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Alles gut Roman. „Ein messerscharf beobachteter und geistreicher Roman im Gewand einer berührenden Liebesgeschichte – oder eben andersherum“ Nick Hornby

114

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.03.2024

Verlag

Eichborn

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

22,1/14,1/4,2 cm

Gewicht

620 g

Farbe

Goldfarben / Cognac

Auflage

1. Auflage 2024

Originaltitel

Everything's fine

Übersetzt von

Simone Jakob

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8479-0160-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.03.2024

Verlag

Eichborn

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

22,1/14,1/4,2 cm

Gewicht

620 g

Farbe

Goldfarben / Cognac

Auflage

1. Auflage 2024

Originaltitel

Everything's fine

Übersetzt von

Simone Jakob

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8479-0160-0

Herstelleradresse

Eichborn Verlag
Schanzenstraße 6-20
51063 Köln
DE

Email: telefonmarketing@luebbe.de

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  • Bewertung

    5/5

    20.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Fantastisches Buch, absolut passend für diese Zeit

    Dieses Buch hat mich positiv überrascht - in jeder Hinsicht: Während das Cover etwas skurril und in Anbetracht der Ernsthaftigkeit seiner Thematik fast unscheinbar daher kommt, hat es sowohl der Pitch als auch die Umsetzung dieser Geschichte in sich: Zwei junge Menschen mit gegensätzlichen politischen Einstellungen treffen durch ihr Studium und ihren Job immer wieder aufeinander und sind mit ihren unterschiedlichen Meinungen konfrontiert. Und trotz dieser Gegensätze stimmt einfach ihre Chemie. Sie freunden sich nach einiger Zeit an, werden Work-Husband und -Wife und - wie kann es anders sein - entwickeln auch romantische Gefühle für einander. Doch ihre politischen Überzeugungen stehen immer wieder wie ein Damoklesschwert über ihnen. Dieses Buch referenziert die Wahl von Donald Trump zum Präsidenten der USA, es hat also Wahrheits- und einen aus meiner Sicht hervorstechenden Realitätsbezug. Als jemand, die Familie in den USA hat, die diesen inneren Kampf und das Gefühl von Unruhe absolut bezeugen können, erzählt "Alles Gut" für mich eine sowohl herzerwärmende als auch beklemmende Geschichte über zwei junge Menschen, die alles tun, um ihre Überzeugungen nicht ihre Beziehung zerstören zu lassen und endet aus meiner Sicht in einer realistischen Situation, die ich natürlich nicht spoilern werde, um euch das Leseerlebnis nicht zu zerstören... Volle 5 Sterne von mir - war ein absolutes Lesehighlight!

  • Im_Lesehimmel

    aus Berlin

    5/5

    23.05.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gelungener Mix aus Politik & Liebe

