Produktbild: 1984
Band 27

1984 Roman. Neu übersetzt von Gisbert Haefs, mit einem Nachwort von Mirko Bonné - Penguin Edition (Deutsche Ausgabe) – Klassiker einfach lesen

Aus der Reihe Penguin Edition
6

13,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.04.2024

Verlag

Penguin

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

18,4/11,7/4,1 cm

Gewicht

366 g

Farbe

Vanille

Übersetzt von

Gisbert Haefs

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-328-11136-8

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.04.2024

Verlag

Penguin

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

18,4/11,7/4,1 cm

Gewicht

366 g

Farbe

Vanille

Übersetzt von

Gisbert Haefs

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-328-11136-8

Herstelleradresse

Penguin TB Verlag
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Tobias R.

    aus Cloppenburg

    4/5

    07.07.2025

    Buch (Taschenbuch)

    „Wie viel ist Zwei plus Zwei?…“

    Düster, beklemmend und erschreckend aktuell – 1984 zieht einen in eine Welt, in der selbst Gedanken nicht frei sind. Ein fesselndes Buch, das zum Nachdenken zwingt. Nur an wenigen Stellen etwas lang.

  • denise

    5/5

    19.04.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Klassiker und absolute Pflichtlektüre

    Der Roman „1984“ wurde von George Orwell geschrieben und ist im Manesse Verlag erschienen. Orwell war Sohn eines britischen Kolonialbeamten und wurde in Motihari/Bengalen geboren. Er diente in der burmesischen Imperial Police, kämpfte im Spanischen Bürgerkrieg und arbeitete als Lehrer, Buchhandelsgehilfe, Schriftsteller und Journalist. Der Roman mit der Hauptfigur Winston Smith, dessen Erstausgabe am 8. Juni 1949 in London in den Verkauf kam, wurde von Gisbert Haefs neu übersetzt. Er spielt in London/Ozeanien und handelt von einem Staat, der seine Bürger komplett überwacht, manipuliert und auch nicht davor zurückschreckt unliebsame Personen verschwinden zu lassen. Smith ist dabei nur ein kleiner Teil im gesamten Apparat der Manipulation. Er arbeitet im Ministerium der Wahrheit und ist dafür zuständig Artikel über die Vergangenheit zu schönen und unliebsame Geschehen aus den Aufzeichnungen verschwinden zu lassen. Am Anfang fand ich den Roman etwas schwierig zu lesen. Dieses lag unter anderem an den unbekannten Strukturen, die der Autor erst mal einführen musste und auch an der Verwendung von Wörtern aus der Sprache „Neusprech“. „Neusprech“ ist die Amtssprache von Ozeanien und diente dazu die Ideologien des Englischen Sozialsozialismus ausdrücken zu können. Nachdem ich mich erst einmal in den Roman hineingefunden hatte, hat sich auch der Lesefluss deutlich verbessert. Es ist erstaunlich und gleichzeitig erschreckend, dass das Thema des Romans derzeit sehr aktuell ist und es Staaten gibt, die ihr Volk unterdrücken, es durch falsche/fehlende Informationen manipulieren und Feinde verschwinden lassen. Der Roman sollte insbesondere auf Grund seiner hohen Aktualität unbedingt gelesen werden, da er aufzeigt, wie gut Manipulation und Unterdrückung funktionieren können, wenn alle freiwillig oder gezwungenermaßen mitmachen. Daher gibt es von mir eine klare Leseempfehlung.

  • mari_liest

    5/5

    23.03.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Klassiker, den jede*r gelesen haben sollte

