Produktbild: Das zweite Geheimnis
Band 2

Das zweite Geheimnis

Aus der Reihe Die Spionin-Reihe
23

13,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

13516

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.08.2024

Verlag

Heyne

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

18,4/11,6/3,7 cm

Gewicht

348 g

Farbe

Lichtgrau / Grau

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-44210-8

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

13516

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.08.2024

Verlag

Heyne

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

18,4/11,6/3,7 cm

Gewicht

348 g

Farbe

Lichtgrau / Grau

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-44210-8

Herstelleradresse

Heyne Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Jürg Stocker

    aus Scuol

    5/5

    23.12.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Spionage mit historischem Hintergrund

    Zum Autor: Titus Müller 1977 in Leipzig geboren und dort auch aufgewachsen. Er ist Schriftsteller, Historiker und hat sich vor allem durch historische Romane einen Namen gemacht. Zum Buch: «Das zweite Geheimnis» ist das zweite Buch einer Spionage-Trilogie. Es fesselt von Beginn weg und lässt deutsche Geschichte lebendig werden. Fiktive Personen werden geschickt mit damals effektiv existierenden Personen wie Erich Honegger oder Willy Brand, um nur zwei zu nennen, integriert. Obwohl die Bürgerinnen und Bürger der damaligen DDR vom Staat in verschiedenen Bereichen massiv gefördert oder «gezüchtet» wurden, z.B. im Sport, konnten sie ihre Leistungen nur bedingt über die Grenzen hinaus präsentieren. Gegenseitige Spionagetätigkeiten der BRD und der DDR schürten misstrauen bis auf höchste wirtschaftliche und politische Ebenen auf beiden Seiten. Historische Begebenheiten wie die Weltfestspiele der Jugend wurden zu Propagandzwecken missbraucht. Die Enttarnung des Spions Günter Guillaume, der im engsten Kreis von Willy Brand tätig war, wird geschickt eingeflochten. Kurz: Der Wechsel zwischen ruhigen Erzählsituationen mit Szenen aus dem normalen Leben, in denen die Gefahr spürbar wird, ist enorm spannend. Zitate aus dem Buch (passend zur Weihnachtszeit): «Der erste Schluck aus dem Becher der Wissenschaft macht atheistisch. Aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott.» Zum Cover: Vor dem Brandenburger Tor ein Plakat mit der Aufschrift «ACHTUNG». Davor Sicherheitspersonal, ein grüner Trabi mit dem Kennzeichen Harz (Sachsen-Anhalt). Dieses Bild steht für mich symbolisch; «Hier kommt keiner durch»! Fazit: Diese Mischung aus Spionageroman, historischen Elementen und Beschreibungen alltäglicher Begebenheiten werden zu einer Geschichte vereint, die mich ungemein gefesselt hat. Leserinnen und Leser, die an historischen Romanen interessiert sind, kann ich dieses Buch, respektive die ganze Trilogie nur wärmstens empfehlen.

  • Bibliothek

    5/5

    20.07.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Spannender Roman zur deutsch-deutschen Geschichte.

    Einblick in die DDR 1973. Der 2. Band um die ehemalige BND-Spionin Ria Nachtmann spielt im Jahr 1973 im geteilten Deutschland. Ria, die noch immer in der DDR lebt, arbeitet im Ministerium für Außenhandel unter Alexander Schalck-Golodkowski. Sie gerät ins Visier der Staatssicherheit, als ihr Schwager an der deutschen Grenze einen Fluchtversuch unternimmt. Eine besonders ehrgeizige Ermittlerin heftet sich an Rias Fersen. Ganz besonders gefällt mir der Roman von Titus Müller, da er von der ersten Seite an fesselt und obwohl die Figuren fiktiv sind, das wirkliche Leben in der DDR widerspiegelt. Die sehr bildhaften Beschreibungen, die angenehme Erzählweise und sie sehr fundierten Recherchen und tatsächlichen Geschehnisse, machen dieses Buch zu einem wunderbaren Leseerlebnis. Besonders haben mir hierzu die Schilderungen zum DDR-Alltag gefallen, die Räumlichkeiten, Gegebenheiten und DDR-Produkte vom Waschmittel bis zur Schreibmaschine. Viele Quellen zu Büchern und Personen finden sich im Anhang. Das Cover finde ich wunderbar gelungen. Die klare Gestaltung des Umschlages, schwarz/weiße Fotos, das Brandenburger Tor und der grüne Trabant sind toll gewählt. Auf der Innenseite ein Foto von den Weltfestspielen und im Rückumschlag die drei Teile der Reihe mit den Ereignisjahren finde ich richtig gut. Unglaublich wichtig finde ich, dass es Bücher aus der Zeit der DDR gibt, damit nichts vergessen wird. Vielen Dank an Titus Müller für diese Aufarbeitung. Dieses Buch hat mich sehr berührt und es wirkt auch immer noch nach. Für mich ist dieser Roman mein Jahreshighlight und ist eine besondere Leseempfehlung. Auf den 3. Teil bin ich sehr gespannt.

