Produktbild: Mordsmann

Mordsmann

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.01.2024

Verlag

Edition a

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

20,5/14/4,2 cm

Gewicht

638 g

Farbe

Schwarz / Seidengrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-99001-718-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.01.2024

Verlag

Edition a

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

20,5/14/4,2 cm

Gewicht

638 g

Farbe

Schwarz / Seidengrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-99001-718-0

Herstelleradresse

edition a GmbH
Mariahilfer Straße 47/5/9
1060 Wien
AT

Email: info@europa-verlag.com

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  • Ann-liest

    aus Hessen

    5/5

    26.06.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Packend und vielschichtig erzählt

    Autor des Buches ist Ernst Geiger, der in den 1990er Jahren leitender Ermittler in einem der bekanntesten und aufsehenerregendsten Fälle Österreichs war. Er arbeitet den kompletten Fall Jack Unterweger noch einmal auf und bringt dabei eine Vielzahl an Perspektiven mit ein. Darauf muss man sich auf jeden Fall einstellen, denn außer seiner eigenen kommen auch die Sichtweisen einiger Opfer und ihrer Angehörigen, der Presse, der internationalen Ermittler, der Gutachter und die des Täters zum Tragen. Auch wenn der Fall und dessen Ausgang bekannt sind, bietet „Mordsmann“ mit seinen kurzen, wechselnden Kapiteln und der Erzählung rund um einen faszinierenden Narzissten, eine gute und spannende Unterhaltung und vermittelt viele Einsichten und Details. Insbesondere die psychologischen Aspekte haben mich sehr gefesselt - die Beschreibung, wie Jack sich verhalten hat, wie er von den Menschen - überwiegend Frauen - wahrgenommen wurde, welche manipulative Kraft und Selbstsicherheit er ausstrahlte und was die Gutachter dazu gesagt haben. Ein rundum gelungener True Crime Roman, in dem der Autor auch einen sehr persönlichen Einblick in sein Leben als Mordermittler erlaubt. Für alle Fans wahrer Kriminalfälle eine absolute Empfehlung.

  • Bewertung

    aus Luckenwalde

    5/5

    22.06.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Gelungene Darstellung eines Selbstdarstellers

    "Mordsmann" von Ernst Geiger ist ein Buch über einen Serienmörder. Das besondere hier ist, der Autor war damals maßgeblich an den Ermittlungen beteiligt, er war der Chefermittler in diesem spektakulärsten österreichischen Kriminalfall. Durch diesen Umstand hat er natürlich tiefe Einblicke in die Fallakte, die Ermittlungsarbeit, hatte Kontakt zu Zeugen und Angehörigen der Opfer und zu dem Täter, Jack Unterweger. Durch dieses Buch fühlt man sich direkt in die Ermittlungsarbeiten mit einbezogen, man hat Verdachte, checkt Spuren ab, es ist sehr spannend geschrieben, obwohl ja der Täter hier, im Gegensatz zu Kriminalromanen, schon bekannt ist. Das Leben des Jack Unterweger wird beleuchtet, Gerüchte und Tatsachen auseinandergehalten, auf seine Psyche und Kindheit eingegangen. Aber auch der vielen Opfer wird gedacht, auf eine respektvolle, würdige Weise, denn gerade sie sollten im Fokus stehen und unvergessen bleiben, nicht der Täter. In diesem Fall waren ja so einige Fehler geschehen, der Täter ja schon wegen Mordes inhaftiert, er kam als Schriftsteller wieder frei und es wird auch hier beschrieben und erklärt, wie es dazu kommen konnte. Das Buch wird aufgelockert durch Interviews, Aktenauszügen, Zeitungsberichten und Gerichtsprotokollen. Der Autor hat hier nicht nur das umfangreiche Wissen, seine Dokumentationen, Akten und den kompletten Überblick zur Verfügung, nein, er verfügt auch über große Fähigkeiten beim schreiben. Der Schreibstil ist spannend, informativ, aber nicht reißerisch, ich konnte es kaum aus der Hand legen, sehr empfehlenswert.

