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Fien Veldman

1. Xerox

Xerox

5

15,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Maria Wördemann + weitere

Spieldauer

6 Stunden und 9 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

19.02.2024

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

104

Verlag

Speak Low

Sprache

Deutsch

EAN

9783948674946

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

Spieldauer

6 Stunden und 9 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

19.02.2024

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

104

Verlag

Speak Low

Sprache

Deutsch

EAN

9783948674946

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Eine bisschen schräge Geschichte

Soaphie Peh am 25.04.2025

Bewertungsnummer: 2475061

Bewertet: Hörbuch-Download

"Xerox" von Fien Veldman ist ein Debütroman, der die Herausforderungen und Frustrationen der modernen Arbeitswelt auf ernüchternde Weise thematisiert. Die namenlose Protagonistin, die aus einem Umfeld stammt, in dem Bildung und Karriere nicht selbstverständlich sind, hat es zwar geschafft, in einem Amsterdamer Start-up zu arbeiten, doch die Realität ihres Lebens entpuppt sich als frustrierend. Veldman gelingt es, die innere Zerrissenheit der Erzählerin authentisch und mit trockenem Humor darzustellen. Während sie in einem Großraumbüro gefangen ist und die monotonen Aufgaben erledigt, beginnt sie mit dem Drucker (Marke XEROX ;-) zu sprechen und macht ihn zu einem Lebewesen, das ihr zuhört, mit dem sie frei reden kann. Dieses Bild finde ich so traurig und doch ist es sicherlich nicht total überzogen in der heutigen stressigen und oft unpersönlichen Arbeitswelt. Symbolisieren dies Gespräche mit dem Drucker doch, dass wir alle nur Arbeitsmaschinen sind und eben auch austauschbar. Die Lesung von Maria Wördemann verstärkt die Wirkung des Textes, indem sie der Erzählerin eine Stimme verleiht, die sowohl verletzlich als auch bissig ist. Wördemann fängt die verschiedenen Facetten der Protagonistin ein – von der Wut über die unsichtbaren Schranken bis hin zur leisen Hoffnung auf Befreiung und Veränderung. "Xerox" ist nicht nur eine skurrile Geschichte, sondern auch eine scharfsinnige Analyse der modernen Arbeitswelt, die die Leser dazu anregt, über die Bedeutung von Arbeit, Identität und den Druck der Gesellschaft nachzudenken. Der Roman bietet eine frische Perspektive auf die Herausforderungen, mit denen viele junge Menschen heute konfrontiert sind. Durch den ungewöhnlichen Schreibstil wirkt es authentisch und passend zum Inhalt, trübt für mich aber ein bisschen den Lesegenuss weil es mir zu gewollt fancy und jugendlich ist. Wahrscheinlich bin ich nicht mehr die Ziel- und Altersgruppe weswegen mich das Buch nicht total begeistern konnte.

Eine bisschen schräge Geschichte

Soaphie Peh am 25.04.2025
Bewertungsnummer: 2475061
Bewertet: Hörbuch-Download

"Xerox" von Fien Veldman ist ein Debütroman, der die Herausforderungen und Frustrationen der modernen Arbeitswelt auf ernüchternde Weise thematisiert. Die namenlose Protagonistin, die aus einem Umfeld stammt, in dem Bildung und Karriere nicht selbstverständlich sind, hat es zwar geschafft, in einem Amsterdamer Start-up zu arbeiten, doch die Realität ihres Lebens entpuppt sich als frustrierend. Veldman gelingt es, die innere Zerrissenheit der Erzählerin authentisch und mit trockenem Humor darzustellen. Während sie in einem Großraumbüro gefangen ist und die monotonen Aufgaben erledigt, beginnt sie mit dem Drucker (Marke XEROX ;-) zu sprechen und macht ihn zu einem Lebewesen, das ihr zuhört, mit dem sie frei reden kann. Dieses Bild finde ich so traurig und doch ist es sicherlich nicht total überzogen in der heutigen stressigen und oft unpersönlichen Arbeitswelt. Symbolisieren dies Gespräche mit dem Drucker doch, dass wir alle nur Arbeitsmaschinen sind und eben auch austauschbar. Die Lesung von Maria Wördemann verstärkt die Wirkung des Textes, indem sie der Erzählerin eine Stimme verleiht, die sowohl verletzlich als auch bissig ist. Wördemann fängt die verschiedenen Facetten der Protagonistin ein – von der Wut über die unsichtbaren Schranken bis hin zur leisen Hoffnung auf Befreiung und Veränderung. "Xerox" ist nicht nur eine skurrile Geschichte, sondern auch eine scharfsinnige Analyse der modernen Arbeitswelt, die die Leser dazu anregt, über die Bedeutung von Arbeit, Identität und den Druck der Gesellschaft nachzudenken. Der Roman bietet eine frische Perspektive auf die Herausforderungen, mit denen viele junge Menschen heute konfrontiert sind. Durch den ungewöhnlichen Schreibstil wirkt es authentisch und passend zum Inhalt, trübt für mich aber ein bisschen den Lesegenuss weil es mir zu gewollt fancy und jugendlich ist. Wahrscheinlich bin ich nicht mehr die Ziel- und Altersgruppe weswegen mich das Buch nicht total begeistern konnte.

