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Constanze Neumann

1. Das Jahr ohne Sommer

Das Jahr ohne Sommer Ein Mädchen in Transit: Wo ist die Heimat, wo ist das Glück?

Gesprochen von
101

21,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Gesprochen von

Vera Teltz

Spieldauer

4 Stunden und 12 Minuten

Erscheinungsdatum

14.03.2024

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

Audio

Anzahl

1

Verlag

Hörbuch Hamburg

Sprache

Deutsch

EAN

9783957133120

Beschreibung

Produktdetails

Gesprochen von

Vera Teltz

Spieldauer

4 Stunden und 12 Minuten

Erscheinungsdatum

14.03.2024

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

Audio

Anzahl

1

Verlag

Hörbuch Hamburg

Sprache

Deutsch

EAN

9783957133120

Herstelleradresse

Hörbuch Hamburg
Völckerstraße 18
22765 Hamburg
DE

Email: [email protected]

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berührend

Bewertung aus Heek am 27.03.2024

Bewertungsnummer: 2164390

Bewertet: Hörbuch (Audio)

Ich durfte das Buch "Das Jahr ohne Sommer" von Constanze Neumann als Hörbuch hören. Das Hörbuch umfasst etwa fünf Stunden und wird von einer angenehmen Stimme gesprochen. Erzählt wird die Geschichte von einem Mädchen namens Constanze und ihrer Familie. Die Eltern wurden nach einem Fluchtversuch aus der DDR ins Gefängnis gesteckt. Constanze landete im Kinderheim und wuchs später bei ihrer Großmutter auf. Als die Eltern dann von der BRD freigekauft wurden, zogen sie nach Aachen und holten Constanze zu sich. Constanze vermisst ihre Großmutter, die in Leipzig wohnt und ist so zwischen der neuen Heimat und der alten Heimat hin und hergerissen. Die Geschichte wird sehr ergreifend erzählt und der Hörer wird gut in die Handlung mitgenommen. Man spürt direkt die Gefühlslage der kleinen Constanze. Ich habe dieses autobiographische Hörbuch sehr gerne gehört und empfehle es gerne weiter.

berührend

Bewertung aus Heek am 27.03.2024
Bewertungsnummer: 2164390
Bewertet: Hörbuch (Audio)

Ich durfte das Buch "Das Jahr ohne Sommer" von Constanze Neumann als Hörbuch hören. Das Hörbuch umfasst etwa fünf Stunden und wird von einer angenehmen Stimme gesprochen. Erzählt wird die Geschichte von einem Mädchen namens Constanze und ihrer Familie. Die Eltern wurden nach einem Fluchtversuch aus der DDR ins Gefängnis gesteckt. Constanze landete im Kinderheim und wuchs später bei ihrer Großmutter auf. Als die Eltern dann von der BRD freigekauft wurden, zogen sie nach Aachen und holten Constanze zu sich. Constanze vermisst ihre Großmutter, die in Leipzig wohnt und ist so zwischen der neuen Heimat und der alten Heimat hin und hergerissen. Die Geschichte wird sehr ergreifend erzählt und der Hörer wird gut in die Handlung mitgenommen. Man spürt direkt die Gefühlslage der kleinen Constanze. Ich habe dieses autobiographische Hörbuch sehr gerne gehört und empfehle es gerne weiter.

