Produktbild: Im Eichtal
Band 3

Im Eichtal Niedersachsen-Krimi

18

15,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.02.2024

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

20,3/12,3/3 cm

Gewicht

424 g

Farbe

Schwarz / Kaffee

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8392-0599-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.02.2024

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

20,3/12,3/3 cm

Gewicht

424 g

Farbe

Schwarz / Kaffee

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8392-0599-0

Herstelleradresse

Gmeiner Verlag
Im Ehnried 5
88605 Meßkirch
DE

Email: info@gmeiner-verlag.de

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  • Rezitante

    aus St. Pölten

    5/5

    29.06.2025

    Buch (Taschenbuch)

    düster, spannend und mit einem Ermittler, der einem richtig ans Herz wächst.

    In manchen Reihen fühlt man sich einfach zuhause. So geht es mir mit der Niedersachsen-Krimi-Reihe, wo ich mittlerweile den dritten Band inhaliert habe.    Wim Schneider, der Ermittler mit Ecken, Kanten und einer Vergangenheit, steht vor einem besonders harten Fall. Im Eichtal werden menschliche Gliedmaßen gefunden und die Spur führt zu einem mysteriösen Jagdverein und einer Förderstiftung. Und als würde das nicht reichen, hat es der Täter dieses Mal auch auf das Team abgesehen. Es gab so viel Spannung und Nervenkitzel auf einmal. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.   Wim trägt seine Lasten spürbar mit sich. Er ringt mit seinen Fällen und den Herausforderungen seines eigenen, ganz privaten Lebens. Ob er sich mittlerweile mit der Technik angefreundet hat? Das bleibt offen, aber die Dynamik zwischen den Kollegen fand ich sehr spannend. Allen voran Wim, Rosalie und Yves Degenhardt. Ob sie sich wohl noch zusammenraufen und ein echtes Team werden?   Besonders berührend und vielschichtig ist die Beziehung zwischen Wim und Biggi. Wim war ja immer ein Einzelgänger. Ob er wirklich bereit ist für eine ernsthafte Beziehung? Biggi ist seine Stütze, seine Stimme der Vernunft und manchmal auch sein kritischer Spiegel. Man merkt, wie sehr sie beide aufeinander angewiesen sind, aber auch, dass das nicht immer einfach ist.   Die Dynamik zwischen Wim und Rosalie ist ein weiteres Highlight. Professionell, aber auch menschlich, mit Andeutungen, die die Figuren lebendig machen.    Zwischen den Kapiteln finden sich immer wieder Tagebucheinträge des Mörders an seine Geliebte. Das ist einerseits ziemlich gruselig, andererseits spannend und lässt viele Vermutungen zu. Ehrlich gesagt hatte ich bis zum Ende keine Ahnung, wer der Täter ist. Und das fand ich richtig gut gemacht.    Die Perspektivwechsel geben der Geschichte eine tolle Abwechslung, ohne den Überblick zu verlieren. Und die Einblicke in die Psyche des Täters sorgen für eine zusätzliche, beklemmende Spannung.   Dieser Krimi schreibt von Wut, Verzweiflung, Mord, Eifersucht, Angst, Wehmut, Sucht, Freundschaft, Spannungen unter Geschwistern, Vertrauen, überschrittenen Grenzen, der Unsterblichkeit, Rache, Teambuilding, innigen Gefühlen, Liebe und Neuanfang. Es ist eine Geschichte voller Facetten, die über einen reinen Krimi hinausgeht und tief unter die Haut geht.   Der Fall fordert nicht nur Opfer auf Täterseite, sondern auch bei den Ermittlern. Die Charakterentwicklung geht weiter. Private Konflikte und offene Fragen machen neugierig auf den nächsten Band.   Besonders beeindruckt hat mich wieder Mal der Schreibstil des Autors. Mario Bekeschus lässt seine Schauplätze lebendig werden. Man fühlt sich mittendrin im Geschehen und das macht das Lesen zu einem echten Erlebnis.   Abschließend möchte ich noch das Nachwort hervorheben, das ich sehr interessant fand. Es gibt spannende Einblicke in die Hintergründe und Entstehung des Buches, was das Leseerlebnis noch bereichert und den Autor näher bringt.   Wer regionalen Krimi mit Tiefgang und einem Hauch Humor liebt, sollte diese Reihe unbedingt entdecken. Am besten von Anfang an.

  • Bücherwurm1910

    5/5

    22.10.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Spannender dritter Teil

    Im dritten Teil der Wim Schneider-Reihe hat sich Mario Bekeschus selbst übertroffen. Gekonnt und im flüssigen Schreibstil führt er uns durch eine spannende Geschichte, sodass man gar nicht mehr aufhören kann zu lesen. Der Neuzugang im Polizeiteam sorgt auch für einigen Wirbel, ich bin schon gespannt, wie es hier mit unseren Ermittlern weitergeht. Der vierte Teil erscheint im Frühjahr 2025.

