Produktbild: Mein einziges Zuhause

Mein einziges Zuhause Roman | Der große Bestseller aus Finnland endlich auf Deutsch

3

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

30.05.2024

Verlag

Ullstein Ebooks

Seitenzahl

350 (Printausgabe)

Dateigröße

3396 KB

Auflage

V01. Auflage

Übersetzt von

Elina Kritzokat

Sprache

Deutsch

EAN

9783843731911

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
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  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.2
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Erscheinungsdatum

30.05.2024

Verlag

Ullstein Ebooks

Seitenzahl

350 (Printausgabe)

Dateigröße

3396 KB

Auflage

V01. Auflage

Übersetzt von

Elina Kritzokat

Sprache

Deutsch

EAN

9783843731911

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  • MarieOn

    5/5

    29.07.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die ganze familiäre Tragik einer Essstörung

    Hanna geht für einige Tage von Helsinki nach Paris. Dort hofft sie bei sich anzukommen. Sie möchte über ihre Erinnerungen schreiben, sich den nötigen Raum geben, um ihrer Wahrheit auf den Grund zu gehen und hadert mit der Sicht der anderen. Wenn jemand sich hier einen wärmeren Blick auf seine Person erhofft hätte, wäre es hilfreich gewesen, sich schon früher darüber Gedanken zu machen. S. 14 Hanna hatte erst kürzlich durch ihren Vater erfahren, dass ihre Mutter sie nicht mag und auch ihre Schwester, zu deren Lebzeiten nicht gemocht hatte. Hanna erinnere die Mutter an deren Schwiegermutter, die viel gelacht habe. Sie erinnere sie an Sexualität, an Leidenschaft, die der Mutter suspekt ist. Hannas Mutter ist das Urbild von Zurückhaltung und Sittsamkeit. Sie hatte schon sehr früh damit begonnen, Scham und Schande in Hannas Wesen zu pflanzen. Hannas Vater ist anders, bodenständig. Er folgt seinem Herzen und ist präsent, interessiert. Grenzen kann er keine setzen, das überlässt er der Mutter. Konflikte hält er nicht aus, redet nicht gerne über Gefühle. Hanna hat mit ihrer Schwester um die Aufmerksamkeit der Eltern konkurriert und am Ende hat die Schwester gewonnen. Das erste Anzeichen ihrer Krankheit war Freudlosigkeit, dann stand sie ständig vor dem Spiegel. Sie füllte ihre Kalorientabelle, buk ihr eigenes Knäckebrot und trieb viel Sport. Unsere Küche war zum stillen Schauplatz des Kalten Krieges geworden, der nur dann aufflackerte, wenn meine Schwester einen Wutanfall bekam. S. 62 Die Magersucht verlieh ihrer Schwester Macht. Sie konnte alle Familienmitglieder in die Krankheit hineinziehen und niederstrecken. Fazit: Hanna Brotherus macht sich auf den Weg, das Wurzelgeflecht, das das Leben in sie gepflanzt hat aus sich rauszuschreiben, um sich zurückzugewinnen. Sie seziert schonungslos ihre Familie und die Magersucht der Schwester. Fragt, wie ihnen das passieren konnte. Deckt die ganze Tragik der Anorexia nervosa auf, die Sucht, die Kontrolle und den Selbsthass. Wie sich das Grauen später durch ihre eigene Familie zieht, blickt zutiefst betroffen auf die Verwüstung, die sie mitzuverantworten hat. Damit nimmt sie ihrer Herkunftsfamilie und vor allem der Mutter, das Schreckliche. Am Ende findet sie nicht nur sich, sondern auch ihre Mutter, kann erkennen, wie sie zu dem lieblosen Menschen geworden ist. Versteht, dass die Mutter ihr nichts geben kann, was sie selbst nie erfahren hat. Und am Ende ist es eine Geschichte des Verzeihens und der Selbstliebe. Ich habe selten eine so ehrliche und intime Selbstoffenbarung gelesen. Dieses Buch tut gut.