    George Orwells Roman 1984 zeichnet eine düstere Vision eines totalitären Staates, in dem die Bürger überwacht und Andersdenkende komplett unterdrückt und aufs Schärfste verfolgt werden. Selbst Gedanken gegen die parteiliche Doktrin sind strafbar. Die Partei ist im Besitz der alleinigen Wahrheit, kotrolliert alles und schreibt sogar die Geschichte um. Wer sich der Partei widersetzt, wird gefangen genommen, gefoltert und danach zumeist exekutiert. Winston Smith arbeitet zu dieser Zeit im Ministerium der Wahrheit in London, Ozeanien. Er durchschaut die zahlreichen Manipulationen der Partei und stellt fest, dass die Vergangenheit immer wieder umgeschrieben wird. Seine Gedanken dazu schreibt er in einem Tagesbuch nieder, was ihn den Tod kosten könnte. Eines Tages lernt er die 13 Jahre jüngere Julia kennen und stellt fest, dass er mit seinen Freiheitsgedanken nicht allein ist. Es kommt zu einer verbotenen sexuellen Beziehung und heimlichen Treffen zwischen den beiden. Doch wie sollte es anders sein. Sie werden erwischt, eingesperrt, gefoltert und umerzogen. Auf brutale Weise wird Winston klar, dass nichts in dieser Welt sich der Kontrolle der Partei und der Gedankenpolizei entziehen kann. Jeder Widerstand gegen die Partei, ob physisch oder gedanklich, ist letztendlich nur Tod auf Raten. Hinzu kommt auch eine neue Amtssprache „Neusprech“, die alle miteinander verbinden soll. Zu Beginn sprechen diese Sprache nur die Spezialisten, die sie einführen werden, um das „Altsprech“ zu ersetzen. Durch die neue Sprache sollen Gedankendelikte ausgeschaltet und die Gehirnzentren beim Sprechen nicht mehr aktiviert werden, eine Art rein mechanische Sprache. Das Buch ist in drei Teile gegliedert. Der erste Teil erzählt hauptsächlich von der Person Winston, seinen Gefühlen und Gedanken und den perfiden Mechanismen des Systems. Im zweiten Teil stoßen wir auf die verbotene Beziehung zwischen ihm und Julia und dem „sich dem geheimen Widerstand“ anschließen. Der dritte Teil offenbart uns dann die gesamte Grausamkeit des Machtsystems. Der Roman kommt aus der Perspektive eines personalen Erzählers daher; wird aus Winstons Perspektive geschildert, ist klar und in verständlicher Sprache geschrieben. Ozeanien wird so trostlos und kalt beschrieben, wie man es beim Lesen auch fühlt. Orwell verzichtet auf „um den heißen Brei“ schreiben. Durch die schlichten Schilderungen dieser dystopischen Welt rennt es einem das eine und andere Mal beim Lesen kalt den Rücken runter. Und ich dachte für mich, wie weit wir von gewissen Dingen noch entfernt sind? „Big Brother is watching you“ wird oftmals spaßig und inflationär in Gesprächen gesagt. Im Grunde genommen sind wir aber von Kontrolle und dem „gläsernen Menschen“ heutzutage nicht weit entfernt. George Orwell hat den Roman 1946/48 geschrieben und warnte damit vor totalitären Systemen, die die Bürger bis quasi ins innerste belauscht. Intimitäten, Beziehungen (egal welcher Art), positive Gefühle (wie wir sie kennen) gibt es nicht mehr. Egal wo sich die Menschen aufhalten werden sie überwacht – mittels Kameras, Teleschirmen und versteckten Mikrofonen – selbst im eigenen Zuhause. Tägliche Parolen und Hetze stehen an der Tagesordnung. Gehirnwäsche par excellence. Aus meiner Sicht ist dieses grausame Szenario, welches Orwell hier beschreibt, an vielen Stellen schon Realität geworden! Und auch, wenn die Elektronik und das Internet uns vieles erleichtern, so nimmt es uns doch auch etwas, was uns von Maschinen unterscheidet. Ein grotesker Überwachungsstaat mit einer extrem düsteren Grundstimmung. Die gesamte Geschichte liest sich wie eine überspitze Beschreibung unserer Gesellschaft und doch kommt sie ihr extrem nahe. Ein großartiger Klassiker, der zum Nachdenken anregt und den sich jede*r „reinziehen“ sollte! Klare Leseempfehlung und 5/5 Sternen.

  • https://lieslos.blog/

    5/5

    13.02.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine erschreckende Dystopie

