Produktbild: Sieben Sekunden Luft

Sieben Sekunden Luft Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.09.2024

Verlag

Haymon Verlag

Seitenzahl

264

Maße (L/B/H)

20,8/13,1/2,4 cm

Gewicht

388 g

Auflage

2

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7099-8226-6

Beschreibung

Rezension

"Ich fiebere auf jeder Seite mit dieser hellwachen Figur und ihrer Suche nach dem nächsten Schritt, dem Weg hinaus. Ein feinsinniger Roman über den Versuch einer Befreiung." Daniela Dröscher "Luca Mael Milschs aufwühlendes, berührendes Debüt findet im Schweigen Worte für Scham und Verletzung - eine Lektüre, die mir nicht nur die Luft geraubt, sondern vor allem neuen Atem geschenkt hat." Sharon Dodua Otoo "'Sieben Sekunden Luft' ist eines dieser Bücher, die es schaffen, ein nahezu komplettes Leben vor dir auszubreiten und dann sitzt du da und schließt es und weißt weder, wo du bist noch wer du warst, denn du bestehst nur noch aus den Kämpfen und dem Ringen und dem Atmen eines anderen Menschen. Es gibt diese Bücher nur selten, aber wenn es sie gibt, dann sind sie ein Ereignis. Und dieses Buch ist eines." Shida Bazyar "'Sieben Sekunden Luft' ist eine eindringliche Erzählung über einen anderen Umgang mit der Zeit und eine leise, entschiedene Bewegung weg von der Heteronorm. Jedes Schweigen, jedes Diminuendo, jede intendierte leerstehende Zeile hinterlässt eine tiefe Wirkung." Deutschlandfunk Kultur, Maha El Hissy "Wenn man das Buch, ein Debüt, liest, fragt man sich, wo sich Milsch all die Jahre mit all dem Talent versteckt hat, so gekonnt, berührend und klug ist der Text. Man lacht, man weint, man lernt." Hannoversche Allgemeine Zeitung, Bert Strebe "Luca Mael Milsch spielt in dem Romandebüt "Sieben Sekunden Luft" mit Pronomen, Rückblenden und Figuren. Eine drückende Geschichte wird so abwechslungsreich. Manch ein Leser mag da den Atem anhalten." Falter, Christina Vettorazzi "'Sieben Sekunden Luft' erzählt sehr eindringlich und persönlich vom Kampf um ein Leben und eine Identität, die sich richtig anfühlen, deckungsgleich, unabhängig davon, welche Erwartungen und Vorstellungen andere haben." Buchkultur, Sophie Weigand "Luca Mael Milsch erzählt davon wie Erwartungshaltungen und Konformitätsdruck lähmen und fesseln können - auch über die eigene Emanzipation hinaus. Ein unfassbar kluger und in all seiner Schwere dennoch empowernder Roman und vor allem als Debüt eine unfassbare Leistung." rezensöhnchen, Michaela Minder "Mir hat gefallen, dass Luca Mael Milsch die Identitätsfindung mit einer eleganten Beiläufigkeit verhandelt und man die Queerness von Selah beim Lesen genauso allmählich entdeckt wie die Figur selbst ... Starkes Debüt." Tagesspiegel, Nadine Lange "Luca Mael Milsch gelingt mit Sieben Sekunden Luft nicht nur ein virtuoses, weil wahrhaftiges Porträt einer Mutter-Kind-Beziehung, sondern geht der Frage, was für einen Menschen identitätsstiftend ist, nach. Klasse und Milieu, Gender und Sexualität, fester Glaube und hinterfragenswerte Glaubenssätze fließen in diese facettenreiche Collage ein, die zu Tränen zu rühren vermag, ohne dabei pathetisch zu sein." Standard, Amira Ben Saoud "Milsch schreibt über Schranken, Grenzen und Möglichkeiten und die Suche nach der eigenen Identität in einer Welt, die keinen Raum für Zwischentöne lässt, und hat einen queeren, politischen, zärtlichen und brutalen Roman geschrieben, der tief berührt." an.schläge, Stefanie Klamuth "Ein eindrucksvoller Roman, der die Facetten einer Gewaltbeziehung offen legt und dabei aus der Perspektive des Opfers die Umstände klar umreißt, wie es dazu kommen kann, dass alles aus dem Ruder läuft." Weiberdiwan, Margret Lammert "Ein Debüt, das aufwühlt, mitnimmt und genauso viele Fragen beantwortet wie aufwirft." ekz-Informationsdienst, Birgit Jacob "Die Autor*in skizziert die Enge des familiären Umfelds, die Folgen vermeintlich vertaner Chancen, auf eine Weise, die atemberaubend ist." Bibliotheksnachrichten, Petra Fosen Schlichtinger "Mit chirurgischer Präzision porträtiert Luca Mael Milsch in seinem*ihrem Romandebüt "Sieben Sekunden Luft" einen jungen Menschen, der sich aus den ihn eng umschnürenden Fesseln geschlechtsspezifischer Zuschreibungen und toxischer familiärer Beziehungen befreien muss. Eine kompakte, nachdenklich stimmende Lektüre." Woxx, Chris Lauer

