Die lebenslustige Skye muss mit ihrer sechsjährigen Tochter fliehen: vor einem gewalttätigen Ehemann und der Polizei, die sie wegen Kidnappings sucht. Da kommt das abgeschiedene Cottage einer Bekannten in den schottischen Highlands gerade recht.
Kaum ist Skye angekommen, stolpert sie über eine Leiche. Was tun? Die Polizei rufen? Kann sie nicht. Das Cottage wieder verlassen, ebenso wenig. Draußen braut sich ein infernalischer Schneesturm zusammen.
Dann tauchen aus dem Nichts fünf Fremde auf, von denen jeder ein Geheimnis hütet. Zu siebt auf engstem Raum wird Skye immer klarer, dass dieses Aufeinandertreffen nicht so zufällig war, wie man sie gerne glauben lassen wollte.
Kundinnen und Kunden meinen
4.5/5.0
AlineCharly
aus Rheinland-Pfalz
5/5
28.12.2022
Buch (Taschenbuch)
Eine junge Mutter, die mit…
Eine junge Mutter, die mit ihrer Tochter vor dem gewalttätigen Ehemann fliehen muss, trifft auf eine Gruppe Freunde, von denen jeder sein eigenes Geheimnis mit sich trägt. Damit ihr Mann sie nicht findet, flieht Skye über die Weihnachtstage mit ihrer Tochter Neala in die Berghütte von Eilid, der Tante ihrer besten Freundin Iona. Gleich am ersten Morgen beginnen allerdings schon die Katastrophen. Erst findet Skye die Leiche der Hausbesitzerin Eilid und kurz darauf stehen plötzlich fünf Fremde vor der Tür. Als dann auch noch ein Schneesturm los bricht wird klar, dass so schnell keiner das Haus verlassen wird. Es zeigt sich, dass auch die fünf Freunde etwas zu verbergen haben und als eine weitere Leiche auftaucht weiß niemand mehr wem er noch vertrauen kann. Erzählt wird die Geschichte jeweils aus der Perspektive der unterschiedlichen Charaktere. Dadurch bekommt man einen guten Einblick in die teils parallel verlaufenden Handlungsstränge. Zu Beginn des Buches war mir Skye relativ unsympathisch, da ich ihre Entscheidung die Leiche von Eilid zu verstecken absolut nicht nachvollziehen konnte. Mit dem Verlauf der Handlung kann ich mich aber immer besser in sie hineinversetzten und so wird sie neben Colin schnell zu meinem Lieblingscharakter. Und auch die egozentrische Allison wäscht einem immer mehr ans Herzen. Im Großen und Ganzen hat man hier eine sehr spannende Geschichte mit einigen unerwarteten Wendungen. Vor allem das Ende zeigt noch einmal einen deutlichen Spannungsanstieg. Aus meiner Sicht absolut gelungen und daher eine klare Empfehlung.
Dauerleserin
5/5
20.11.2022
Buch (Taschenbuch)
Wie viele Geheimnisse hast du?
Skye muss mit ihrer kleinen Tochter Neala vor ihrem gewalttätigen Ehemann flüchten. Wie gut, dass sie Zuflucht in einem abgelegenen Cottage findet, dass Eilidh, der Tante („Die Tante“!) ihrer Freundin Iona gehört. Skye schafft es gerade so zur Hütte, da bricht in den schottischen Highlands das Winterchaos aus. Sie und ihre Tochter fallen todmüde ins Bett, aber am nächsten Morgen stellt Skye fest, dass sie die Nacht nicht allein in der Hütte verbracht haben. Auf einmal stehen fünf Fremde vor der Tür, und ab da überschlagen sich die Ereignisse. Und schnell denkt Skye:
„Ich sollte hier überhaupt nicht sein. Wir alle.“ (eBook, S. 78)
Cover und Schreibstil:
Das Cover von „Die Tante“ zeigt ein einsames Cottage mit einer verschneiten Berglandschaft im Hintergrund. Das Cover ist dunkel und wirkt bedrohlich. Das beleuchtete Cottage könnte einladend wirken, nach dem Lesen des Buches aber leider nicht mehr.
„Die Tante“ ist nicht das erste Buch von Sylvia Bergman, welches ich gelesen habe. Auch „Tadellose Nachbarn“ hat mir gut gefallen, aber tatsächlich ist „Die Tante“ sogar noch besser als „Tadellose Nachbarn“, finde ich. Die Autorin schreibt flüssig und spannend, und auch wenn ich ein paarmal befürchtet habe, dass die Handlung zu konstruiert ist, wurde ich nur wenige Seiten später eines Besseren belehrt.
