Produktbild: Das Haus am Deich - Fremde Ufer
Band 1
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Regine Kölpin

1. Das Haus am Deich - Fremde Ufer

Das Haus am Deich - Fremde Ufer

Aus der Reihe Das Haus am Deich
Gesprochen von
21

11,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Lina Syren

Spieldauer

12 Stunden und 15 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Altersempfehlung

16 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

26.01.2024

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

176

Verlag

Aufbau Audio

Sprache

Deutsch

EAN

9783757012953

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

Lina Syren

Spieldauer

12 Stunden und 15 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Altersempfehlung

16 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

26.01.2024

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

176

Verlag

Aufbau Audio

Sprache

Deutsch

EAN

9783757012953

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Heimatverlust und Neuanfang

Hoelzchen aus Bad Oldesloe am 14.02.2024

Bewertungsnummer: 2131276

Bewertet: Hörbuch-Download

Die beiden jungen Frauen Frida und Erna müssen mit ihren Eltern aus Stettin fliehen. Mit dem letzten Zug können sie dem Krieg in ihrer Stadt entkommen. Beide Familien landen in der Wesermarsch und bauen sich dort ein neues Leben auf. Trotz unterschiedlicher Familienhintergründe sind Frida und Erna beste Freundinnen, die auch in der Not zueinanderstehen. Doch das Leben ist nicht immer einfach. Fridas Familie hat es schwer, Flüchtlinge genießen kein gutes Ansehen. Ernas Vater hingegen, im Krieg den Nationalsozialisten zugewandt, fällt auch im neuen Leben sofort wieder auf die Füße. Ernas Familie hat nichts auszustehen. Damit aber nicht genug. Die Situation der Frauen in Nachkriegsdeutschland, ist geprägt von einer Welt, in der Männer dominieren und Recht sprechen. Auch Frida und Erna bekommen dies zu spüren und müssen viel erleiden. Der Auftakt der Reihe „Das Haus am Deich – Fremde Ufer“ von Regine Kölpin, wurde von mir als Hörbuch gehört. Die Sprecherin Lina Syren war mir von Beginn an sehr sympathisch und somit das Hören eine wahre Freude. Die Geschichte beginnt etwas langatmig und es dauert einige Kapitel, bis sie an Fahrt aufnimmt, doch dann geht es Schlag auf Schlag und es entwickelt sich Suchtpotential beim Zuhören. Bei Frida und Erna ist immer etwas los und der Erzählstil ist sehr abwechslungsreich. Die Autorin legt auch ein Augenmerk auf die sozialen und politischen Gegebenheiten. Das gefällt mir wirklich sehr gut. Auch die Lage der Frauen damals, wird umfangreich geschildert. Nach heutigen Maßstäben, kann man über vieles nur den Kopf schütteln. Das Nazis, unter dem Deckmantel der Verschwiegenheit, immer noch in Machtpositionen agierten, ist leider nur zu wahr. Später führte dieser Umstand dann ja auch zu den Studentenunruhen in den 60er Jahren. Der Klappentext hat mich auf dieses Buch neugierig gemacht, zum einen, weil ich gerne Romane aus diesem Genre lese, aber letztendlich gepackt hat mich die Geschichte, weil es um Flüchtlinge aus Stettin geht. Auch mein Vater musste damals mit seiner Familie aus Stettin fliehen. Ich wage es kaum zu schreiben, aber sie landeten tatsächlich in Bremerhaven und auch die Fischindustrie war ein Thema. Es gibt noch einige, weitere Parallelen meiner Familie zu Frida, insofern hat mich dieser Roman wirklich sehr berührt. Die Geschichte klingt für mich absolut authentisch und Regine Kölpin hat daraus einen sehr lesenswerten Roman entwickelt. Ich hoffe sehr, dass auch die beiden weiteren Bänder dieser Trilogie als Hörbuch eingesprochen werden. Denn ein Hörbuch verspricht einen verlängerten Genuss, denn als Printexemplar würde ich nur so durch die Seiten fliegen. Ein rundum gelungener Auftakt, von mir gibt es 5 Sterne.

Heimatverlust und Neuanfang

Hoelzchen aus Bad Oldesloe am 14.02.2024
Bewertungsnummer: 2131276
Bewertet: Hörbuch-Download

