Produktbild: Die Reisenden der Nacht

Die Reisenden der Nacht Roman. Von Berlin über Kuba und die USA zurück nach Deutschland: Eine atemberaubende Mehrgenerationengeschichte

17

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

Lieferung nach Hause

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

31.05.2024

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

18,5/12,8/3 cm

Gewicht

356 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Night Travellers

Übersetzt von

Angela Koonen

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-404-19310-3

Beschreibung

Rezension

"Ein Vier-Generationen-Roman voller Intensität und mit Leichtigkeit erzählter Tiefe. Gekonnt verbindet Armando Lucas Correa historische Ereignisse mit der Geschichte einer Familie, in der die Fragen schwere Verluste ertragen müssen. Flüssig geschrieben, aber in seiner Tragik nicht immer einfach zu verkraften, lässt der Roman auch nach der Lektüre nicht los und hallt so noch lange nach." Belletristik Couch, Juli 2023 "Ein zeitgeschichtlicher, sehr empathischer Roman, der zeigt, dass man entwurzelt, heimatlos und ohne Muttersprache dennoch Kraft und Lebensmut finden kann, um in einem fremden Land neu zu beginnen." Bibliotheksnachrichten, November 2023 "Ein Familienroman voller Tragik und Verzweiflung, nüchtern, aber mit großer Intensität erzählt." Neue Presse, September 2023 "Ein aufwühlendes Werk." TV Star, August 2023

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

31.05.2024

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

18,5/12,8/3 cm

Gewicht

356 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Night Travellers

Übersetzt von

Angela Koonen

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-404-19310-3

Herstelleradresse

Lübbe
Schanzenstraße 6-20
51063 Köln
DE

Email: vertrieb@luebbe.de

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Hortensia13

    4/5

    19.12.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Frauenschicksale

    Was, wenn mein Kind nur dann leben kann, wenn ich es weggebe? Vor dieser Frage steht die junge Schriftstellerin Ally. Ihre Tochter Lilith ist ein Mischlingskind und Hitlers Rassenideologie bricht ihr zunehmend die Existenzberechtigung ab. Schweren Herzens entscheidet sich Ally, Lilith mit einem jüdischen Ehepaar ins sichere Kuba zu schicken, während sie zurückbleibt. Mehrere Jahre später steht Lilith vor derselben Entscheidung. Kann sie ihre Tochter vor der Schergen Fidel Castros retten? Mit den vier Protagonistinnen reist man durch die Zeit. In Zeiten, die düster und dunkel sich ins Weltgeschehen eingebrannt haben. Man begleitet stets eine Mutter mit ihrer Tochter, bis diese auseinandergerissen werden. Anfangs fand ich alles sehr spannend. Aber gegen Ende wurde mit der Dramatik etwas zu viel. Besonders die Vergangenheitsbewältigung der Familie am Schluss. Mein Fazit: Geschichtlich kann man einiges aus diesem Roman lernen. Auch über die Menschlichkeit kann man viel diskutieren. 4 Sterne.

  • J. Kaiser

    5/5

    03.07.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bleibender Eindruck nach dem Lesen

    Ally steht vor der Entscheidung ihres Leben. Mein Kind kann nur leben, wenn ich es weggebe. Lilith ihre Tochter ist hochintelligent, doch Hitlers Rassenideologie spricht Mischlingskindern, jegliche Existenzberechtigung ab. Sie übergibt sie deshalb einem jüdischen Ehepaar, welches nach Kuba flüchtet. Jahre später steht ihre Tochter vor der gleichen schweren Entscheidung. Ihr Mann Martin wird von den Männern Fidel Castros verfolgt und getötet. Das Lesen dieser Vorkommnisse verlangt dem Leser einiges ab. Langezeit herrscht Schweigen, bis Nadines Tochter Luna sich auf die Suche nach ihren Wurzeln aufmacht. Was sie dabei über ihre Familie in Erfahrung bringt, ist grandios beschrieben und schockiert auch. Für mich war das Lesen dieses Buches traurig und hat mich doch sprachlos hinterlassen. Wie kann man nur so grausam sein. Doch eines bin ich mir sicher, solche Geschichten müssen unbedingt von vielen gelesen werden. Mir blieb die Geschichte noch einige Zeit im Gedächtnis. Sehr zu empfehlen.

