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Elke Heidenreich

1. Hier geht's lang!

Hier geht's lang! Mit Büchern von Frauen durchs Leben

Gesprochen von
14

15,95 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Elke Heidenreich

Spieldauer

3 Stunden und 19 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

24.09.2021

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

10

Verlag

Julia Eisele Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

4099995130393

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

Elke Heidenreich

Spieldauer

3 Stunden und 19 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

24.09.2021

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

10

Verlag

Julia Eisele Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

4099995130393

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Lebenserfahrung!

Bewertung aus Vaihingen am 08.01.2025

Bewertungsnummer: 2381504

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Vielleicht wegen der nur 6 Jahre Altersunterschied, Nachkriegszeit und ähnlichem Familienverhältnis ist mir das Buch sofort "an's Herz gewachsen". Menschen, Männer ohne ähnliche Erfahrungen mögen mit dem Buch sicher weniger anfangen können. Das Wichtigste aber: Der Wert der Literatur. Flucht, Bereicherung, Erschließen von Denkweisen und Welten, die man sonst in dem Maß nicht erfahren würde, ist eine zusätzliche Form von Bildung, auch zur Toleranz Fremdem gegenüber. Der sehr persönliche Ton der Autorin ist nicht besserwisserisch, aber versucht von diesem Wert zu überzeugen.

Lebenserfahrung!

Bewertung aus Vaihingen am 08.01.2025
Bewertungsnummer: 2381504
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Vielleicht wegen der nur 6 Jahre Altersunterschied, Nachkriegszeit und ähnlichem Familienverhältnis ist mir das Buch sofort "an's Herz gewachsen". Menschen, Männer ohne ähnliche Erfahrungen mögen mit dem Buch sicher weniger anfangen können. Das Wichtigste aber: Der Wert der Literatur. Flucht, Bereicherung, Erschließen von Denkweisen und Welten, die man sonst in dem Maß nicht erfahren würde, ist eine zusätzliche Form von Bildung, auch zur Toleranz Fremdem gegenüber. Der sehr persönliche Ton der Autorin ist nicht besserwisserisch, aber versucht von diesem Wert zu überzeugen.

«Wie wurden wir, was wir sind»?

Boockpicker (Mitglied der Book Circle Community) am 08.09.2024

Bewertungsnummer: 2357755

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Artig sein und brav, das war die Botschaft der Mädchenbücher, die Elke als Kind zu lesen bekam. Und die Jungs bekamen Bücher von Mut und Abenteuer, von Draufgängertum und Heldenhaftigkeit zu lesen. Ja, was macht das mit einem Mädchen, einem «Backfisch», einer jungen Frau, wenn sie vor allem Bücher zu lesen bekommt, die einem alten Klischee von Weiblichkeit aufsitzen und es vertiefen? Was soll ein Literaturstudium, wo ausschliesslich Bücher von Männern lesenswert sind? Elke Heidenreich beschreibt entlang ihres Lebens, was und wie sie gelesen hat, welche Bücher von Frauen sie entdeckt hat und wie sie sich darin wiedergefunden hat. Lesen als Dialog und Weg der Selbstfindung in einer von Männern dominierten Welt, in der Bücher von Frauen als «nur Frauenliteratur» bezeichnet werden, eben nichts grosses, Welt bewegendes. Mutig wie sie ist hat sich Heidenreich eingemischt, kommentiert, am Radio und Fernsehen Bücher besprochen, nicht als Kritikerin, sondern vor allem als Literaturvermittlerin. Ja, Lust zum Lesen wollte sie wecken, und es ist ihr gelungen mit Büchern von Frauen, die, von den meisten Männern unbeachtet, zur Selbstreflexion und Entfaltung der Persönlichkeit beitragen. Lange konnten Frauen nur unter Pseudonym schreiben, Mann sprach ihnen die Fähigkeit und Berechtigung zu Denken und zu Schreiben schlicht ab. Heidenreich hebt da unzählige Schätze von Büchern, die von Frauen geschrieben wurden, entdeckt Frauen, die zu Unrecht belächelt und nicht beachtet wurden. Frauen lesen und schreiben eben anders: «*Das ist eine Sache von Liebe, Erfahrung, Leidenschaft, nicht von Eitelkeit. Wir wollen, sollen nicht zeigen, wie schlau wir sind und was wir alles gelesen haben, sondern wir suchen in jedem Buch uns selbst, eine Deutung unseres eigenen Lebens». (144)* Ihr Fazit: *«Literatur ist ein Geschenk. Bücher sind ein Glück. Geschichten sind lebensnotwendig, um die eigene Verwirrung zu ordnen. Ob wir Bücher von Männern oder Frauen lesen, das spielt keine Rolle. Wenn sie gut sind …». (182)* Bei mir jedenfalls hat diese Lektüre einmal mehr die Lust zum Lesen geweckt, besonders auch von Büchern, die von Frauen geschrieben sind. Und als Mann fehlen mir oft Bücher, in denen spürbar wird, wie es dem schreibenden Mann wirklich geht, was ihn bewegt, umtreibt, welches seine Hoffnungen und Sehnsüchte sind. Das muss und soll nicht autobiografisch sein, aber es wäre schön, wenn die Fragen des Lebens zwischen den Zeilen durchschimmern würden, denn als Mann möchte ich auch mit Büchern von Männern durchs Leben gehen.