Die beiden jungen Frauen Frida und Erna müssen mit ihren Eltern aus Stettin fliehen. Mit dem letzten Zug können sie dem Krieg in ihrer Stadt entkommen. Beide Familien landen in der Wesermarsch und bauen sich dort ein neues Leben auf. Trotz unterschiedlicher Familienhintergründe sind Frida und Erna beste Freundinnen, die auch in der Not zueinanderstehen. Doch das Leben ist nicht immer einfach. Fridas Familie hat es schwer, Flüchtlinge genießen kein gutes Ansehen. Ernas Vater hingegen, im Krieg den Nationalsozialisten zugewandt, fällt auch im neuen Leben sofort wieder auf die Füße. Ernas Familie hat nichts auszustehen. Damit aber nicht genug. Die Situation der Frauen in Nachkriegsdeutschland, ist geprägt von einer Welt, in der Männer dominieren und Recht sprechen. Auch Frida und Erna bekommen dies zu spüren und müssen viel erleiden. Der Auftakt der Reihe „Das Haus am Deich – Fremde Ufer“ von Regine Kölpin, wurde von mir als Hörbuch gehört. Die Sprecherin Lina Syren war mir von Beginn an sehr sympathisch und somit das Hören eine wahre Freude. Die Geschichte beginnt etwas langatmig und es dauert einige Kapitel, bis sie an Fahrt aufnimmt, doch dann geht es Schlag auf Schlag und es entwickelt sich Suchtpotential beim Zuhören. Bei Frida und Erna ist immer etwas los und der Erzählstil ist sehr abwechslungsreich. Die Autorin legt auch ein Augenmerk auf die sozialen und politischen Gegebenheiten. Das gefällt mir wirklich sehr gut. Auch die Lage der Frauen damals, wird umfangreich geschildert. Nach heutigen Maßstäben, kann man über vieles nur den Kopf schütteln. Das Nazis, unter dem Deckmantel der Verschwiegenheit, immer noch in Machtpositionen agierten, ist leider nur zu wahr. Später führte dieser Umstand dann ja auch zu den Studentenunruhen in den 60er Jahren. Der Klappentext hat mich auf dieses Buch neugierig gemacht, zum einen, weil ich gerne Romane aus diesem Genre lese, aber letztendlich gepackt hat mich die Geschichte, weil es um Flüchtlinge aus Stettin geht. Auch mein Vater musste damals mit seiner Familie aus Stettin fliehen. Ich wage es kaum zu schreiben, aber sie landeten tatsächlich in Bremerhaven und auch die Fischindustrie war ein Thema. Es gibt noch einige, weitere Parallelen meiner Familie zu Frida, insofern hat mich dieser Roman wirklich sehr berührt. Die Geschichte klingt für mich absolut authentisch und Regine Kölpin hat daraus einen sehr lesenswerten Roman entwickelt. Ich hoffe sehr, dass auch die beiden weiteren Bänder dieser Trilogie als Hörbuch eingesprochen werden. Denn ein Hörbuch verspricht einen verlängerten Genuss, denn als Printexemplar würde ich nur so durch die Seiten fliegen. Ein rundum gelungener Auftakt, von mir gibt es 5 Sterne.

Eine Geschichte mit Suchtpotential

Bewertung aus Brandis am 08.02.2024

Bewertungsnummer: 2126724

Bewertet: Hörbuch-Download

In diesem ersten Buch einer dreiteiligen Romanreihe zeichnet Renate Kölpin nach Vertreibung und Flucht den Neuanfang der zwei ungleichen Freundinnen Frida und Erna und ihrer Familien in der Einöde der Wesermarsch. Beider Wege ist hart, jedoch können sie, immer auf die andere bauen und letztendlich trotz aller Schwierigkeiten und Hürden ihren Weg gehen. Die Geschichte wirkt vor allem deshalb sehr realistisch, das nie etwas glatt läuft und die Altnazis recht schnell wieder an entscheidenden Stellen sitzen - der Bezug zu dem damals herrschenden Dilemma. Es ist ein schöner Ansatz das die verwöhnte und oberflächlich scheinende Tochter (Erna) aus gutem Hause dennoch einen Gerechtigkeitssinn hat und diesen auch in ihrer Familie, gegen die Autorität ihres Vaters, versucht durchzusetzen - mit allen sich daraus für sie ergebenden Problemen. Ein Buch, das mich sehr gefesselt und dessen Fortsetzung ich garantiert lesen werde.

Eine Geschichte mit Suchtpotential

Bewertung aus Brandis am 08.02.2024
Bewertungsnummer: 2126724
Bewertet: Hörbuch-Download

In diesem ersten Buch einer dreiteiligen Romanreihe zeichnet Renate Kölpin nach Vertreibung und Flucht den Neuanfang der zwei ungleichen Freundinnen Frida und Erna und ihrer Familien in der Einöde der Wesermarsch. Beider Wege ist hart, jedoch können sie, immer auf die andere bauen und letztendlich trotz aller Schwierigkeiten und Hürden ihren Weg gehen. Die Geschichte wirkt vor allem deshalb sehr realistisch, das nie etwas glatt läuft und die Altnazis recht schnell wieder an entscheidenden Stellen sitzen - der Bezug zu dem damals herrschenden Dilemma. Es ist ein schöner Ansatz das die verwöhnte und oberflächlich scheinende Tochter (Erna) aus gutem Hause dennoch einen Gerechtigkeitssinn hat und diesen auch in ihrer Familie, gegen die Autorität ihres Vaters, versucht durchzusetzen - mit allen sich daraus für sie ergebenden Problemen. Ein Buch, das mich sehr gefesselt und dessen Fortsetzung ich garantiert lesen werde.

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Das Haus am Deich - Fremde Ufer

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