    Das berühmte Zitat „Big brother is watching you“ war mir zwar bekannt, aber ich habe den bereits im Juni 1949 erstmals erschienenen Roman noch nie gelesen und war entsprechend neugierig. Und ich muss sagen: die Lektüre hat sich gelohnt! Dieser satirische, bedrückende, knallharte, verstörende und aufwühlende Roman, der vor bösartigem Humor und hoffnungsloser Schwermut strotzt, wird zu Recht in die Liste der Klassiker eingereiht. Winston Smith, der Protagonist, lebt ziemlich isoliert in einer schmuddeligem Wohnsiedlung im Weltreich Ozeanien. Ozeanien ist ein totalitärer Überwachungsstaat, der seinen Einwohnern nicht die geringste Autonomie zugesteht. Winston ist ein heimlicher Revolutionär und arbeitet im Ministerium der Wahrheit. In dieser Institution soll die Vergangenheit im Sinne der Regierung umgeschrieben werden. Winston hat dabei die Aufgabe, die Artikel in alten Zeitungen an die aktuelle Parteilinie anzugleichen und das Alte mit dem Neuen in Einklang zu bringen. Ob dieser Einklang auf der Wahrheit basiert ist absurderweise gleichgültig. Alles soll exakt nach dem Plan der Partei ablaufen. Eine Abweichung wird nicht geduldet. Sogar eine neue Sprache wird eingeführt: Neusprech. In dem Maße, wie Vokabular und Grammatik minimiert werden, soll das Denken und Fühlen verkümmern. Ungünstigerweise verliebt Winston sich in seine Kollegin Julia und verbotenerweise beginnen die beiden eine Beziehung. Riskantes Verhalten schleicht sich ein und gefährliche Gedanken machen sich breit: Ist eine Rebellion gegen das totalitäre Regime möglich? Wohl kaum, denn geistige Freiheit und Entfaltungsmöglichkeit, Privatsphäre, und Individualität sind zu Fremdwörtern mutiert. Teleschirme überwachen jegliche Bewegung und die erschütternde Krönung ist, dass sogar Kinder dazu gebracht werden, ihre Eltern zu überwachen und zu denunzieren. Auf diese Weise schwindet jeglicher Ort der Geborgenheit und des Vertrauens. Habachtstellung, Misstrauen und Angst regieren stattdessen den Alltag, der von der gnadenlosen und allgegenwärtigen Staatsgewalt kontrolliert und reglementiert wird. Brutale Folterszenen raubten mir beim Lesen den Atem und auch viele andere Schilderungen, sowie die Vorstellung von Fake-News, allgegenwärtiger Unterdrückung, Gewalt und ausgeklügelten Bespitzelungen lasen sich wie ein Alptraum. Verlogenheit auf allen Ebenen! Schon die irreführenden Namen der Ministerien, die Ministerien für Frieden, Überfluss, Liebe und Wahrheit, lassen einem die Haare zu Berge stehen. Ich empfehle diesen beklemmenden, düsteren und nachdenklich stimmenden Roman über eine Diktatur, in dem der einzelne Mensch wertlos und nur nur noch eine leicht ersetzbare Marionette ist, sehr gerne weiter. George Orwell hat mit „1984“ eine warnende und abschreckende Dystopie ersonnen, die man, so meine ich, gelesen haben muss!

  • MaWiOr

    aus Halle

    5/5

    21.01.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    George Orwells Roman „1984“…

    George Orwells Roman „1984“ erschien im Juni 1949. Es gilt bis heute als wirkmächtigster Warnruf vor einem totalen Überwachungsstaat. Der Stoff beruhte auf biografischen Erfahrungen des Autors, der als Polizist in Burma arbeitete. Dort habe er „die Drecksarbeit des Empires“ erledigen müssen, wie er später notierte. Winston Smith arbeitet im Ministerium für Wahrheit, wo er die Vergangenheit im Sinne der Regierung umschreiben soll. In seinem Innersten sehnt sich Winston jedoch nach echter Wahrheit – und nach Liebe. Trotz aller Verbote beginnt er eine Beziehung mit seiner Kollegin Julia und träumt sogar davon, sich gegen die Partei aufzulehnen. Doch aus dem Überwachungsstaat gibt es kein Entkommen. Dem Leser begegnet ein niederdrückendes Schreckensbild einer totalen Diktatur, die das Leben des einzelnen bis in die privateste Sphäre hinein kontrolliert. Unter der absoluten Oberhoheit eines totalitären Zwangssystems haben die Bürger jede Hoffnung auf Freizügigkeit, auf freie geistige Entfaltungsmöglichkeit, jede Art von Individualität verloren. Es wird sogar eine neue Sprache „Neusprech“ entwickelt, um die Gedanken der Menschen auf die Linie des Staates zu bringen. In diesem Buch schuf Orwell den Begriff des "Großen Bruders", der alle und alles überwacht und jeden Keim der Freiheit erstickt. Orwell schrieb den Roman als todkranker Mann. Kurz nach Erscheinen starb er am 21. Januar 1950. Er wurde nur 46 Jahre alt. Sein Epochenwerk „1984“ wurde zum Fanal gegen den Totalitarismus. Im Manesse Verlag ist der aktuelle Klassiker in einer Neuübersetzung von Gisbert Haefs erschienen. Ergänzt wird die Ausgabe durch das Nachwort „In einer Welt voller Lügen“ von Mirko Bonné.

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