  • ancla_books4life

    aus Schwerte

    3/5

    14.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine autobiografische Geschichte mit Ecken und Kanten

    Dieses Buch ist – wie zu Beginn ausgeführt – eine Reise entlang des Seins der Autorin. Sie entdeckt sich selbst Stück für Stück und lädt die Leserschaft ein, sich auf ähnliche Weise zu reflektieren und zu erinnern. Der größte Kampf, den die Autorin führt, scheint der mit ihrem Körper zu sein. Vieles von dem, was sie erlebt, lässt sich auf eine ganze Generation und darüber hinaus übertragen, und auch ich konnte mich an einigen Stellen wiederfinden. Doch war es wirklich ein „Wiederfinden“ oder eher das Öffnen eines Glückskekses und das Gefühl, dass es passt, weil man es gerne passend hätte? Was ich meine: Manche Aussagen sind sehr allgemein, andere wieder sehr individuell. Obwohl der Text sprachlich durchaus anregend ist, fand ich nur wenige wirklich starke, zitierwürdige Passagen. Das Buch ist zweifellos kraftvoll, und die Erinnerungen der Autorin sind vor allem verstörend, schmerzhaft und einschränkend. Auch die Auswirkungen auf ihre eigenen Kinder gingen mir emotional nahe. Es muss schwer gewesen sein, sich so offen zu zeigen. Ich verstehe, dass dies eine bedeutende Reise für die Autorin war, aber warum man diese über 400 Seiten verfolgen sollte, bleibt mir unklar. An vielen Stellen empfand ich den Text als wirr und zu langatmig. Am stärksten berührte mich die anfängliche Aussage der Autorin bezugnehmend zum Titel des Buches: „Bedeutung hat ALLEIN, was ich FÜHLE und erlebe, wer ich wirklich bin.“

  • Bewertung

    aus Freiberg

    2/5

    21.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wichtiges Thema - Umsetzung holprig

    In ihrem autobiographischen Roman "Mein einziges Zuhause" verarbeitet Hanna Brotherus ihre Kindheit, die Magersucht ihrer Schwester sowie ihre eigene Essstörung. Perfektionismus, ständiges Vergleichen und zwanghaftes Kontrollieren des eigenen Körpers sind ihr Alltag, schon immer gewesen. Ihr Elternhaus war wenig liebevoll, ihr Essverhalten und ihr Körper wurden schon immer bewertet. So verwundert es kaum, dass sie keinen gesunden Umgang mit ihrem Körper entwickeln kann. Es dauert lange, sie ist schon über 50 Jahre und Mutter von vier Kindern (und ihre Tochter wird ebenfalls magersüchtig), bis sie sich auf den Weg zu sich selbst und einer möglichen Heilung machen kann. »Ich habe diesen einen Körper, er ist mein einziges Zuhause. Mehr besitze ich nicht.« "Als Kind wusste ich nicht, wer ich ohne meine Schwester und ohne den Vergleich mit ihr war. Unsere Unterschiede studierte ich mit dem Maßband. Mein Handgelenk hatte einen Umfang von 21 Zentimetern, ihres 19. Also hatte ich dicke Handgelenke. Unsere Haare legte ich unters Mikroskop, mein Haar war dicker als ihres. Also hatte ich dicke Haare. Ich musterte uns im Spiegel, ihre Schenkel waren schmaler als meine. Also hatte ich dicke Schenkel." Das Thema Magersucht und Essstörungen ist sehr wichtig und komplex. Leider fand ich die Umsetzung hier so gar nicht gelungen. Ich tat mir mit dem Schreibstil der Autorin und dem (holprigen) Aufbau des Buchs extrem schwer Ich fand es größtenteils sehr, sehr langatmig und teils auch etwas wirr und nicht nachvollziehbar. Im finalen Teil fand ich das Buch dann zwar noch ein wenig stärker, aber insgesamt konnte es mich leider gar nicht überzeugen. Klar, es ist eine autobiografische Geschichte und dadurch natürlich schwer "einfach nur" als Roman /Literatur zu bewerten. So ein Buch dient (hoffentlich) vor allem der Heilung der betreffenden Person. Ob andere dadurch einen Mehrwert haben, wage ich zu bezweifeln. Dafür wüsste ich andere, wertvollere Bücher.

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