Extra spannend sind natürlich auch die relativ kurzen Kapitel und der ständige Perspektivenwechsel. Die Geschichte wird aus der Sicht der Hauptfiguren erzählt, wodurch man quasi zur/m allwissenden Leser/in wird.
Fazit:
„Die Tante“ hat mich von der ersten Seite an überzeugt. Man stolpert geradezu in die Handlung hinein. Bis zum Ende des Buchs gibt es tatsächlich keine Möglichkeit, sich kurz zu erholen, so fesselnd ist die Handlung. Wenn man sich mal vorstellt, die Geschichte könnte so passiert sein, und so ganz abstrus ist die Handlung ja nicht, ist man einfach nur fassungslos. Man verbringt eine Nacht in einer einsamen Hütte und stellt am nächsten Morgen fest, dass man nicht allein mit seinen Liebsten war.
Die Hauptperson Skye ist mir beim Lesen richtig ans Herz gewachsen. Ich bewundere sie sehr für ihre Coolness und Besonnenheit, andere wären in ihrer Situation viel schneller ausgeflippt. Die ganze Ausweglosigkeit, die sich sowohl aus der besonderen Situation an sich, aber auch durch die Wetterverhältnisse ergibt, wird von der Autorin einfach nur grandios vermittelt.
Schnell war mir klar, dass Skyes gewalttätiger Ehemann hier nicht der Einzige ist, der sozusagen Dreck am Stecken hat. Alle Beteiligten, abgesehen von dem sechsjährigen Mädchen, haben etwas zu verbergen, und es ist teilweise wichtig, wie jeder versucht, das alles vor den anderen irgendwie zu vertuschen. Das hatte zeitweise Elemente eines Kammerspiels, was in diesem Falle nicht negativ gemeint ist.
Die Spannung wird dabei in „Die Tante“ durchgehend auf einem sehr hohen Level gehalten, um dann auch noch in einem richtig spannenden Ende zu gipfeln.
Alles in allem ist „Die Tante“ ein relativ unblutiger, aber dafür wirklich spannender Thriller, noch dazu passend zum aktuellen Wetter. Kuschelt euch ein, lest dieses Buch, aber passt auf, wer bei euch auf dem Sofa sitzt oder an die Tür klopft.
„Der Mensch wird nicht mit krimineller Veranlagung geboren. Jeder Tat, sei sie noch so abscheulich, geht eine Geschichte voraus, ein Ereignis, das es dem Täter in seinen Augen unmöglich macht, anders zu handeln.“ (eBook, S. 223)
Leseempfehlung:
Ich vergebe gerne 5 Sterne für „Die Tante“, sehr dringende Empfehlung an alle Thriller-Fans.
Die Dauerleserin
Bewertung
5/5
14.11.2022
Buch (Taschenbuch)
Mitreißend bis zur letzten Seite
Was für eine fesselnde Geschichte von Sylvia Bergman. Ich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen!
Kurz zum Inhalt: Um endlich den Fängen ihres gewalttätigen Ehemannes zu entkommen, flüchtet Skye zusammen mit ihrer kleinen Tochter aus dem Familienhaus. Glücklicherweise kann Sie im Cottage der Tante einer guten Freundin für einige Tage unterkommen. Doch Skye kann auch dort in den schottischen Highlands nicht aufatmen. Bereits kurz nach ihrer Ankunft findet Sie die Leiche der Tante ihrer Freundin. Was ist hier nur vorgefallen? Wie soll sie weiter vorgehen? Die Situation spitzt sich noch weiter zu als kurz darauf fünf Fremde an der Hütte auftauchen. Da sich einer von ihnen verletzt hat, wollen sie von dort eigentlich nur kurz Hilfe rufen. Allerdings macht ein auftretender schwerer Schneesturm den Plan zunichte und zwingt alle zum längeren Verweilen. Im Folgenden spitzen sich die Ereignisse in der Hütte weiter zu, denn jeder der anwesenden Personen scheint etwas zu verbergen haben.
Die Geschichte wird aus der Perspektive von allen Charakteren erzählt, was für den Spannungsaufbau überaus förderlich ist. Als Leser erhielt ich so einen tieferen Einblick in die Gefühlswelt und Motivation der Beteiligten und konnte mich besser mit ihnen identifizieren. Auch vom Schreibstil der Autorin war ich durchaus angetan, denn er ermöglichte es mir der Geschichte problemlos zu folgen.