Großartige Geschichte mit Tiefgang

Bücherfreundin am 03.06.2024

Bewertungsnummer: 2215362

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In "Das Jahr ohne Sommer" erzählt Constanze Neumann ihre eigene Geschichte und die ihrer Familie. Die kleine Constanze wächst in den siebziger Jahren in  Leipzig bei ihren Eltern auf. Der Vater ist an einer Musikschule in Dresden tätig, die Mutter ist Geigerin. Als die Kleine drei Jahre alt ist, beschließen die Eltern, mit ihr in den Westen zu fliehen. Der Fluchtversuch scheitert, die Eltern werden verhaftet, und Constanze kommt  zunächst in ein Kinderheim, bevor sie von den Großeltern mütterlicherseits abgeholt wird. Nach 18 Monaten dürfen die Eltern ohne ihre Tochter nach Westdeutschland ausreisen. Die Kleine ist fast 6 Jahre alt, als auch sie endlich ausreisen und ihre Eltern wiedersehen darf.    Die Jahre vergehen, die Familie ist inwischen nach Aachen umgezogen, wo der Vater eine Beamtenstelle als Direktor einer Musikschule bekommen hat. Die Mutter leidet immer noch unter den Nachwirkungen einer schweren Krankheit aus der Zeit ihrer Inhaftierung und kämpft mit eiserner Disziplin darum, wieder Geige spielen zu können. Der Vater sieht sich mehr und mehr als Westdeutscher, während Constanze sich weder der alten noch der neuen Heimat zugehörig fühlt.   Die Geschichte ist in der Ich-Form aus Constanzes Sicht erzählt. Sie ist in ganz wunderbarer und intelligenter Sprache geschrieben und liest sich sehr flüssig. Ruhig und nahezu sachlich beschreibt die Autorin das Zusammenleben eines Kindes mit einer depressiven Mutter und einem optimistischen Vater, der stets bemüht ist, sich in der neuen Heimat anzupassen und hart daran arbeitet, seinen sächsischen Dialekt abzulegen. Für Constanze ist es nicht einfach, sich in der neuen Umgebung zurechtzufinden, sie vermisst ihre in Leipzig verbliebene Großmutter und wird auch nach dem Mauerfall, den sie während eines Austauschjahrs in Michigan erlebt, das Gefühl der Heimatlosigkeit nicht verlieren. Mir hat das Buch, in dem es um Heimatgefühl, Entwurzelung und Sehnsucht geht und das Constanzes innere Zerrissenheit sehr eindrücklich beschreibt, sehr gut gefallen. Die Autorin zeigt auch die Probleme nach der Wiedervereinigung unseres Landes auf, die Enttäuschungen und die unterschiedlichen Lebensauffassungen. Besonders erwähnen möchte ich das Nachwort der Autorin, in dem sie von ihrer schweren Erkrankung erzählt, gegen die sie viele Jahre später kämpft. Dieser Teil des Buches ging mir neben der Schilderung der Fluchtgeschichte sehr unter die Haut. Es hat mir sehr gut gefallen, dass die Autorin den Zeitgeist sowie politische und gesellschaftspolitische Ereignisse in ihre Geschichte hat einfließen lassen. Ich habe das melancholische Buch sehr gern gelesen, es hat mich gleichermaßen gefesselt und zutiefst berührt. Absolute Leseempfehlung!

Großartige Geschichte mit Tiefgang

Bücherfreundin am 03.06.2024
Bewertungsnummer: 2215362
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In "Das Jahr ohne Sommer" erzählt Constanze Neumann ihre eigene Geschichte und die ihrer Familie. Die kleine Constanze wächst in den siebziger Jahren in  Leipzig bei ihren Eltern auf. Der Vater ist an einer Musikschule in Dresden tätig, die Mutter ist Geigerin. Als die Kleine drei Jahre alt ist, beschließen die Eltern, mit ihr in den Westen zu fliehen. Der Fluchtversuch scheitert, die Eltern werden verhaftet, und Constanze kommt  zunächst in ein Kinderheim, bevor sie von den Großeltern mütterlicherseits abgeholt wird. Nach 18 Monaten dürfen die Eltern ohne ihre Tochter nach Westdeutschland ausreisen. Die Kleine ist fast 6 Jahre alt, als auch sie endlich ausreisen und ihre Eltern wiedersehen darf.    Die Jahre vergehen, die Familie ist inwischen nach Aachen umgezogen, wo der Vater eine Beamtenstelle als Direktor einer Musikschule bekommen hat. Die Mutter leidet immer noch unter den Nachwirkungen einer schweren Krankheit aus der Zeit ihrer Inhaftierung und kämpft mit eiserner Disziplin darum, wieder Geige spielen zu können. Der Vater sieht sich mehr und mehr als Westdeutscher, während Constanze sich weder der alten noch der neuen Heimat zugehörig fühlt.   Die Geschichte ist in der Ich-Form aus Constanzes Sicht erzählt. Sie ist in ganz wunderbarer und intelligenter Sprache geschrieben und liest sich sehr flüssig. Ruhig und nahezu sachlich beschreibt die Autorin das Zusammenleben eines Kindes mit einer depressiven Mutter und einem optimistischen Vater, der stets bemüht ist, sich in der neuen Heimat anzupassen und hart daran arbeitet, seinen sächsischen Dialekt abzulegen. Für Constanze ist es nicht einfach, sich in der neuen Umgebung zurechtzufinden, sie vermisst ihre in Leipzig verbliebene Großmutter und wird auch nach dem Mauerfall, den sie während eines Austauschjahrs in Michigan erlebt, das Gefühl der Heimatlosigkeit nicht verlieren. Mir hat das Buch, in dem es um Heimatgefühl, Entwurzelung und Sehnsucht geht und das Constanzes innere Zerrissenheit sehr eindrücklich beschreibt, sehr gut gefallen. Die Autorin zeigt auch die Probleme nach der Wiedervereinigung unseres Landes auf, die Enttäuschungen und die unterschiedlichen Lebensauffassungen. Besonders erwähnen möchte ich das Nachwort der Autorin, in dem sie von ihrer schweren Erkrankung erzählt, gegen die sie viele Jahre später kämpft. Dieser Teil des Buches ging mir neben der Schilderung der Fluchtgeschichte sehr unter die Haut. Es hat mir sehr gut gefallen, dass die Autorin den Zeitgeist sowie politische und gesellschaftspolitische Ereignisse in ihre Geschichte hat einfließen lassen. Ich habe das melancholische Buch sehr gern gelesen, es hat mich gleichermaßen gefesselt und zutiefst berührt. Absolute Leseempfehlung!

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