  • mimitatis_buecherkiste

    aus Krefeld

    5/5

    17.06.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Wim Schneider in Höchstform

    An einem nebligen Samstagabend findet ein Spaziergänger im Braunschweiger Eichtal Müllsäcke voller menschlicher Gliedmaßen. Kriminalhauptkommissar Wim Schneider, der gerade seinen Umzug beendet hat, wird von seiner neuen Kollegin Rosalie Helmer hinzugerufen, um sich ein Bild vor Ort zu machen, obwohl er erst am Montag seine neue Arbeitsstelle antreten wird. Die zerstückelte Leiche scheint unvollständig zu sein, was weitere Maßnahmen notwendig macht. Kurze Zeit später taucht eine Fingerkuppe im Naturhistorischen Museum auf, was nahelegt, dass dieser Fall mit dem Fund im Eichtal zusammenhängt. Der neue Kripochef macht Wim und Rosalie Dampf unter dem Hintern, die beiden ermitteln fieberhaft, als das Ermittlerteam durch den Täter aufs Korn genommen wird. Bereits zum dritten Mal ermittelt der schrullige, um nicht zu sagen sehr spezielle Wim Schneider und vorab kann ich schon verraten, dass der vorliegende Band für mich persönlich der beste dieser Reihe ist. Ein wenig Vorwissen aus den vorherigen Teilen ist notwendig, um die Verwicklungen der beteiligten Personen zueinander nachvollziehen zu können, allerdings kann jedes Buch unabhängig voneinander gelesen werden, denn es gibt genug Hinweise, die zum besseren Verständnis beitragen. Die Fälle selbst sind immer abgeschlossen und rückwirkend verraten wird ebenfalls nichts, was von Belang ist. Zu Beginn hatte ich kleine Probleme damit, die vielen Personen und Orte auseinanderzuhalten, wurde ein wenig erschlagen von den vielen Nebenschauplätzen. Hier hätte ich mir ein Verzeichnis gewünscht, das eine Zuordnung erleichtert hätte. Mit hoher Konzentration gelang es mir aber nach und nach, die Namen und Örtlichkeiten zu differenzieren, sodass ich den Kriminalfall genießen konnte. Und der hatte es in sich, denn viele verschiedene Spuren waren auszuwerten, Zeugen zu befragen und es war ein langer Weg bis zur Lösung, der spannend und abwechslungsreich gestaltet wurde. Erst nach und nach verstand ich die komplexen Zusammenhänge, Geheimnisse wurden gelüftet, Intrigen enthüllt. Genial verband der Autor die einzelnen Fäden miteinander und präsentierte eine Lösung, die stimmig und nachvollziehbar war. Erwähnen möchte ich hierbei den tollen Humor, der nie ins Lächerliche abrutschte, aber durch seine Derbheit mich manchmal laut auflachen ließ. Ein großartiger Krimi und ein toller dritter Teil, der mich ungeduldig auf die Fortsetzung warten lässt. Absolute Leseempfehlung dafür von mir.

  • Ben @Buchkomet

    5/5

    17.06.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Der mit Abstand beste Teil der Reihe

    „Im Eichtal“ ist der dritte Band der hervorragenden Niedersachsen-Krimi-Reihe von Mario Bekeschus und setzt die Ermittlungen von Kommissar Wim Schneider und seiner Teampartnerin Rosalie in Braunschweig fort. Der Klappentext verspricht eine düstere Geschichte, die mit einem grausamen Fund beginnt: Eine zerstückelte Leiche wird im Eichtalviertel entdeckt, und kurz darauf taucht eine Fingerkuppe im Naturhistorischen Museum auf. Die Ermittlungen führen zu einem Jagdverein und einer hannoverschen Förderstiftung, doch Intrigen erschweren die Polizeiarbeit erheblich. Wim und Rosalie müssen bald erkennen, dass sie selbst im Visier des Täters stehen und sein Werk noch nicht vollendet ist. Butter bei die Fische: Kennt ihr diese Buchreihen, bei denen es sich so anfühlt, als würde man „nach Hause“ kommen? So ging es mir tatsächlich mit den drei Niedersachsen-Krimis, die ich in den letzten Wochen lesen durfte. Alle drei Bücher sind echte Pageturner, und ich habe auch gar nicht lange für diese Bücher gebraucht. (Da waren einige perplex.) „Im Eichtal“ ist nun der dritte Band dieser ganz fantastischen Reihe, und was soll ich sagen? Was für ein Buch! „Im Eichtal“ ist für mich der mit Abstand beste Teil der Reihe. Die Handlung kommt diesmal deutlich düsterer daher, und der Autor verschont nicht einmal das Ermittlerteam, das ebenfalls Opfer des Täters wird. In einem Fall war ich gar etwas sprachlos, aber ich will natürlich nicht zu viel verraten. Insgesamt zeigt die Handlung einfach die Wandelbarkeit des Autors, der in allen drei Bänden mit solch unterschiedlichen Fällen aufwartet, da stellt sich wirklich keine Routine oder Ähnliches ein. Die Charaktere sind wieder on top. Die Charaktergestaltung ist ohnehin über alle drei Bücher hinweg wunderbar. Da muss ich nichts mehr zu sagen, das hat Bekeschus einfach drauf. Der Humor in diesem Teil kommt sehr trocken rüber, was mir ganz besonders gefallen hat. Auch die eingestreuten Tagebucheinträge des Täters waren richtig gut und geben einiges zum Seelenleben des Täters preis. Die Handlung an sich war sehr spannend, und obwohl ich diesmal relativ schnell auf den Täter schließen konnte, war die Auflösung dennoch richtig gut und das Motiv stark. Die Anspannung beim Lesen bleibt bis zum Schluss erhalten, und die Verstrickungen und Wendungen der Geschichte sind meisterhaft erzählt. Besonders beeindruckend ist, wie Bekeschus es schafft, die düstere Atmosphäre und die Bedrohung, die über den Ermittlern schwebt, fühlbar zu machen. Der Krimi entwickelt sich zu einem Psycho-Krimi, der tief unter die Haut geht und das ganze verstörende Seelenleben des Täters aufzeigt. Insgesamt ein wunderbar spannender (Psycho-)Krimi, der für mich der beste Teil der Reihe ist. Der Autor versteht sein Handwerk einfach. Ich bin etwas traurig, dass ich Wim und Rosalie vorerst verlassen muss. Eines sei noch gesagt: Mit diesen drei Büchern und deren Geschichten und Charakteren hat sich der Autor in den Kreis meiner Lieblingsautoren geschrieben. Das war einfach ganz großartige Schreibkunst. Wer Lust auf spannende Lokalkrimis mit aktuellem Themenbezug, einer Prise Humor und (queerer) Romanzen hat, muss definitiv zuschlagen.

