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Ein paar Leben später Roman

3

22,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.02.2024

Verlag

Carl Ueberreuter Verlag

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

20,7/12,6/1,9 cm

Gewicht

262 g

Farbe

Weiß / Lichtgrau

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8000-7858-5

Warnhinweis

Warnhinweis nicht erforderlich

Beschreibung

Rezension

Dies ist ein Buch voll weiser Entschlüsse, das man sehr zum Vergnügen lesen kann und das dennoch viel Leben und Schicksal versammelt. Palfraders Lakonie basiert auf seiner Erfahrenheit, die nie auf Pointe aus ist, sondern auf das manchmal ironisch, manchmal achselzuckend behandelte Substrat der Handlung. REGENSBURGER ZEITUNG | Christian Muggenthaler ("Regensburger Zeitung")
Robert Palfrader erzählt mit Humor und Empathie vom rauen Leben in den Bergen und seinen seinen ladinischen Vorfahren. DIE PRESSE | Teresa Schaur-Wünsch ("Die Presse")
Eine halbfiktionale Spurensuche! Allerhand Exzentriker, schlagkräftige Pfarrer und Frauen, die sich nicht unterkriegen lassen, liefern gute Geschichten. KURIER | Barbara Beer ("Kurier")
Der Roman klingt wie eine leise, liebevolle Hommage - an die Ladiner, aber vor allem seine Ahnen, "die beim Schreiben immer um mich herum waren. Ich habe mich nie alleine gefühlt." KRONEN ZEITUNG | Franziska Trost ("Kronen Zeitung")
Empfehlenswerter Stoff für einen längeren, unterhaltsamen Leseabend! OBERÖSTERREICHISCHE NACHRICHTEN | Helmut Atteneder ("Oberösterreichische Nachrichten")
Sorgsam recherchiert, fein fabuliert! ...ein herausragendes Merkmal des Buchs ist, ein Stück bester österreichischer Tradition, die Nähe von Glück und Verzweiflung, Übermut und Tod. NEWS | Heinz Sichrovsky ("News")
Da hat man immer nur den Kaiser im Kopf und auf einmal stellt sich raus, der ist Autor, ein richtig guter sogar! Der Mann ist auch dann lustig, wenn er nichts Lustiges erzählt, meine Verehrung für „Ein paar Leben später“, was für ein schönes, schnelles, liebe- und fantasievolles Buch! Seeseiten Buchhandlung | Johannes Kößler ("Guten Morgen Österreich - Buchtipps der Woche")
Es wäre kein Palfrader, wenn man nicht schmunzeln müsste und sich über die absurden Abgründe auch gut amüsieren könnte, doch in der Essenz ist es eine Geschichte der Herkunft, eine des Zufalls von Biografien und damit eine sehr zeitgenössische Erzählung, die mich an vielen Stellen berührt hat. KLEINE ZEITUNG | Barbara Haas ("Kleine Zeitung")
Robert Palfrader schreibt mit einer lakonischen Distanz über die Geschichte seiner Familie. In der aber steckt mehr Liebe als in manch einem Heiratsantrag. DER STANDARD | Karl Fluch ("Der Standard")

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.02.2024

Verlag

Carl Ueberreuter Verlag

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

20,7/12,6/1,9 cm

Gewicht

262 g

Farbe

Weiß / Lichtgrau

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8000-7858-5

Herstelleradresse

Ueberreuter, Carl Verlag
Frankgasse 4
1090 Wien
AT

Email: christian.drozda@ggverlag.at

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Raubeigene Alpenromantik

Sally N aus Kohfidisch am 11.03.2024

Bewertungsnummer: 2151682

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Ein paar Leben später" von Robert Palfrader ist ein faszinierender Roman, der die Geschichte der Generationen der Palfrader-Familie auf unterhaltsame Weise erzählt. Der Autor verwebt gekonnt Fiktion und Wahrheit und entführt den Leser in eine Welt voller raubeiniger Alpenromantik. Der Schreibstil ist packend und die Erzählstimme rau, bäuerlich und urkomisch. Beim Lesen fühlt man sich, als wäre man Teil der Dorfgemeinschaft und lauscht den Geschichten der verschiedenen Vorfahren wie altem Dorftratsch. Obwohl das Buch vergleichsweise kurz ist, bietet es eine Vielzahl an facettenreichen Geschichten. Insgesamt kann ich "Ein paar Leben später" uneingeschränkt empfehlen.

