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Sie brachten uns Hoffnung: Die Geschichte von Edward Galinski und Mala Zimetbaum Nach einem wahren Schicksal

4

10,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

21724

Einband

Taschenbuch

Book Tropes

Star-Crossed Lovers + weitere

Altersempfehlung

14 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

11.09.2024

Abbildungen

schwarz-weiss Illustrationen

Verlag

Cbt

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

18,4/12,1/3,2 cm

Gewicht

211 g

Farbe

Lichtgrau / Anthrazit

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-570-31602-3

Warnhinweis

ab 14 Jahre

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

21724

Einband

Taschenbuch

Book Tropes

  • Star-Crossed Lovers
  • Forbidden Love/Romance
  • Insta Love / Love At First Sight

Altersempfehlung

14 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

11.09.2024

Abbildungen

schwarz-weiss Illustrationen

Verlag

Cbt

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

18,4/12,1/3,2 cm

Gewicht

211 g

Farbe

Lichtgrau / Anthrazit

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-570-31602-3

Herstelleradresse

cbt
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Bewertung

    aus Lehnstedt

    5/5

    02.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Hoffnungsträger in dunklen Zeiten

    Manchmal gelingt es einer kleinen Pflanze, auch in unwirtlichen Gegenden Wurzeln zu fassen und zu blühen. So ähnlich muss es zwischen Mala Zimetbaum und Edward Galinski gewesen sein. Reiner Engelmann beschreibt in seiner Geschichte keine Fiktion. Es gab diese beiden Menschen wirklich, die in einer Umgebung von Grauen, Hass, Schmerz und Gewalt etwas Reines fanden. Sie blieben sich treu und setzten sich uneigennützig für ihre Mithäftlinge ein. Wir erleben keine schnulzige Liebesgeschichte, die das Grauen überstrahlt und in einem rosaroten Happy End endet. Es ist die Erzählung zweier Menschen, die sich zur falschen Zeit am falschen Ort trafen, aber dennoch das Glück hatten, einander für eine begrenzte Zeit zu finden. Trotz aller Grausamkeiten blieben sie warmherzig und mitfühlend. Sie setzten sich für ihre Mitgefangenen ein, ohne an das eigene Leben zu denken, und versuchten, die Lebensumstände anderer zu verbessern. So nutzte Mala Zimetbaum ihre besondere Stellung als Läuferin und Dolmetscherin mutig für den Widerstand. Der Einsatz und ihre tiefe Bindung zwischen Mala und Edek gaben den Häftlingen Hoffnung, eine Hoffnung, aus der die Kraft entsprang, weiterzuleben und zu kämpfen. Mala und Edek konnten aus dem KZ fliehen und für kurze Zeit Freiheit sowie intensives Glück erleben. Sie trotzten dem Schicksal, das ein unmenschliches Regime für sie vorgesehen hatte, und suchten ihren eigenen Weg. Doch ihr Leben hing von Zufällen und der Hilfe anderer ab. Leider erfüllte sich ihr Traum von einer gemeinsamen Zukunft und einer Familie nicht. Ihr Leben endete viel zu früh und unter großen Qualen im Konzentrationslager. Obwohl ihr Weg kurz war, beeinflussten sie viele Schicksale und wurden für andere zum Vorbild und Anker. Obwohl bereits zu Beginn klar ist, wohin diese Geschichte führen wird, bleibt zwischen den Zeilen immer wieder ein Fünkchen Hoffnung. Dieses „Was wäre wenn?“ lässt dem Leser das Schicksal von Mala und Edek unheimlich nahegehen. Der Autor beweist erneut sein Geschick, historische Sachverhalte gut recherchiert und empathisch zu vermitteln. Da das Buch für Jugendliche geschrieben ist, werden Extreme vermieden, ohne die grausamen Seiten jener Zeit und den Überlebenskampf in den Lagern zu beschönigen. Reiner Engelmanns Protagonisten bleiben keine unerreichbaren Helden, sondern werden zu Wegbegleitern, die das Herz berühren. Reiner Engelmann zeichnet ein eindringliches Bild von Hoffnungslosigkeit und Düsternis, aber auch von Mut und kleinen Lichtblicken. Er zeigt uns, welche Hürden der Zusammenhalt unter extremen Widrigkeiten überwinden kann. „Sie brachten uns Hoffnung“ ist ein wichtiges Buch, um die Schrecken des Nationalsozialismus und die Menschen, die nicht mehr für sich sprechen können, nicht vergessen zu lassen. Es hilft jungen Menschen, einen Blick in die Vergangenheit zu werfen, damit ein solches Grauen nie wieder geschieht.