Ich liebe es, wenn man als Leser miträtseln kann und die Auflösung der Geschichte nicht schon von vorn herein zu erahnen ist. Das war hier definitiv der Fall! Immer neue Erkenntnisse und Wendungen ließen mich als Leser bis zur letzten Minute gespannt ausharren. Die Auflösung am Ende habe ich so nicht vorausgesehen.
Von mir gibt es eine klare Empfehlung für das Buch. Es ist für mich ein klasse Wiedereinstieg in das Thriller-Genre nach längerer Pause.
Dies war das erste Buch der Autorin welches ich lesen durfte und es wird definitiv nicht das letzte bleiben.
Bewertung
aus Obertraubling
5/5
14.11.2022
Buch (Taschenbuch)
Hochspannung in den Highlands
Skye flieht mit ihrer kleinen Tochter kurz vor Weihnachten vor ihrem gewalttätigen Ehemann in die schottischen Highlands. Unterschlupf findet sie im Cottage der Tante ihrer besten Freundin. Doch Entspannung will nicht aufkommen. Am ersten Morgen findet Skye die Leiche der Tante. Die Polizei rufen will sie nicht, aus Angst vor ihrem Ehemann. Als dann noch eine Gruppe fremder Wanderer aus einem Notfall heraus bei ihr Unterschlupf suchen, spitzt sich die Lage zu. Denn jeder in diesem kleinen Cottage hat etwas zu verbergen.
Die Geschichte wird aus den wechselnden Perspektiven der Hauptcharaktere erzählt. So erhält der Leser einen guten Einblick in die Beweggründe - und viele Vermutungen, was warum geschehen ist. Jede Person wird dadurch aus verschiedenen Gründen suspekt, trauen kann man keinem.
Die schnellen Wechsel und kurzen Kapitel halten die Spannung hoch und tragen zu einem tollen Leseerlebnis bei. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Immer wieder wartet eine neue Wendung. Das Ende kam für mich völlig überraschend. Anders als bei vielen anderen Thriller war ich mir bis zum Schluss nicht sicher, wer der Täter ist (und lag dann mit meiner Vermutung falsch).
Für mich eine absolute Leseempfehlung. Die Tante war mein erstes Buch von Sylvia Bergman, wird aber sicher nicht mein letztes sein.
Bewertung
5/5
08.11.2022
Buch (Taschenbuch)
Spannung von Anfang bis Ende
ine junge Mutter, die mit ihrer Tochter vor dem gewalttätigen Ehemann fliehen muss, trifft auf eine Gruppe Freunde, von denen jeder sein eigenes Geheimnis mit sich trägt.
Damit ihr Mann sie nicht findet, flieht Skye über die Weihnachtstage mit ihrer Tochter Neala in die Berghütte von Eilid, der Tante ihrer besten Freundin Iona. Gleich am ersten Morgen beginnen allerdings schon die Katastrophen. Erst findet Skye die Leiche der Hausbesitzerin Eilid und kurz darauf stehen plötzlich fünf Fremde vor der Tür. Als dann auch noch ein Schneesturm los bricht wird klar, dass so schnell keiner das Haus verlassen wird. Es zeigt sich, dass auch die fünf Freunde etwas zu verbergen haben und als eine weitere Leiche auftaucht weiß niemand mehr wem er noch vertrauen kann.
Erzählt wird die Geschichte jeweils aus der Perspektive der unterschiedlichen Charaktere. Dadurch bekommt man einen guten Einblick in die teils parallel verlaufenden Handlungsstränge. Zu Beginn des Buches war mir Skye relativ unsympathisch, da ich ihre Entscheidung die Leiche von Eilid zu verstecken absolut nicht nachvollziehen konnte. Mit dem Verlauf der Handlung kann ich mich aber immer besser in sie hineinversetzten und so wird sie neben Colin schnell zu meinem Lieblingscharakter. Und auch die egozentrische Allison wäscht einem immer mehr ans Herzen.
Im Großen und Ganzen hat man hier eine sehr spannende Geschichte mit einigen unerwarteten Wendungen. Vor allem das Ende zeigt noch einmal einen deutlichen Spannungsanstieg. Aus meiner Sicht absolut gelungen und daher eine klare Empfehlung.
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