Produktbild: Junge aus West-Berlin
Band 18

Junge aus West-Berlin

10

23,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

05.09.2024

Abbildungen

20 vierfarbige Illustrationen

Illustriert von

Kat Menschik

Verlag

Galiani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

80

Maße (L/B/H)

19,3/11,9/1,2 cm

Gewicht

194 g

Farbe

Grau / Lichtgrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86971-304-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

05.09.2024

Abbildungen

20 vierfarbige Illustrationen

Illustriert von

Kat Menschik

Verlag

Galiani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

80

Maße (L/B/H)

19,3/11,9/1,2 cm

Gewicht

194 g

Farbe

Grau / Lichtgrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86971-304-5

Herstelleradresse

Galiani, Verlag
Friedrichstraße 119
10117 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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  • nil_liest

    aus RheinMain Gebiet

    5/5

    05.12.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Als Wessi im Osten als Sehnsuchtsstiller

    Kennt ihr diese famose Reihe aus dem Galiani Verlag in der die legendäre Kat Menschik ihre Lieblingsbücher illustriert? Ich habe den schmalen Band 18: Junge aus West-Berlin von Maxim Leo gelesen und mich sehr gefreut diese sehr kurze Geschichte so schön illustriert zu sehen. Durch die markanten in grau gehaltenen Bilder kommt genau das richtige Flair zustande! Keine 100 Seiten, daher ist der Inhalt auch schnell zusammengefasst, aber auch gut lesbar. Es geht um einen jungen Mann aus West-Berlin, wie der Titel schon sagt. Marc geht regelmäßig Ende der 80er Jahre mit einem Tagesvisum über die Grenze um dort als glamouröser Musikverleger jemand zu sein, bringt gewünschte Waren mit und wird von den Damen angehimmelt und er genießt den Sonderstatus, denn er im Westen nicht hat. Marc kommt abwechselnd mit Nele zu Wort, eine Frau, die es ihm in Ost-Berlin besonders angetan hat. Toll erzählt, mächtig gut illustriert. Einfach lesen, macht Spaß. Lässt sich auch gut verschenken, auch an Nicht-Leser, wie gesagt, keine 100 Seiten und dann noch bebildert!

  • Claudia R.

    aus Berlin

    5/5

    23.10.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Cover: Das Cover hat einen…

    Cover: Das Cover hat einen historischen Touch mit der schwarz-weiß Struktur und der Bearbeitung. Sehenswürdigkeiten wie der Fernsehturm sind erkennbar. Die Struktur und die Umsetzung sind interessant gemacht. Auch haptisch ist es toll umgesetzt. Meinung: Eine einzigartige Erzählung aus der Vergangenheit und der Geschichte über eine Liebe zwischen Ost und West. Man lernt die damalige Zeit besser kennen und wird an diese erinnert. Ich selbst kann mich nur noch wenig an Ost und West erinnern. Zum Fall der Mauer war ich gerade mal 7 Jahre alt. Aber dennoch kann ich mich gut an einige der Schilderungen gut erinnern und viele davon sehr gut nachvollziehen. Ich selbst bin in der DDR aufgewachsen und habe daher in meinen Anfangsjahren noch ein bisschen was davon mitbekommen. Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht zu viel verraten. Die Liebesgeschichte von Nele und Marc hat seinen ganz eigenen Stil. Anfangs, muss ich ehrlich sagen, kam ich nicht wirklich gut in die Charaktere hinein und teils blieben mir diese auch recht fremd, obwohl man sehr viel über diese erfahren hat und auch die Ereignisse gut beschrieben wurden, aber es kam mir sehr statisch und sachlich herüber. Es fehlte mir an Gefühlen und Emotionen. Nach und Nach versuchte ich mehr von Marc zu verstehen, aber das war nicht immer leicht. Die Hintergründe der DDR und BRD waren sehr spannend. Auch die Erfahrungen, die Marc gemacht hat und wie er sich mit diesen Erfahrungen entwickelt hat. Spannend und interessant einen Blick zurück zu werfen ist es allemal, aber es brauchte ein wenig, um war zu werden. Die Charaktere haben auf jeden Fall ihre Ecken und Kanten und sind teils auch recht speziell. Die wechselnden Perspektiven machen es interessant, besonders als Neles Perspektive hinzukommt. Beide Charaktere sind sehr eigen, genau das macht es spannend und interessant. Die Kapitel haben eine gute Länge und die Anfänge sind deutlich und gut ersichtlich. Toll fand ich auch die Illustrationen und Zeichnungen. Diese sind wirklich klasse gemacht und bringen das gewisse Etwas hinein. Gestaltung war wirklich top und auch die Gliederung hat mir gut gefallen. Besondere Liebesaffäre mit historischen Einblicken in Der und BRD. Ein Stück Vergangenheit, das interessant in Szene gesetzt wurde. Auch die unterschiedlichen Empfindungen der Charaktere kommen hier sehr gut zum Tragen. Ich fand es auf jeden Fall sehr spannend und interessant gemacht. Fazit: Einblicke in vergangene Zeiten, auf besondere Weise.

