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Die Rassistin

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

23729

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.01.2024

Verlag

Schöffling

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

20,4/13,1/2,5 cm

Gewicht

336 g

Farbe

Mauve

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-89561-353-1

Beschreibung

Rezension

»Autorin Jana Scheerer schreibt rasant und lustig über universitäre Strukturen und entlarvt den Totalitätsanspruch aktueller Diskriminierungsdiskurse.«
Jörg Magenau / Deutschlandfunk Kultur Lesart 

»Abgesehen von der politischen Aktualität ist die Rassistin auch ein erzählerisches Experiment. Der erzählerische Kunstgriff läutet ein Erzählverfahren ein, das den Roman zu einem besonderen Lesevergnügen macht.«
Juli Zeh / The Pioneer

»[…] ein großes literarisches Vergnügen, genau das Buch, das unsere Gegenwart braucht.«

Denis Scheck / SWR Lesenswert


»Man kann sich wunderbar amüsieren mit diesem Buch.«

Denis Scheck / WDR3


»'Die Rassistin' ist eine wunderbare Satire auf identitätspolitische Debatten, die moderne Shitstorm-Kultur und vermeintliche moralische Überlegenheit. Die Autorin ist sprachlich mit allen Wassern gewaschen. Es gelingt ihr, sich über diskursive Spagate lustig zu machen und die verhandelten Themen zugleich ernst zu nehmen.« -

Sebastian Fasthuber / Der Falter


»[Jana Scheerer] kann witzig erzählen, sie kann temporeich erzählen, sie hat einen ganz bösen Humor und sie hat einen sehr guten Blick für diese kleinen Widersprüche, die wir auch alle in uns tragen.«
Markus Brügge / WDR5 »Scala«

»[Jana Scheerer] schließt die Lesenden und ihre höchstpersönliche Reaktion in die lustig und vielstimmig präsentierte, dabei auch ernste Erkundung des Umgangs mit Herabsetzung ein.«

Sabine Rolf / Berliner Zeitung


»Der […] innere Anklageprozess […] ist virtuos verdichtet.«
Melanie Schippling / BÜCHER Magazin 

»Es gibt keine eindeutig richtige Position […]. Das erzählt Scheerer augenzwinkernd und nicht auf Kosten einer Seite.«

Veronika Schuchter / Die Furche


»Scheerer bildet kleinstteilig die verschiedenen Facetten der gesellschaftlichen Debatte um Rassismus und die sogenannte politische Korrektheit ab. […]  Nicht wenige werden sich darin wiedererkennen – und die Lektüre vielleicht ein bisschen weniger verkrampft beenden.«
Carsten Schrader / Kulturnews

»Hier steckt unfassbar viel drin. […] viele „Leckerlis“ für Linguisten. […]. Ich hatte hier sehr viel Freude an diesem klugen, rasanten Roman.«
Anika Falke / Papierstaupodcast

»Ich habe das Buch wirklich geliebt – vom Anfang bis zum Ende«
Robin Schneevogt / Papierstaupodcast 

»Jana Scheerers wilde Romansatire
Die Rassistin
führt auf urkomische Weise den Kinderwunsch einer Universitätsdozentin mit den Kopfgeburten einer theoriegesättigten moralistischen Erregungskultur zusammen – ohne sie zu denunzieren.«
Stefan Kister / Stuttgarter Zeitung

»
Die Rassistin
ist ein äußerst verspielter Roman mit einem sehr hohen Ironie-Level [...] ein vergnüglicher Spaß mit jeder Menge Denkanstoß. «

Bookster


»Scheerer legt mit Witz und fliegend wechselnden Perspektiven die Strukturen [...] [hinter den Diskursen] frei und zeigt auch, wie schnell man der Selbstzensur erliegt.«

Jenny Blochberger / ORF FM4


Produktdetails

Verkaufsrang

23729

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.01.2024

Verlag

Schöffling

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

20,4/13,1/2,5 cm

Gewicht

336 g

Farbe

Mauve

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-89561-353-1

Herstelleradresse

Schoeffling + Co.
Kaiserstr. 79
60329 Frankfurt
DE

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  • mima

    5/5

    04.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    So viel und nichts gesagt