  • Bewertung

    aus Lannach

    5/5

    16.06.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Mörderischer Charme

    Ich kenne Ernst Geiger nur aus den Medien, als der Unterweger-Prozess stattfand und danach vom Salieri-Raub. Als Autor habe ich ihn erst jetzt wahrgenommen. Was ich in diesem Buch über Jack Unterweger gelesen habe, hat mich zutiefst schockiert. Wie tickt ein Mensch wie er? Auf der einen Seite ein charmanter, netter Mann, dem die Frauenherzen zuflogen, auf der anderen Seite ein triebgesteuerter, brutaler, grausamer Mörder. Viele Fachleute haben sich mit der Person J.U. beschäftigt, aber keiner konnte feststellen, warum er so geworden ist. Unterwegers Kindheit ist nun ja nicht so schlimm verlaufen, wie er es dargestellt hat, aber vielleicht hat er sie so empfunden. Aber muss man deswegen zum Serienmörder mutieren? Die Aufklärung der Morde hat die ermittelnden Beamten und ihren Chef, Ernst Geiger an die Grenzen des Zumutbaren gebracht, zumal einige der Opfer so spät gefunden wurden, dass man nicht mehr viel feststellen konnte. Geigers Ehe stand lange auf der Kippe. J.U ging derweil auf Lesereise oder recherchierte munter im Prostituiertenmilieu, machte Werbung für sein Buch und täuschte auch die Verantwortlichen des ORF, für den er als Reporter sogar Geiger interviewte. Auch Amerika blieb nicht vor ihm verschont, er trat selbstbewusst und dominant auf, auch dort mussten drei Frauen aus dem Milieu sterben. Er war in Miami inhaftiert und wollte natürlich zurück nach Österreich, drohte ihm doch dort die Todesstrafe. Und er schaffte es, ausgeliefert zu werden. Aber das Ende war absehbar, denn die Ermittler haben sich zusammengesetzt und alle Fakten zusammengetragen. Er wurde verurteilt und hat sich in seiner Zelle erhängt.

  • Bewertung

    aus Kronberg

    5/5

    09.06.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Informationsreiche, gut konzipierte Lektüre

