Produktbild: Die Zeit der Kinder

Die Zeit der Kinder Roman | Ein mitreißender Roman über die Gründung der Kindergärten

64

10,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

27.03.2024

Verlag

Ullstein Ebooks

Seitenzahl

416 (Printausgabe)

Dateigröße

2888 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783843731232

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Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Erscheinungsdatum

27.03.2024

Verlag

Ullstein Ebooks

Seitenzahl

416 (Printausgabe)

Dateigröße

2888 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783843731232

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  • Magnolia

    5/5

    13.04.2024

    eBook (ePUB 3)

    Friedrich Fröbel und die frühkindliche Förderung

    Der Kindergarten ist heute eine Selbstverständlichkeit, die frühkindliche Förderung gilt als Grundstein eines frei denkenden, selbständigen und verantwortungsvollen Menschen. Der Begriff „Kindergarten“ ist in vielen Ländern nicht in die Landessprache übersetzt, er ist unverändert übernommen worden. „Die Zeit der Kinder“ widmet sich der Fröbelpädagogik mit dem Ziel, jedem Kind eine allumfassende Bildung zu gewährleisten und es optimal in seiner Entwicklung zu fördern. Fröbels Anfänge, seine Spielgaben - wie er die von ihm entwickelten und aus verschiedenen Materialien hergestellten Kugeln, Walzen, Würfel und noch so einiges mehr genannt hat - waren zum spielerischen Lernen ideal. Damit konnten die Kinder ihrer Fantasie und ihrem Schöpfungsgeist freien Lauf lassen. Kinder sollten spielerisch ihre Welt begreifen und diese für sich entdecken. Ein ganzheitlicher Ansatz, der alles um sich herum beinhaltet. Dieser Gedanke des Kindergartens unterscheidet sich in Gänze von den damals üblichen Bewahranstalten, die Kinder bei der geringsten Verfehlung aufs Schärfste bestraften. Im 19. Jahrhundert war man überzeugt, dass man von Kindern nichts hören und nichts sehen sollte. Es sind mehrere Erzählstränge, einer davon handelt von Luise Levin, die im Hause ihres Schwagers mit ansehen muss, wie ihre Neffen geschlagen werden. Als sie von Friedrich Fröbel und seinen freien Erziehungsmethoden erfährt, bewirbt sie sich als Haushälterin. Auch Mariekes Weg verfolge ich gespannt, sie ist im Hamburger Gängeviertel zuhause und verdingt sich in einer von Ordensschwestern geführten Bewahranstalt. Hier herrscht das Prinzip von Zucht und Ordnung, die hier verwahrten Kinder haben nicht aufzumucken, die Peitsche gehört zum Alltag. Zwischendurch erfahre ich vom kleinen Friedrich, der seinem gestrengen Vater und der Stiefmutter, die ihn schon mal einen Teufelsbraten nennt, alles recht machen will und doch eher gehasst denn gemocht wird. Er ist es, der später dann das pädagogische Konzept des Kindergartens entwickelt. Lena Riess hat sich dieser Thematik angenommen, sie hat die damalige Zeit um die Kindererziehung gut umrissen, sie hat die Denkweise anno dazumal anschaulich dargeboten. Den überwiegend historischen hat sie einige fiktive Personen dazugesellt, wie etwa Mareike. Durch sie habe ich einen tiefen Einblick in diese damals durchaus üblichen Bewahranstalten erhalten, deren Kinderbild und die daraus resultierende Züchtigung aus heutiger Sicht regelrecht grausam und so gar nicht nachvollziehbar scheint. Friedrich Fröbel war einer der Vorreiter der modernen Kinderförderung und mit ihm auch Luise. Sie hatten immer wieder mit Widerständen bis hin zum Verbot zu kämpfen und auch wenn ihr Engagement manches Mal aussichtslos schien, so war jeder Strohhalm, an den sie sich klammern konnten, mitunter hilfreich. Auf unterhaltsame Weise hat die Autorin historisch belegte Fakten mit Fiktivem angereichert. Man spürt ihren unermüdlichen Einsatz für ihre Sache, es ist ein eindrucksvolles, gut lesbares und sehr informatives Bild rund um die Entstehung des Kindergartens entstanden.

