Produktbild: Der Duft von Grün

Der Duft von Grün Nominiert zum Dt. Jugendliteraturpreis 2025 in der Kategorie Preis der Jugendjury

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Book Tropes

Slow Burn + weitere

Altersempfehlung

14 - 20 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

05.09.2025

Verlag

Freies Geistesleben

Seitenzahl

236

Maße (L/B/H)

21,5/14/2,5 cm

Gewicht

376 g

Farbe

Anthrazit

Auflage

2

Originaltitel

De geur van groen

Übersetzt von

Christiane Burkhardt

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7725-3116-3

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Book Tropes

  • Slow Burn
  • Friends To Lovers
  • Strong FMC

Altersempfehlung

14 - 20 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

05.09.2025

Verlag

Freies Geistesleben

Seitenzahl

236

Maße (L/B/H)

21,5/14/2,5 cm

Gewicht

376 g

Farbe

Anthrazit

Auflage

2

Originaltitel

De geur van groen

Übersetzt von

Christiane Burkhardt

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7725-3116-3

Herstelleradresse

Freies Geistesleben GmbH
Landhausstr. 82
70190 Stuttgart
DE

Email: info@geistesleben.com

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  • Daggy

    5/5

    18.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Dramatisch und berührend

    Das Cover ist schwarz und hat oben einige lila und unten einige grüne Punkte, die in Brailleschrift „Duft“ und „Grün“ bedeuten. Raven ist blind und sie trägt zum Ärger ihrer Freundin May-Lin gerne grün, während sie lila bevorzugt. Raaf, wie Raven meist genannt wird, erzählt uns ganz genau, wie die Farbe, nachdem sie Lin kennenlernte und sie Freundinnen wurden, in ihr Leben kam. Deshalb hat jedes Kapitel eine Farbe, die die Stimmung von Raaf darstellt. Nachdem Raaf auf der Förderschule sehr gut war, kommt sie in eine Schule, in der sie das einzige blinde Mädchen ist. Die Reaktionen der anderen haben eine Bandbreite von Neugier, guten Ratschlägen bis zu Mobbing. Doch Raaf hat Lin an ihrer Seite, die sie begleitet, führt und beschützt. Das sie damit aber auch Raaf einengt und ihr ihre Meinung aufdrängt, bemerkt Raaf nicht. Sie ist ihrer Freundin dankbar und kann sich ein Leben ohne sie nicht vorstellen. Ihre Eltern leben getrennt und ihr älterer Brüder wohnt beim Vater, während Raaf auch aus praktischen Erwägungen bei ihrer übervorsichtigen Mutter blieb. Der gefällt Ravens Freundschaft zu May-Lin nicht, denn die schwänzt immer wieder mit Raaf Schulstunden. Doch dann passiert ein schreckliches Unglück und Raven muss sich neu orientieren. Aber es taucht auch Roan, ein künstlerisch begabter jungen Studienabbrecher auf, der ihr eine neue Welt voller Liebe eröffnet. Raaf sieht sich, das stellt sie selbst immer wieder fest, als Opfer, oft nimmt das Selbstmitleid überhand. Ich glaube, dass man für diese Lebenseinstellung nicht unbedingt blind sein muss, hier hat das Verhalten allerdings einen handfesten Grund. Lin sieht in ihr das Mädchen, und behandelt sie so, allerdings empfind ich ihr Verhalten auch als toxisch. Es ist schön Raafs Liebe zu Roan mitzuerleben und sie beim Selbstständig werden zu begleiten.

  • Ostseekind92

    aus Ventschow

    5/5

    10.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Berührende Themen Inhalt: Die…

    Berührende Themen Inhalt: Die 16-jährige Raven ist blind, doch dank ihrer besten Freundin May-Lin sieht Raven all die Farben in der Welt. Aber dann passiert etwas schreckliches und Raven muss versuchen all die genommenen Träume selbst zu füllen und ihren eigenen Weg zu gehen. Dabei lernt sie auch ihre erste große Liebe kennen. Fazit: Das Buch hat mich sehr berührt. Die Themen, welche im Buch angesprochen werden, haben mich außerdem zum Nachdenken angeregt. Ich finde sogar, dass dieser Jugendroman nicht nur für Teenager geeignet ist. Die Protagonistin Raven ist absolut sympathisch und findet trotz ihrer Selbstzweifel und ihrer sich selbst zugeschriebenen Opferrolle einen Weg aus ihrer Krise. Dies hat mich sehr inspiriert. Da der Roman aus Sicht der Protagonistin erzählt wird, kann man sich als Leser gut in den Charakter hineinfühlen. Schön finde ich bei diesem Stil außerdem, dass Erinnerungsfetzen von Raven das Buch beleben.

