Produktbild: Der Tanzende

Der Tanzende Ein Roman

6

13,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.04.2024

Verlag

Kein & Aber

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

18,4/11,4/1,6 cm

Gewicht

186 g

Farbe

Dunkellila / Hellblau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

L'homme qui danse

Übersetzt von

Sina de Malafosse

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-0369-6173-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.04.2024

Verlag

Kein & Aber

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

18,4/11,4/1,6 cm

Gewicht

186 g

Farbe

Dunkellila / Hellblau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

L'homme qui danse

Übersetzt von

Sina de Malafosse

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-0369-6173-6

EU-Ansprechpartner

Kein & Aber Verlag
Württembergallee 12
14052 Berlin
DE
berlin@keinundaber.de

Herstelleradresse

Kein & Aber AG
Bäckerstrasse 52
8004 Zürich
CH
berlin@keinundaber.de

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Dancing Boy

hamburg.lesequeen aus Bargfeld-Stegen am 07.10.2024

Bewertungsnummer: 2310441

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

DER TANZENDE Victor Jestin Ein feinfühliger Coming-of-Age-Roman, in dem Arthur, unser Protagonist, im Mittelpunkt steht: Schon als Kind war er ein Außenseiter. Nie wurde er zu Geburtstagsfeiern eingeladen, und Freunde hatte er keine. Er dachte, er könne nicht sprechen – zumindest fühlte es sich so für ihn an. Ihm fehlte einfach die Fähigkeit, sinnvolle Sätze zu formen und Fragen zu stellen. Zwar konnte er andere fragen, wie es ihnen geht, aber danach verlor er das Gespür dafür, wie ein richtiges Gespräch zu führen ist. Diese Unsicherheit begleitete ihn durch sein gesamtes Leben. Mit 25 Jahren hatte er noch immer kein Mädchen geküsst. Eines Tages besuchte er zum ersten Mal einen Club namens „La Plage“. Anfangs traute er sich nicht, auf die Tanzfläche zu gehen – sein Taktgefühl war genauso wenig ausgeprägt wie seine Small-Talk-Kompetenzen. Doch ein Bekannter, namens Wassim, zeigte ihm, wie er sich bewegen sollte. Arthur begann zu tanzen und fühlte sich zum ersten Mal im Leben einer Gruppe zugehörig. Menschen nahmen ihn wahr, und sein Selbstbewusstsein wuchs. Von da an besuchte er täglich das „La Plage“. Jahre vergingen und er merkte nicht, wie das Tanzen allmählich sein ganzes Leben bestimmte und das Interesse für andere Dinge schwand. … Ups, da bin ich wieder! Ich war gerade für ein paar Stunden tanzen im Club „La Plage“ – zumindest fühlte es sich so an. Victor Jestin beschreibt Arthurs Welt so lebendig und eindringlich, dass ich völlig in die Geschichte eintauchen konnte. Der Autor schickte mich durch ein Wechselbad der Gefühle: Während ich mich zu Beginn noch für Arthur freuen konnte, entwickelte ich im Verlauf des Buches ein gewisses Unverständnis für sein Verhalten und seine Lebenssituation. Vielleicht war es auch mein Mutterinstinkt, der Arthur am liebsten wachrütteln und beschützen wollte. Ein stimmiges Buch von Anfang bis Ende, das ich euch gerne empfehlen möchte. 4½/ 5

Dancing Boy

hamburg.lesequeen aus Bargfeld-Stegen am 07.10.2024
Bewertungsnummer: 2310441
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

DER TANZENDE Victor Jestin Ein feinfühliger Coming-of-Age-Roman, in dem Arthur, unser Protagonist, im Mittelpunkt steht: Schon als Kind war er ein Außenseiter. Nie wurde er zu Geburtstagsfeiern eingeladen, und Freunde hatte er keine. Er dachte, er könne nicht sprechen – zumindest fühlte es sich so für ihn an. Ihm fehlte einfach die Fähigkeit, sinnvolle Sätze zu formen und Fragen zu stellen. Zwar konnte er andere fragen, wie es ihnen geht, aber danach verlor er das Gespür dafür, wie ein richtiges Gespräch zu führen ist. Diese Unsicherheit begleitete ihn durch sein gesamtes Leben. Mit 25 Jahren hatte er noch immer kein Mädchen geküsst. Eines Tages besuchte er zum ersten Mal einen Club namens „La Plage“. Anfangs traute er sich nicht, auf die Tanzfläche zu gehen – sein Taktgefühl war genauso wenig ausgeprägt wie seine Small-Talk-Kompetenzen. Doch ein Bekannter, namens Wassim, zeigte ihm, wie er sich bewegen sollte. Arthur begann zu tanzen und fühlte sich zum ersten Mal im Leben einer Gruppe zugehörig. Menschen nahmen ihn wahr, und sein Selbstbewusstsein wuchs. Von da an besuchte er täglich das „La Plage“. Jahre vergingen und er merkte nicht, wie das Tanzen allmählich sein ganzes Leben bestimmte und das Interesse für andere Dinge schwand. … Ups, da bin ich wieder! Ich war gerade für ein paar Stunden tanzen im Club „La Plage“ – zumindest fühlte es sich so an. Victor Jestin beschreibt Arthurs Welt so lebendig und eindringlich, dass ich völlig in die Geschichte eintauchen konnte. Der Autor schickte mich durch ein Wechselbad der Gefühle: Während ich mich zu Beginn noch für Arthur freuen konnte, entwickelte ich im Verlauf des Buches ein gewisses Unverständnis für sein Verhalten und seine Lebenssituation. Vielleicht war es auch mein Mutterinstinkt, der Arthur am liebsten wachrütteln und beschützen wollte. Ein stimmiges Buch von Anfang bis Ende, das ich euch gerne empfehlen möchte. 4½/ 5

Feel the beat!

