Produktbild: Der Bezoar

Der Bezoar Ein Kriminalfall am Hof Rudolfs II.

Aus der Reihe Spannung bei Ueberreuter
11

18,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

29.02.2024

Abbildungen

farbige Abbildungen

Verlag

Carl Ueberreuter Verlag

Seitenzahl

280

Maße (L/B/H)

20,6/12,8/3,1 cm

Gewicht

418 g

Farbe

Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8000-9018-1

Warnhinweis

Warnhinweis nicht erforderlich

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

29.02.2024

Abbildungen

farbige Abbildungen

Verlag

Carl Ueberreuter Verlag

Seitenzahl

280

Maße (L/B/H)

20,6/12,8/3,1 cm

Gewicht

418 g

Farbe

Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8000-9018-1

Herstelleradresse

Ueberreuter, Carl Verlag
Frankgasse 4
1090 Wien
AT

Email: christian.drozda@ggverlag.at

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  • Bewertung

    5/5

    10.08.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Der Stein der Weisen

    Rudolf II war Kaiser des Heiligen Römischen Reiches, König von Böhmen, und Ungarn. 1583 verlegte er seinen Hof von Wien nach Prag, um den Böhmischen Adel stärker an den Hof zu binden. Hier umgab er sich mit Künstlern und Alchemisten Der junge Salinenbeamter Matthias Gaiswinkler reist aus geschäftlichen Gründen mit seinem Vorgesetzten Christof Praunfalk in die Stadt in Böhmen. Eines Morgens findet Gaiswinkler die Leiche eines unbekannten Mannes auf der Straße. Durch seine hohe Aufmerksamkeit und Wahrnehmungskenntnisse beauftragt der Oberhofmeister des Kaisers, ihm mit der Lösung des Falls. Er begibt sich auf die Spurensuche in den verwinkelten Straßen der Stadt.Er erfährt, daß alles mit einem Bezoar zu tun hat, der auf einer lang vergangenen Reise nach Konstantinopel auftauchte und magische Kräfte haben soll. Die Autoren haben hier einen spannenden Kriminalroman, mit historischen Hintergrund geschrieben. Es ist die Zeit des Umbruchs, vom katholischen zum evangelischen Glauben. Die Ermittlungen Gaiswinklers in der mystischen Atmosphäre der Stadt , machen das Lesen zu einem Vergnügen. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und verständlich dargestellt. Der Schreibstiel ist dem Jahrhundert angepasst. Das Ende ist überraschend und nicht vorhersehbar. Ein Roman, für Krimifans, den ich sehr empfehlen kann.

  • Bewertung

    5/5

    06.08.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Eine wunderbare Mischung aus Krimi und historischer Roman

    Die Gestaltung des Covers finde ich sehr gelungnen. Prag spielt auch in der Handlung eine wichtige Rolle und das Bild passt einfach perfekt. Der Titel ist gut gewählt. In diesem historischem Kriminalfall geht es um einen verschwundenen Bezoar. Eine geheimnisvolle Schrift, die viel Macht und viel Unheil bringt. Die Geschichte beginnt im Jahr 1580, die geheimnisvolle Schrift wird einem Opfer zum Verhängnis. Ein Mord in Konstantinopel.Danach spielt die Handlung ein paar Jahre später in Prag weiter. Matthias Gaiswinkler, ein Salinenbeamte, kommt nicht dazu, seinem Geschäft nachzugehen. Er findet eine Leiche und das Abenteuer aus Intrigen, Spannung und Alchemie beginnt. Die Prager Gesellschaft ist ein gefährliches Pflaster und Matthias Gaiswinkler muss so manches Mal aufpassen, wem er vertraut und was seine Handlungen bewirken. Mir hat der Fall sehr gut gefallen. Die Mischung aus historischem Roman und Krimi ist gut gelungen. Das die Handlung von zwei Autoren verfasst wurde fällt bei dem Schreibstil nicht auf, dieser ist sehr gut zu lesen. Die vielen Informationen über Prag fand ich interessant. Die historischen Hintergründen wurden verständlich und interessant dargestellt. Ein wirklich toller Lesegenuss, ich empfehle das Buch auf jeden Fall weiter.

