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Last Exit. Mein gefährliches Leben im Schnee Eine Geschichte über Extremsport, Drogen und ADHS

5

22,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.03.2024

Abbildungen

mit 27 Abbildungen

Verlag

Edel Sports - ein Verlag der Edel Verlagsgruppe

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

20,8/13,4/2,7 cm

Gewicht

404 g

Farbe

Seidengrau / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9858808-2-9

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.03.2024

Abbildungen

mit 27 Abbildungen

Verlag

Edel Sports - ein Verlag der Edel Verlagsgruppe

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

20,8/13,4/2,7 cm

Gewicht

404 g

Farbe

Seidengrau / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9858808-2-9

Herstelleradresse

Edel Sports
Neumühlen 17
22763 Hamburg
DE

Email: customer.service@edel.com

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  • Buchkathi

    5/5

    10.05.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Mehr Erlebnisse als in ein Duzend Leben passen

    Wie sieht das Leben eines Extremsportlers aus und wie kommt man wohl zum Extremsport? Wie lebt es sich, wenn man durch eine Sucht gesteuert wird? Das sind auf den ersten Blick zwei Fragen, die gar nichts miteinander zu tun haben, oder? Doch haben sie, denn zu beiden Fragen gibt die Biografie von Benedikt Mayr eine Antwort. Diese fällt so detailliert und mit so vielen Erlebnisberichten aus, dass mir die Biografie die Antworten lebendig vor Augen geführt hat. Benedikt Mayr ist als Freestyle-Skifahrer bekannt geworden und war bei den ganz großen sportlichen Ereignissen wie Olympia dabei. In seinem Buch nimmt er uns auf die Reise bis dahin und darüber hinaus mit. Er schreibt in einer bemerkenswerten Offenheit über seine Kindheit, seine Gefühle und auch seine Ängste. Ich hatte zwischendurch wirklich das Gefühl, ich würde ihn selbst kennen. Von seinem Ehrgeiz und seinem Kampfeswillen, nach jeder Verletzung zum Sport zurückzukehren, war ich beeindruckt. Von seinen Ängsten, Depressionen und Drogensucht war ich schockiert. Und seine damalige Freundin während der Sucht, seine Eltern beim Geständnis und seinen Geschäftspartner, mit dem er immer noch zusammenarbeitet trotz der damaligen Sucht, habe ich stark bewundert. Denn so ein Leben hat auch Einfluss auf das Umfeld. Ich liebe an Biografien den Einblick in die Gedanken, den Lebensweg und in die Gefühle anderer Menschen, die etwas Spannendes erlebt haben. Daher bin ich immer dann besonders begeistert, wenn ich wirklich das Gefühl habe, dass dieser Mensch das alles nicht nur oberflächlich mit mir geteilt hat. Und Benedikt Mayr muss sich die Oberflächlichkeit definitiv nicht vorwerfen lassen, denn mit ihm machen wir als Leser den Deep Dive und das auch noch spannend geschrieben! Was ich mir noch als kleinen Bonus gewünscht hätte, wäre, wenn auch die Schlüsselpersonen, die ich eben genannt habe, zu Wort gekommen wären, wie sie die einzelnen Situationen empfunden haben. Zum Beispiel, was eine Mutter sagt, wenn der eigene Sohn so einen gefährlichen Sport ausüben will. Oder hätte es mich interessiert, wie man als Partnerin einem Drogensüchtigen immer wieder beistehen kann und wie man das selbst durchsteht. Doch das ist nur ein kleiner Kritikpunkt. Von mir gibt es eine dicke Leseempfehlung!

  • Buchkathi

    5/5

    10.05.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Mehr Erlebnisse als in ein…

