Produktbild: Ja, es ist ein Zauberort

Ja, es ist ein Zauberort Italienische Reisen

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.05.2024

Verlag

Aufbau

Seitenzahl

173

Maße (L/B/H)

19,5/12,1/2 cm

Gewicht

235 g

Farbe

Anthrazit / Khaki

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-351-04227-1

Beschreibung

Rezension

»Vier Generationen alt ist die Prosa, aber noch immer pointiert, lebendig und graziös, leichfüßig und voller Esprit.« ("der Standard")
»Es ist ein Zauber, dass diese Sammlung nun vorliegt, denn man fliegt nur so durch sie hinweg.« ("Buchkultur")
»... Reisefeuilletons, die launig und bis heute zeitlos gültig zu lesen sind.« ("WELT am Sonntag")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.05.2024

Verlag

Aufbau

Seitenzahl

173

Maße (L/B/H)

19,5/12,1/2 cm

Gewicht

235 g

Farbe

Anthrazit / Khaki

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-351-04227-1

Herstelleradresse

Aufbau Verlage GmbH
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

Email: info@aufbau-verlag.de

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Der deutsche Schriftsteller…

MaWiOr aus Halle am 30.05.2024

Bewertungsnummer: 2861959

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der deutsche Schriftsteller Alfred Kerr (1867-1948) war als Literatur- und Theaterkritiker gefürchtet. Er fühlte sich besessen von „dem Drang, Stellung zu nehmen“, damit war er so etwas wie der Marcel Reich-Ranicki der Kaiserzeit und Weimarer Republik. Kerr war aber auch gern auf Reisen. Unablässig erfreute er sich an allem Schönen und hielt das Erlebte in seinen Reisenotizen fest. Vor allem Italien begeisterte ihn. Die Aufbau-Neuerscheinung versammelt seine drei Reisenotizen „Venezianisch“, „Hesperisch“ und „Eine Insel heißt Korsika …“, die Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstanden. Seine Aufzeichnungen sind jedoch kein durchgehender Text, vielmehr sind es Notizen, in denen er Eindrücke, Beobachtungen und viel Zeit- und Lokalkolorit festgehalten hat. Mitunter durch einige Verse ergänzt. Die Reisenotizen verraten eine tiefe langjährige Liebe zum Mittelmeerraum, zu einzelnen italienischen Städten wie Venedig („Wunderstadt, verfallene; mit nächtlicher Schönheit am Meer; Hochzeit von Schwermut und Anmut“), Roma, Padua oder Messina („Glockenläuten, ein seltsam alter Dom mit schönen Heiligen darin.“). Es sind keine touristischen Beschreibungen, sondern meist kurze, fast poetische Texte voller Impressionen, Szenen und Bildern, die Atmosphäre und Klang ausstrahlen … und auch die Weltsicht des Schriftstellers verraten. Fazit: Eine sehr phantasievolle Lektüre.

Der deutsche Schriftsteller…

MaWiOr aus Halle am 30.05.2024
Bewertungsnummer: 2861959
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der deutsche Schriftsteller Alfred Kerr (1867-1948) war als Literatur- und Theaterkritiker gefürchtet. Er fühlte sich besessen von „dem Drang, Stellung zu nehmen“, damit war er so etwas wie der Marcel Reich-Ranicki der Kaiserzeit und Weimarer Republik. Kerr war aber auch gern auf Reisen. Unablässig erfreute er sich an allem Schönen und hielt das Erlebte in seinen Reisenotizen fest. Vor allem Italien begeisterte ihn. Die Aufbau-Neuerscheinung versammelt seine drei Reisenotizen „Venezianisch“, „Hesperisch“ und „Eine Insel heißt Korsika …“, die Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstanden. Seine Aufzeichnungen sind jedoch kein durchgehender Text, vielmehr sind es Notizen, in denen er Eindrücke, Beobachtungen und viel Zeit- und Lokalkolorit festgehalten hat. Mitunter durch einige Verse ergänzt. Die Reisenotizen verraten eine tiefe langjährige Liebe zum Mittelmeerraum, zu einzelnen italienischen Städten wie Venedig („Wunderstadt, verfallene; mit nächtlicher Schönheit am Meer; Hochzeit von Schwermut und Anmut“), Roma, Padua oder Messina („Glockenläuten, ein seltsam alter Dom mit schönen Heiligen darin.“). Es sind keine touristischen Beschreibungen, sondern meist kurze, fast poetische Texte voller Impressionen, Szenen und Bildern, die Atmosphäre und Klang ausstrahlen … und auch die Weltsicht des Schriftstellers verraten. Fazit: Eine sehr phantasievolle Lektüre.