  • Magnolia

    aus Bayern

    5/5

    13.04.2024

    eBook (ePUB 3)

    Friedrich Fröbel und die…

    Friedrich Fröbel und die frühkindliche Förderung Der Kindergarten ist heute eine Selbstverständlichkeit, die frühkindliche Förderung gilt als Grundstein eines frei denkenden, selbständigen und verantwortungsvollen Menschen. Der Begriff „Kindergarten“ ist in vielen Ländern nicht in die Landessprache übersetzt, er ist unverändert übernommen worden. „Die Zeit der Kinder“ widmet sich der Fröbelpädagogik mit dem Ziel, jedem Kind eine allumfassende Bildung zu gewährleisten und es optimal in seiner Entwicklung zu fördern. Fröbels Anfänge, seine Spielgaben - wie er die von ihm entwickelten und aus verschiedenen Materialien hergestellten Kugeln, Walzen, Würfel und noch so einiges mehr genannt hat - waren zum spielerischen Lernen ideal. Damit konnten die Kinder ihrer Fantasie und ihrem Schöpfungsgeist freien Lauf lassen. Kinder sollten spielerisch ihre Welt begreifen und diese für sich entdecken. Ein ganzheitlicher Ansatz, der alles um sich herum beinhaltet. Dieser Gedanke des Kindergartens unterscheidet sich in Gänze von den damals üblichen Bewahranstalten, die Kinder bei der geringsten Verfehlung aufs Schärfste bestraften. Im 19. Jahrhundert war man überzeugt, dass man von Kindern nichts hören und nichts sehen sollte. Es sind mehrere Erzählstränge, einer davon handelt von Luise Levin, die im Hause ihres Schwagers mit ansehen muss, wie ihre Neffen geschlagen werden. Als sie von Friedrich Fröbel und seinen freien Erziehungsmethoden erfährt, bewirbt sie sich als Haushälterin. Auch Mariekes Weg verfolge ich gespannt, sie ist im Hamburger Gängeviertel zuhause und verdingt sich in einer von Ordensschwestern geführten Bewahranstalt. Hier herrscht das Prinzip von Zucht und Ordnung, die hier verwahrten Kinder haben nicht aufzumucken, die Peitsche gehört zum Alltag. Zwischendurch erfahre ich vom kleinen Friedrich, der seinem gestrengen Vater und der Stiefmutter, die ihn schon mal einen Teufelsbraten nennt, alles recht machen will und doch eher gehasst denn gemocht wird. Er ist es, der später dann das pädagogische Konzept des Kindergartens entwickelt. Lena Riess hat sich dieser Thematik angenommen, sie hat die damalige Zeit um die Kindererziehung gut umrissen, sie hat die Denkweise anno dazumal anschaulich dargeboten. Den überwiegend historischen hat sie einige fiktive Personen dazugesellt, wie etwa Mareike. Durch sie habe ich einen tiefen Einblick in diese damals durchaus üblichen Bewahranstalten erhalten, deren Kinderbild und die daraus resultierende Züchtigung aus heutiger Sicht regelrecht grausam und so gar nicht nachvollziehbar scheint. Friedrich Fröbel war einer der Vorreiter der modernen Kinderförderung und mit ihm auch Luise. Sie hatten immer wieder mit Widerständen bis hin zum Verbot zu kämpfen und auch wenn ihr Engagement manches Mal aussichtslos schien, so war jeder Strohhalm, an den sie sich klammern konnten, mitunter hilfreich. Auf unterhaltsame Weise hat die Autorin historisch belegte Fakten mit Fiktivem angereichert. Man spürt ihren unermüdlichen Einsatz für ihre Sache, es ist ein eindrucksvolles, gut lesbares und sehr informatives Bild rund um die Entstehung des Kindergartens entstanden.