    Dachte ich anfänglich noch, dass das belanglose Geplänkel und die Stereotypen (schwarze, unterdrückte Frau und weißer, erfolgsverwöhnter Mann) ziemlich langatmig sind, wurde ich relativ schnell eines Besseren belehrt. Recht schnell formen sich die Charaktere der beiden Protagonisten zu zwei Persönlichkeiten heraus, die ich sehr mochte und die gute Vertreter der Problematik waren, um die es im Buch ging. Der Roman liest sich flüssig, aber spielt zumindest in der ersten Hälfte im Finanzsektor mit allerlei Fachtermini. Auch bei den Erläuterungen der Benachteiligungen argumentiert die Autorin mit spezifischen Begriffen. Es geht u.a. um Normalverteilung der Intelligenz, Potenzfunktionsverteilung des Erfolgs und systemische Verzerrungen und ob eine andere gerechtere Verteilung der Bildungs- und Arbeitschancen, das Niveau absenken würde. Damit bekommt man auf jeden Fall ausreichend Stoff zum Nachdenken. Aber auch ohne weiter auf die Begrifflichkeiten einzugehen, wird ziemlich schnell klar, dass es um Benachteiligung, Rassismus und Vorurteile geht, die in der Gesellschaft vorherrschen und gegen die die Protagonistin tagtäglich ankämpfen muss. Sie kann besser sein als ihre Kollegen und bekommt trotzdem weniger Anerkennung und Wertschätzung. Die ganze Problematik wirkt sich nicht nur auf das Berufs-, sondern auch auf das Privatleben der Figuren aus und so ist alles eng mit der Liebesgeschichte um Jess und Josh verknüpft. Die Figuren fand ich sehr passend herausgearbeitet. Jess ist eine recht unbequeme und oft nervige Protagonistin, aber deren Anliegen ich letztlich gut nachvollziehen und unterstützen konnte. Schlechte Erfahrungen aus ihrer Vergangenheit nehmen immer wieder Raum ein und tragen zum Verständnis bei. Josh ist ebenfalls in einer schwierigen Situation, denn er sitzt oft zwischen zwei Stühlen. Ich habe ihn als liebenswert empfunden. Er ist geduldig und agiert ganz im Gegensatz zu Jess sehr kontrolliert und nuanciert. Trotzdem hat Jess es geschafft, dass ich Zweifel a seiner Integrität hatte. Der Roman deckt viele Vorurteile auf, denen man sich eventuell gar nicht richtig bewusst ist. Er hat mich mit seiner aktuellen Thematik und der gelungenen Mischung aus politischer Debatte und Liebesgeschichte überzeugt.

  • Bewertung

    5/5

    09.05.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Beziehung mit Gegensätzen

    In diesem Buch geht es um Jess und Josh. Aus streitenden Seminarmitgliedern an der Universität entwickelt sich im Laufe der Berufsjahre erst eine Freundschaft und dann Liebe. Dabei wird Jess damit konfrontiert, was es heißt, als schwarze Frau in einer von weißen Männern dominierten Branche zu arbeiten und einen Mann mit entgegengesetzter politischer Richtung zu lieben. Das Buch spielt in den letzten Amtsjahren von Obama. Mir hat dieses Buch sehr gefallen. Besonders positiv stach für mich hervor, wie intelligent Jess ist. Entsprechend anspruchsvoll sind manchmal auch die Gesprächsthemen. Aber ich fand es toll, dass Jess eben nicht auf ihre mathematische Intelligenz reduziert wird und trotzdem politisch sowie als Tochter, Freundin und Liebhaberin präsent ist. Daneben gibt es in diesem Buch viele durchdachte Dialoge, wobei die Auseinandersetzungen zwischen den Protagonisten vielfältige Argumente zulässt, sodass es nicht nur richtig/falsch, sondern auch Zwischenstufen gibt. Diese Entwicklung zieht sich durch das Buch. In diesen Diskussionen geht es vor allem darum, wie es ist, eine schwarze Frau in den USA zu sein. Jess versucht, ihre Identität zu finden und probiert sich dabei aus, nicht ohne ihr Leben durcheinanderzuwirbeln. Obwohl Josh eine andere politische Meinung vertritt, steht er immer hinter ihr und unterstützt sie. Seine Person hat mir ebenfalls gefallen. Diese Geschichte ist glaubhaft und eine Bereicherung, um die amerikanische Situation darzustellen. Ich denke, dass sie immer noch relevant ist und empfehle sie daher wärmstens weiter!