  • mimitatis_buecherkiste

    aus Krefeld

    5/5

    09.10.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wie ein freundlicher Geist

    Marc wohnt in Westberlin und fährt regelmäßig über die Grenze in den Osten, wo er sein kann, was er nicht ist. Als er eines Abends der rothaarigen Nele begegnet, ist es um ihn geschehen, und auch Nele ist hin und weg. Es folgt eine verliebte Zeit, bis die Mauer fällt und das ganze Lügengebilde droht einzustürzen. „Später wurde ich oft gefragt, wie ich die letzten Monate vor dem Mauerfall erlebt habe. Die Wahrheit ist, ich hatte erstens keine Ahnung, dass es die letzten Monate vor dem Mauerfall waren. Es hätte mich zweitens vermutlich nicht besonders interessiert, weil es drittens die ersten Monate einer großen Liebe waren. Vielleicht der Liebe meines Lebens.“ (Seite 42) Die Reihe der Lieblingsbücher von Kat Menschik umfasst mittlerweile siebzehn Bändchen, mit Junge aus West-Berlin ist Anfang September 2024 der achtzehnte Teil der wunderschön illustrierten Reihe erschienen. Alle Bücher haben dasselbe Format sowie einen dreifarbigen Farbschnitt, sie unterscheiden sich allerdings in der Ausstattung und Bildsprache. Mir war diese Reihe bisher nicht bekannt, umso glücklicher bin ich darüber, diese nun für mich entdeckt zu haben. Die Geschichte von Marc und Nele wird abwechselnd aus der Sicht der beiden Protagonisten erzählt, es ist spannend, zu lesen, wie unterschiedlich diese gewesen ist, was beispielsweise das Kennenlernen, aber auch viele andere Situationen betrifft. Die passenden Illustrationen ergänzen die Story und machen das Lesen zu einem unvergleichlichen Vergnügen. Mich hat besonders der Ausgang bewegt, wobei ich bis zuletzt die Hoffnung nicht verlor. Der Abschluss findet meine Zustimmung und ich träume davon, wie es vielleicht weitergeht. Lesenswert!

  • hamburg.lesequeen

    aus Bargfeld-Stegen

    5/5

    18.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein wichtiges Stück Geschichte!