  • Bewertung

    aus Berlin

    5/5

    18.06.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die schwierigste Entscheidung einer Mutter

    Der Autor Armando Lucas Correa erzählt in seinem neuen Roman „Die Reisenden der Nacht“ eine bewegende Geschichte, in der er historische Fakten in eine berührende fiktionale Handlung einwebt und so die ganze Tragik von Menschen auf der Suche nach ihren Wurzeln heraufbeschwört. Inhalt: Vier Frauen, vier Generationen und Entscheidungen, die ein Leben prägen - und retten Was, wenn mein Kind nur dann leben kann, wenn ich es weggebe? Die junge Schriftstellerin Ally steht vor genau dieser Frage. Ihre Tochter Lilith ist hochintelligent, doch Hitlers Rassenideologie spricht Mischlingskindern wie ihr jegliches Existenzrecht ab. Schweren Herzens schickt Ally sie mit einem jüdischen Ehepaar ins sichere Kuba, während sie selbst zurückbleibt. Jahre später steht Lilith auf Kuba vor derselben Entscheidung, denn ihr Mann Martin wird von den Männern Fidel Castros verfolgt und getötet. Auch sie sieht sich gezwungen, ihre Tochter, Nadine, in Sicherheit zu bringen. Lange herrscht Schweigen - bis Nadines Tochter Luna es wagt, sich auf die Suche nach ihren Wurzeln zu machen. Was sie über die Geschichte ihrer Familie erfährt, bewegt sie zutiefst ... Meine Meinung: Das Cover finde ich großartig und für den Klappentext konnte ich mich sofort begeistern. Der Autor versteht es hervorragend historische Fakten über Nazideutschlands und die Revolution auf Kuba mit einer berührenden fiktiven Handlung zu verknüpfen. Ein Inhaltsverzeichnis und die Gestaltung der Kapitel und Abschnitte finde ich sehr gelungen. Zudem ist durch eindeutige Orts-und Zeitangaben immer klar, wo die Handlung gerade stattfindet. Berlin, März 1931: Ein schwerer Nebel breitet sich langsam aber unweigerlich über Deutschland aus und bedeckt diese mit der schrecklichen Zeit des Nationalsozialismus. Besonders hart trifft es Ally, als 1933 die deutschen Gesetze zur „Rassenhygiene“ in Kraft treten, denn ihre Tochter ist ein Mischlingskind. Ein berührender Rückblick auf ihre große Liebe zu Marcus und die unberechenbare Macht, die diese Verbindung unmöglich machte. Als junge Schriftstellerin gelingt es Ally, ihrer Tochter Lilith, mit erzählten Geschichten das Gefühl zu geben sich bei Nacht frei zu fühlen. Dieser Satz: „Nachts haben wir alle dieselbe Farbe“, wird Lilith auf ihrem weiteren Weg begleiten. Das Gesetz zur „Rassenhygiene“ und demzufolge auch der Judenverfolgung wird immer deutlicher und schweren Herzens entscheidet Ally sich, ihre Tochter Lilith gemeinsam mit ihren jüdischen Nachbarn, dem Ehepaar Herzog ins sichere Kuba ausreisen zu lassen. Das Leben im fremden Land ist nicht leicht und Jahre später als die Revolution auf Kuba sich breit macht, steht Lilith vor der gleichen schweren Entscheidung mit ihrer Tochter Nadine, wie einst ihre Mutter Ally. Nadines Leben gestaltet sich nicht so rosig und lässt sie ins Schweigen fallen, bis ihre Tochter Luna es wagt, nach ihren Wurzeln zu recherchieren … Am meisten konnte mich das Schicksal von Ally berühren und gerne hätte ich weitaus mehr über sie gelesen. Fazit: Dem Autor ist mit seinem flüssigen und intensiven Schreibstil eine authentische und berührende Geschichte gelungen, die trotz größerer Zeitsprünge, mich von der ersten Zeile an fesseln konnte. Die handelnden Personen, allen voran die Hauptprotagonisten, und auch die Handlungsorte konnte ich mir gut vorstellen und hatte beim Lesen ein klares Bild vor Augen. Auch in die damalige Zeit konnte ich mich, dank des bildhaften Schreibstils gut hineinversetzen und hatte keine Probleme der Handlung zu folgen. Mit seinen umfassenden Anmerkungen, hat der Autor das damalige Zeitgeschehen, gelungen abgerundet. Von mir 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung!