    Ernst Geiger hat ein in mehrerlei Hinsicht vielseitiges Buch über Jack Unterweger geschrieben. Ich war vorab schon fasziniert davon, dass der Autor der Leiter der Ermittlungen gegen Unterweger gab, denn erwartete ich viele besondere und neue Einblicke, die man in anderen Büchern oder Artikeln zum Thema nicht findet. Das Buch ist eine umfangreiche Kombination aus Roman, eigenen Erinnerungen, Artikeln und Dokumenten. Das ist als Mischung ungewöhnlich, funktioniert aber ausgezeichnet. Alle Mosaiksteinchen fügen sich gelungen zum Gesamtbild. Dieses ist nicht komplett, Unterwegers eigene Perspektive erfahren wir natürlich nicht und so bleibt auch am Ende die Frage, wie man diesen Menschen nun einschätzen soll. Das ist aber kein Makel des Buches, sondern im Gegenteil eine seriöse Herangehensweise. Geiger hätte leicht der Versuchung erliegen können, diesbezüglich in den Romanszenen mit dichterischer Freiheit zu agieren. Stattdessen zeigt er die Wirkung Unterwegers auf sein Umfeld, was ich für die bessere Vorgehensweise halte. Geiger verwendet dazu sehr viele Perspektiven. Das ist zuweilen verwirrend. Gerade am Anfang haben mich die unablässig und oft schnell wechselnden Perspektiven irritiert und aus dem Lesefluss gebracht und ich konnte nicht immer alle zuordnen. Einige Charaktere bleiben durchweg blass und in einem Fall war mir nicht ersichtlich, warum ein Charakter überhaupt eingefügt wurde. Auch waren einige Szenen eher langatmig, gerade wenn es um diverse private Hintergründe und eher philosophische Gedanken ging. Am besten war das Buch für mich, wenn es sich auf die Fakten und Geschehnisse um Unterweger konzentrierte und sich nicht in Beiwerk verlor. Allerdings waren solche für mich weniger relevanten Szenen selten. Nachdem das erste Viertel der Geschichte mich aufgrund der Perspektivwechsel und einiger etwas ziellos wirkenden Szenen noch nicht vollständig gepackt hatte, war ich sehr bald schon gebannt von den Entwicklungen. Die Fülle an Informationen war, wie erwartet, bemerkenswert. Bei Geigers eigenen Einblicken hätte ich mich über mehr Ermittlungsinformationen und weniger Privatleben gefreut, auch wenn ich seine Motivation zum Einfügen jener privaten Einblicke verstehe. Insgesamt kamen mir die Ermittlungen ein wenig zu kurz, aber das tat der Gesamtwirkung keinen Abbruch. Sehr gefreut habe ich mich über das Einfügen von Plädoyers, Gutachten und Aussagen des Prozesses. Auch die zwischendurch zitierten Zeitungsberichte komplettieren die Romanhandlung gelungen und dienten als Darstellungsweise für Fakten. Es war spannend, wie sich die verschiedenen Sichtweise ergänzten, und als Leser taucht man richtiggehend in die Geschehnisse ein, hat unmittelbar daran teil und gewinnt, auch durch den leicht lesbaren Schreibstil, einen lebhaften Eindruck. Daß Unterweger einen nachhaltigen, langfristigen und fast durchweg schädlichen Eindruck auf sein Umfeld hinterließ, wird uns deutlich aufgezeigt. Wie ihm dies gelingen konnte, wird im Rahmen des Möglichen erklärt. Insgesamt bot das Buch eine spannende und umfassende Darstellung Unterwegers, seiner Wirkung und seiner Taten. Man merkt die Akribie, mit der Geiger das Buch konzipierte, und kann sich auch an der Sachlichkeit erfreuen, mit der er berichtet. Auf billige Schockeffekte wird verzichtet und auch das Zusammenspiel von Romantexten und Sachtexten trägt dazu bei. Eine lohnende Lektüre.

  • MelB2508

    5/5

    01.06.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr gut gemachter True Crime über einen unfassbaren Serienmörder

    Über Jack Unterweger hatte ich bisher schon Austrian Psycho gelesen, das aber ein eher experimentell geschriebener Stoff war und wenig Hintergrund vermittelt. In Mordsmann, geschrieben vom Chef-Ermittler des Falles, ist das ganz anders. Hier wird der Fall Jack Unterweger wirklich aufgerollt. Aus Sicht verschiedener Personen geschildert, aufgelockert durch Zeitungsartikel, Interviews im Radio, Tagebuchaufzeichnungen und Gerichtsprotokollen wird der Zeitraum 1990 bis 1994 beleuchtet und vor dem Leser ausgebreitet. Ich habe während des Lesens wirklich Gänsehaut verspürt und bin sehr schnell durch das Buch gekommen. Jack Unterweger - er muss ein unfassbarer Mann gewesen sein. Er hat so viele Menschen getäuscht und mit seinem Charme eingewickelt. Er hat mehrere Frauen auf brutale Art und Weise getötet, viele gequält und gedemütigt, hat Menschen ausgenutzt und immer nur auf seinen eigenen Vorteil geschaut – ein klassischer Psychopath eben. Besonders gut gefallen hat mir daher auch die Charakterisierung eines Psychopathen des FBI Profilers, der auch Jack Unterweger als einen solchen identifiziert hat und dessen Ausführungen mich sehr an die Bücher von Lydia Benecke erinnerten. (Ich liebe die Bücher und ihre Art, Psychopathen zu "erklären".) Auch die Gerichtsszenen waren sehr stark und super lesbar, sowie natürlich alle Geschichten, die sich um Jacks wechselnde und teilweise gleichzeitige Freundinnen drehten. Wirklich vielseitig und abwechslungsreich geschrieben und ein echter Lese-Genuss! Ich bin wirklich begeistert von dem Roman und kann ihn jedem True Crime Fan empfehlen!

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