Produktbild: Der Horizont der Freiheit
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Ines Thorn

1. Der Horizont der Freiheit

Der Horizont der Freiheit

Gesprochen von
6

10,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Julia Kelz

Spieldauer

9 Stunden und 29 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Altersempfehlung

16 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

29.12.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

144

Verlag

Aufbau Audio

Sprache

Deutsch

EAN

9783757010164

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

Julia Kelz

Spieldauer

9 Stunden und 29 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Altersempfehlung

16 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

29.12.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

144

Verlag

Aufbau Audio

Sprache

Deutsch

EAN

9783757010164

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  • Bewertung

    aus Wien

    5/5

    30.10.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Klare Leseempfehlung

    Ines Thorn schafft es mit diesem Roman perfekt, die Revolution von Frankfurt im Jahr 1848 mit allen Emotionen einzufangen. Starke und authentische Charaktere, diverse Themen des Umbruchs werden gut beleuchtet. Der Schrei nach Demokratie, Presse- und Meinungsfreiheit, soziale Sicherheit, Verbesserung der Arbeitsbedingungen waren nur einige Themen, die die Menschen auf die Straße trieben und die Gemüter und die Stimmung in der Stadt aufheizten. Von mir eine klare Leseempfehlung!!!

  • Gertie G.

    aus Wien

    5/5

    15.01.2021

    eBook (ePUB 3)

    Penibel recherchiert und toll erzählt

    Schauplatz dieses eindrucksvollen historischen Romans ist Frankfurt am Main im Jahre 1848. Die Nationalversammlung tagt in der Paulskirche. Soll man die Monarchie abschaffen? Weg mit den alten Zöpfen, weg mit den als Schmarotzern empfundenen Adeligen? Revolution, Aufstand liegt in der Luft. In diesen unruhigen Zeiten kämpft die Witwe des Buchdruckers Walther Pfaff, Wilhelmine um den Erhalt der Druckerei. Frauen ist es nicht gestattet, eine Firma zu führen. Sie muss sich gegen heiratswillige Gesellen und Konkurrenten wehren und übersieht, dass ein geeigneter Lebens- und Geschäftspartner in unmittelbarer Nähe zu finden ist: Joseph Rütten, der Verleger, der ohnehin heimlich in sie verliebt ist. Während Wilhelmine sich um ihr finanzielles Auskommen sorgt und kleine und kleinste Aufträge übernimmt, spitzt sich die politische Lage dramatisch zu – es kommt zu Straßenschlachten und ein Delegierter wird ermordet. "Ist der Fürst erst totgemacht, die Demokratie so richtig lacht" mit solchen Parolen entgleiten die Proteste. Mitten im revolutionären Chaos befindet sich Wilhelmines beste Freundin Henriette Zobel. Henriette, Gattin eines reichen Verlegers, ist seit Jahren an der Seite der Arbeiterbewegung politisch aktiv. Sie ist schon längst im Fokus der Polizei. Bei der dramatischen Aktion zur Rettung von Henriette kommen sich Joseph und Wilhelmine endlich näher … Meine Meinung: Ich kenne einige Bücher, die die dramatischen Ereignisse rund um die Revolution(en) im Jahre 1848 zum Thema haben. Dieser hier ist ausgesprochen gut gelungen. Das Setting rund um den Frankfurter Verlag Rütten & Loening (aus ihm wird später der Aufbau-Verlag), der mit den Einschränkungen durch die Zensur, aber auch mit antisemitischen Anfeindungen kämpft, sowie um die Druckerei der Wilhelmine Pfaff ist perfekt gewählt. In diesem Mikrokosmos rund um Bücher spiegeln sich Verhältnisse Deutschlands bzw. Österreichs wieder. Gedruckt darf nur das werden, was der strengen Zensurbehörde genehm ist, Frauen haben sittsam und möglichst unsichtbar zu sein und dürfen keine Firma leiten. Sozialkritische Töne wechseln sich mit Zweifeln und zarten Frühlingsgefühlen ab. Die Charaktere sind treffend und authentisch entwickelt. Auf der einen Seite haben wir Wilhelmine, die nach dem Tod ihres Ehemannes Walter beinahe vor dem Nichts steht, weil der Gute das gesamte Vermögen in wertlose Aktien gesteckt hat, und auf der anderen die engagierte und gut situierte Verlegersgattin Henriette Zobel, die buchstäblich „auf die Barrikaden geht“. Zobel ist eine historisch verbürgte Figur, wie wir aus den Anmerkungen im Anhang erfahren. Die beiden Frauen sind starke Gegensätze und dennoch beste Freundinnen. Das wird sich in der Extremsituation, in die Henriette gerät, noch bewähren. Herrlich auch die Figur der Haushälterin im Hause Pfaff, die alle Welt nur das „Salzweib“ nennt. Dann haben wir noch das Dienstmädchen Aurelie im Hause Rütten & Loening, das von Wilhelmines Druckergesellen Johannes schwanger sitzengelassen wird. In dieser Figur ist die ganze Tragik unverheirateter Frauen bzw. Mütter sichtbar: Obwohl ihre Dienstherren sie nicht verstoßen, lehnt sie das Kind ab und ist erleichtert, als sich eine Lösung für das „Problem“ abzeichnet. Ein Ausnahmefall in der damaligen zeit. Für gewöhnlich werden ledige Mütter aus dem Haus gejagt, enden in bitterer Armut bzw. Prostitution und töten mitunter das Kind, sei es durch Vernachlässigung oder ermorden es sogar. Die Männer ziehen sich fast immer mit fadenscheinigen Ausflüchten aus der Affäre. Die übliche Verleumdung, die Frauen hätten einen liederlichen Lebenswandel und würden sich mit jedem einlassen, das Kind sei nicht von ihm etc. etc.. Dann begegnen wir noch Dr. Heinrich Hoffmann, dem „Irrenarzt“, der nicht nur den „Struwwelpeter“ geschrieben hat, sondern hier in dieser Geschichte eine Rolle spielen wird. Oder auch Robert Blum. Der Schreibstil ist packend und die bildhaften Beschreibungen lassen Frankfurt um 1848 vor den Augen der Leser erstehen. Die historischen Details sind penibel recherchiert. Die Autorin weiß, wie spannende Bücher geschrieben werden. Fazit: Ein fesselnder historischer Roman, der uns in die Zeit von 1848 zurückholt. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.