  • Lesemone

    4/5

    21.05.2024

    eBook (ePUB 3)

    Kindergarten

    Im Mittelpunkt der Geschichte steht Luise Levin, die im Haushalt ihres Bruders mit ansehen muss, wie ihre Neffen geschlagen werden. Kinder mussten im Jahr 1830 am besten unsichtbar sein. Die Kinder von Arbeiterinnen wurden in Verwahranstalten aufbewahrt. Als sie dann von neuen Erziehungsmethoden hört, die ein gewisser Friedrich Fröbel in Thüringen eingeführt hat, will sie dort unbedingt arbeiten. Ihr gefällt der Gedanke, dass die Kinder spielerisch lernen und gefördert werden sollen. Sie ist dort voll in ihrem Element und kämpft gemeinsam mit Friedrich darum, dass die Gesellschaft die neuen Erziehungsmethoden akzeptiert und erlaubt. Ich habe mir noch nie Gedanken darüber gemacht, wie es zu unseren heutigen Kindergärten kam. Sehr anschaulich beschreibt die Autorin, wie Fröbel auf die Idee kam und was für ein Kampf das war. Mich hat etwas gestört, dass es so viele verschiedene Zeitsprünge vor und zurück gab. Mir war das etwas zu durcheinander. Eigentlich mag ich Bücher, die auf mehreren Zeitebenen spielen, aber hier ist keine klare Linie erkennbar. Das hat den Lesefluss etwas gestört. Alles in allem aber ein sehr interessantes Thema, über das ich noch nie ein Buch gelesen habe.

  • Marita Robker-Rahe

    aus Belm

    4/5

    06.05.2024

    eBook (ePUB 3)

    Pädagogik im Wandel der zeit

    „Die Zeit der Kinder“ist ein sehr flüssig und interessant geschriebenes Buch über den Pädagogen Friedrich Fröbel und seine spätere Ehefrau Luise. Das Buch spielt im 19. Jahrhundert, einer Zeit, in der preußische Tugenden, wie Gehorsam , Pünktlichkeit und Anpassung noch hervorstechende Tugenden waren. Von Kindern erwartete man sie , genauso wie von Erwachsenen. Kind sein, so wir es heute kennen, war nicht gefragt. Es wurde geprügelt und bestraft, bis der kindliche Wille gebrochen war und ein angepasstes , widerspruchsloses Menschenkind das Ergebnis war. Wen wundert‘s , dass danach die Dinge geschahen, die geschehen sind. Friedrich Fröbel war einer der Pädagogen , neben Johann Pestalozzi , der sich für eine andere Art der Pädagogik einsetzte, die natürlich auf großen Widerstand traf. Auf spielerische Art und Weise ließ er die Kinder die Welt erkunden und begreifen und hatte großen Erfolg damit. Seine spätere Frau Luise unterstützte ihn dabei, wo sie nur konnte. Auf sehr spannende und interessante Art und Weise wird über diesen großen Pädagogen und seine Frau bericht. Die flüssigeSchreibweise und die vielen interessanten Aspekte dieser Geschichte haben das Lesen für mich zu einem schönen Erlebnis werden lassen.

  • brauneye29

    aus Wachtendonk

    4/5

    15.04.2024

    eBook (ePUB 3)

    Interessant

    Zum Inhalt: Kinder soll man nicht sehen und nicht hören, körperliche Züchtung wird sogar als notwendig erachtet. So war es im 19. Jahrhundert Gang und gäbe. Als Luise sieht wie ihre Neffen geschlagen und in Verwahranstalten diszipliniert werden und ist entsetzt. Als sie von einer neuartigen Einrichtung hört, bewirbt sie sich dort. Fröbels Ideen zur Kindererziehung sind revolutionär. Meine Meinung: Man kann und will sich eigentlich gar nicht vorstellen, wie Kinder früher betrachtet, besser missachtet wurden. Sehr eindringlich wird der Alltag in den sogenannten Verwahranstalten geschildert und das ist wirklich erschreckend. Die Entwicklungen, die Fröbel auf den Weg gebracht hat, die zu der heutigen Erziehung den Weg geebnet haben, sind beeindruckend, vor allem auch dadurch wie schwierig sich trotz toller Ideen alles entwickelt. Wer sich für die Entwicklung der heutigen Kindergärten interessiert, ist hier genau richtig. Fazit: Interessant

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