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.09.2024

Verlag

Haymon Verlag

Seitenzahl

264

Maße (L/B/H)

20,8/13,1/2,4 cm

Gewicht

388 g

Auflage

2

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7099-8226-6

Herstelleradresse

Haymon Verlag
Erlerstraße 10
6020 Innsbruck
AT

Email: order@studienverlag.at

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  • Bewertung

    5/5

    25.02.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    mein lieblingsbuch

    ich war so froh über ein buch, dessen figuren queer* sind, ohne dass es deren ganze persönlichkeit ist. ich konnte viel nachempfinden, vor allem die beziehung zur mutter und ich finde luca mael hat es wirklich wunderbar geschrieben. die art wie zwischen den ansichten bzw. zeiten gesprungen wurde, hat mir sehr gut gefallen und ich wusste nie was als nächstes kommen wird.

  • Bewertung

    5/5

    14.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Beeindruckend und emotional

    Der Roman Sieben Sekunden Luft von Luca Mael Milsch handelt von Selah, die eine relativ schwierige und gefühlsarme Beziehung zu ihrer Mutter hat. Wir begleiten Selah fast ihr komplettes Leben. Es wird aufgeteilt in drei Zeitebenen: 1995, Selah ist noch ein Kind und erzählt die Geschichte aus der Ich-Perspektive, 2006, Selah ist schon erwachsen und die Geschichte wird aus der Du-Perspektive erzählt, 2017, Selahs Mutter liegt im Sterben und sie versucht letztmalig zu ihr durchzudringen, hier wird aus der dritte Person aus erzählt. Der Roman hat mich tief berührt. Man liest ihn nicht mal so eben, man muss sich Zeit nehmen und ihn auf sich wirken lassen. Gerade auch die Perspektivsprünge sind sehr gewöhnungsbedürftig, allerdings fand ich dies als stilistisches Mittel sehr gelungen. Das Buch ist sehr emotional und geht einem unter die Haut. Kann ich nur empfehlen.

  • Sabrina

    5/5

    14.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Beeindruckend und emotional…

    Beeindruckend und emotional Der Roman Sieben Sekunden Luft von Luca Mael Milsch handelt von Selah, die eine relativ schwierige und gefühlsarme Beziehung zu ihrer Mutter hat. Wir begleiten Selah fast ihr komplettes Leben. Es wird aufgeteilt in drei Zeitebenen: 1995, Selah ist noch ein Kind und erzählt die Geschichte aus der Ich-Perspektive, 2006, Selah ist schon erwachsen und die Geschichte wird aus der Du-Perspektive erzählt, 2017, Selahs Mutter liegt im Sterben und sie versucht letztmalig zu ihr durchzudringen, hier wird aus der dritte Person aus erzählt. Der Roman hat mich tief berührt. Man liest ihn nicht mal so eben, man muss sich Zeit nehmen und ihn auf sich wirken lassen. Gerade auch die Perspektivsprünge sind sehr gewöhnungsbedürftig, allerdings fand ich dies als stilistisches Mittel sehr gelungen. Das Buch ist sehr emotional und geht einem unter die Haut. Kann ich nur empfehlen.

  • Desiree Buchwald

    aus Wanne-Eickel

    5/5

    01.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Herausfordernd, atemlos, eindringlich