    Mehr Erlebnisse als in ein Duzend Leben passen Wie sieht das Leben eines Extremsportlers aus und wie kommt man wohl zum Extremsport? Wie lebt es sich, wenn man durch eine Sucht gesteuert wird? Das sind auf den ersten Blick zwei Fragen, die gar nichts miteinander zu tun haben, oder? Doch haben sie, denn zu beiden Fragen gibt die Biografie von Benedikt Mayr eine Antwort. Diese fällt so detailliert und mit so vielen Erlebnisberichten aus, dass mir die Biografie die Antworten lebendig vor Augen geführt hat. Benedikt Mayr ist als Freestyle-Skifahrer bekannt geworden und war bei den ganz großen sportlichen Ereignissen wie Olympia dabei. In seinem Buch nimmt er uns auf die Reise bis dahin und darüber hinaus mit. Er schreibt in einer bemerkenswerten Offenheit über seine Kindheit, seine Gefühle und auch seine Ängste. Ich hatte zwischendurch wirklich das Gefühl, ich würde ihn selbst kennen. Von seinem Ehrgeiz und seinem Kampfeswillen, nach jeder Verletzung zum Sport zurückzukehren, war ich beeindruckt. Von seinen Ängsten, Depressionen und Drogensucht war ich schockiert. Und seine damalige Freundin während der Sucht, seine Eltern beim Geständnis und seinen Geschäftspartner, mit dem er immer noch zusammenarbeitet trotz der damaligen Sucht, habe ich stark bewundert. Denn so ein Leben hat auch Einfluss auf das Umfeld. Ich liebe an Biografien den Einblick in die Gedanken, den Lebensweg und in die Gefühle anderer Menschen, die etwas Spannendes erlebt haben. Daher bin ich immer dann besonders begeistert, wenn ich wirklich das Gefühl habe, dass dieser Mensch das alles nicht nur oberflächlich mit mir geteilt hat. Und Benedikt Mayr muss sich die Oberflächlichkeit definitiv nicht vorwerfen lassen, denn mit ihm machen wir als Leser den Deep Dive und das auch noch spannend geschrieben! Was ich mir noch als kleinen Bonus gewünscht hätte, wäre, wenn auch die Schlüsselpersonen, die ich eben genannt habe, zu Wort gekommen wären, wie sie die einzelnen Situationen empfunden haben. Zum Beispiel, was eine Mutter sagt, wenn der eigene Sohn so einen gefährlichen Sport ausüben will. Oder hätte es mich interessiert, wie man als Partnerin einem Drogensüchtigen immer wieder beistehen kann und wie man das selbst durchsteht. Doch das ist nur ein kleiner Kritikpunkt. Von mir gibt es eine dicke Leseempfehlung!

  • peedee

    Book Circle Community

    5/5

    14.03.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Wilde Sprünge – und der tiefe Fall

    Benedikt „Bene“ Mayr gehörte in seiner aktiven Zeit zu den besten Freestyle-Skifahrer Deutschlands. Bei allen bedeutenden Wettkämpfen hat er teilgenommen, so auch bei den X-Games, dem wichtigsten Extremsport-Event der Welt. Verletzungen gehörten dazu, konnten aber seinem Willen, diesen Sport weiter auf hohem Niveau zu betreiben, keinen Einhalt gebieten. Auf Schmerzen folgten Schmerzmittel und plötzlich auch Drogen und Depressionen. Lange konnte er den Schein nach aussen wahren – bis der vollkommene Zusammenbruch folgte… Die Geschichte wurde mit Unterstützung von Fred Sellin geschrieben. Erster Eindruck: Das Cover mit dem halben Profil und daneben den Sportler in action gefällt mir sehr gut – prima gemacht! Vor dieser Lektüre war mir Bene Mayr nicht bekannt – sorry! Als „Entschuldigung“ kann ich nur festhalten, dass ich es nicht so mit Sport im Allgemeinen und deren Grössen im Besonderen habe. Bene erzählt nicht streng linear seine Geschichte, sondern pickt immer wieder einzelne Elemente heraus. So erzählt er auch von seiner Kindheit, wo er offenbar ein „Zappelphilipp“ war – so zumindest hätte man zu meiner Zeit in der Schule gesagt, wenn jemand nie stillsitzen und sich konzentrieren konnte. Heute wird dies ja häufig mit ADHS diagnostiziert. Bemerkenswert ist aber, dass er sich sehr wohl konzentrieren konnte, wenn ihn etwas interessierte. Er hat diverse Sportarten ausprobiert, dabei ist erstaunlich, dass er sich später doch noch für das Skifahren entschied, obwohl sein Einstieg in jungen Jahren nicht sehr erfolgversprechend war. Die Freestyle-Disziplinen Aerials, Half Pipe, Big Air und Slopestyle haben mir mit Ausnahme von Half Pipe nichts gesagt, aber ich habe diese Begriffe sodann im Internet nachgelesen bzw. Videos geschaut. Das sind beeindruckende (bzw. mich beängstigende) Sprünge! Ich musste selbstverständlich noch weitere Fachbegriffe und Namen googeln. Die Passagen, in denen Bene von seinen Verletzungen erzählt, haben bei mir nur beim Lesen schon Schmerzen ausgelöst. Dass er sodann zu Drogen gegriffen hat, ist sehr bedauerlich. Es ist schlimm, wenn jemand Drogen braucht, um durch den Alltag zu kommen. Zuerst wenig, dann immer ein bisschen mehr – ein Absturz auf Raten. Skifahren gerät ein bisschen in den Hintergrund, als er ins Filmbusiness einsteigt (nun gut, da ging es noch ums Skifahren), den Schritt in die Gastronomie wagt und ein Immobiliengeschäft eröffnet. „Lass Dir helfen, wenn Du Hilfe brauchst, und gib anderen Menschen die Chance, Dir helfen zu können.“ Bene erzählt sehr offen und ehrlich, nicht beschönigend, aus seinem Leben von Sport, Drogen und Depressionen, verheimlicht auch nicht seine Klinikaufenthalte. Die Geschichte zeigt auf, dass es auch bei einem tiefen Fall trotzdem Hoffnung gibt – vielen Dank dafür. Ich hoffe sehr, dass er seinen Weg gesund weitergehen kann.