  • Bewertung

    aus Bergisch Gladbach

    5/5

    05.08.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Historische Mordermittlung mit der richtigen Menge an historischem Hintergrund

    Im Prolog geschieht bereits der Mord und wir erfahren auch einiges zum Hintergrund. Wie sich die anschließende Mordermittlung gestaltet, ist sehr spannend geschrieben. Wem alles nicht auf den Schlips getreten werden durfte, wer auch einfach die Aussage verweigern durfte, weil ein rangniederer befragte. Ich fand es toll in das Prag des 16. Jahrhunderts einzutauchen, bin aber froh heute zu leben

  • Ascora

    5/5

    02.08.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Mord in Prag

    Man merkt, dass der historische Krimi Der Bezoar von zwei Historikern geschrieben wurde. Michaela und Karl Vocelak haben es in diesem spannenden und verzwickten Krimi geschafft ein farbenfrohes und eindrucksvolles Bild von Prag am Ende des 16. Jahrhunderts zu erschaffen. Es geht zuerst nur um einen Mord, über dessen Opfer Matthias Gaiswinkler, ein junger Salinenbeamter aus Aussee in Prag stolpert. Durch seine Beobachtungen und klugen Überlegungen am Tatort wird er kurzerhand vom Obersthofmeister des Kaisers mit der Lösung des Falls beauftragt. Die Nachforschungen gestalten sich schwierig, erst einmal muss das Opfer überhaupt identifiziert werden. Keiner scheint ihn zu kennen und die, die ihn doch kannten, wollen es nicht zugeben. Gaiswinkler kommt einigen Verdächtigen auf die Spur und alle Spuren führen ihn zu einer längst vergangenen Reise nach Konstantinopel, zu einem damaligen Mord und zu einem sagenumwobenen Bezoar. Doch wie hängt alles zusammen und wer ist für den Mord verantwortlich. Inmitten der höfischen Ränke und der engen Gassen von Prag setzt Gaiswinkler alles daran den kaiserlichen Befehl auszuführen. So viel sei verraten, es bleibt bis zum Schluss spannend, immer wieder überraschend und dennoch logisch. Das Autorenduo hat es in meinen Augen wirklich geschafft dem historischen Prag, den damaligen Zuständen und der Lebensweise gerecht zu werden. Vor allem der Kaiser, seine Kunst- und Wunderkammer und die Begeisterung für die Alchemie, werden ausführlich und doch für den Laien verständlich geschildert. Die Personen, seien sie nun historisch belegt oder fiktiv sind lebendig und interessant gestaltet, ich hätte mir zwar ein Personenregister gewünscht, aber das Nachwort hat schließlich alle meine Fragen zu den Akteuren beantwortet. Man sollte das Nachwort auch unbedingt lesen, es rundet so einiges noch abschließen ab. Es gibt am Ende übrigens ein kurzes Glossar, das den einen oder anderen ungewohnten Ausdruck erklärt. Zum Schreibstil und der Ausdrucksweise sei erwähnt, dass sich die beiden Autoren bemüht haben, die Sprache und Sprechweise der Zeit anzupassen, man muss sich als Leser vielleicht ein wenig darauf einstellen, das gelingt aber nach den ersten Kapiteln und dann ist das Lesevergnügen ungetrübt. Für mich war Der Bezor ein spannender Kriminalfall vor einem gut recherchierten Hintergrund und ich würde mich freuen, wenn der Salinenbeamte Gaiswinkler bald in seinen nächsten Fall verwickelt wird.

  • Nanette

    aus Heinsberg

    5/5

    31.07.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt

    Der flüssige, bild- und lebhafte sowie einfühlsame Schreibstil zog mich mitten ins äußerst eindrucksvolle, lehrreiche Geschehen und riss mich mit sich. Das Autorenduo versteht sich darauf, Geschichte liebevoll detailliert lebendig zu machen und das Interesse an ihr zu wecken. Prag war für mich absolutes Neuland, das mir die Autoren erschlossen haben und das Zeitgeschehen finde ich sehr gut nachvollziehbar. Die Einblicke, die uns Lesern in die verschiedenen Lebenssituationen gewährt werden, faszinieren mich und ließen mich miträtseln, wie alles zusammenhängt und wer für die Gräueltaten verantwortlich ist. Spannung und Romantik gehen Hand in Hand, wobei erstere nicht zuletzt durch unerwartete Wendungen sehr gut bis zum Schluss immer weiter aufgebaut wird. Die Geschichte zeigt in vielfältiger Art und Weise anhand der unterschiedlichen Charaktere auf, dass das Lebensglück nicht von Rang und Namen sowie Besitz abhängt, sondern dass diese dem Lebensglück sogar im Wege stehen können. Ganz besonders gut haben mir die Charaktere des Apothekers Magister Alting und Matthias Gaiswinkler gefallen. Beide sind vielseitig interessiert und außergewöhnlich gebildet. Matthias Gaiswinklers ursprünglicher Reisezweck gerät zur Nebensache, weil sein Wissen zur Aufklärung der Verbrechen ihm ganz neue Möglichkeiten und Kontakte eröffnet, die ihn in Beschlag nehmen und seinem Leben eine neue Richtung weisen. Die Zeit, die ich mit ihm in Prag und am Hof Rudolfs II. verbringen durfte, habe ich auf ganz besondere Art und Weise genossen und hoffe darauf, ihn auf seinem weiteren Lebensweg mittels Fortsetzungen dieser Geschichte begleiten und noch mehr von ihm lernen zu dürfen. Genießt auch Ihr diese Reise zwischen historischer Realität und schöpferischem Schreiben!

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