Produktbild: Mord in der Wiener Werkstätte
Band 1

Mord in der Wiener Werkstätte Historischer Kriminalroman

14

18,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

26950

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.03.2024

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

20,5/13,8/2,5 cm

Gewicht

310 g

Farbe

Lichtgrau / Schwarz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7408-1679-7

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

26950

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.03.2024

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

20,5/13,8/2,5 cm

Gewicht

310 g

Farbe

Lichtgrau / Schwarz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7408-1679-7

Herstelleradresse

Emons Verlag
Cäcilienstraße 48
50667 Köln
DE

Email: [email protected]

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Herzensempfehlung

Majo C. aus Wien am 20.10.2025

Bewertungsnummer: 2631428

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Herzensempfehlung für alle, die slow burn Romantik, Krimis, Wien, Geschichte oder Feminismus wertschätzen können. Bonuspunkte, wenn es mehrere davon gleichzeitig sind. Maly erzählt in diesem packenden Roman nebenbei die feministischen Entwicklungen innerhalb der Wiener Werkstätte und der österreichischen Künstler:innenszene am Anfang des 20. Jahrhunderts, während sie die dort stattfindenden Morde aufklären lässt. Was mir positiv aufgefallen ist, ist außerdem, dass die Protagonistin, die maßgeblich am Lösen dieser Fälle beteiligt ist, selbst keine Kriminalbeamtin sondern eher Straftäterin ist. So wird auch die Notwendigkeit von Straftaten zum Überleben in einem System, das sich nicht genügend um seine Schwächsten kümmert, aufgezeigt und kritisiert. Super Einstieg für alle, die keine geübten Leser:innen von Krimis/historischen Romanen/Liebesromanen sind - Maly macht diese Genres ganz entspannt mit einem Roman zu einem fließenden Übergang und holt Fans von den einzelnen Genres ab um ihren Horizont zu erweitern.

Herzensempfehlung

Majo C. aus Wien am 20.10.2025
Bewertungsnummer: 2631428
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Herzensempfehlung für alle, die slow burn Romantik, Krimis, Wien, Geschichte oder Feminismus wertschätzen können. Bonuspunkte, wenn es mehrere davon gleichzeitig sind. Maly erzählt in diesem packenden Roman nebenbei die feministischen Entwicklungen innerhalb der Wiener Werkstätte und der österreichischen Künstler:innenszene am Anfang des 20. Jahrhunderts, während sie die dort stattfindenden Morde aufklären lässt. Was mir positiv aufgefallen ist, ist außerdem, dass die Protagonistin, die maßgeblich am Lösen dieser Fälle beteiligt ist, selbst keine Kriminalbeamtin sondern eher Straftäterin ist. So wird auch die Notwendigkeit von Straftaten zum Überleben in einem System, das sich nicht genügend um seine Schwächsten kümmert, aufgezeigt und kritisiert. Super Einstieg für alle, die keine geübten Leser:innen von Krimis/historischen Romanen/Liebesromanen sind - Maly macht diese Genres ganz entspannt mit einem Roman zu einem fließenden Übergang und holt Fans von den einzelnen Genres ab um ihren Horizont zu erweitern.