  • Witch-Journal

    5/5

    22.02.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Was für Mut und Liebe?

    Dieses Buch hat noch lange bei mir nachgewirkt. Wie grausam und gemein können Menschen sein? Da ist es toll, das es Menschen wie Edek und Mala gibt. Der Autor Reiner Engelmann erzählt uns hier, wie Edek und Mala durch ihre Liebe und durch ihre Bauerschläue, vielen Menschen im KZ Auschwitz geholfen haben. Sie genießen das vertrauen der Aufseher und nützen dies für ihre Zwecke aus. Die Liebe gibt ihnen die Kraft. Beide helfen, wo ihre Hilfe gebraucht wird. Sie flüchten und wollen ein Leben lang zusammenbleiben. Diese Geschichte ist vom Autor - Reiner Engelman - so real geschrieben worden, dass beim Lesen, die Tränen flossen. Man bemerkt es erst gar nicht, denn die Story fesselt. Man hängt an den Seiten und kann nicht fassen, was sich Menschen antuen. Kein Tier geht so mit seiner Gattung um. Reiner Engelmann hat viel über den Holocaust recherchiert und schreibt ohne wenn und aber darüber. Dieses Buch besticht durch die Recherchen und lebt dadurch. Die beiden Hauptcharaktere leben ein Leben, voller Mut, ganz viel Liebe und Kamaradschaft. Sie helfen und geben dadurch Hoffnung. Der Schreibstil von Reiner Engelmann ist sehr wortreich und voll Wissen über die Zeit, über die er berichtet. Er schreibt flüssig und sehr lebendig. Für ihn gibt es kein Tabu, über das er aus dieser Zeit, nicht berichtet. Dafür bewundere ich ihn sehr. Dieses Buch hat mich sehr beschäftigt und ich habe es an meine Tochter zum Lesen weitergegeben. Dieses Zeit dürfen wir nie wieder an uns herankommen lassen. Vielen Dank, lieber Reiner. Chapeau!

  • lesenmitausblick

    4/5

    15.02.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Bewegend!

    Meine Kollegin Susann und ich haben eine bewegende Liebesgeschichte gelesen. Eine Liebesgeschichte in Auschwitz. Unvorstellbar, angesichts des Grauens vor Ort. Und doch genau so geschehen. Diese Geschichte gab vielen Hoffnung. Ich habe Susann gebeten, ihre Gedanken dazu aufzuschreiben: „Sie brachten uns Hoffnung“ ist die Geschichte von Edward Galinski und Mala Zimetbaum, die ihre gemeinsame Zeit an einem der schrecklichsten Orte des 20. Jahrhunderts verbrachten, nämlich im Konzentrationslager Auschwitz. Der Autor Reiner Engelmann hat hier eine wahre Geschichte aufgegriffen, die nicht in Vergessenheit geraten darf. Er ist studierter Sozialpädagoge und engagiert in der Leseförderung und Gewaltprävention. Er wurde mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande für seine Aktivitäten in der Gedenk- und Erinnerungsarbeit ausgezeichnet. In seinen Büchern stehen unter anderem der Fotograf sowie der Buchhalter von Auschwitz im Mittelpunkt, aber auch Niusia Horowitz, die dank Oskar Schindler den Holocaust überlebte. Das vorliegende Taschenbuch aus dem cbj Kinder- und Jugendbuch Verlag in Erstauflage aus dem Jahr 2024 beinhaltet auf 179 Seiten die sehr gut recherchierte Lebensgeschichte von Edward, genannt Edek, der mit dem ersten Transport nach Auschwitz gelangte und die Nummer 531 erhielt sowie Mala, die im Juli 1942 bei einer Razzia in Antwerpen verhaftet wurde und letztendlich auch in Auschwitz landete. Beide treffen und verlieben sich im Konzentrationslager unter den schlimmsten Lebensbedingungen. Ihnen gelingt zunächst die Flucht aus dem Lager und sie erleben unterwegs die schönsten gemeinsamen Wochen voller Liebe. Jedoch sind Mala und Edek stets abhängig von anderen Personen, zufälligen Ereignissen und ein wenig Glück. Trotz ihren Mutes enden sie wieder im Lager und erleiden große Qualen. Bis heute wird ihre Geschichte weitererzählt, nicht wegen der ungewöhnlichen Liebesbeziehung, sondern, weil beide im Rahmen ihrer Möglichkeiten positiv auf die anderen Häftlinge eingewirkt haben und unter Gefahr so gut es ging selber halfen. Bei der Flucht war ihr hoher Bekanntheitsgrad sogar ein Hemmnis. Beim erschütternden Ende erfuhren sie, wenn auch stumm, ein großes Mitgefühl von den Mithäftlingen und Edeks letzter Wunsch wurde ihm erfüllt, wenn auch mit einem unerwartetem Ausgang, so dass wir heute das Schicksal in Erinnerung behalten. Ein Engagement wie von Mala wünscht sich der Autor auch heute von Mitbürgern und ein klein wenig Menschlichkeit denen gegenüber, die neu ankommen und hilfsbedürftig sind. Reiner Engelmann formuliert die Gedanken der Hauptpersonen teilweise so sachlich, wie wir heute im Rückblick mit unserem Wissen darauf schauen, was nicht immer authentisch wirkt, eher wie eine Aneinanderreihung von Fakten. Für die Arbeit mit älteren Schülern bietet sich das Buch sicher auf Grund der genauen Recherche und der umfangreichen inhaltlichen Vermittlung an. Im Anhang gibt es äußerst interessante, kurzgefasste Informationen zu Orten und Personen sowie ein Glossar; meiner Meinung nach ein Anstoß, weiterzuforschen, tiefer in die Geschehnisse in den Lagern einzudringen. Bei jugendlichen, also fast gleich alten Lesern werden Intellekt und Gefühle gleichermaßen angesprochen. Der Verlag verweist auf Unterrichtsmaterial zur Anregung und zum besseren Verständnis des Jugendbuches. Insgesamt empfehlenswert ab 13 Jahren.