  • Birgit

    aus Ventschow

    5/5

    10.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Berührende Themen

    Inhalt: Die 16-jährige Raven ist blind, doch dank ihrer besten Freundin May-Lin sieht Raven all die Farben in der Welt. Aber dann passiert etwas schreckliches und Raven muss versuchen all die genommenen Träume selbst zu füllen und ihren eigenen Weg zu gehen. Dabei lernt sie auch ihre erste große Liebe kennen. Fazit: Das Buch hat mich sehr berührt. Die Themen, welche im Buch angesprochen werden, haben mich außerdem zum Nachdenken angeregt. Ich finde sogar, dass dieser Jugendroman nicht nur für Teenager geeignet ist. Die Protagonistin Raven ist absolut sympathisch und findet trotz ihrer Selbstzweifel und ihrer sich selbst zugeschriebenen Opferrolle einen Weg aus ihrer Krise. Dies hat mich sehr inspiriert. Da der Roman aus Sicht der Protagonistin erzählt wird, kann man sich als Leser gut in den Charakter hineinfühlen. Schön finde ich bei diesem Stil außerdem, dass Erinnerungsfetzen von Raven das Buch beleben.

  • begine

    aus Lemwerder

    5/5

    14.02.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gut gemacht

    Pamela Sharon hat in den 239 Seiten des Romans, Der Duft von Grün,ein Jugendbuch ab 12 Jahren geschrieben. Die Seiten liest man schnell. Die Protagonistin ist die 16jährige Raven. Sie ist blind und besucht eine normale Schule. Die Autorin hat diese Situation perfekt gestaltet. Der Roman war stellenweise witzig, es war aber auch alles realistisch. Raven konnte gut mit ihrer Blindheit umgehen. Sie war ein richtiger Teenager, der auch einiges erleben will. Der Roman hat mich gut unterhalten und ist eine gute Lektüre auch für Erwachsene.

  • Bewertung

    aus Essen

    2/5

    21.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was erzählt wird finde ich interessant, aber das wie hat mich nicht abgeholt

    Dass ausgerechnet Farben eine so zentrale Rolle in der Perspektive einer blinden Erzählerin spielen, mag zunächst überraschen. Doch bereits nach wenigen Seiten wird deutlich, wie stimmig und faszinierend Ravens Wahrnehmung der Welt funktioniert. Farben sind für sie nicht bloß visuelle Reize. Sie verknüpft sie mit Gefühlen, Erinnerungen und zwischenmenschlichen Erfahrungen. Diese besondere Sichtweise verdankt sie vor allem ihrer besten Freundin Lin. Für Lin steht Lila für „cool“, und Raven übernimmt solche Bedeutungen. Die beiden ergänzen sich: Lin ist Ravens Augenlicht, während Raven Lin zeigt, was echte Freundschaft bedeutet. Dennoch wird Raven immer wieder schmerzlich bewusst, wie abhängig sie in dieser Beziehung ist, emotional, aber auch ganz praktisch. Als sie einen Jungen kennenlernt, der sich ebenfalls für sie interessiert, öffnet sich für sie ein neuer Blick auf die Welt und auf sich selbst. Inhaltlich und thematisch hat der Roman einiges zu bieten. Die Idee, das Thema Farben aus der Perspektive einer blinden Figur zu erzählen, ist originell und regt zum Nachdenken an. Erst kürzlich hörte ich von einem Kunstprojekt, das Farben für blinde Menschen erfahrbar machen möchte. Eine ähnliche Grundidee steckt auch in diesem Buch: Farben sind mehr als das, was man sieht. Die Erzählperspektive ist spannend und eröffnet neue Sichtweisen. Leider konnte mich die Erzählweise insgesamt nicht überzeugen. Vielleicht liegt es an der Kürze des Romans, aber für mich hat sich keine wirkliche Verbindung zu den Figuren aufgebaut, weder zu Raven selbst noch zu den Nebencharakteren. Auch die Beziehungen untereinander wirkten auf mich eher oberflächlich. Ravens innere Monologe empfand ich teilweise als redundant und konstruiert "tiefgründig". Eine echte Entwicklung ihrer Gedanken konnte ich dabei kaum nachvollziehen. das zentrale Geheimnis einer Figur war sehr schnell absehbar. Die Autorin scheint sich dessen bewusst zu sein und lässt Raven in einem Filmkommentar anmerken, dass Zuschauer meist schneller verstehen, was vor sich geht, als die Charaktere selbst. Ob das nun eine charmante Selbstreflexion oder eher eine plumpe Entschuldigung für einen vorhersehbaren Plot ist, bleibt für mich offen. Empfehlenswert für Leser*innen, die neue Perspektiven suchen, aber vielleicht mit dem Bewusstsein, dass die emotionale Tiefe und Spannung dabei etwas zu kurz kommen.

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