  • Lerchie

    5/5

    15.01.2021

    eBook (ePUB 3)

    Revolutionäre Zeiten

    Dieses Buch berichtet über den Kampf der Menschen für die Demokratie, die Nationalversammlung in der Paulskirche in Frankfurt und über den Kampf ohne Zensur zu drucken. Wilhelmine hat ihren Mann verloren und die Druckerei geerbt. Lange lässt sie sich in ihrer Trauer hängen, doch dann rafft sie sich auf. Ihr Nachbar Joseph Rütten, hat die Literarische Anstalt gegründet. Er ist verliebt in Wilhelmine, aber irgendwie reden die beiden aneinander vorbei. Dann gibt es da noch Wilhelmines Freundin Henriette Zobel die politisiert, was Wilhelmine so gar nicht verstehen kann und auch nicht will. Sie ist die erst bei Demonstrationen und das geht nicht immer gut aus. Außerdem gibt es noch Wilhelmines Altgesellen, der die Mutter seines Kindes nicht heiraten will. Und es gibt Schriften, die eigentlich nicht gedruckt werden dürfen. Meine Meinung Das Buch ist sehr lebendig geschrieben und sehr flüssig zu lesen. Man ist richtig im Geschehen mit drinnen. Daher war ich auch schnell mit der Geschichte vertraut und konnte mich gut in die Protagonisten hineinversetzen. In Wilhelmine, die ihren Walter über alles liebte, der aber leider sterben musste während sie die schwere Krankheit überlebte. Als Frau eine Druckerei zu leiten war nicht leicht. Zumal sie die Geschäfte zunächst schleifen ließ. Joseph Rütten war ein Verleger, der u. A. bei Wilhelmine drucken ließ, und ihr so half, die Krise zu überwinden. Henriette war Wilhelmines beste Freundin, doch dann engagierte sie sich politisch und übertrieb. Dass die Verlagsanstalt Rütten und Löwenthal der spätere Verlag Rütten und Löhning war, das hatte ich mir schon spätestens Mitte des Buches gedacht. Denn der Name Rütten fiel mit schon am Anfang auf. Der Epilog am Ende des Buches klärt darüber auf, auch was aus Henriette Zobel geworden ist. Trotzdem vermisse ich ein Personenverzeichnis oder ein Glossar aus dem hervorgeht, welche Personen historisch sind, und welche fiktiv. Zwar schreibt die Autorin im Nachwort, dass vieles in diesem Roman wahrhaftig so geschehen ist und dass der Rest Fiktion ist. Ich hätte allerdings doch gerne genauer lesen wollen, was eben historisch verbürgt ist. Aber dieser Roman hat mich gefesselt, gut unterhalten und mich in seinen Bann gezogen. Daher bekommt er trotzdem eine Empfehlung und auch die volle Bewertungszahl.