  • Eliza

    5/5

    02.07.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Die spannende Jagd geht weiter

    Titus Müller gehört seit Jahren zu meinen Lieblingsautoren, seine Bücher sind mehr als nur Geschichten. Man taucht ein in eine andere Welt und erfährt nebenbei viel Wissenswertes über diese Zeit. Auch der zweite Band der Spionin-Reihe hat mich in dieser Hinsicht nicht enttäuscht. Das Cover passt sehr gut in die Reihe, der Wiedererkennungseffekt ist sehr hoch. Wieder ist das Brandenburger Tor der Mittelpunkt und erneut ist das Cover größtenteils in schwarz und weiß sowie Graustufen gehalten. Einzig der Trabbi und der Titel sind in Neon-Grün gestaltet. Der Klappentext ist recht kurzgehalten, er weiß Spannung zu erzeugen, ohne bereits zu viel zu verraten. Der Roman setzt 1973 ein, Ria Nachtmann ist wie auch in Teil 1 die Hauptfigur des Romans. Sie hat sich weiterentwickelt und sieht heute viele Dinge anders als noch vor einigen Jahren. Ihre Schwester Jolante und ihr Schwager Henning leben ebenfalls mit den Kindern in der DDR. Doch dann versucht ihr Schwager in den Westen zu fliehen und so gerät auch Ria wieder in das Visier der Geheimdienste, ohne zu ahnen, dass sie einst für den BND spioniert hat. Eine sehr spannende Geschichte nimmt ihren Lauf. Neben Ria sind der Journalist Jens Fichtner zu nennen, dem ihre Liebe gehört, aber auch Marga Dierks, die sich an Ria festgebissen hat und versucht im Auftrag der DDR diese ans Messer zu liefern. Am besten gefallen hat mir Stefan Hähner, der ehemalige Chef von Ria beim BND. Er hat eine großartige Entwicklung durchgemacht. Am Ende des Romans war ich ihm sehr dankbar und habe ihm alles Glück dieser Welt gewünscht. In dem Roman geht es um das gegenseitige Ausspionieren von BND, KGB und Stasi. Es geht um die Guillaume Affäre, um Kanzler Brandt, um Honecker und viele andere wichtige politische Persönlichkeiten. Den Roman greifbar macht eine mathematische Textaufgabe aus einem Schulbuch der DDR oder auch ein Liedtext von Wolf Biermann. Man bekommt in diesem Roman eine Ahnung, wie die Menschen damals in der DDR gelebt haben, wie im Sport der Druck ausgeübt wurde, wer wann wohin reisen durfte. Auch die Weltjugendfestspiele in der DDR spielen eine Rolle, ein spannendes zeitgeschichtliches Zeugnis. Der Erzählstil des Autors ist sehr plastisch und mitreißend. Erzählende Passagen und Dialoge halten sich gut die Waage, das Tempo in dem Roman ist sehr hoch. Gleichzeitig ist der Roman sehr dicht, so dass es sich empfiehlt, langsam und genau zu lesen, da einem sonst womöglich wichtige Details entgehen. Ich mag solche intensiven Romane. Gleichzeitig schafft es der Autor auch den Leser zu überraschen, denn die eine oder andere unvorhersehbare Wendung ist eingebaut und sorgt damit für zusätzliche Spannung. Dieses Buch ist der zweite Teil einer Trilogie, sicherlich kann man diesen Teil auch eigenständig lesen. Ich empfehle aber mit dem ersten Teil „Die fremde Spionin“ zu beginnen, nicht nur weil ich ein großer Fan des Autors bin und jedes Buch von ihm sehr lesenswert ist (Nachtauge, Berlin Feuerland, Der Tag X und Tanz unter Sternen, um nur einige zu nennen), sondern auch weil man so die Entwicklung der Figuren besser nachvollziehen kann. Gerade Ria Nachtmann und Stefan Hähner machen eine solch wichtige Entwicklung durch. Den Roman kann ich nur allen Leseratten empfehlen, die gerne in ein Stück Zeitgeschichte eintauchen, die gerne spannende Geschichten lesen und sich auch ein wenig mehr mit der deutsch-deutschen Geschichte auseinandersetzen möchten. Ein neues Highlight aus der Feder von Titus Müller, jetzt heißt es warten bis nächstes Jahr, wo dann der dritte und abschließende Teil „Der letzte Auftrag“ (Sommer 2023) erscheint. Vielen herzlichen Dank, lieber Titus für die großartigen Lesestunden und viel Erfolg mit deinem neusten Buch.