    Auf den ersten Blick geht es um eine Uni-Dozentin, die wegen eines möglichen rassistischen Vorfalls unter Druck gerät. Roch im Kern verhandelt das Buch viel mehr: den gesellschaftlich verunsicherten Umgang mit Alltagsrassismus, den lähmenden Einfluss von leerer Rhetorik und die Schwierigkeit, echte Auseinandersetzungen zu führen, ohne in Bedeutungsfloskeln zu versinken. Die Autorin behandelt den Diskurs in einer enormen Vielstimmigkeit, in der jede Perspektive zu Wort kommen darf – ob relevant oder nicht. Dadurch entsteht eine Art semantische Übersättigung (sehr clever das Phänomen in dem Buch in anderem Zusammenhang zu erläutern): Die Diskussion dreht sich endlos weiter, immer mehr Kontexte werden hinzugefügt, bis der eigentliche Auslöser, das eigentliche Problem, kaum noch zu greifen ist. Das Buch hält der Leser*in einen Spiegel vor, ohne zu verurteilen oder eine klare Lösung anzubieten. Gerade dadurch fordert es dazu heraus, die eigene Rolle im Diskurs zu hinterfragen: Tragen wir wirklich zu Veränderungen bei, oder geht es oft nur darum, möglichst die „richtigen“ Dinge zu sagen? Das Buch fordert einiges an Aufmerksamkeit und die Bereitschaft, Unsicherheiten auszuhalten. Wer erwartet, dass es eine eindeutige Haltung vorgibt oder es zu wörtlich nimmt könnte daran scheitern. Clever, vielschichtig, bizarr, und noch knapp davor, die Grenze zu überschreiten, bevor der Stil und die Thematik ihren Reiz verlieren.

  • Himbeere liest

    aus Edewechterdamm

    5/5

    18.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Alltagsrassismus mal etwas anders auf der Spur

    Ein sehr besonderer Schreibstil, besondere Charaktere und eine entscheidenden Frage. Ich mochte das Buch sehr gerne lesen. Auf Grund des außergewöhnlichen Schreibstils brauchte ich etwas um in das Buch rein zu finden, dann habe ich es jedoch verschlungen. Es gibt wichtige Fragen, die auf verschiedene Weise versucht werden zu beantworten. Wo endet Mobbing und wo beginnt Rassismus. Muss man sich schuldig fühlen, weil man sich nicht schuldig fühlt? Ein spannendes Gedankenkarussell. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt und habe mir viel im Buch markiert, was eigentlich nicht meine Art ist.

  • darkola77

    5/5

    17.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bitterböse Geschichte über moralische Verwirrungen

    Dieser Roman ist so viel: Ein Collage. Eine hochaktuelle Geschichte. Ein Denkanstoß. Und zwar ohne den berühmt-berüchtigten moralischen Zeigefinger sondern durch ein intelligentes, glaubhaftes Erzählen. Und viel Komik und Humor. Nora Rischer sieht sich plötzlich in eine Situation verwickelt, die auf den ersten Blick amüsant erscheint. Und auf den zweiten eine Katastrophe für sie und ihre wissenschaftliche Karriere darstellen könnte. Eher zufällig erreicht sie im Behandlungszimmer ihrer Ärztin die Nachricht, dass es am germanistischen Institut zu einem rassistischen Vorfall gekommen ist. Neugierig und innerlich bereits auf der Seite der Geschädigten muss sie mit Schrecken feststellen, dass es scheinbar ihr eigenes Seminar ist, über das berichtet wird. Und sie als Dozentin folglich diejenige ist, welche sich vor ihren Studierenden rassistisch geäußert und eine diskriminierende Situation geschaffen haben soll. Was dann folgt, ist für Nora ein Wechselbad der Gefühle, eine Suche nach der eigenen Positionierung und ein Ringen um ein Verstehen des Geschehenen. Das alles verpackt in einem ebenso geschickt arrangierten wie äußerst unterhaltsamen Gedankenstrom, der Situationen aus ihrer eigenen Vergangenheit unter einem sich neu ausgerichteten und moralisch geschärften Kompass beleuchtet und so in Verbindung zu dem Verdachtsfall setzt. Und wie die Kompassnadel schwankt auch Nora darin, welches Vorgehen als von der Gesellschaft angemessen und von ihrem Umfeld akzeptiert von ihr erwartet wird. Und ob sie sich hierzu bereit fühlt. Ist es eine Entschuldigung, offiziell und öffentlich? Ist es ein Leugnen und Abstreiten? Eine Erklärung und Rechtfertigung? Nora weiß es nicht. Und zahlreichen Leser*innen wird es ähnlich gehen. „Die Rassistin“ ist ein durchaus mutiger Roman. Eine Geschichte, die eine*n lächeln lässt und zugleich nachdenklich und betroffen macht – und zwar gerade deshalb, weil wir dies selbst alle sein könnten. Betroffene einer derartigen Situation oder Skandals. Und dies möglicherweise zu Recht? Eine klare Antwort hierauf ist kaum zu finden, doch der Roman ist eine wichtige, intelligent konstruierte und reflektierte Annäherung an diese.

