Produktbild: Die Bilder unseres Lebens
Artikelbild von Die Bilder unseres Lebens
Ines Thorn

1. Die Bilder unseres Lebens

Die Bilder unseres Lebens Eine Familie zwischen Film und Freiheit

Gesprochen von
11

10,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Julia Kelz

Spieldauer

10 Stunden und 51 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Altersempfehlung

16 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

01.03.2024

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

177

Verlag

Aufbau Audio

Sprache

Deutsch

EAN

9783757010188

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

Julia Kelz

Spieldauer

10 Stunden und 51 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Altersempfehlung

16 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

01.03.2024

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

177

Verlag

Aufbau Audio

Sprache

Deutsch

EAN

9783757010188

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  • Martina

    aus Eschweiler

    5/5

    21.10.2024

    Hörbuch-Download

    Sehr emotionale Geschichte

    Das Cover ist sehr schön gestaltet. Die Hörbuchsprecherin hat eine angenehme Stimme, so dass man direkt in die Geschichte eintauchen kann. Die Bilder unseres Lebens erzählen von der Familie Lindemann, die ein Kino in Leipzig betreiben und dies ab 1945 bis zur Zeit der Wende. Es wird eine sehr schöne Familiengeschichte beschrieben, die auch die Höhen und Tiefen des Kinogeschäfts beschreibt. Der Werdegang der Familie Lindemann wird hier über mehrere Generationen erzählt und man fühlt sich, als ob man dabei gewesen ist. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und empfehle dieses Hörbuch jedem, der solche Geschichten die ab 1945 spielen mag.

  • Evy

    aus Chemnitz

    5/5

    06.03.2024

    Hörbuch-Download

    Eine Familie, ein Kino, Ost-West

    Das Hörbuch „Die Bilder unseres Lebens“ von Ines Thorn fand ich wunderbar gelesen von Julia Kelz . Es ist sehr interessant und informativ. Zu hören ist die Familiengeschichte der Lindemanns im Zeitraum von 1945 bis zum Mauerfall 1989 über 5 Generationen. Die Geschichte ist sehr gut aufgebaut und anfangs glaubte ich hier die wahre Geschichte der Lindemanns und deren Kino „Die Schauburg“ im Leipziger Westen zu hören. Mit Unterbrechungen habe ich die Lesung verfolgt, um ab und zu im Internet zu dem Kino und dem geschichtlichen Hintergrund zu recherchieren und Informationen zu erhalten. Dank der Erzählungen meines Opas, der in den 50iger Jahren zusammen mit zwei Studenten in einem Durchgangszimmer in der Brockhausstraße wohnte, konnte ich gewisse Parallelen zu seinen Erlebnissen und den Geschehnissen der erzählten 44 Jahre um und über Familie Lindemann erkennen. Allerdings fand ich keinen Hinweis, dass dieses Lichtspieltheater einer Familie gehört haben soll. Die Hauptprotagonistin ist Ursula Lindemann. Sie lebt mit ihren Schwiegereltern und den beiden Kindern Stefan und Sigrid in einer kleinen Wohnung am Adler. Ihr Mann Gerhard kommt als Kriegsversehrter aus dem Krieg und ist durch das Kriegstrauma völlig verändert. Ursula kämpft um ihr Kino, was der Familie weggenommen wurde und erreicht, dass sie es weiterhin leiten und die Filme vorführen darf. Im Laufe der Handlung werden dem Hörer der Alltag mit seinen Schwierigkeiten, wie das stundenlange Anstehen nach Lebensmitteln, die man nur mit den Lebensmittelkarten bekam, aber auch der Hoffnung auf ein besseres Leben, was sich Gerhard mit seinem Parteieintritt erhoffte, den Schwierigkeiten der Kinder in der Berufswahl nahegebracht. Familie Lindemann verkörpert sehr verschiedene Charaktere, sie zeigen unterschiedlichste Gefühle, sind von Ines Thorn sehr glaubhaft und realistisch dargestellt worden und stehen stellvertretend für die Menschen dieser Zeit, die im Laufe der Jahre emotional viel durchlebten. Wir hören vom Mauerbau, verfolgen die Flucht von Sohn Stefan nach Westberlin, erleben Tochter Sigrids Schulabschluss mit folgendem Lehrerstudium in Leipzig. Ab jetzt trennt die Familie die Mauer in Ost und West. Dass auch bei ca. 10 Stunden Hörzeit nicht die gesamte Geschichte von 44 Jahren aufbereitet werden kann, ist verständlich. Die Spannung ist anhaltend hoch, denn als Hörer möchte man unbedingt erfahren, wie es den Kindern, später auch Schwiegerkindern und Enkeln( von den Urenkeln kennt man nur die Namen) in Ost und West ergeht. Höhepunkt ist sicherlich der Beginn der Montagsdemonstrationen in Leipzig. Ich fand persönlich den Bezug zu den in den Jahren laufenden Kinofilmen, die Erwähnung von Schauspielern und Klassikern jeweils am Ende der Kapitel großartig. Auch die Programme im Fernsehen, die Erwähnung von Kinderliedern, Schlagersternchen oder dem schwarzen Kanal, weckten Kindheitserinnerungen. „Und im Kino lief…“, und das fand fast nebenbei in nüchterner sachlicher Sprache Erwähnung. Das Cover sieht nach einem alten Foto aus den 30iger Jahren vom Leipziger Adler mit der Schauburg aus, im Vordergrund eine Frau mit einem kleinen Jungen. Es ist einfach gehalten, nichts lenkt ab. Gelesen wurde das Buch von Julia Kelz, die mit ihrer einfühlsamen, sanften und vielseitig wandelbaren Stimme die Charaktere von Familie Lindemann und den anderen Personen, denen wir im Alltag begegnen einen Wiedererkennungswert gab und auch die Stimmungen gekonnt wiedergegeben hat. Das Hörbuch hat mir sehr gut gefallen, auch wenn es Stellen gab, an denen ich mir ein bisschen mehr Ausschmückung gewünscht hätte, auch kam die Gegendarstellung des Lebens in Ost und West etwas einseitig rüber, was aber sicherlich an der Unmenge an Informationen, die sonst noch hätten einfließen müssen, über 44 Jahre, geschuldet ist. Mein Fazit: vom Hörbuch war ich begeistert und kann es denen empfehlen, die an der deutsch-deutschen Geschichte interessiert sind und vielleicht Gelegenheit haben über die Erzählung sich mit Zeitzeugen auszutauschen.

