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Das Ende des Kapitalismus Warum Wachstum und Klimaschutz nicht vereinbar sind – und wie wir in Zukunft leben werden | Mit Bonusteil: Antworten auf die meistgestellten Fragen

21

14,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

33344

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.10.2024

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

18,9/12,5/2,8 cm

Gewicht

308 g

Farbe

Salsa Rot / Wollweiß

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00701-5

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

33344

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.10.2024

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

18,9/12,5/2,8 cm

Gewicht

308 g

Farbe

Salsa Rot / Wollweiß

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00701-5

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

Email: [email protected]

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Nach dem Wachstum

Simone aus Nürnberg am 10.01.2026

Bewertungsnummer: 2809510

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Ende des Kapitalismus ist ein aufrüttelndes, faktenreiches und radikales Sachbuch, das einen nicht unberührt lassen kann. Ausgangspunkt ist eine ebenso simple wie unbequeme Diagnose: Der Kapitalismus ist ein historischer Fortschritt, leidet jedoch an einer fundamentalen Schwäche: Er muss wachsen, um stabil zu bleiben. In einer endlichen Welt ist dieses Prinzip zwangsläufig zum Scheitern verurteilt. Grünes Wachstum wird es nicht geben; auch erneuerbare Energien werden dafür nicht ausreichen. Die Gedankengänge sind klar, nachvollziehbar und auch ohne ökonomisches Vorwissen verständlich. Es wird sich nicht geschützt scheinbaren Widersprüchen zu benennen, diskutiert Entwicklungen konsequent gegeneinander und stützt ihre Thesen mit einer Menge wissenschaftlicher Belege. Das Buch ist spannend geschrieben, teilweise mitreißend und vermittelt dabei eine Dosis Realität, ohne in lähmenden Pessimismus zu verfallen. Im Mittelpunkt steht die Frage nach Alternativen: Wenn der Kapitalismus an sein Ende kommt, was tritt an seine Stelle? Hier wird das Modell einer „Überlebenswirtschaft“ entworfen, das sich an der britischen Kriegswirtschaft während des Zweiten Weltkriegs orientiert. Die „Überlebenswirtschaft“ beschreibt ein System, in dem die Produktion auf das wirklich Notwendige beschränkt wird, Güter des täglichen Bedarfs gemeinsam und gerecht verteilt sowie begrenzte Ressourcen strikt rationiert werden. Ziel ist es, gesellschaftlichen Zusammenhalt zu sichern und soziale Gerechtigkeit herzustellen, während gleichzeitig Umweltbelastungen reduziert werden. Rationierung mag unattraktiv klingen, doch Hermann argumentiert überzeugend, dass gerechtere Gesellschaften gesünder, entspannter und sogar für Eliten lebensverlängernd sind. Leider wurde gerade dieser Ausblick stellenweise zu knapp gehalten. Das letzte Drittel wirkt teilweise abgehandelt. Und trotzdem ist dieses Buch hochaktuell, lehrreich und unbequem. Es fordert dazu auf, das endlose Wachstum zu hinterfragen und radikale Systemänderungen zumindest mitzudenken. Klar wird getrennt, was realistisch ist und was Wunschdenken bleibt. Es ist kein tröstendes, sondern ein notwendiges Buch. Es öffnet die Augen und fordert eine Denkänderung.

Nach dem Wachstum

Simone aus Nürnberg am 10.01.2026
Bewertungsnummer: 2809510
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Ende des Kapitalismus ist ein aufrüttelndes, faktenreiches und radikales Sachbuch, das einen nicht unberührt lassen kann. Ausgangspunkt ist eine ebenso simple wie unbequeme Diagnose: Der Kapitalismus ist ein historischer Fortschritt, leidet jedoch an einer fundamentalen Schwäche: Er muss wachsen, um stabil zu bleiben. In einer endlichen Welt ist dieses Prinzip zwangsläufig zum Scheitern verurteilt. Grünes Wachstum wird es nicht geben; auch erneuerbare Energien werden dafür nicht ausreichen. Die Gedankengänge sind klar, nachvollziehbar und auch ohne ökonomisches Vorwissen verständlich. Es wird sich nicht geschützt scheinbaren Widersprüchen zu benennen, diskutiert Entwicklungen konsequent gegeneinander und stützt ihre Thesen mit einer Menge wissenschaftlicher Belege. Das Buch ist spannend geschrieben, teilweise mitreißend und vermittelt dabei eine Dosis Realität, ohne in lähmenden Pessimismus zu verfallen. Im Mittelpunkt steht die Frage nach Alternativen: Wenn der Kapitalismus an sein Ende kommt, was tritt an seine Stelle? Hier wird das Modell einer „Überlebenswirtschaft“ entworfen, das sich an der britischen Kriegswirtschaft während des Zweiten Weltkriegs orientiert. Die „Überlebenswirtschaft“ beschreibt ein System, in dem die Produktion auf das wirklich Notwendige beschränkt wird, Güter des täglichen Bedarfs gemeinsam und gerecht verteilt sowie begrenzte Ressourcen strikt rationiert werden. Ziel ist es, gesellschaftlichen Zusammenhalt zu sichern und soziale Gerechtigkeit herzustellen, während gleichzeitig Umweltbelastungen reduziert werden. Rationierung mag unattraktiv klingen, doch Hermann argumentiert überzeugend, dass gerechtere Gesellschaften gesünder, entspannter und sogar für Eliten lebensverlängernd sind. Leider wurde gerade dieser Ausblick stellenweise zu knapp gehalten. Das letzte Drittel wirkt teilweise abgehandelt. Und trotzdem ist dieses Buch hochaktuell, lehrreich und unbequem. Es fordert dazu auf, das endlose Wachstum zu hinterfragen und radikale Systemänderungen zumindest mitzudenken. Klar wird getrennt, was realistisch ist und was Wunschdenken bleibt. Es ist kein tröstendes, sondern ein notwendiges Buch. Es öffnet die Augen und fordert eine Denkänderung.