  • Bewertung

    aus Attenhofen

    5/5

    22.06.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Hinter den Mauern der DDR

    Es ist das Jahr 1973. Die DDR befindet sich in Aufbruchsstimmung und will sich von seiner besten Seite zeigen, denn in diesem Jahr finden hier die Weltfestspiele der Jugend statt. Zur gleichen Zeit wird in der Bundesrepublik der rechte Mann des Bundeskanzlers als Spion entlarvt. Diese und andere historischen Tatsachen bilden die Grundlage für diese spannungsgeladene Erzählung. Es ist der zweite Band einer dreiteiligen Reihe über wichtige Stationen in der deutsch-deutschen Geschichte, die Erzählung ist jedoch in sich abgeschlossen. Im ersten Band, der zur Zeit des Mauerbaus spielt, lernt der Leser die Protagonisten Ria kennen, die als Spionin dem Bundesnachrichtendienst hilft. Dabei verliebt sie sich in einen westdeutschen Journalisten. Inzwischen sind zwölf Jahre seit ihrem letzten Treffen vergangen und sie hat einen Plan. Wegen ihrem wichtigen Posten als Mitarbeiterin von Alexander Schalck, dem Leiter der Kommerziellen Koordinierung, darf sie Urlaub in Bulgarien machen. Hier treffen Ost und West zusammen, somit ist das die perfekte Gelegenheit ein Treffen mit ihrem Freund zu vereinbaren. Doch die Osturlauber werden stark überwacht, es scheint fast unmöglich Zeit miteinander zu verbringen. Und dann wird Ria unverhofft festgenommen. Ist ihre Verabredung mit ihrem westdeutschen Freund aufgeflogen? Rias Schwager Henning arbeitet als Grenzbeamter, doch es fällt ihm zunehmend schwer diesen Job mit seinem Gewissen zu vereinbaren. Kurzentschlossen versucht er zu fliehen, doch er wird angeschossen und nach einem Krankenhausaufenthalt findet er sich im Gefängnis wieder. Rias Tochter Annie ist mittlerweile sechzehn. Sie lebt für den Sport. Ihr Freund rät ihr die kleinen blauen Pillen, die sie als Sportler nehmen müssen, nicht zu nehmen. Er traut dem Regime nicht. Einmal angefangen, fällt es schwer dieses Buch aus der Hand zu legen. Nicht nur die verschiedenen Erzählstränge im Westen und Osten machen die Geschichte so spannend. Die Hauptcharaktere werden lebendig, denn der Leser lernt sie mit ihren Beweggründen kennen, und das trifft nicht nur auf die sympathischen Personen zu. Interessant sind auch die vielen Erklärungen über die Spionagekunst der 70er Jahren. Wie anders waren damals die technischen Möglichkeiten! Eine besondere Stärke dieses Buchs ist, dass es die Angst und Hoffnungslosigkeit der Ostbevölkerung spürbar macht. Die Stärke der Grenze und mehrere misslungene Fluchtversuche werden beschrieben, dabei stützt sich der Autor auf historische Quellen. Fazit: Der Autor leistet einen wichtigen Beitrag dazu, dass diese Zeit unvergessen bleibt, und wir aus der Geschichte lernen können. Spannend und mit einer wichtigen Thematik ist dieses Buch sehr empfehlenswert für alle, die unsere deutsche Geschichte besser verstehen wollen!

  • Theaterfreundin

    5/5

    13.06.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Deutsch-deutsche Geschichte spannend erzählt

    1973 – In Ostberlin finden die Weltfestspiele der Jugend statt. Ria Nachtmann macht in Bulgarien Urlaub und trifft dort heimlich den westdeutschen Journalisten Jens, der ihre große Liebe ist. Sie war bis vor 12 Jahren Spionin des Bundesnachrichtendienstes. Ihr Schwager Henning ist Grenzsoldat und wird bei einer versuchten Flucht angeschossen und verhaftet. Durch diesen Fluchtversuch gerät Ria ins Visier der Stasi, sie wird in Bulgarien festgenommen, in die DDR gebracht und dort verhört. Die Vernehmerin Marga merkt, dass Ria sich anders verhält als andere Verdächtige und beschäftigt sich näher mit ihr. Ihre Vorgesetzten veranlassen allerdings, dass Ria freigelassen wird. Doch Marga folgt Ria weiter privat. Da Ria die DDR verlassen will, nimmt sie verdeckt Kontakt zum BND auf. Ihr früherer Kontaktmann meldet sich und die Flucht wird geplant. Titus Müller schildert die Geschehnisse die im Frühjahr und Sommer 1973 passieren, sehr anschaulich. Die Vernehmung von Verdächtigen durch die Stasi, das Training und Doping von jugendlichen Sportlern, die moralische Manipulation von Menschen, damit sie als Spitzel für die Stasi tätig werden, der Drill der Grenzsoldaten, hier könnte man noch vieles mehr auflisten, werden uns vor Augen geführt. Der Autor erzählt das alles in einer klaren Sprache, ohne zu emotional zu werden. Die Geschichte von Ria und ihrer Familie wird spannend erzählt, man möchte immer wissen, wie es weiter geht. Wer sich für die jüngste Geschichte interessiert, sollte diesen Roman nicht verpassen. Der letzte Band der Trilogie erscheint lt. Verlag im Sommer 2023, ich werde ihn auf keinen Fall verpassen.

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