Raubeigene Alpenromantik

Sally N aus Kohfidisch am 11.03.2024
Bewertungsnummer: 2151682
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Ein paar Leben später" von Robert Palfrader ist ein faszinierender Roman, der die Geschichte der Generationen der Palfrader-Familie auf unterhaltsame Weise erzählt. Der Autor verwebt gekonnt Fiktion und Wahrheit und entführt den Leser in eine Welt voller raubeiniger Alpenromantik. Der Schreibstil ist packend und die Erzählstimme rau, bäuerlich und urkomisch. Beim Lesen fühlt man sich, als wäre man Teil der Dorfgemeinschaft und lauscht den Geschichten der verschiedenen Vorfahren wie altem Dorftratsch. Obwohl das Buch vergleichsweise kurz ist, bietet es eine Vielzahl an facettenreichen Geschichten. Insgesamt kann ich "Ein paar Leben später" uneingeschränkt empfehlen.

Eine Leseempfehlung!

Gertie G. aus Wien am 28.08.2024

Bewertungsnummer: 2277743

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Robert Palfrader, den meisten Menschen als Kaiser Robert Heinrich I. aus dem österreichischen Fernsehen bekannt, hat seinen ersten Roman veröffentlicht. »Sie machen sich keine Vorstellung davon, wie oft ich die Unwahrheit erzählen werde müssen, um die Geschichte der Familie meines Vaters glaubhaft erscheinen lassen zu können. Denn die ganze Wahrheit kann ich niemandem zumuten, dafür ist sie zu absurd.« In seinem Debüt erzählt in einer Romanbiografie die Geschichte seiner Vorfahren, einer Familie im ladinischen Teil Südtirols. Die Ladiner sind eine Minderheit in Südtirol, genauer gesagt in den Dolomiten. Sie haben sich ihre sprachliche und sonstige Eigenheiten über Jahrhunderte, auch wenn sie zahlreichen staatlichen Unterdrückungen ausgesetzt waren, bis heute bewahrt. Eine kleine unbeugsame Volksgruppe von rund 35.000 Personen. Menschen, die sich ihrer rauen unwirtlichen Umgebung in den Bergen der Dolomiten angepasst haben. Unter diesen ohnehin schon wortkargen Menschen stechen die Craffonaras und die Palfraders besonders heraus. So ist die eine Urgroßmutter überdurchschnittlich fromm und nimmt ihr Schicksal gottergeben ohne zu klagen an. Die andere Urgroßmutter hingegen liest alles, was sie zwischen die Finger bekommt und wird eine erfolgreiche HUndezüchterin, die sie auch ins benachbarte Ausland führt. Auch die Urgroßväter polarisieren. Aufbrausend der eine, geschäftstüchtig der andere. Die nächste Generation sucht außerhalb des engen Tals bis hin in Argentinien ihr Glück und kehrt enttäuscht zurück. Franz und Maria Palfrader schaffen sich mit ihrem kleinen Hotel so etwas wie Wohlstand. Doch der Faschismus auf beiden Seiten der Alpen macht ihnen einen Strich durch die Rechnung. Dableiben oder Fortgehen? Der Partei beitreten, ausschließlich italienisch sprechen und die Namen ändern? Wer die sturen Mitglieder der Familien nun kennengelernt hat, wir ahnen, wie sie sich entscheiden. Franz und Maria verlassen 1941 St. Vigil und fangen in der Nähe von Krems in Niederösterreich (damals Gau Niederdonau in der Ostmark) neu an. „Dein Großvater hat nur zwei Fehler in seinem Leben gemacht.“ sagt die jüngste Schwester vom Franz ein paar Leben später einem seiner Enkel. „Der erste Fehler war: Er ist aus St. Vigil weggegangen. Und der zweite: Er ist nicht zurückgekommen.“ „Ja“ dachte der Enkel „aber wär er zurückgegangen, gäb‘s mich halt nicht. Ich bin also das Ergebnis einer Fehlentscheidung. Auch nicht angenehm, das zu wissen.“ Gesagt hat er das aber nichts. Meine Meinung: Geschickt verknüpft Robert Palfrader in der Geschichte seiner Vorfahren Fakten mit Fiktion. Auf 160 Seiten erzählt er atmosphärisch dicht, oft in kargen Worten das Leben in der rauen Umgebung. Wenn man den Autor ausschließlich als Kunstfigur Kaiser Robert Heinrich I. sowie als Schauspieler und Kabarettisten kennt, traut man ihm diese tiefgründige Familienbiografie so gar nicht zu. 5 Sterne.

