Agatha Christie meets Edgar Wallace! Ein winterliches Dinner im Kreis der Familie, ein toter König - und die brennende Frage: Wer war es? Wer Mystery-Rätselkrimispannung à la "The Glass Onion" und absurd-komische, aber hochintelligente cosy crime-Krimis liebt, liegt beim humorvollen Krimi "Ein Fall von Majestätsvergiftung" absolut richtig. Der königliche Koch Jonathan Alleyne im eingeschneiten Balmoral Castle den Mord an seinem König aufklären. An Weihnachten besteht der britische König Eric darauf, dass nur seine Familie bei ihm auf Balmoral Castle bleibt; das Personal wird bis auf den Koch nach Hause geschickt. Gleich nach der Bescherung will der 85-jährige König eine Ansprache halten. Er greift nach seinem liebsten Whiskey, nimmt einen großen Schluck, erhebt sich - und fällt mit Schaum vor dem Mund tot um. Da ein heftiger Schneesturm das schottische Schloss von der Außenwelt abschneidet, erklären die schockierten Royals die einzig neutrale Person zum Mord-Ermittler: den königliche Koch Jonathan Alleyne. Schnell stellt sich heraus, dass jedes Mitglied der königlichen Familie sowohl ein Motiv als auch die Gelegenheit hatte, den Whiskey zu präparieren. Doch König Eric bleibt nicht der einzige royale Tote... Mit diesem Krimi liefert der britische Autor Chris McGeorge ein atmosphärisches Locked-Room-Setting zum Miträtseln in bester Agatha-Christie-Tradition. Gewürzt ist der royale und wunderbar unblutige Krimi mit viel schwarzem Humor.
Kundinnen und Kunden meinen
3.0/5.0
Bewertung
aus Ahrensburg
5/5
29.11.2023
Buch (Taschenbuch)
Moderner Krimiklassiker für die Weihnachtszeit
Einen atmosphärischen Weihnachtskrimi, der auch eine Homage an die Krimiklassiker von Agatha Christie und Conan Doyle ist, möchte ich euch heute vorstellen.
Diesemal geht es um einen Mord in royalen Kreisen, denn der britische König Eric verbringt mit seiner Familie auf Balmoral Castle die Weihnachtstage. Nach einem Schuck seines Lieblingswhiskys fällt er allerdings tot um. Da Balmoral Castle völlig eingeschneit ist, wird der Koch Jonathan Alleyne zum Ermittler ernannt. Er nimmt sich dem Fall an und löst damit eine Lawine an Geheimnissen und gefährlicher Spannung aus.
Die mitreißende Handlung macht vor allem die unterschiedlichen Charaktere aus. Jeder hat etwas auf dem Kerbholz, seine Ecken und Kanten und einen sgtarken Charakter. Da macht es richtig Spaß Schritt für Schritt jedem etwas näher zu kommen und der Lösung immer näher zu kommen.
Weihnachtskrimis gibt es so einige, doch nur die wenigsten schaffen es den Zauber von Weihnachten in eine Krimihandlung einzubauen. Dies ist dem Autor mit diesem Buch mehr als gelungen. Während der Lektüre hat man ein richtiges Kopfkino und so hat man das Gefühl als würde man einen modernen Krimiklassiker zu Weihnachten genießen.
Dieser Krimi ist zugleich eine Hommage an die bekannten britischen Krimiklassiker. Das zeigt sich auch an diversen Stellen im Buch z.B. an der unverwechselbaren Sherlock-Holmes-Mütze. Mir haben diese kleinen Hinweise und die Atmosphäre hierzu sehr gut gefallen. Man spürt das der Autor selbst ein großer Fan dieser Bücher ist und mit großem Respekt und Liebe zum Detail ans Werk gegangen ist.
Fazit: Ich mag Krimis die im Stil von Agatha Christie geschrieben werden immer sehr gerne. Hier erwarten einen eine stimmungsvolle Atmosphäre, herrlich undurchsichtige Charaktere und eine rätselhafte und spannende Handlung, die zum Mitraten einladen. Mich hat dieser Krimi sehr an die Krimis mit Poirot und Sherlock Holmes erinnert. Mit diesem Buch hat man angenehme Lesestunden und gerade zur Weihnachtszeit ist dieses Buch wie gemacht. Mich hat dieser Krimi richtig begeistert.
krimi_wahnsinn
aus Lilienthal
4/5
12.10.2023
Buch (Taschenbuch)
Ein Todesfall an Weihnachten
Inhalt: Am Weihnachtsabend besteht der britische König Eric auf das zusammensein mit seiner Familie. Sein Personal stellt er bis auf 2 Ausnahmen vom Dienst frei. Doch dann passiert etwas schreckliches: König Eric bricht während seiner Rede vor der Familie tot zusammen. Doch durch einen Schneesturm ist es unmöglich Hilfe von außen zu erhalten. Da alles auf einen Mord deutet, sind die Royals umso schockierter. Als Mordermittler fungiert der außenstehende Koch Jonathan Alleyne. Schnell wird Jonathan klar, dass alle aus der Familie ein Motiv für den Mord haben, denn der König hat jeden einzelnen zu einer Privataudienz geladen. Jonathan versucht alles um den Fall aufzuklären, aber dann kommt es zu einem weiteren Zwischenfall.