  • Ascora

    5/5

    15.01.2021

    eBook (ePUB 3)

    Frankfurt im Jahre 1848

    Der Klappentext: „Frankfurt 1848. Die Stadt ist in heller Aufregung. Die Nationalversammlung tagt in der Paulskirche. Auch der Verleger Joseph Rütten wird von dieser Aufbruchsstimmung angesteckt. Mit seinem Geschäftspartner Zacharias Löwenthal möchte er all die wesentlichen Texte drucken, um die Revolution zu befördern – allen voran den Roman »Wally – die Zweiflerin « von Gutzkow. Doch seinen Verlag plagen nicht nur Probleme mit der Zensur, sondern zudem große Geldsorgen. Und er ist verliebt – in Wilhelmine Pfaff, die Witwe eines Druckers. Die revolutionäre Atmosphäre in der Stadt droht umzuschlagen. Zwei Delegierte werden ermordet – und bald hat die Obrigkeit eine Verdächtige gefunden: Henriette Zobel, eine Freiheitskämpferin und Wilhelmines beste Freundin.“ Zum Inhalt: Eingebettet in die Unruhen des Jahres 1848 mit all seinen politischen Wirren und Neuerungen wird zum einen die Geschichte von Wilhelmine Pfaff und Henriette Zobel erzählt. Beide Frauen haben in dieser Zeit des Umbruches mit ihren eigenen Problemen, Wünschen und Zielen zu kämpfen. Die Handlung wird zudem rund um das 1844 gegründete Frankfurter Verlagshaus Rütten & Loening, heute Teil des Aufbau-Verlages erzählt und die Probleme dieses Verlages mit verschiedenen politischen und gesellschaftlichen Ansichten, Zensur, Emanzipation und Antisemitismus spiegeln die damaligen Verhältnisse wieder. Zum Stil: Diese gut und sorgfältig recherchierte Geschichte wird in der dritten Erzählperspektive erzählt. Die einzelnen Charaktere werden sehr lebendig und authentisch beschrieben und zeigen eine Vielzahl an Persönlichkeiten auf, dadurch gewinnt die Geschichte an Tiefe und Dynamik. Wie gewohnt ist der Schreibstil von Ines Thorn sehr flüssig und bildhaft beschrieben, dem Leser wird ein wunderbarer Einblick in das Frankfurt dieser bewegten Zeit gewährt. Obwohl äußerst sorgfältig recherchiert und mit historischen Fakten gespickt, wird vor allem die Geschichte der Hauptfiguren erzählt und erhält dadurch eine gewisse Spannung und Lebendigkeit.

  • friederickes Bücherblog

    aus Berlin

    5/5

    15.01.2021

    eBook (ePUB 3)

    Historischer Roman der Extraklasse

    Das Cover Das Cover ist in Grautönen gehalten, als Blickpunkt zeigt sich eine Frau des neunzehnten Jahrhunderts in entsprechender Kleidung. Der Einband nimmt uns mit in die vergangene Zeit, macht neugierig und ist zusammen mit dem Klappentext eine sehr harmonische Buchpräsentation, die eine perfekte Einladung ausspricht. Die Geschichte (Achtung Spoiler!) Im Mittelpunkt stehen Wilhelmine Pfaff, die Witwe eines Druckers, ihre Freundin Henriette Zobel und ihr Nachbar der Verleger Joseph Rütten mit seinem Geschäftspartner Zacharias Löwenthal. Die Stadt Frankfurt in den Wirren der Revolution, die Nationalversammlung in der Paulskirche, Probleme mit der Zensur, Geldnöte, Veröffentlichungen von Texten, die die Revolution befördern und eine Witwe, eine Frau, die eine Druckerei führen möchte. Dazu eine Prise Liebe, Freiheitskämpfe, Frauen die aus ihrem Schattendasein heraustreten, Mord und Verdächtige. Meine Meinung: Es ist mein erstes Buch von Ines Thorn und es war nach den ersten Seiten klar, dass es ein Highlight werden wird. Die Autorin schreibt in einer fesselnden, leicht verständlichen und sehr emotionalen Sprache. Die Figuren sind äußerst stark in ihren Charakteren und tauchen tief in die damalige Geschichte ein. Sie lassen quasi die Geschichte neu aufleben und nehmen uns mit in diese intensive Zeit, immer mal wieder eine Gänsehaut erzeugt. Auch die Nebenfiguren sind sehr beeindruckend. Frankfurt als Schauplatz ist so wunderbar und intensiv beschrieben, dass die geistige Reise sehr gefällt. Die Erzählung ist perfekt in Zeitgeschichte eingebettet. Der damalige Umbruch, die Demonstrationen und die Frauen haben mich sehr beeindruckt, gerade auch, weil die alten Traditionen und Vorurteile eine ebenso große Rolle spielten. Wunderbar auch die Geschichte um die literarische Gesellschaft, eine wunderbare Geste für den Verlag, der die Geschichte veröffentlicht hat. Ein Buch, das mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat. Es bekommt eine ausdrückliche Leseempfehlung. Heidelinde von "friederickes bücherblog"

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