, das Scheitern – lassen einen innehalten. Es ist ein Buch, das nicht laut ist, aber lange nachhallt. Die Traurigkeit, die es hinterlässt, ist keine hoffnungslose, sondern eine, die zum Nachdenken anregt: über das, was uns verbindet, und darüber, wie fragile Nähe entstehen kann, wenn man sie zulässt. Bogdan zeigt, dass Familie nicht immer das ist, was auf dem Papier steht. Sie ist das, was entsteht, wenn Menschen sich gegenseitig Raum geben – zum Leben, zum Lieben, zum Scheitern. Wohnverwandtschaften ist ein Plädoyer für Wahlverwandtschaften, für das Miteinander in einer Welt, die oft auf Trennung und Abgrenzung setzt.

  • Bewertung

    5/5

    11.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ungewöhnliche WG

    Ich mag ja so Mehrgenerationen-Geschichten und Found Family, sowie ungewöhnliche Freundschaften als Thema. Ich fand diese Geschichte super relevant, weil Themen wie Sozialvertrag, Alterseinsamkeit und Wohnproblematiken sehr aktuell sind und sich laut Prognose ja sogar noch zuspitzen werden. Das Buch trifft da voll den Nerv der Zeit und hat mich richtig begeistert. Die Erzählweise fand ich sehr besonders, es gab abwechselnde, beschreibende Kapitel aus der Innenansicht der einzelnen Figuren und dazwischen fast schon szenisch aufgebaute Kapitel rund um die Gespräche, die geführt werden. Es ist eine super schön, herzerwärmende Geschichte, voller Menschlichkeit, Verletzlichkeit und Nähe. Ich finde diese Geschichte zeigt sehr gut, was wirklich wichtig ist und worauf es ankommt im Leben. Ich mochte es, wie unterschiedlich die Figuren angelegt waren, was ihre jeweiligen Lebenssituationen, Sorgen und familiären Hintergrunde angelangt. Dadurch wird ein großes Spektrum an Themen abgesteckt, in denen sich auch der Leser gut wiederfinden kann. Die Figuren ist authentisch und nahbar angelegt, ich fand es schön, dass es auch mal Unstimmigkeiten und Reibungen geben konnte ohne überzudramatisieren. Es waren tolle, menschliche Alltagsszenen damit, nachvollziehbare Emotionen und der ganz normale Wahnsinn. Hat mir gut gefallen, lädt zum Nachdenken über die eigene Wohn- und Lebenssituation ein und am Ende war ich ganz schön traurig. Tolles Buch

  • Bewertung

    5/5

    11.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ungewöhnliche WG Ich mag ja…

    Ungewöhnliche WG Ich mag ja so Mehrgenerationen-Geschichten und Found Family, sowie ungewöhnliche Freundschaften als Thema. Ich fand diese Geschichte super relevant, weil Themen wie Sozialvertrag, Alterseinsamkeit und Wohnproblematiken sehr aktuell sind und sich laut Prognose ja sogar noch zuspitzen werden. Das Buch trifft da voll den Nerv der Zeit und hat mich richtig begeistert. Die Erzählweise fand ich sehr besonders, es gab abwechselnde, beschreibende Kapitel aus der Innenansicht der einzelnen Figuren und dazwischen fast schon szenisch aufgebaute Kapitel rund um die Gespräche, die geführt werden. Es ist eine super schön, herzerwärmende Geschichte, voller Menschlichkeit, Verletzlichkeit und Nähe. Ich finde diese Geschichte zeigt sehr gut, was wirklich wichtig ist und worauf es ankommt im Leben. Ich mochte es, wie unterschiedlich die Figuren angelegt waren, was ihre jeweiligen Lebenssituationen, Sorgen und familiären Hintergrunde angelangt. Dadurch wird ein großes Spektrum an Themen abgesteckt, in denen sich auch der Leser gut wiederfinden kann. Die Figuren ist authentisch und nahbar angelegt, ich fand es schön, dass es auch mal Unstimmigkeiten und Reibungen geben konnte ohne überzudramatisieren. Es waren tolle, menschliche Alltagsszenen damit, nachvollziehbare Emotionen und der ganz normale Wahnsinn. Hat mir gut gefallen, lädt zum Nachdenken über die eigene Wohn- und Lebenssituation ein und am Ende war ich ganz schön traurig. Tolles Buch

  • Bewertung

    5/5

    15.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Miteinander

    Constanze, Anke, Murat und Jörg sind die vier Bewohner einer ungewöhnlichen WG. Ungewöhnlich deshalb, weil sie aus unterschiedlichsten Milieus stammen und weil sie unterschiedlichen Generationen angehören. Jörg ist mit fast 70 der Älteste, er hat nach dem Tod seiner Frau die WG gegründet, vielleicht um der Einsamkeit zu entgehen. Anke ist eine Frau in den mittleren Jahren, die als Schauspielerin nicht mehr jung genug ist für die meisten Rollen und vergeblich auf ein Engagement wartet. Constanze ist die jüngste in der WG, und diejenige, die als letztes eingezogen ist. Von Beruf ist sie Zahnärztin. Murat ist mit seinen Eltern aus der Türkei gekommen, ist ein begnadeter Koch und tut viel für den Zusammenhalt in der WG. Mir hat schon Isabel Bogdans Roman "Laufen" so gut gefallen und dieses Buch hat mich ebenfalls begeistert. Die Autorin findet immer die passenden Worte, lässt alle vier Protagonisten zu Wort kommen, so daß man sich in jeden einzelnen hineinversetzen kann Ich habe das Buch an einem Nachmittag gelesen, ich fand es ziemlich spannend obwohl es eigentlich nur den Alltag in der WG beschreibt. Alle vier Protagonisten fand ich sympathisch und das traurige Thema Demenz hat die Autorin gut beschrieben, das Buch hat dadurch seine Leichtigkeit nicht verloren. Das Ende fand ich sehr gelungen und war froh, daß nicht irgendeine Pseudolösung gefunden wurde. Das Buch erzählt vom Zusammenhalt unterschiedlichster Menschen, die nicht miteinander verwandt sind und trotzdem bedingungslos füreinander einstehen.

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