In seiner Banalität irgendwie ein faszinierend-anstrengendes Buch

nessabo am 07.02.2025

Bewertungsnummer: 2406033

Bewertet: Hörbuch-Download

Zum Hörbuch: Ein wirklich großartiges Hörbuch mit einer Sprecherin, die den trockenen Humor und die grundlegende Banalität des Inhalts perfekt umzusetzen vermag. Ich denke, als Hörbuch funktioniert dieser Roman auch wirklich noch besser, weil mensch sich dann im Dahinplätschern der Geschichte verlieren kann und weniger dazu neigt, Verständnisfragen zu stellen - denn darum geht es auch gar nicht. Das Hörbuch reißt meine Wertung wirklich noch einmal etwas nach oben. Zum Buch selbst: „Xerox“ ist ein so skurriler Roman, dass meine Meinung zu ihm nicht leicht zu greifen ist. Es fiel mir eher schwer, in die Geschichte einzusteigen und bis zum Schluss konnte ich keine Beziehung zur namenlosen Protagonistin aufbauen. Ich denke, genau darum geht es aber auch und mit entsprechend gesetzten Erwartungen wäre mir das alles etwas leichter gefallen. Fien Veldman hat einen so banalen, eigenartigen Roman geschrieben, dass es eigentlich schon wieder gut ist. Sie schafft es durch Stilmittel wie das völlige Auslassen von Figurennamen, die Unbedeutsamkeit und Austauschbarkeit der arbeitenden Menschen darzustellen. Der trockene Humor, welcher mir sehr gefallen hat, unterstreicht das zusätzlich. Und doch war es für mich nicht unbedingt ein Match. Ich habe zu lange kämpfen müssen, um mich auf das Buch einzustellen und war oft verwirrt von den Rückblenden, der dargestellten Mensch-Drucker-Beziehung und später auch von der Drucker-Erzählperspektive. Als Mensch, der viel um Verständnis bemüht ist, geriet ich mit „Xerox“ stark an meine Grenzen. In der zweiten Hälfte hat es grundsätzlich besser geklappt, aber das Buch wird mir dadurch nicht sonderlich in Erinnerung bleiben. Ich halte es für wirklich wichtig, dass mensch mit entsprechenden Vorstellungen in die Lektüre geht. Am besten ist es, die Geschichte einfach nur hinzunehmen, sie um sich herumfließen zu lassen und nichts zu hinterfragen. In dem Fall kann es eine kurzweilige Lektüre sein, die jedoch gleichzeitig gesellschaftskritische Fragen rund um Hustle Culture und Sinnhaftigkeit im Kapitalismus aufwirft. Menschen, die keine Beziehungsebene zu den Figuren brauchen und vielleicht sogar selbst einen öden Bürojob haben, werden hier sicher mehr Freude haben als ich. 2,5 ⭐️

In seiner Banalität irgendwie ein faszinierend-anstrengendes Buch

nessabo am 07.02.2025
Bewertungsnummer: 2406033
Bewertet: Hörbuch-Download

Zum Hörbuch: Ein wirklich großartiges Hörbuch mit einer Sprecherin, die den trockenen Humor und die grundlegende Banalität des Inhalts perfekt umzusetzen vermag. Ich denke, als Hörbuch funktioniert dieser Roman auch wirklich noch besser, weil mensch sich dann im Dahinplätschern der Geschichte verlieren kann und weniger dazu neigt, Verständnisfragen zu stellen - denn darum geht es auch gar nicht. Das Hörbuch reißt meine Wertung wirklich noch einmal etwas nach oben. Zum Buch selbst: „Xerox“ ist ein so skurriler Roman, dass meine Meinung zu ihm nicht leicht zu greifen ist. Es fiel mir eher schwer, in die Geschichte einzusteigen und bis zum Schluss konnte ich keine Beziehung zur namenlosen Protagonistin aufbauen. Ich denke, genau darum geht es aber auch und mit entsprechend gesetzten Erwartungen wäre mir das alles etwas leichter gefallen. Fien Veldman hat einen so banalen, eigenartigen Roman geschrieben, dass es eigentlich schon wieder gut ist. Sie schafft es durch Stilmittel wie das völlige Auslassen von Figurennamen, die Unbedeutsamkeit und Austauschbarkeit der arbeitenden Menschen darzustellen. Der trockene Humor, welcher mir sehr gefallen hat, unterstreicht das zusätzlich. Und doch war es für mich nicht unbedingt ein Match. Ich habe zu lange kämpfen müssen, um mich auf das Buch einzustellen und war oft verwirrt von den Rückblenden, der dargestellten Mensch-Drucker-Beziehung und später auch von der Drucker-Erzählperspektive. Als Mensch, der viel um Verständnis bemüht ist, geriet ich mit „Xerox“ stark an meine Grenzen. In der zweiten Hälfte hat es grundsätzlich besser geklappt, aber das Buch wird mir dadurch nicht sonderlich in Erinnerung bleiben. Ich halte es für wirklich wichtig, dass mensch mit entsprechenden Vorstellungen in die Lektüre geht. Am besten ist es, die Geschichte einfach nur hinzunehmen, sie um sich herumfließen zu lassen und nichts zu hinterfragen. In dem Fall kann es eine kurzweilige Lektüre sein, die jedoch gleichzeitig gesellschaftskritische Fragen rund um Hustle Culture und Sinnhaftigkeit im Kapitalismus aufwirft. Menschen, die keine Beziehungsebene zu den Figuren brauchen und vielleicht sogar selbst einen öden Bürojob haben, werden hier sicher mehr Freude haben als ich. 2,5 ⭐️

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