Ein intensiver und authentischer Krimi mit Insiderwissen - Schonungslose Einblicke in die Organisierte Kriminalität.
Der ehemalige Rauschgiftfahnder Gerd Sehling ist jetzt Coach für Deeskalation, denn Ruhestand ist gar nichts für ihn. Eines Tages fehlt in einem seiner Kurse ein Schüler, was ihm Anlass zur Sorge gibt. Auf der Suche nach seinem Schützling gerät Sehling zwischen die Fronten: auf der einen Seite seine ehemaligen Kollegen vom Dezernat und auf der anderen ein in Hamburg aktiver Drogenring. Ein gnadenloser Wettlauf gegen die Zeit beginnt ...
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Gerd Sehling-Liebe
Carmen R. aus München am 14.06.2026
Bewertungsnummer: 3167732
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Wow, also auch Band 4 der „Gerd Sehling“-Reihe steht den anderen drei Bänden in Nichts nach.
Authentisch und realistisch wie eh und je.
Schon allein das Cover dieses Kriminalromans lässt den Leser erahnen, wo der nächste Fall von Gerd Sehling spielen wird.
Nachdem Gerd Sehling sich mit seinem Ruhestand nicht anfreunden kann, hat er eine neue Beschäftigung für sich entdeckt. Er ist jetzt Coach für Deeskalation.
Da Gerd es mit seinen neuen Schützlingen gut meint, sorgt er sich natürlich, als einer seiner Schützlinge plötzlich fehlt und so macht er sich auf die Suche.
Dabei stellt er fest, dass sein Schützling in etwas Großes verwickelt sein muss.
Es geht um Drogen und das im ganz großen Stil. Doch Gerd steht plötzlich zwischen allem.
Einerseits möchte er seinem Schützling helfen, andererseits stellt er sich damit gegen seine ehemaligen Kollegen vom Drogendezernat.
Egal, wie er sich entscheiden wird – es muss ein gutes Ende nehmen.
Und auch bei diesem Fall war ich sofort wieder mittendrin im Geschehen und hatte das Gefühl, dass ich zusammen mit Gerd Sehling ermittelt habe.
Schön fand ich auch, dass Gerds Frau Dörte auch wieder ihre Rolle in der Geschichte hatte. Die Kommunikation zwischen den beiden ist wirklich erheiternd.
Die Geschichte war so spannend geschrieben und hat mich so in ihren Bann gezogen, dass ich fast das Gefühl hatte, dass ich einen Film schaue, anstatt ein Buch zu lesen.
Gut gefallen hat mir hier auch wieder, dass einige Insiderinformationen in die Geschichte eingebaut wurden. Das hat alles noch viel realistischer erscheinen lassen.
Ich hatte mit Band 4 auch wieder eine wirklich spannende Lesezeit und gebe natürlich eine absolut klare Leseempfehlung ab.
Mal sehen wie es im nächsten Band weitergeht. Ich freue mich sehr auf Band 5.
Spannend und rasant wie ein Fernsehkrimi zur besten Sendezeit :-)
Verena B. aus Köln am 24.10.2024
Bewertungsnummer: 2324583
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Gerd kann es einfach nicht lassen! Getreu dem Motto "einmal Bulle, immer Bulle" mischt er auch jetzt wieder mit, als sein Schützling Kevin aus der Deeskalationsgruppe nicht auftaucht. Gerd wittert direkt kriminelle Energie und begibt sich auf die Suche nach Kevin. Zeitgleich geschehen auch noch andere kriminelle Delikte in Hamburg, deren Fäden am Ende zusammenlaufen...
Also, ich muss sagen, "Der Bulle von Hamburg" hat es wirklich in sich :-) So temporeich, so spannend - am Anfang jedoch etwas verwirrend, bei all´ den Namen/Personen, die vorkommen ;-) Aber das hat sich schnell gelegt.
Nun denn, wir begleiten den Ermittler Tom Dobrowski und seinen ehemaligen Kollegen Gerd Sehling nur über einen Zeitraum von 2 Tagen. Aber in denen passiert so wahnsinnig viel! :-)
Geschrieben ist das Buch aus der Sicht verschiedenster Personen und in der Gegenwartsform, also quasi in der Echtzeit. Man erlebt alles live mit: Jeden Funkspruch, jedes Telefonat, jeden Einsatz... So, wie es wirklich sein kann, wirklich ist. Der Vorteil des Lesers ist: Er weiß natürlich viel mehr als die ermittelnde Polizei ;-) Warum der Autor so detailreich schreiben kann? Nun, das liegt daran, dass Ben Westphal im Hauptberuf nicht Autor ist, sondern selber Rauschgiftfahnder in Hamburg! :-)
Dadurch, dass man quasi live dabei ist, also wie ein Schatten die agierenden Figuren begleitet, und das Buch überwiegend aus Dialogen/Gesprächen besteht, ist es nicht ganz so flüssig zu lesen, aber daran gewöhnt man sich rasch. Es ist eben das Besondere an diesem Kriminalroman, dass man mittendrin ist statt nur dabei ;-)
Auch die Charaktere im Buch sind ( vermutlich ) sehr nah an der Realität; sie sind wirklich gut gezeichnet und absolut authentisch.
Wie schon im ersten Band von und mit Tom Dobrowski und Gerd Sehling, kann es der pensionierte Ermittler es nicht lassen, sich einzumischen, auch wenn er es nur gutmeint ;-) Er kann einfach nicht anders, was allerdings zu großem Unmut bei seiner Frau Dörte und auch bei der hiesigen Staatsanwältin führt. Man muss ihm aber zu Gute heißen, dass er maßgeblich zur Aufklärung der Verbrechen beiträgt.
Ich fand "Der Bulle von Hamburg" sehr spannend und mega interessant; was ich da alles über Drogen gelernt habe... ;-) Aber mal Spaß beiseite, lasst die Finger von dem Zeug! ´Macht euch nur kaputt. Aber mal ein wenig hinter die Kulissen geguckt zu haben, war schon cool!
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