  • Bewertung

    5/5

    19.05.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Ein fesselnder Regiokrimi

    Inhalt: Kommissar Wim Schneider, der gerade erst in seine alte Heimat Braunschweig zurückgekehrt ist, sieht sich mit mehreren Verbrechen konfrontiert: Zuerst wird nahe der Oker eine bis zur Unkenntlichkeit verstümmelte Leiche gefunden; kurze Zeit später würgt eine Schlange im Naturhistorischen Museum eine Fingerkuppe hervor. Zudem geht eine Vermisstenanzeige bei der Polizei ein: Die honorige Vorsitzende einer Förderstiftung ist verschwunden. Als wäre die Klärung der Verbrechen allein nicht schon kompliziert genug, wird die Situation für Wim Schneider und seine Teampartnerin Rosalie Helmer noch durch einen weiteren Faktor erschwert: Yves Degenhardt, der neue Vorgesetzte von Wim und Rosalie, der ihnen genaustens auf die Finger schaut… Persönliche Meinung: „Im Eichtal“ ist nach „Gaußberg“ und „Hinter Liebfrauen“ der dritte Band um den Kriminalhauptkommissar Wim Schneider. Die Fälle sind jeweils in sich abgeschlossen, sodass man die Krimis nicht zwangsläufig der Reihe nach lesen muss. In der Reihe spielt allerdings auch die Entwicklung der Figuren (z. B. Liebesbeziehungen, Freundschaften, Erkrankungen) eine große Rolle, sodass es sinnvoll ist, die Reihe chronologisch zu lesen, um besser mit den Figuren fühlen zu können (im 3. Band wird beispielsweise eine Freundschaft stark auf die Probe gestellt – welche dies ist, soll hier allerdings nicht gespoilert werden). Erzählt wird die Handlung aus unterschiedlichen personalen Perspektiven. Ankerpunkte dabei bilden Wim, Rosalie und Wims (ehemalige) Arbeitskollegin Biggi. Mit den Perspektivwechseln geht häufig ein Wechsel des Schauplatzes einher, sodass die Handlung einerseits ein schönes Tempo erhält, andererseits die Fälle immer wieder neu – aus einer anderen Sicht – betrachtet werden (Keine Angst: Mario Bekeschus tariert die Perspektiven stimmig aus, sodass man immer genau weiß, wer gerade wo erzählt/ist). Zur Handlung selbst möchte ich gar nicht zu viel vorwegnehmen. Nur: Sie ist fesselnd, besitzt die ein oder andere überraschende Wendung und wird stimmig aufgelöst. Eine zusätzliche – über die Krimihandlung hinausgehende – Tiefe erhält der Roman durch die bereits angesprochene Thematisierung des Privatlebens der Figuren. Hier geschehen ebenfalls Dinge, mit denen man nicht gerechnet hätte – und die eine potentielle Sprengkraft für zukünftige Krimis rund um Wim Schneider besitzen. Der Schreibstil von Mario Bekeschus ist anschaulich und lässt sich flüssig lesen. Insgesamt ist „Im Eichtal“ ein fesselnder Niedersachsen-Krimi, der sich stimmig in die Reihe fügt und sehr gespannt auf den nächsten Teil macht.

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