  • Bewertung

    aus Höchst

    5/5

    05.06.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Traurige Familiengeschichte

    Wir lesen die Geschichte der „reinblütigen“ Deutschen Ally Keller, die kurz vor Beginn des Nazi-Regimes ein Kind von dem farbigen Musiker Marcus bekommt. Sie verpasst den Zeitpunkt mit Mann und Kind aus Deutschland zu verschwinden und zieht ihre Tochter Lillith alleine auf. Um Pöbeleien und Übergriffen zu entgehen, geht sie mit dem Kind nur nachts auf die Straße. Trotzdem droht Lillith Zwangssterilisation oder Schlimmeres. Deshalb schickt Ally ihre Tochter mit dem jüdischen Ehepaar Herzog und gefälschten Papieren nach Kuba, wo Lillith aufwächst und ihrerseits eine Tochter bekommt. Nachdem ihr Mann bei den Unruhen wegen der Machtergreifung Castros ums Leben kommt, muss sie ebenfalls eine schwere Entscheidung treffen. Der Schreibstil Correas ist sehr ruhig und sachlich, fast ein bisschen emotionslos, trotzdem hat mich die tragische Geschichte gleich gepackt. Gerade diese Sachlichkeit macht das Unbegreifliche begreifbar, auch wenn es trotzdem schwer ist sich vorzustellen wie man ein Kind quasi in der Nacht großziehen kann. Die Geschehnisse in Deutschland schildert der Autor ebenso eindringlich wie die Ereignisse der Revolution auf Kuba. Hier merkt man die gründliche Recherche. Hilfreich finde ich auch die Erläuterungen zu historischen Ereignissen am Ende des Buches, die mir das Verstehen einiger Abschnitte sehr erleichtert haben. Diese Geschichte hat mich wirklich traurig gemacht, an manchen Stellen musste ich das Buch weglegen, weil mir die Tragik einfach zu viel wurde. Trotzdem hat es mir sehr gut gefallen, denn Geschichten wie diese müssen erzählt und gelesen werden. Ich vergebe aus vollem Herzen fünf Sterne.

  • Tara

    aus Ratingen

    5/5

    03.06.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ergreifende Schicksale aus dem Zweiten Weltkrieg

    „Die Reisenden der Nacht“ ist ein erschreckender und ergreifender Roman des in in Manhattan lebenden Autors Armando Lucas Correa, der unter die Haut geht. Die Handlung startet im März 1931 in Berlin. Die Schriftstellerin Ally Keller liegt in den Wehen und bekommt eine Tochter – Lillth. Der Vater ist ein schwarzer Musiker - Marcus - den sie in Düsseldorf kennengelernt und unfreiwillig zurückgelassen hat. Mit einem Mischlingskind ist das Leben für sie alles andere als leicht und sie traut sich nur in der Nacht, wenn es dunkel ist, mit Lilith auf die Straße. Ally ist einsam und bekommt die Unmenschlichkeit des Nationalsozialismus zu spüren. Ein kleiner Lichtblick ist ihr Nachbar, der Professor Bruno Bormann, der für Lilith wie ein Opa ist. Die politische Lage spitzt sich zu und Ally wird klar, dass sie ihre Tochter wegen Hitlers Rassenideologie nicht bei sich behalten kann. Schweren Herzens entscheidet sie sich Lilith gemeinsam mit den jüdischen Ehepaar Herzog nach Kuba reisen zu lassen. Der Schreibstil von Armando Lucas Correa liest sich trotz der schwere der Thematik leicht. Abgesehen von einigen wichtigen Rückblicken erzählt er seine Geschichte chronologisch und beginnt jedes Kapitel mit einer Orts und Jahresangabe. Nachdem sich Ally von Lilith getrennt hat, steht nun diese zunächst im Vordergrund. Wie bereits dem Klappentext zu entnehmen ist, ändert sich dies und im Verlauf der Handlung lernen wir vier Generationen und damit auch vier Frauen kennen. Aus meiner Sicht hat das Buch viel zu wenig Seiten. Jede der Protagonistinnen hat ein ergreifendes Schicksal und hätte Stoff für ein eigenes Buch geboten. So wird vieles nur angerissen und es fehlt an einigen Stellen an Tiefe. Die historischen Ereignisse hat der Autor gut recherchiert und sie gelungen mit der Handlung verwoben. Sowohl die geschichtlichen Hintergründe aus Deutschland als auch die Ereignisse in Kuba sind erschreckend und ergreifend. Vieles war mir bekannt und trotzdem sorgen die hier beschriebenen Einzelschicksale für Fassungslosigkeit. Mit den abschließenden „Anmerkungen des Autos“ hat Armando Lucas Correa seinen Roman gelungen abgerundet. Auch wenn ich mir mehr Details gewünscht hätte und mir die Zeitsprünge so manches mal zu groß erschienen, für mich ist dies ein gelungener historischer Roman, der dafür sorgt, dass ein Stück Geschichte unvergessen bleibt. Ich werde dieses Buch sicherlich noch lange im Gedächtnis behalten.

Kundinnen und Kunden meinen

5

5

4

7

3

5

2

0

1

0

Bewertungen (17)

Weitere Artikel findest du in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Die Reisenden der Nacht