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Produktbild: Der Tunnelbauer

Der Tunnelbauer

31

15,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

23490

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 13 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

29.01.2024

Verlag

Gerstenberg

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

21,9/14,6/2 cm

Gewicht

354 g

Farbe

Anthrazit

Auflage

3. NED

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8369-6230-8

Beschreibung

Rezension

"Das Buch beschreibt die damaligen Ereignisse sehr realitätsnah. Es ist spannend und sehr einfühlsam erzählt und bringt mir die aufregendsten Jahre meines Lebens noch einmal sehr nahe. Ein Stück deutsch-deutscher Geschichte!" Joachim Neumann, Tunnelbauer und Hauptfigur des Buchs

Produktdetails

Verkaufsrang

23490

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 13 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

29.01.2024

Verlag

Gerstenberg

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

21,9/14,6/2 cm

Gewicht

354 g

Farbe

Anthrazit

Auflage

3. NED

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8369-6230-8

Herstelleradresse

Gerstenberg Verlag
Rathausstrasse 18-20
31134 Hildesheim
DE

Email: [email protected]

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Flucht aus der DDR

nanu?! aus Belgien am 05.09.2025

Bewertungsnummer: 2587260

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten", versprach Walter Ulbricht 1961. Was das Versprechen wert war, wissen wir heute nur zu genau. In welche Richtung der Staat abdriftet, begreift Achim bald sehr schnell. Sein Kumpel Lampe soll wegen einer Kneipenschlägerei 8 Jahre lang weggesperrt werden, obwohl der nur Zeuge war. Für Achim heißt das nur eines, in so einem Land will er nicht leben und bereitet seine Flucht vor. Und das ist nicht alles, er will so vielen Menschen wie nur möglich zur Flucht verhelfen, und riskiert dabei Kopf und Kragen. Was für eine intensive Geschichte, vor allem wenn man bedenkt, dass das meiste hiervon wirklich so passiert ist. Kaum steht die Mauer, da versuchen viele Menschen auch schon zu fliehen. Die Anstrengungen und Todesangst die Achim und seine Mitstreiter dabei ausstehen, kommen schon ziemlich authentisch rüber. Als Leser bangt man richtig mit den Leuten mit. Da bleibt auch die Frage, wen kann man vertrauen? Wen weiht man in die Pläne ein? Denn Spitzel gab es überall, sowohl auf der östlichen, wie auch auf der westlichen Seite. Und wenn sie es geschafft haben, bleibt es ja nicht einfach dabei. Die Angehörigen, die immer noch im Osten sitzen werden dann drangsaliert und verhört und da kann man froh sein, wenn es nur dabei bleibt. Es kann ja nicht sein, dass die Familie nichts von den Fluchtplänen des Flüchtenden wusste und so weiter. Auch diese Seite wird anschaulich beschrieben. Das Buch richtet sich an Jugendliche, aber es schont seine jungen Leser nicht. Mit den Figuren bangt und hofft man mit, nichts wird beschönigt. Kurz nach dem Bau der Mauer ist es noch relativ einfach zu fliehen. Aber die Grenzpolizei lernt schnell dazu und es wird immer schwieriger, über die Grenze zu kommen. Die Tunnel die Achim baut, werden später als Tunnel 29 und Tunnel 57 berühmt werden. Die Autorin hat alle Namen in der Geschichte verändert, bis auf den von Achim, denn er spielt eine wichtige Rolle. Was genau am Ende fiktiv ist und was nicht, wird in einem Nachwort erläutert. Dieses Buch sollte in der Schule gelesen und besprochen werden. Es ist aber für jedes Lesealter, ab den empfohlenen 13 Jahren, gut lesbar.

Flucht aus der DDR

nanu?! aus Belgien am 05.09.2025
Bewertungsnummer: 2587260
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten", versprach Walter Ulbricht 1961. Was das Versprechen wert war, wissen wir heute nur zu genau. In welche Richtung der Staat abdriftet, begreift Achim bald sehr schnell. Sein Kumpel Lampe soll wegen einer Kneipenschlägerei 8 Jahre lang weggesperrt werden, obwohl der nur Zeuge war. Für Achim heißt das nur eines, in so einem Land will er nicht leben und bereitet seine Flucht vor. Und das ist nicht alles, er will so vielen Menschen wie nur möglich zur Flucht verhelfen, und riskiert dabei Kopf und Kragen. Was für eine intensive Geschichte, vor allem wenn man bedenkt, dass das meiste hiervon wirklich so passiert ist. Kaum steht die Mauer, da versuchen viele Menschen auch schon zu fliehen. Die Anstrengungen und Todesangst die Achim und seine Mitstreiter dabei ausstehen, kommen schon ziemlich authentisch rüber. Als Leser bangt man richtig mit den Leuten mit. Da bleibt auch die Frage, wen kann man vertrauen? Wen weiht man in die Pläne ein? Denn Spitzel gab es überall, sowohl auf der östlichen, wie auch auf der westlichen Seite. Und wenn sie es geschafft haben, bleibt es ja nicht einfach dabei. Die Angehörigen, die immer noch im Osten sitzen werden dann drangsaliert und verhört und da kann man froh sein, wenn es nur dabei bleibt. Es kann ja nicht sein, dass die Familie nichts von den Fluchtplänen des Flüchtenden wusste und so weiter. Auch diese Seite wird anschaulich beschrieben. Das Buch richtet sich an Jugendliche, aber es schont seine jungen Leser nicht. Mit den Figuren bangt und hofft man mit, nichts wird beschönigt. Kurz nach dem Bau der Mauer ist es noch relativ einfach zu fliehen. Aber die Grenzpolizei lernt schnell dazu und es wird immer schwieriger, über die Grenze zu kommen. Die Tunnel die Achim baut, werden später als Tunnel 29 und Tunnel 57 berühmt werden. Die Autorin hat alle Namen in der Geschichte verändert, bis auf den von Achim, denn er spielt eine wichtige Rolle. Was genau am Ende fiktiv ist und was nicht, wird in einem Nachwort erläutert. Dieses Buch sollte in der Schule gelesen und besprochen werden. Es ist aber für jedes Lesealter, ab den empfohlenen 13 Jahren, gut lesbar.