    JUNGE AUS WEST-BERLIN Maxim Leo, wunderschön Illustriert von Kat Menschik (Band 18 der Lieblingsbuchreihe) Marc, ein Junge aus Süddeutschland, fühlt sich unsichtbar. Er ist ein schlaksiger Teenager, den die Mädchen weder anschauen noch wahrnehmen. Alles änderte sich auf einer Klassenfahrt nach Ostberlin: Er verlor seine Gruppe und stand plötzlich allein auf dem belebten Alexanderplatz. Da sprach ihn ein Mädchen an und fragte, ob sie ihm helfen könne … Er konnte es kaum fassen – zum ersten Mal fühlte er sich gesehen. Und das auch noch von einem Mädchen! Jahre später, nach dem Ende seiner Schulzeit, zieht Marc nach Westberlin und beginnt dort ein Studium. Doch seine wahre Leidenschaft entfaltet sich an den Wochenenden, wenn er nach Ostberlin reist, neue Freunde findet, auf Partys geht und das erste Mal das Gefühl hat, irgendwo wirklich dazu zu gehören. Sein abgebrochenes Studium und seinen Job als Stuhltransporteur verschweigt er jedoch. Stattdessen erfindet er eine glanzvolle Karriere in der Medienbranche und versorgt seine Freunde mit begehrten Westwaren wie Kassetten, Schallplatten und Büchern. Als er Nele begegnet, steht sein Leben Kopf. Sie verlieben sich, streifen über die Dächer Ostberlins und verbringen magische Stunden in einem verlassenen Schloss. Doch Marc wird von der Lüge über seinen Job immer mehr eingeholt. Nele hält ihn für einen erfolgreichen Medienmogul, und der Moment, ihr die Wahrheit zu sagen, verstreicht immer weiter. Mit den wachsenden politischen Unruhen und den Demonstrationen im Sommer 1989 scheint Marc der Einzige zu sein, der den Mauerfall nicht herbeisehnt… Was für eine großartige Geschichte! Maxim Leo und Kat Menschik, beide in Ostberlin aufgewachsen, weben hier eine Coming-of-Age-Erzählung, die zutiefst berührt. Obwohl sie damals nur wenige Straßen voneinander entfernt lebten und ihre Freundeskreise sich teils überschnitten, sind sich die beiden Autoren nie begegnet – eine faszinierende Parallele zur Handlung des Buches. Dies ist bereits mein drittes Buch von Maxim Leo, und erneut bin ich von seinem Talent begeistert. Diese wichtige Geschichte, die mir am Ende das Herz gebrochen hat, gehört als Klassensatz in die Oberstufe und als Schmuckstück in jedes Bücherregal. Die wunderschöne Aufmachung mit dem pinken Farbschnitt macht es zu einem echten Hingucker. Herzlichen Dank für die vielen kleinen Flashbacks. 5/5

  • Verena B.

    aus Köln

    5/5

    05.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine wunderbar tragisch-romantische Lovestory der endenden 80er

    Dieses kleine Buch umfasst nur 80 Seiten, viele davon sind auch noch illustriert. Aber auf diesen wenigen Seiten passiert so viel... In vier Kapiteln, abwechselnd erzählt aus der Sicht von Marc und Neele, sind wir Zeugen der letzten Wochen/Monate vor dem Mauerfall. Marc stammt aus West-Berlin und Neele aus Ost-Berlin. Marc hat Neele bei einem seiner Grenzgänge kennengelernt. Seinen Lebenslauf schönte er etwas auf, Neele interessiert sich zu Beginn aber gar nicht für den erfolgreichen und coolen jungen Mann aus dem Westen Deutschlands. Sie nähern sich jedoch an und führen über die Grenze hinweg eine romantische Beziehung. Bis die Mauer fällt... Abwechselnd aus der Sicht des jeweils anderen erzählt, erfahren wir was in Marcs und Neeles Kopf so los ist, welche Gedanken sie sich machen, was sie umtreibt, ihre Ängste, ihr Hoffen... Es hätte alles so schön sein können, wenn Marc Neele einfach mal die Wahrheit über sich erzählt hätte... Diese kurze Geschichte, die Teil einer Anthologiereihe ist, führt uns in die 80er Jahre des letzten Jahrhunderts. Sie ist ebenso leidenschaftlich wie tragisch. Maxim Leo schreibt diese Lovestory sehr bildhaft und mitreißend; an den Moment, wo im TV der Mauerfall bzw. die Menschenströme gezeigt wurden, die die Grenze passieren, kann ich mich noch sehr gut erinnern! Aber mit dem Fall der Mauer endet das Buch nicht; es gibt ein danach, aber ob dies ein trauriges oder schönes Ende ist, müsst ihr selbst lesen! ;-) Illustriert wurde das Büchlein von Kat Menschik . Ich fand die Bilder im Buch und auch das Cover sehr gelungen und ansprechend. Sämtliche Grauschattierungen, die für das Berlin des Ostens stehen, gespickt mit Pink, das für Positives, für die Hoffnung, für die Liebe steht, fand ich einfach wunderbar! Das Cover punktet auch mit einer Prägung eines DDR-Einreisestempels, der Titel des Buches ist erhaben. Man hat dieses Buch natürlich innerhalb kürzester Zeit durch, aber das macht nichts. Es hallt nach, dafür braucht es keine dicken Schinken! Mir hat es sehr gefallen, einzig den Preis finde ich etwas happig mit 23€, aber für Sammler dieser Reihe definitiv ein Muss! :-)

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