Spannender Krimi aus dem historischen Wien

Bewertung aus Bad Säckingen am 01.04.2024

Bewertungsnummer: 2167597

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Anfang des 20. Jahrhunderts lag auch die Kunst fast ausschließlich in Männerhänden. Die Befähigung für Architektur und Möbeldesign wurde Frauen völlig abgesprochen, lediglich Stoffmuster, Postkarten und Keramiken durften Frauen herstellen. Immer wieder bin ich froh, nicht in der damaligen Zeit gelebt zu haben. Mit „Mord in der Wiener Werkstätte“ ist der Autorin ein treffendes Bild der damaligen Gesellschaftsverhältnisse wunderbar gelungen. Die Armut der arbeitenden Bevölkerung, insbesondere der Frauen, die so wenig Geld verdienten, dass vielen nur übrigblieb, ihren Körper zu verkaufen oder sich mit Diebstählen über Wasser zu halten, die Vetterlswirtschaft, in der unfähige Beamte den Polizeiapparat im Kaiserreich blockierten. Eine Zeit, in der Fingerabdrücke noch als Humbug und moderner Firlefanz galten. Wohltuend setzt sich da Max von Krause ab. Der verarmte Adelige, der als Kommissar über keinerlei Standesdünkel verfügt und der Meinung ist, dass „alle Menschen, egal, welchen gesellschaftlichen Rang sie innehatten, sollten ein und denselben Eingang nutzen können.“ Max ist es auch, der die junge Lili mit einer Ermahnung davonkommen lässt, als diese beim Stehlen auf dem Markt erwischt wird. Eine ehrliche Arbeit soll sie sich suchen und prompt wird sie in der Wiener Werkstätte als Putzfrau eingestellt. Max und Lili, zwei so gegensätzliche Charaktere aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten und doch kreuzen sich ihre Wege immer wieder. Denn eine der Frauen aus der Wiener Werkstätte wird erschlagen aufgefunden und Lili fühlt sich berufen, den sympathischen Kommissar bei seiner Arbeit zu unterstützen. Lilis erfrischende Sichtweise und der aufgeschlossene Max ergänzen sich ausgezeichnet. Ich bin problemlos in die Handlung eingetaucht, habe mitgelitten und gebangt und wollte nicht, dass die Geschichte endet. Ein spannender Krimi, sympathische Protagonisten, eine lebendige Erzählweise, ich hoffe sehr, dass es weitere Krimis mit diesem „Ermittlerteam“ geben wird.

Spannender Krimi aus dem historischen Wien

Bewertung aus Bad Säckingen am 01.04.2024
Bewertungsnummer: 2167597
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Anfang des 20. Jahrhunderts lag auch die Kunst fast ausschließlich in Männerhänden. Die Befähigung für Architektur und Möbeldesign wurde Frauen völlig abgesprochen, lediglich Stoffmuster, Postkarten und Keramiken durften Frauen herstellen. Immer wieder bin ich froh, nicht in der damaligen Zeit gelebt zu haben. Mit „Mord in der Wiener Werkstätte“ ist der Autorin ein treffendes Bild der damaligen Gesellschaftsverhältnisse wunderbar gelungen. Die Armut der arbeitenden Bevölkerung, insbesondere der Frauen, die so wenig Geld verdienten, dass vielen nur übrigblieb, ihren Körper zu verkaufen oder sich mit Diebstählen über Wasser zu halten, die Vetterlswirtschaft, in der unfähige Beamte den Polizeiapparat im Kaiserreich blockierten. Eine Zeit, in der Fingerabdrücke noch als Humbug und moderner Firlefanz galten. Wohltuend setzt sich da Max von Krause ab. Der verarmte Adelige, der als Kommissar über keinerlei Standesdünkel verfügt und der Meinung ist, dass „alle Menschen, egal, welchen gesellschaftlichen Rang sie innehatten, sollten ein und denselben Eingang nutzen können.“ Max ist es auch, der die junge Lili mit einer Ermahnung davonkommen lässt, als diese beim Stehlen auf dem Markt erwischt wird. Eine ehrliche Arbeit soll sie sich suchen und prompt wird sie in der Wiener Werkstätte als Putzfrau eingestellt. Max und Lili, zwei so gegensätzliche Charaktere aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten und doch kreuzen sich ihre Wege immer wieder. Denn eine der Frauen aus der Wiener Werkstätte wird erschlagen aufgefunden und Lili fühlt sich berufen, den sympathischen Kommissar bei seiner Arbeit zu unterstützen. Lilis erfrischende Sichtweise und der aufgeschlossene Max ergänzen sich ausgezeichnet. Ich bin problemlos in die Handlung eingetaucht, habe mitgelitten und gebangt und wollte nicht, dass die Geschichte endet. Ein spannender Krimi, sympathische Protagonisten, eine lebendige Erzählweise, ich hoffe sehr, dass es weitere Krimis mit diesem „Ermittlerteam“ geben wird.

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Mord in der Wiener Werkstätte

von Beate Maly

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