  • Hoelzchen

    aus Bad Oldesloe

    4/5

    03.03.2024

    Hörbuch-Download

    Leben in der DDR

    Im Hörbuch „Die Bilder unseres Lebens“ von Ines Thorn begleiten wir die Familie Lindemann über mehrere Jahrzehnte. Die Familie wohnt in Leipzig und betreibt dort ein Kino: die Schaubirg. Nach dem Krieg ändert sich vieles, denn das Leben in der DDR bringt viele Einschränkungen mit sich. Doch Mutter Ursula bleibt dem Kino treu. Ihr Mann Gerhard ist seit dem Krieg ein anderer Mann, doch die beiden raufen sich wieder zusammen. Ihre beiden Kinder Stefan und Sigrid werden größer. Stefan geht in den Westen und baut sich in Frankfurt ein neues Leben auf. Ursula und Gerhard werden ihren Sohn erst wiedersehen, wenn sie das Rentenalter erreicht haben und in den Westen dürfen. Auch Stefan und Sigrid bekommen Kinder und am Ende des Romans hat Ursula sogar Urenkel. In über 12 Stunden Hörbuchzeit erfährt man, wieviel zwischen 1945 und 1989 in Deutschland passiert ist. Schwerpunktmäßig geht es um das Leben in der DDR, doch durch Stefan, gibt es auch immer wieder einen Streifzug in die BRD. Und immer wieder geht es um Filme und bekannte Schauspielerinnen und Schauspieler. Die Romanidee, einen Abriss des DDR Alltags in Verbindung mit Kinofilmen abzubilden, finde ich durchaus gelungen und gut umgesetzt. Ich bin in der BRD aufgewachsen und vieles von dem gehörten habe ich nicht gewusst. Leider hat mir die Stimme der Hörbuchsprecherin nicht so gut gefallen, sie passt nicht zum Roman, hier hätte ich mir eine kräftigere Stimme gewünscht. Auch erschienen mir einige Passagen zu langatmig, etwas mehr Tempo, gerade in der ersten Hälft wäre angebracht gewesen. Nichts destotrotz habe ich mich gut unterhalten gefühlt und finde auch die Protagonistinnen und Protagonisten sehr authentisch beschrieben. Deshalb vergebe ich gerne 4 Sterne.