  • Bewertung

    5/5

    21.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Es ist nicht alles gut

    Nach ihrem Uniabschluss schafft Jess es, einen der begehrten Jobs an der Wall Street bei Goldman Sachs in New York zu ergattern. Dort trifft sie auf Josh, mit dem sie bereits an der Universität regelmäßig im Seminar aneinandergeraten ist. Jess ist Schwarz, sieht Rassismus und Ungerechtigkeiten und benennt sie klar und deutlich. Josh hingegen ist eher konservativ eingestellt und verkörpert eine republikanische Einstellung. Bei Goldman Sachs müssen die beiden zusammenarbeiten und freunden sich mit der Zeit an. Aus dieser Freund*innenschaft entstehen im Laufe des Buches auch tiefere Gefühle und eine starke Anziehung. Allerdings bleiben auch die Konfliktpunkte, was zu regelmäßigen Streitsituationen zwischen Jess und Josh führt. Dennoch finden sie immer wieder zueinander und müssen sich beruflich immer wieder beweisen. Ich mochte den Schreibstil von Cecilia Rabess auf Anhieb, auch wenn ich von den Finanzfakten und den beschriebenen Arbeitsaufgaben und Arbeitsabläufen nicht allzu viel verstanden bzw. diese Stellen nicht sonderlich aufmerksam gelesen habe. Ich denke jedoch, dass sie fundiertes Wissen eingearbeitet hat und Finanz-/Börseninteressierte auf ihre Kosten kommen. Jess war mir von Anfang an sympathisch. Als einzige Schwarze Frau in einem Unternehmen, dass vor allem männlich und weiß ist, muss sie sich innerhalb der Branche auf anderen Ebenen beweisen, wofür Josh nur begrenzt Verständnis hat. Ich mochte die Art der Ausführungen, wie Josh teilweise Verständnis hatte, sich für Jess ausgesprochen und sich eindeutig positioniert hat - sie andererseits jedoch auch immer wieder gebeten hat, sich zurückzuhalten und sich nicht ständig kritisch und fordernd zu äußern. Es war also klar, dass es zwischen den beiden durchgehend knirscht und zu Konfrontationen kommt. Insgesamt gefielen die Figurenentwicklung, die Entwicklung der Story und der flüssige Schreibstil sehr gut. Ich denke, dass sich mit Jess viele PoC-FLINTA identifizieren können.

  • xsurvivexcarox

    5/5

    15.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wann ist wirklich schon einmal alles gut?

    Jess bekommt endlich die Chance ihres Lebens. Sie ergattert ihren Traumjob und kann nach dem College in der berühmten Investmentagentur Goldman Sachs in New York arbeiten. Als schwarze Frau arbeitet sie mindestens doppelt so hart, wie die anderen Kolleg:Innen und übertrifft diese auch stets, nur um gefühlt dennoch kaum beachtet oder sogar benachteiligt zu werden. Die erhoffte Wendung in ihrem Leben fühlt sich also gar nicht so toll an. Und dann ist da auch noch dieser aufgeblasene, idealistische und äußerst nerventötende Kollege Josh. Doch ist Josh wirklich der Ursprung allen Übels oder eigentlich ihr einziger Verbündeter in einer Männerdominierten und hart umkämpften Arbeitswelt voller Vorurteile und Vitamin B? Natürlich kommt es, wie es kommen muss, und die anfänglichen Anzickereien entwickeln zu einer nicht greifbaren Chemie zwischen den Beiden. Und gerade deshalb ist der Debutroman von Cecilia Rabess alles andere als Standartbrei. Rabess beschreibt die Anonymität, die das Leben in der Großstadt mit sich bringt. Sie erzählt von oberflächlichen Beziehungen - vor allem auf der Arbeit - und stellt wichtige Fragen zum Thema Woke sein, Aktivismus und Alltagsrassismus. Lohnt es sich für die eigenen Überzeugungen zu kämpfen oder passt man sich besser an und schwimmt unter dem Radar? Wenn man den Klappentext liest, mag das Bild dieser Geschichte täuschen. Ich hatte eher eine luftig leichte Liebeskomödie erwartet. Enttäuscht wurde ich allerdings bei Weitem nicht! Klug und ehrlich geschrieben, liefert Cecilia Rabess hier ein erstaunliches Erstlingswerk ab, welches mich persönlich auch ein Stück weit an die Autorin wie Rebecca F. Kuang erinnert. Deren Roman "Yellowface" empfehle ich in diesem Zusammenhang ebenfalls sehr.

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