  • Bewertung

    4/5

    25.03.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Spannende Einblicke in ein turbulentes Leben

    In dem Buch wird Bene Mayrs Weg von einem begeisterungsfähigen, kleinen Jungen aus München über einen der erfolgreichsten Freerider Deutschland hin zu einem erwachsenen Mann, der seinen Platz im Leben sucht, beschrieben. Das Buch ist chronologisch gegliedert und beginnt mit Benes Kindheit, in der er die Leidenschaft für den Sport im Allgemeinen und für den Skisport im Spezifischen für sich entdeckt. Bereits in seiner Jugend schafft er es seinen Platz in der Elite der Freeride Community zu finden. Dort lernt er die schönen Seiten des Sports kennen und lieben - er schließt Freundschaften fürs Leben, kommt viel in der Welt umher und könnte Dank lukrativer Sponsorenverträge ein sorgenfreies Leben führen. Doch ganz so sorgenfrei verläuft sein Weg leider nicht. Schon seit Beginn seiner Karriere ist Benes Weg auch von Verletzungen geprägt. Vor allem sein Knie, die Diva wie er es nennt, macht ihm das Leben oft schwer. Das Training wird zu einem Ritt auf der Rasierklinge - gerade genug um konkurrenzfähig zu sein, aber nicht zu viel um die Diva zu überreizen. Dies gelingt ihm insofern sehr gut als dass er als einziger und erster deutscher Athlet im Slopestlye bei Olympia in Sotschi 2014 am Start steht. Auch abseits vom Skisport baut Bene sich schon früh ein zweites Standbein auf und gründet mehrere Unternehmen und ist generell an vielen Ecken und Enden in diverse Projekte involviert. In diesem dynamischen Lebensumfeld spielt auch das Feiern eine immer größer werdende Rolle. Schnell wird das gelegentlich Party machen zu einer täglichen Aktivität und die anfangs vermeintlich harmlosen Joints werden um härtere Drogen erweitert. Es dauert nicht lang und Bene gerät in einen Teufelskreis - seine inzwischen entwickelte Drogensucht führt sowohl in privaten Beziehungen wie auch im beruflichen Kontext zu Konflikten. Der hintere Teil des Buches beschreibt vor allem seinen Versuch diesem Teufelskreis zu entkommen - mal mit mehr Erfolg und mal mit weniger. Zunächst einmal möchte ich Benedikt Mayr meinen großen Dank und Respekt aussprechen, dass er so offen und ehrlich über sein Leben und seine Drogensucht schreibt und auch viele unschöne Details nicht unter den Tisch fallen lässt, auch wenn sie ihn vielleicht nicht immer in ein gutes Licht rücken. Vielen Dank! Ich persönlich habe das Buch gerne gelesen und vor allem die Einblicke in die Freerideszene waren für mich als großen Fan des Skisports sehr interessant. Gleichzeitig fiel es mir manchmal schwer das Handeln des Protagonisten nachzuvollziehen und ich konnte nicht immer zu hundert Prozent sympathisieren. Aber das soll auch nicht der Anspruch an eine ehrlich geschriebene Biographie sein. Insgesamt würde ich das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen - vor allem wenn Interesse an Sport und auch dessen Kehrseiten besteht.

  • Karolina

    4/5

    18.03.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Offener Einblick in die Lebensgeschichte

    Benedikt Mayr ist ein deutscher Extremsportler - einer der besten Freestyle-Skifahrer des Landes. Er repräsentierte sein Land bei Weltmeisterschaften und den Olympischen Spielen sowie bei den bedeutendsten Extremsportevents der Welt. Er konnte sich seinen sportlichen Traum also absolut erfüllen, doch seine Biografie zeigt auch, dass das Leben des Extremsportlers von vielen Schicksalsschlägen und Problemen geprägt war. Er musste etliche schwere Verletzungen durchmachen, die seinen Körper komplett ruinierten und rutschte irgendwann in eine Drogensucht ab. In "Last Exit. Mein gefährliches Leben im Schnee" erzählt er nun seine Geschichte und lässt die Leserinnen und Leser an den Höhepunkten und Tiefpunkten seines Lebens teilnehmen.  Es handelt sich hierbei um eine sehr berührende Lebensgeschichte. Ein Sportler, der seinen Sport absolut geliebt hat, wird von diesem regelrecht zerstört. In seiner Biografie gibt er zusätzlich Einblicke in seine Kindheit und vermittelt so einen interessanten Einblick und Kontext, den Sportler häufig eher für sich behalten möchten. Mir hat sein Buch aufgrund seiner Offenheit sehr gut gefallen. Er gibt intime Einblicke in sein Privatleben und schreckt nicht davor zurück, die dunkelsten Geheimnisse und Tiefschläge seines Lebens zu offenbaren. Das führt dazu, dass man als Leser mit ihm mitfühlt und eine sehr emotionale Reise durchlebt. 

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