Italienisches Inselhopping

Bewertung aus Eisenach am 15.05.2024

Bewertungsnummer: 2201536

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In Zeiten, zu denen sich nur wenige Auslandsreisen leisten konnten, was Ita­lien der In­be­griff des Sü­dens. In man­cher Hin­sicht hat sich daran auch heute nicht viel ge­än­dert, nur dass sich mitt­ler­weile fast jeder eine Ita­lien­reise leis­ten kann. Dafür er­scheint Ita­lien heute auch wei­taus weni­ger uto­pisch. Die Zeit, in der Alfred Kerr seine Italienreisen durchführte, das Ende des 19. und das frühe 20. Jahr­hun­dert, dürfte in dieser Hin­sicht eine Über­gangs­peri­ode dar­stel­len. Mo­derne Ver­kehrs­mit­tel hat­ten das Rei­sen schon deut­lich er­leich­tert, für die breite Masse war Ita­lien aber noch kein Thema. Aus die­ser Zeit stam­men die No­ti­zen, die in die­sem Büch­lein zu­sam­men­ge­fasst und neu ver­öf­fent­licht wur­den. In­halt­lich kann der Leser durch­aus ge­teil­ter Mei­nung sein. Einer­seits ver­mit­teln Kerrs Auf­zeich­nungen viel Zeit- und Lokal­kolo­rit, spie­geln das ita­lieni­sche Leben vor rund 100 Jah­ren und mehr wider. Anderer­seits han­delt es sich um kei­nen durch­gängi­gen Text. Was hier wie­der­ge­ge­ben wird, sind eher kurze Tage­buch­no­ti­zen, die von ver­schie­de­nen Rei­sen zu ver­schie­de­nen Zei­ten stam­men. Selbst die No­ti­zen an­schei­nend auf­ein­ander­fol­gen­der Tage schlie­ßen nur sel­ten in­halt­lich an­ein­ander an. Ob einem das ge­fällt, ist durch­aus Ge­schmacks­sache. Für mich per­sön­lich über­wiegt dabei das ge­lungen ein­ge­fangene Zeit­kolo­rit. Wie im Nachwort ausdrücklich angemerkt wird, wurde die Recht­schrei­bung für die Neu­ver­öffentl­ichung den mo­der­nen Re­geln an­ge­passt. Ich fände es in der­arti­gen Fäl­len pas­sen­der, auch hier das Ori­gi­nal bei­zu­be­hal­ten. Fazit: Diese Erinnerungen an das Italien des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts wecken Reise­lust, kön­nen aber auch etwas ver­stö­ren.

Italienisches Inselhopping

Bewertung aus Eisenach am 15.05.2024
Bewertungsnummer: 2201536
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In Zeiten, zu denen sich nur wenige Auslandsreisen leisten konnten, was Ita­lien der In­be­griff des Sü­dens. In man­cher Hin­sicht hat sich daran auch heute nicht viel ge­än­dert, nur dass sich mitt­ler­weile fast jeder eine Ita­lien­reise leis­ten kann. Dafür er­scheint Ita­lien heute auch wei­taus weni­ger uto­pisch. Die Zeit, in der Alfred Kerr seine Italienreisen durchführte, das Ende des 19. und das frühe 20. Jahr­hun­dert, dürfte in dieser Hin­sicht eine Über­gangs­peri­ode dar­stel­len. Mo­derne Ver­kehrs­mit­tel hat­ten das Rei­sen schon deut­lich er­leich­tert, für die breite Masse war Ita­lien aber noch kein Thema. Aus die­ser Zeit stam­men die No­ti­zen, die in die­sem Büch­lein zu­sam­men­ge­fasst und neu ver­öf­fent­licht wur­den. In­halt­lich kann der Leser durch­aus ge­teil­ter Mei­nung sein. Einer­seits ver­mit­teln Kerrs Auf­zeich­nungen viel Zeit- und Lokal­kolo­rit, spie­geln das ita­lieni­sche Leben vor rund 100 Jah­ren und mehr wider. Anderer­seits han­delt es sich um kei­nen durch­gängi­gen Text. Was hier wie­der­ge­ge­ben wird, sind eher kurze Tage­buch­no­ti­zen, die von ver­schie­de­nen Rei­sen zu ver­schie­de­nen Zei­ten stam­men. Selbst die No­ti­zen an­schei­nend auf­ein­ander­fol­gen­der Tage schlie­ßen nur sel­ten in­halt­lich an­ein­ander an. Ob einem das ge­fällt, ist durch­aus Ge­schmacks­sache. Für mich per­sön­lich über­wiegt dabei das ge­lungen ein­ge­fangene Zeit­kolo­rit. Wie im Nachwort ausdrücklich angemerkt wird, wurde die Recht­schrei­bung für die Neu­ver­öffentl­ichung den mo­der­nen Re­geln an­ge­passt. Ich fände es in der­arti­gen Fäl­len pas­sen­der, auch hier das Ori­gi­nal bei­zu­be­hal­ten. Fazit: Diese Erinnerungen an das Italien des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts wecken Reise­lust, kön­nen aber auch etwas ver­stö­ren.

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Ja, es ist ein Zauberort

von Alfred Kerr

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