Meinung: Das Cover ist mir schon positiv ins Auge gefallen und auch der Klappentext hört sich sehr interessant an. Der Schreibstil des Autoren war sehr angenehm zu lesen, aber die Spannung ist teilweise etwas zu kurz gekommen. Am Anfang des Buches hat man schon gleich einen Einblick über die Protagonisten bekommen, was mir sehr geholfen hat. Allerdings bin ich trotzdem manchmal durcheinander gekommen. Die Geschichte hat mir gut gefallen und nicht überzogen. Einfach ein perfekter Krimi zum miträtseln für die kommende Weihnachtszeit. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.
Renas Wortwelt
3/5
01.11.2023
Buch (Taschenbuch)
Eine dysfunktionale Familie auf dem englischen Thron – etwas schräger Krimi aus England
Ausgangsgedanke dieses Krimis ist die Vorstellung, der ehemalige englische König Edward hätte nie abgedankt und somit säße heute einer seiner Nachkommen auf dem Thron. Und genau dieser Nachkomme segnet am Weihnachtstag das Zeitliche, während alle Familienmitglieder sich im Schloss Balmoral aufhalten. Hingegen aber alle Bediensteten mit Ausnahme des Kochs das Schloss auf Wunsch des Königs verlassen haben.
Soweit verspricht der Roman auch die entsprechende Spannung, ganz im Stil Agatha Christies. Eine überschaubare Anzahl Verdächtiger, die aufgrund eines schlimmen Schneesturms eingeschlossen sind, daher also auch weder Hilfe erreichen noch selbst das Schloss verlassen können. Wie auch niemand anderer Zugang zum Schloss haben kann.
Die Hinterbliebenen, wiewohl angemessen erschüttert, sehen schnell ein, dass einer von ihnen das Familienoberhaupt vergiftet haben muss. Daher bestimmen sie den Koch zum Ermittler, als einzig Unbeteiligter und somit Unverdächtiger.
Besagter Koch, Jonathan Alleyne, arbeitet schon so lange für den König, dass er diesen fast als Freund bezeichnen kann. So ist er auch, wie es scheint, der einzige, der ehrlich um den Toten trauert.
Jonathan ist ein eher schüchterner Mensch, er stammt aus der Karibik und ihm fehlt es an Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl. Einzig wenn er kocht ist er glücklich. So leidet er fast körperlich darunter, nun den Mordfall untersuchen zu müssen. Zumal sich schnell herausstellt, dass alle ein Motiv gehabt haben. Wollte doch der König offensichtlich an diesem Tag seine Nachfolge regeln. Und so eskaliert der Streit unter den Familienmitgliedern immer mehr.
Diese sind die beiden Töchter des Königs, seine trinkfeste Frau, sein missratener Bruder sowie Mann und die beiden Söhne einer der Töchter. In vielen Einzelgesprächen versucht Jonathan, hinter die Masken all dieser Menschen zu schauen und deckt dabei manch ein Geheimnis auf.
Leider ist das Ganze allerdings recht zäh erzählt, vieles beschäftigt sich mit dem Innenleben Jonathans, wodurch sich dann auch vieles wiederholt. Manche Szenen sind ziemlich absurd, und das immer mehr, je mehr die Handlung voranschreitet. Nicht alles ist logisch aufgebaut und so verliert man als Leserin irgendwann den Überblick und leider auch das Interesse daran, wer denn nun warum was getan hat.
Mein Fazit: Der Roman hatte Potenzial, die Figuren sind gut gestaltet und interessant, wenn auch ein wenig schablonenhaft, ebenso wie die Ausgangslage. Aber vieles wird verschenkt durch einen etwas schwerfälligen Stil.
Chris McGeorge – Ein Fall von Majestätsvergiftung
aus dem Englischen von Karl-Heinz Ebnet
Knaur, Oktober 2023
Taschenbuch, 384 Seiten, 16,99 €
Mandy
2/5
10.12.2023
Buch (Taschenbuch)
ein Fall von Majestätsvergiftung
Ich hab mich mehr oder weniger durch das Buch gequält, es kommt keine echte Spannung auf und die Story finde ich doch sehr an den Haaren herbei gezogen. Schade, ich habe mir mehr Spannung und mehr Witz erhofft.
Bewertung
aus Kindberg
1/5
11.06.2024
Buch (Taschenbuch)
Kein schwarzer Humor
Sehr enttäuschend (der Vergleich mit
Agatha Christie ist beschämend!).
Es ist langweilig, zieht sich hin, und macht einfach keinen Sinn.
Was wahrscheinlich als der "englische Humor" gedacht war, ist einfach nur eine disfunktionale Familie mit einer sauffenden Mutter.
Wer sich eine hochgelobte Buchbeschreibungen zu sowas ausdenkt, will einfach nur Bücher verkaufen.
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