    Selah hat sich verloren, eigentlich hat Selah sich noch nie gehabt. Früher hat ihre Mutter ihr alles vorgegeben, dann die Gesellschaft und irgendwann konnte sie nicht mehr. Selah ist aus- und aufgebrochen, um sich selbst zu finden, und tat sich trotzdem schwer damit. Als endlich ein Licht mit Namen Ava zu sehen ist, wird Selah wieder zurückgerissen, denn erneut fordert die Mutter die Aufmerksamkeit. „Sieben Sekunden Luft“ von Luca Mael Miltsch gehört zu den intensivsten Romanen, die ich jemals gelesen habe. Selahs Geschichte wird zu verschiedenen Zeiten erzählt: 1995, 2006, 2017 und 2023. Jede Zeit hat die passende Perspektive, dahingehend, wie nah Selah sich selbst ist, was sehr spannend ist und den Zugang zu Selah verstärkt, das Leid noch ein Stück greifbarer macht. Sie merkt schon früh, dass sie nicht in die festgefahrenen Rollenbilder passt, kann dies aber nicht einordnen und wird damit auch noch komplett alleingelassen. Sie versucht, ihren Schmerz zu betäuben, was so atemlos, so intensiv beschrieben wird, dass es mich japsen ließ. Erst spät erkennt Selah, dass sie sich keinem Geschlecht zugehörig fühlt und es kostet nochmal Zeit, es richtig zu begreifen. Über allem schwebt die Mutter, die mich wahnsinnig wütend gemacht hat, denn auch wenn sie es schwer hatte, Selah konnte am wenigstens dafür und ich hätte mir einen richtigen Befreiungsschlag gewünscht, aber Mutter-Kind-Beziehungen sind nie leicht und im Nachhinein hat Selah genauso gehandelt, wie es zur Figur passt. Luca Mael Miltsch hat ein wahnsinnig eindringliches und sprachlich hervorragendes Debüt abgeliefert, was herausfordernd ist, aber auch den Blick öffnet. Luca schreibt über etwas, was nicht beschrieben werden kann und aus vielerlei Gründen am Puls der Zeit ist.

  • maraAngel2107

    5/5

    26.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schwierige Lektüre mit tiefsinnigem Hintergrund

    Das Cover hat mir auf Anhieb sehr gut gefallen, es wirkt auf mich warm und einladend. Ich mag die Pastelltöne, abgerundet mit dem kursiv geschriebenen Titel verspricht es eine tiefgründige Geschichte. Wir dürfen hier in eine Geschichte eintauchen die wahrlich keine leichte Kost ist, wobei ich bei diesem Buch solch eine Geschichte nicht erwartet habe. Sie ist leicht und einfach zu lesen, jedoch sehr tiefgründig und emotionsvoll geschrieben. Es gab einige tragische Erzählungen, vielleicht auch Wahrheiten, bei denen ich eine grausige Kälte in mir gespürt habe, ein Leben, das sehr vom Leben gezeichnet ist und wurde. Unausgesprochene Dinge, nicht erzählte Geheimnisse prägen ein Leben, das manchmal, zumindest kam es so bei mir als Leserin an, am liebsten beendet worden wäre. Der Erzählstil erfolgt in drei unterschiedlichen Zeitzonen, sowie aus unterschiedlichen Sichtweisen, einmal während der Kindheit aus der Ich-Perspektive und später dann von einer Perspektive, die ein Freund/Freundin sein könnte, nämlich aus der Du-Perspektive und zu einem anderen Zeitpunkt dann objektiver aus einer unnahbaren Sichtweise, so wirkt es auf mich. In diesem Roman ist viel wieder gegeben, was das Leben so spiegeln kann, eine lieblose Kindheit, der Druck von der Mutter, dem das Kind hier nicht gerecht werden konnte und Geheimnisse, die verborgen bleiben. Selbstmordgedanken, Abhängigkeit sowie Überforderung mit allem und auch unerfüllte Liebe, wobei sich dies am Ende dann doch irgendwie zu einem "kleinen" Happy End entwickelt. Unterschiedliche Lebensphasen mit unterschiedlichen Gedanken, sehr gut erzählt, sehr emotional und sehr tiefgründig vor allem jedoch auch menschlich, so wie es tatsächlich im Leben sein kann und oftmals auch ist. Die Erzählungen sind unglaublich gut miteinander verbunden und man hat kein Problem als Leser hier mit zu kommen. Teils heftige Situationen sind sehr detailgetreu geschrieben und man konnte immer wieder zwischen den Zeilen sehr viel Gefühl und sehr viel Sehnsucht lesen. Die Hoffnung auf ein gutes, vielleicht besseres Leben wurde nie aufgegeben. Luca Mael Milsch hat es tatsächlich geschafft mich sehr zu beeindrucken mit seinem Werk, das er hier veröffentlich hat. Es war keinesfalls leicht zu lesen und ich habe immer wieder Pausen machen dürfen, das Buch weg zu legen, um über das geschriebene nachzudenken und zu verinnerlichen. Eine wahre Leistung möchte hier behaupten, es ist nicht einfach solch eine Geschichte zu Papier zu bringen, es sei denn, man hat sie vielleicht selber erlebt? Wie auch immer... 5 von 5 Sternen möchte ich hier vergeben, da der Titel absolut im Einklang mit dem Roman und auch der Covergestaltung ist, sanfte Farben zu einer schwierigen Geschichte. Sehr empfehlenswert für Jedermann, ein Buch das einfach zum nachdenken anregt.

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