Danyboy (Mitglied der Book Circle Community) am 02.11.2023

Bewertungsnummer: 2059784

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Von Victor Jestins erstem Roman „Hitze“ war ich bereits sehr begeistert (hier nochmals die ausdrückliche Empfehlung )! Und auch sein zweites Werk, wieder bei @keinundaberverlag erschienen, reicht an den Erstling heran. Jestin schafft es, eine ungeheure Intensität auf wenigen Seiten zu schaffen. Seine Schreibe ist dermassen dicht und unmittelbar, dass man wunderbar darin versinken kann, alles beinah hautnah miterlebt. In „Der Tanzende“ dreht sich alles um Arthur. Startend im zarten Alter von 10 erfährt der Leser spotlight-artig Eckpunkte und Episoden im Leben von Arthur, bis er ca. 40 ist. Trotz der knappen Kapitel und nur bruchstückhaften Erzählung glaubt man, Arthur bis ins Intimste über die Jahre zu kennen. Arthur ist ein Aussenseiter, bereits als Kind. Früh beginnt sich sein Leben um einen Nachtclub zu drehen. Obwohl er anfänglich nirgends Anschluss findet, sich als junger Mann lange kaum getraut zu tanzen, findet er Schritt für Schritt in den Rhythmus des Lebens. Allerdings nur als tanzender Clubber. Im Leben draussen, im Alltag kommt er nie an. Versemmelt Beziehungen, Freundschaften, Jobs, lebt mit jedem Jahr mehr und mehr nur für die Nacht. Er lebt durch oberflächliche Assimilierung, Imitation und Aufrechthalten einer Scheinwelt. Der Club wird als Aggregat aus Hierarchiezonen beschrieben. Das Leben kondensiert auf kleinem Raum. Durch diese Zonen lernt Arthur zu manövrieren über die Jahre. Aber eben nur im Raum des Nachtclubs. Klingt traurig, ist es auch, in gewissem Sinne. Als Leser leidet man mit Arthur mit, mit seinen Bemühungen, seinen Verfehlungen, seinem Scheitern, seinen Hoffnungen. All das hat eine Intensität (und emotionale Tiefe), wie ich sie nur sehr selten bei Autor:innen erlebe. Empfehlung ohne Abstriche!

Feel the beat!

Danyboy (Mitglied der Book Circle Community) am 02.11.2023
Bewertungsnummer: 2059784
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Von Victor Jestins erstem Roman „Hitze“ war ich bereits sehr begeistert (hier nochmals die ausdrückliche Empfehlung )! Und auch sein zweites Werk, wieder bei @keinundaberverlag erschienen, reicht an den Erstling heran. Jestin schafft es, eine ungeheure Intensität auf wenigen Seiten zu schaffen. Seine Schreibe ist dermassen dicht und unmittelbar, dass man wunderbar darin versinken kann, alles beinah hautnah miterlebt. In „Der Tanzende“ dreht sich alles um Arthur. Startend im zarten Alter von 10 erfährt der Leser spotlight-artig Eckpunkte und Episoden im Leben von Arthur, bis er ca. 40 ist. Trotz der knappen Kapitel und nur bruchstückhaften Erzählung glaubt man, Arthur bis ins Intimste über die Jahre zu kennen. Arthur ist ein Aussenseiter, bereits als Kind. Früh beginnt sich sein Leben um einen Nachtclub zu drehen. Obwohl er anfänglich nirgends Anschluss findet, sich als junger Mann lange kaum getraut zu tanzen, findet er Schritt für Schritt in den Rhythmus des Lebens. Allerdings nur als tanzender Clubber. Im Leben draussen, im Alltag kommt er nie an. Versemmelt Beziehungen, Freundschaften, Jobs, lebt mit jedem Jahr mehr und mehr nur für die Nacht. Er lebt durch oberflächliche Assimilierung, Imitation und Aufrechthalten einer Scheinwelt. Der Club wird als Aggregat aus Hierarchiezonen beschrieben. Das Leben kondensiert auf kleinem Raum. Durch diese Zonen lernt Arthur zu manövrieren über die Jahre. Aber eben nur im Raum des Nachtclubs. Klingt traurig, ist es auch, in gewissem Sinne. Als Leser leidet man mit Arthur mit, mit seinen Bemühungen, seinen Verfehlungen, seinem Scheitern, seinen Hoffnungen. All das hat eine Intensität (und emotionale Tiefe), wie ich sie nur sehr selten bei Autor:innen erlebe. Empfehlung ohne Abstriche!

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