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Als mein Vater in den Straßen von Turin verschwand Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

05.09.2024

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

20,6/12,8/3,1 cm

Gewicht

431 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Città sommersa

Übersetzt von

Jan Schönherr

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00069-6

Beschreibung

Rezension

»Marta Barone hat ihrem Vater mit diesem großartigen Buch ein nachdenkenswertes Denkmal gesetzt, und man möchte hoffen, dass diese Wurzeln weit hinein in die Zukunft reichen!« ("Die Tagespost")
»Die Autorin erzählt durch ihre Recherche eindrücklich von den gesellschaftlichen und politischen Umbrüchen im Italien der 1970er-Jahre.« ("Augsburger Allgemeine")
»Das Werk gibt detailliert und atmosphärisch dicht Einblick in die italienische Zeitgeschichte (...)« ("Frankfurter Rundschau")
»Das Buch ist nicht nur fesselnd und leidenschaftlich erzählt. Gerade was die politischen Dimensionen der Erzählung betrifft, ist der Roman erschreckend aktuell.« ("WDR 3 Kultur am Mittag")
»Kunstvoll verwebt Marta Barone die persönliche Geschichte des Vaters mit der Geschichte Italiens und Vergangenes mit Gegenwärtigem.« ("SWR Lesenswert")
»Barone beleuchtet eine schmerzhafte Ära der italienischen Geschichte.« ("rbb radiodrei")

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

05.09.2024

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

20,6/12,8/3,1 cm

Gewicht

431 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Città sommersa

Übersetzt von

Jan Schönherr

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00069-6

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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  • krani

    aus Münster

    3/5

    03.10.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wer war er?

    Die Autorin ist Ende Zwanzig, als ihr Vater stirbt. In dem Versuch zu verstehen, wer er war, erinnert sie sich. Sie spricht mit Weggefährten, besucht Museen und Archive und muss sich schließlich auch fragen, wie Erinnerung sich verändern kann im Laufe der Zeit. Denn nicht alles, was man ihr erzählt, deckt sich mit ihrer eigenen Erinnerung an den Vater. Vieles passt gar nicht dazu. Die Geschichte führt zurück in das Italien der siebziger und achtziger Jahre , zu italienischen Kommunisten, ihren Parteien und ihren Aktionen. In Deutschland gab es zur gleichen Zeit die RAF, die ähnliche Fragestellungen und Ansichten hatte. Der Vater der Erzählerin war Arzt und scherte sich nicht darum, welche politischen Ansichten ein Mensch hatte, der seine Hilfe brauchte. Er war kein Terrorist. Oder etwa doch? Sehr persönlich und sinnlich erfahrbar rollt die Tochter die Geschichte ihres Vaters auf. Es ist eine recht komplexe Familiengeschichte, die sich teilweise eher kompliziert als unterhaltsam liest. Das Ganze ist wie ein Mosaik. Mir fehlten dabei die Spannung und der rote Faden. Zum Schluss ist es erstaunlich und traurig, wie fremd einem jemand sein kann, den man für nahestehend gehalten und geliebt hat.

  • yellowdog

    3/5

    05.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Beim Anblick des Vulkans

    Marta Barones autobiografisches Buch fällt durch das spektakuläre Cover auf und natürlich durch den langen Titel: Als mein Vater in den Straßen von Turin verschwand. Die Italienerin erzählt dabei die Lebensgeschichte ihre Vaters, von dessen linksradikaler Vergangenheit sie erst nach seinem Tod erfuhr. Sie verarbeitet das durch viel Recherche, z.B. Prozessakten, aber auch durch viele Gespräche mit Leuten, die ihren Vater kannten. Sprachlich waren meine Eindrücke gemischt. Lange Passagen sind nicht sehr literarisch, doch bei einer Biografie muss man das auch nicht unbedingt erwarten. Dann gibt es aber auch viele Abschnitte, die gut verfasst sind. Vor allen macht die Autorin ihre Gefühlslage deutlich. Sie hatte ein schwieriges Verhältnis zu ihrem Vater und wusste vieles nicht von ihm. Es sind aber auch so einige liebevolle Erinnerungen dabei.

  • Soaphie Peh

    2/5

    25.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Konnte mich nicht begeistern

    Als mein Vater in den Straßen von Turin verschwand" von Marta Barone stellt die komplexe Beziehung zwischen Tochter und Vater in den Mittelpunkt. Die Autorin begibt sich auf eine emotionale Reise, um das geheime Leben ihres Vaters zu erforschen, der in der politischen Unruhe Italiens der 1970er Jahre verwickelt war. Die Entdeckung der Akte, die die Verwicklung ihres Vaters in eine linksradikale Bewegung offenbart, wirft Fragen auf, die weit über die persönliche Ebene hinausgehen. Barone gelingt es, die politischen und sozialen Umstände dieser Zeit lebendig zu schildern und gleichzeitig die innere Zerrissenheit und das Streben nach Verständnis ihrer eigenen Identität zu thematisieren. Hier hat mich das Buch leider verloren, die Erinnerungen und die Recherchen der Autorin sind mosaikhaft, Zusammenhänge werden nicht sofort klar. Vieles steht symbolisch für den politischen Kampf und die Ideale einer ganzen Generation. Ich konnte die Zerrissenheit der Autorin nachvollziehen und das Bemühen, ihren Vater besser kennenzulernen. Viel Lesevergnügen hatte ich leider bei dem Buch nicht.

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