Eine Leseempfehlung!

Gertie G. aus Wien am 28.08.2024
Bewertungsnummer: 2277743
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Robert Palfrader, den meisten Menschen als Kaiser Robert Heinrich I. aus dem österreichischen Fernsehen bekannt, hat seinen ersten Roman veröffentlicht. »Sie machen sich keine Vorstellung davon, wie oft ich die Unwahrheit erzählen werde müssen, um die Geschichte der Familie meines Vaters glaubhaft erscheinen lassen zu können. Denn die ganze Wahrheit kann ich niemandem zumuten, dafür ist sie zu absurd.« In seinem Debüt erzählt in einer Romanbiografie die Geschichte seiner Vorfahren, einer Familie im ladinischen Teil Südtirols. Die Ladiner sind eine Minderheit in Südtirol, genauer gesagt in den Dolomiten. Sie haben sich ihre sprachliche und sonstige Eigenheiten über Jahrhunderte, auch wenn sie zahlreichen staatlichen Unterdrückungen ausgesetzt waren, bis heute bewahrt. Eine kleine unbeugsame Volksgruppe von rund 35.000 Personen. Menschen, die sich ihrer rauen unwirtlichen Umgebung in den Bergen der Dolomiten angepasst haben. Unter diesen ohnehin schon wortkargen Menschen stechen die Craffonaras und die Palfraders besonders heraus. So ist die eine Urgroßmutter überdurchschnittlich fromm und nimmt ihr Schicksal gottergeben ohne zu klagen an. Die andere Urgroßmutter hingegen liest alles, was sie zwischen die Finger bekommt und wird eine erfolgreiche HUndezüchterin, die sie auch ins benachbarte Ausland führt. Auch die Urgroßväter polarisieren. Aufbrausend der eine, geschäftstüchtig der andere. Die nächste Generation sucht außerhalb des engen Tals bis hin in Argentinien ihr Glück und kehrt enttäuscht zurück. Franz und Maria Palfrader schaffen sich mit ihrem kleinen Hotel so etwas wie Wohlstand. Doch der Faschismus auf beiden Seiten der Alpen macht ihnen einen Strich durch die Rechnung. Dableiben oder Fortgehen? Der Partei beitreten, ausschließlich italienisch sprechen und die Namen ändern? Wer die sturen Mitglieder der Familien nun kennengelernt hat, wir ahnen, wie sie sich entscheiden. Franz und Maria verlassen 1941 St. Vigil und fangen in der Nähe von Krems in Niederösterreich (damals Gau Niederdonau in der Ostmark) neu an. „Dein Großvater hat nur zwei Fehler in seinem Leben gemacht.“ sagt die jüngste Schwester vom Franz ein paar Leben später einem seiner Enkel. „Der erste Fehler war: Er ist aus St. Vigil weggegangen. Und der zweite: Er ist nicht zurückgekommen.“ „Ja“ dachte der Enkel „aber wär er zurückgegangen, gäb‘s mich halt nicht. Ich bin also das Ergebnis einer Fehlentscheidung. Auch nicht angenehm, das zu wissen.“ Gesagt hat er das aber nichts. Meine Meinung: Geschickt verknüpft Robert Palfrader in der Geschichte seiner Vorfahren Fakten mit Fiktion. Auf 160 Seiten erzählt er atmosphärisch dicht, oft in kargen Worten das Leben in der rauen Umgebung. Wenn man den Autor ausschließlich als Kunstfigur Kaiser Robert Heinrich I. sowie als Schauspieler und Kabarettisten kennt, traut man ihm diese tiefgründige Familienbiografie so gar nicht zu. 5 Sterne.

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Ein paar Leben später

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