Flucht aus der DDR - eine beeindruckende wahre Geschichte

SimoneF am 03.08.2025

Bewertungsnummer: 2557079

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

2024 jährte sich die Gründung der beiden deutschen Staaten zu 75. Mal, und es sind genau 60 Jahre vergangen, seit durch den erfolgreichsten aller Fluchttunnel 57 Menschen in den Westen gelangten. Passend hierzu erschien das Buch "Der Tunnelbauer" von Maja Nielsen, in dem die bewegende Geschichte von Joachim (Achim) Neumann erzählt wird, der selbst kurz nach dem Mauerbau mit 18 Jahren in den Westen floh und am Bau mehrerer Fluchttunnel beteiligt war, unter anderem an dem erwähnten Tunnel 57. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive von Achim und seiner Freundin Christa, der Achim von Westberlin aus zur Flucht aus der DDR verhelfen möchte, erzählt. Maja Nielsen hat den Inhalt perfekt auf eine jugendliche Zielgruppe ab ca. 14 Jahren abgestimmt. Geschickt verwebt sie Informationen über die ideologische Ausgangssituation in der DDR, das gesellschaftliche Klima und die Gefahren einer Republikflucht für den Flüchtenden und seine Angehörigen mit einer spannend erzählten Geschichte. Beim Lesen fiebert man mit den Fluchthelfer:innen und Flüchtenden mit, die emotionale Belastung und Anspannung aller Beteiligten wird spürbar. Es ist wirklich beeindruckend, welche enormen Risiken und Anstrengungen alle Beteiligten auf beiden Seiten der Mauer auf sich genommen haben. Alle im Buch genannten Personen hat es tatsächlich gegeben, aus Datenschutzgründen werden sie aber bis auf Christa und Achim nicht mit ihrem richtigen Namen genannt. Im Anhang erfährt man, was aus den realen Vorbildern der Fluchthelfer geworden ist. Eine Chronik der Mauer, ein Glossar der wichtigsten Begriffe sowie persönliche Fotos der Tunnelbauer und eine Karte runden das Buch perfekt ab. Fazit: Gleichzeitig lehrreich und sehr lebendig erzählt "Der Tunnelbauer" ein beeindruckendes Stück deutscher Geschichte. Ich möchte es jedem Jugendlichen und auch allen Lehrern der Mittel- und Oberstufe dringend ans Herz legen. Sehr empfehlenswert ist auch das Hörbuch „Der Tunnelbauer“, in dem der echte Joachim Neumann am Anfang und Ende selbst zu Wort kommt.

Flucht aus der DDR - eine beeindruckende wahre Geschichte

SimoneF am 03.08.2025
Bewertungsnummer: 2557079
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

2024 jährte sich die Gründung der beiden deutschen Staaten zu 75. Mal, und es sind genau 60 Jahre vergangen, seit durch den erfolgreichsten aller Fluchttunnel 57 Menschen in den Westen gelangten. Passend hierzu erschien das Buch "Der Tunnelbauer" von Maja Nielsen, in dem die bewegende Geschichte von Joachim (Achim) Neumann erzählt wird, der selbst kurz nach dem Mauerbau mit 18 Jahren in den Westen floh und am Bau mehrerer Fluchttunnel beteiligt war, unter anderem an dem erwähnten Tunnel 57. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive von Achim und seiner Freundin Christa, der Achim von Westberlin aus zur Flucht aus der DDR verhelfen möchte, erzählt. Maja Nielsen hat den Inhalt perfekt auf eine jugendliche Zielgruppe ab ca. 14 Jahren abgestimmt. Geschickt verwebt sie Informationen über die ideologische Ausgangssituation in der DDR, das gesellschaftliche Klima und die Gefahren einer Republikflucht für den Flüchtenden und seine Angehörigen mit einer spannend erzählten Geschichte. Beim Lesen fiebert man mit den Fluchthelfer:innen und Flüchtenden mit, die emotionale Belastung und Anspannung aller Beteiligten wird spürbar. Es ist wirklich beeindruckend, welche enormen Risiken und Anstrengungen alle Beteiligten auf beiden Seiten der Mauer auf sich genommen haben. Alle im Buch genannten Personen hat es tatsächlich gegeben, aus Datenschutzgründen werden sie aber bis auf Christa und Achim nicht mit ihrem richtigen Namen genannt. Im Anhang erfährt man, was aus den realen Vorbildern der Fluchthelfer geworden ist. Eine Chronik der Mauer, ein Glossar der wichtigsten Begriffe sowie persönliche Fotos der Tunnelbauer und eine Karte runden das Buch perfekt ab. Fazit: Gleichzeitig lehrreich und sehr lebendig erzählt "Der Tunnelbauer" ein beeindruckendes Stück deutscher Geschichte. Ich möchte es jedem Jugendlichen und auch allen Lehrern der Mittel- und Oberstufe dringend ans Herz legen. Sehr empfehlenswert ist auch das Hörbuch „Der Tunnelbauer“, in dem der echte Joachim Neumann am Anfang und Ende selbst zu Wort kommt.

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