«Wie wurden wir, was wir sind»?

Boockpicker (Mitglied der Book Circle Community) am 08.09.2024
Bewertungsnummer: 2357755
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Artig sein und brav, das war die Botschaft der Mädchenbücher, die Elke als Kind zu lesen bekam. Und die Jungs bekamen Bücher von Mut und Abenteuer, von Draufgängertum und Heldenhaftigkeit zu lesen. Ja, was macht das mit einem Mädchen, einem «Backfisch», einer jungen Frau, wenn sie vor allem Bücher zu lesen bekommt, die einem alten Klischee von Weiblichkeit aufsitzen und es vertiefen? Was soll ein Literaturstudium, wo ausschliesslich Bücher von Männern lesenswert sind? Elke Heidenreich beschreibt entlang ihres Lebens, was und wie sie gelesen hat, welche Bücher von Frauen sie entdeckt hat und wie sie sich darin wiedergefunden hat. Lesen als Dialog und Weg der Selbstfindung in einer von Männern dominierten Welt, in der Bücher von Frauen als «nur Frauenliteratur» bezeichnet werden, eben nichts grosses, Welt bewegendes. Mutig wie sie ist hat sich Heidenreich eingemischt, kommentiert, am Radio und Fernsehen Bücher besprochen, nicht als Kritikerin, sondern vor allem als Literaturvermittlerin. Ja, Lust zum Lesen wollte sie wecken, und es ist ihr gelungen mit Büchern von Frauen, die, von den meisten Männern unbeachtet, zur Selbstreflexion und Entfaltung der Persönlichkeit beitragen. Lange konnten Frauen nur unter Pseudonym schreiben, Mann sprach ihnen die Fähigkeit und Berechtigung zu Denken und zu Schreiben schlicht ab. Heidenreich hebt da unzählige Schätze von Büchern, die von Frauen geschrieben wurden, entdeckt Frauen, die zu Unrecht belächelt und nicht beachtet wurden. Frauen lesen und schreiben eben anders: «*Das ist eine Sache von Liebe, Erfahrung, Leidenschaft, nicht von Eitelkeit. Wir wollen, sollen nicht zeigen, wie schlau wir sind und was wir alles gelesen haben, sondern wir suchen in jedem Buch uns selbst, eine Deutung unseres eigenen Lebens». (144)* Ihr Fazit: *«Literatur ist ein Geschenk. Bücher sind ein Glück. Geschichten sind lebensnotwendig, um die eigene Verwirrung zu ordnen. Ob wir Bücher von Männern oder Frauen lesen, das spielt keine Rolle. Wenn sie gut sind …». (182)* Bei mir jedenfalls hat diese Lektüre einmal mehr die Lust zum Lesen geweckt, besonders auch von Büchern, die von Frauen geschrieben sind. Und als Mann fehlen mir oft Bücher, in denen spürbar wird, wie es dem schreibenden Mann wirklich geht, was ihn bewegt, umtreibt, welches seine Hoffnungen und Sehnsüchte sind. Das muss und soll nicht autobiografisch sein, aber es wäre schön, wenn die Fragen des Lebens zwischen den Zeilen durchschimmern würden, denn als Mann möchte ich auch mit Büchern von Männern durchs Leben gehen.

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