  • darkola77

    5/5

    17.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Dieser Roman ist so viel: Ein…

    Dieser Roman ist so viel: Ein Collage. Eine hochaktuelle Geschichte. Ein Denkanstoß. Und zwar ohne den berühmt-berüchtigten moralischen Zeigefinger sondern durch ein intelligentes, glaubhaftes Erzählen. Und viel Komik und Humor. Nora Rischer sieht sich plötzlich in eine Situation verwickelt, die auf den ersten Blick amüsant erscheint. Und auf den zweiten eine Katastrophe für sie und ihre wissenschaftliche Karriere darstellen könnte. Eher zufällig erreicht sie im Behandlungszimmer ihrer Ärztin die Nachricht, dass es am germanistischen Institut zu einem rassistischen Vorfall gekommen ist. Neugierig und innerlich bereits auf der Seite der Geschädigten muss sie mit Schrecken feststellen, dass es scheinbar ihr eigenes Seminar ist, über das berichtet wird. Und sie als Dozentin folglich diejenige ist, welche sich vor ihren Studierenden rassistisch geäußert und eine diskriminierende Situation geschaffen haben soll. Was dann folgt, ist für Nora ein Wechselbad der Gefühle, eine Suche nach der eigenen Positionierung und ein Ringen um ein Verstehen des Geschehenen. Das alles verpackt in einem ebenso geschickt arrangierten wie äußerst unterhaltsamen Gedankenstrom, der Situationen aus ihrer eigenen Vergangenheit unter einem sich neu ausgerichteten und moralisch geschärften Kompass beleuchtet und so in Verbindung zu dem Verdachtsfall setzt. Und wie die Kompassnadel schwankt auch Nora darin, welches Vorgehen als von der Gesellschaft angemessen und von ihrem Umfeld akzeptiert von ihr erwartet wird. Und ob sie sich hierzu bereit fühlt. Ist es eine Entschuldigung, offiziell und öffentlich? Ist es ein Leugnen und Abstreiten? Eine Erklärung und Rechtfertigung? Nora weiß es nicht. Und zahlreichen Leser*innen wird es ähnlich gehen. „Die Rassistin“ ist ein durchaus mutiger Roman. Eine Geschichte, die eine*n lächeln lässt und zugleich nachdenklich und betroffen macht – und zwar gerade deshalb, weil wir dies selbst alle sein könnten. Betroffene einer derartigen Situation oder Skandals. Und dies möglicherweise zu Recht? Eine klare Antwort hierauf ist kaum zu finden, doch der Roman ist eine wichtige, intelligent konstruierte und reflektierte Annäherung an diese.

  • Bewertung

    5/5

    29.02.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tauche ein in die Innenwelt von N. Rischer!

    Dieser Roman hat mich wirklich mitgerissen, zum Nachdenken und auch zum Schmunzeln gebracht. Aus der Sicht der inneren Stimmen von Germanistik-Professorin Nora Rischer wird erzählt, wie es zu einem rassistischen Vorfall in ihrer Vorlesung kam. Und wie es bei den inneren Stimmen so ist, wird ihr einiges aus ihrem Leben wieder und wieder "auf´s Brot geschmiert". Das Thema lässt uns natürlich nachdenklich werden und selbst abwägen aber wird durch absurde Szenerien und kleine Interviews von verschiedenen (Un-)Beteiligten aufgelockert.

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