  • Daniela Heinen

    aus Sankt Augustin

    3/5

    12.07.2024

    Hörbuch-Download

    Konnte mich nicht überzeugen

    Ich habe dieses Buch als Hörbuch gehört, und mir hat die Erzählstimme gut gefallen. Zum Inhalt passt sie gut . Dennoch konnte mich dieses Buch nicht überzeugen. Es stört mich, dass so tief in die Klischeeschublade gefasst wird. Z.B. bei den beiden Familien, um die es geht. Die Mutter der Ostfamilie wird als Frau dargestellt, die sich abrackert und wie verrückt arbeitet, die Mutter des Westfamilie ist dagegen sehr konsumorientiert. Es gibt auch einige Logikfehler, z.B. passt bei einigen Erzählsträngen der Zeitstrahl nicht. Und es kommen so viele verschiedene Namen vor, dass das teilweise sehr verwirrend ist und den Lese- und Hörfluss stört. Vielleicht wäre es in diesem Fall besser gewesen, es zu lesen, weil man nochmal hätte zurückblättern können, aber auch das hätte den Lesefluss gestört. Grundsätzlich kam ich in die Geschichte einfach nicht rein, obwohl sie mich wirklich interessiert hat.

  • leseratte1310

    5/5

    22.07.2020

    eBook (ePUB 3)

    Deutsch-deutsche Geschichte

    Schon Jahrzehnte wird das „Schauburg“ von der Familie Lindemann betrieben. Doch nach dem Krieg wird das Leipziger Kino enteignet. Besonders trifft es Ursula Lindemann. Sie hat in das Kino so viel Herzblut investiert und nun darf sie dort zwar weiterarbeiten, aber nicht mehr mitentscheiden. Die russischen Besatzungsmächte erlegen den Menschen immer mehr Einschränkungen auf. Man möchte einen sozialistischen Staat aufbauen. Gerhard Lindemann kommt versehrt zurück und schwer traumatisiert zurück. Tochter Sigrid weiß noch nicht so recht, was sie beruflich machen will und entscheidet sich dann Lehrerin zu werden. Dafür weiß Sohn Stefan umso besser, was er will. Er will Filme drehen und um das umzusetzen, flüchtet er sogar in den Westen. Wie soll es für die Lindemanns weitergehen? Ich habe schon einige Bücher von Ines Thorn gelesen und auch dieses Mal konnte mich die Autorin mit ihrer Geschichte wieder fesseln. Sie beschreibt anhand der Familie Lindemann, wie schwierig es unter den politischen Verhältnissen war, eine Familie zusammen zu halten, wenn man sich nicht mehr sehen darf. In der DDR war die Richtung vorgegeben und die Menschen wurden durch Bespitzelung bei der Stange gehalten. Die Planwirtschaft war verantwortlich für leere Regale und oft jahrelange Lieferzeiten für bestimmte Produkte. Doch die Menschen wussten sich zu helfen. Auch wenn im Westen das Wirtschaftswunder für Aufschwung sorgte, so war doch nicht alles Gold was glänzt. Wir dürfen die Lindemanns auf beiden Seiten der Mauer begleiten, bis diese dann fällt. Die Charaktere sind gut und authentisch beschrieben. Sie haben ihre kleinen und großen Probleme, ihre Träume, Hoffnungen und Ängste. Ich konnte gut nachvollziehen, was die Trennung der Lindemanns für die Familie bedeutet, habe ich doch selbst erlebt, wie unsere Familie gespalten war, da durch den Krieg einige im Westen gelandet sind und der Rest in Danzig lebte. Die Autorin hat gut recherchiert und es ist ein lebendiger und sehr realistischer Roman entstanden, der mir sehr gut gefallen hat.

Kundinnen und Kunden meinen

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