Äußerst informatives Buch mit fehlerhafter Konklusion

Bewertung am 17.02.2025

Bewertungsnummer: 2414833

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ulrike Herrmann liefert mit "Das Ende des Kapitalismus" eine äußerst informative und tiefgehende Analyse der historischen Entwicklung des Kapitalismus und der Industrialisierung. Besonders hervorzuheben ist die sorgfältige Aufarbeitung der historischen Hintergründe, die es dem Leser ermöglicht, die wirtschaftlichen Zusammenhänge besser zu verstehen. Ein zentrales Thema des Buches ist das Konzept des "grünen Wachstums". Herrmann erklärt sehr anschaulich, warum dieser Ansatz nicht die erhoffte Lösung für die aktuellen ökologischen und wirtschaftlichen Herausforderungen darstellt. Sie verdeutlicht die Widersprüche und Probleme, die mit diesem Modell einhergehen, und zeigt, warum ein Umdenken notwendig ist. Als Alternative zum Kapitalismus präsentiert Herrmann die britische Kriegswirtschaft ab 1939 (Staatskorporatismus) als mögliches Vorbild. Dieses System stellt sicher, dass grundlegende Bedürfnisse der Bevölkerung gedeckt werden, was ein positiver Aspekt ist. Allerdings bleibt ein entscheidendes Problem bestehen: Kapitalakkumulation ist weiterhin möglich ist. Dadurch bleibt die grundlegende Struktur des Kapitalismus unangetastet, und Klassenunterschiede werden nicht vollständig beseitigt. Herrmann weist zwar in einem Nebensatz auf diese Problematik hin, geht jedoch nicht detailliert darauf ein, was eine vertiefte Auseinandersetzung wünschenswert gemacht hätte. Insgesamt ist "Das Ende des Kapitalismus" ein sehr aufschlussreiches Buch, das viele Denkanstöße bietet. Besonders die historische Analyse und die Kritik am Konzept des grünen Wachstums sind gut herausgearbeitet. Die vorgeschlagene Lösung wirft jedoch Fragen auf, die nur unzureichend diskutiert werden. Wer sich für Wirtschafts- und Gesellschaftsfragen interessiert, wird in diesem Buch dennoch viele wertvolle Erkenntnisse finden.

Äußerst informatives Buch mit fehlerhafter Konklusion

Bewertung am 17.02.2025
Bewertungsnummer: 2414833
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ulrike Herrmann liefert mit "Das Ende des Kapitalismus" eine äußerst informative und tiefgehende Analyse der historischen Entwicklung des Kapitalismus und der Industrialisierung. Besonders hervorzuheben ist die sorgfältige Aufarbeitung der historischen Hintergründe, die es dem Leser ermöglicht, die wirtschaftlichen Zusammenhänge besser zu verstehen. Ein zentrales Thema des Buches ist das Konzept des "grünen Wachstums". Herrmann erklärt sehr anschaulich, warum dieser Ansatz nicht die erhoffte Lösung für die aktuellen ökologischen und wirtschaftlichen Herausforderungen darstellt. Sie verdeutlicht die Widersprüche und Probleme, die mit diesem Modell einhergehen, und zeigt, warum ein Umdenken notwendig ist. Als Alternative zum Kapitalismus präsentiert Herrmann die britische Kriegswirtschaft ab 1939 (Staatskorporatismus) als mögliches Vorbild. Dieses System stellt sicher, dass grundlegende Bedürfnisse der Bevölkerung gedeckt werden, was ein positiver Aspekt ist. Allerdings bleibt ein entscheidendes Problem bestehen: Kapitalakkumulation ist weiterhin möglich ist. Dadurch bleibt die grundlegende Struktur des Kapitalismus unangetastet, und Klassenunterschiede werden nicht vollständig beseitigt. Herrmann weist zwar in einem Nebensatz auf diese Problematik hin, geht jedoch nicht detailliert darauf ein, was eine vertiefte Auseinandersetzung wünschenswert gemacht hätte. Insgesamt ist "Das Ende des Kapitalismus" ein sehr aufschlussreiches Buch, das viele Denkanstöße bietet. Besonders die historische Analyse und die Kritik am Konzept des grünen Wachstums sind gut herausgearbeitet. Die vorgeschlagene Lösung wirft jedoch Fragen auf, die nur unzureichend diskutiert werden. Wer sich für Wirtschafts- und Gesellschaftsfragen interessiert, wird in diesem Buch dennoch viele wertvolle Erkenntnisse finden.

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Das Ende des Kapitalismus

von Ulrike Herrmann

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