  • Bewertung

    aus Attenhofen

    4/5

    27.01.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Liebesgeschichte im KZ

    Edek ist zwar noch jung, aber er beteiligt sich am polnischen Widerstand gegen die Nationalsozialisten. Bis er gefangengenommen wird und nach Auschwitz kommt. Mala spürt zwar, dass sie als Jüdin benachteiligt wird, doch ihr ist es am wichtigsten anderen zu helfen. Die Verfolgung der Juden nimmt jedoch zu, und eines Tages wird sie verhaftet. In Auschwitz ergeht es ihr dank ihrer Fähigkeiten etwas besser als vielen anderen. Da sie sprachenbegabt ist und auch vieles andere kann, wird sie als Läuferin eingesetzt. Sie überbringt Nachrichten und anderes, und weiß darum gut Bescheid über die Vorgänge im Lager. In ihrer Stellung kann sie oft auch anderen helfen. Eines Tages begegnen sich die beiden. Die Anziehung ist gegenseitig. Edek schlägt einen Treffpunkt vor, Mala gelingt es dorthin zu kommen. Von diesem Zeitpunkt an sind die beiden ein Paar. Edek, der schon lange plant zu fliehen, weiß nun, dass er nicht ohne Mala gehen kann. Dieses Buch erzählt die außergewöhnliche Liebesgeschichte von zwei jungen Menschen, die sich in einem höllenähnlichen Ort begegnen. Der Autor, der für sein Wirken in der Gedenk- und Erinnerungsarbeit mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet wurde, versteht es gut die Situation in einem Vernichtungslager zu schildern. Die Trostlosigkeit und Hoffnungslosigkeit werden ebenso deutlich wie der Zusammenhalt und der Einsatz für andere. In einem ausführlichen Anhang werden verwendete Begriffe erklärt, außerdem werden kurze Lebensläufe von den erwähnten Personen wiedergegeben und mehrere Orte erklärt. Dieses Buch basiert auf einer wahren Geschichte und eignet sich besonders für junge Leser, die sich über die Verhältnisse im Dritten Reich informieren möchten. Die zwei Liebenden werden durch die Erzählung lebendig. Sehr schön sind auch die wenigen Fotos, die von den beiden erhalten sind. Es kommen auch Zeitzeugen zu Wort, die Edek und Mala gekannt haben. Das Ende macht traurig, gleichzeitig ist es ermutigend von der Courage dieser jungen Menschen zu lesen. Fazit: Eine wahre Liebesgeschichte, die an einem finsteren Ort spielt. Hoffnung und Hoffnungslosigkeit wechseln sich ab. Empfehlenswert!

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