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Ohne Befund Geschichten aus dem Gesundheits-Wesen

21

22,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.03.2024

Abbildungen

10, 10 Abbildungen des New Yorker Künstlers Daniel Horowitz

Verlag

Unken-Verlag

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

19,3/12,6/2,2 cm

Gewicht

323 g

Farbe

Marine

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-949286-11-7

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.03.2024

Abbildungen

10, 10 Abbildungen des New Yorker Künstlers Daniel Horowitz

Verlag

Unken-Verlag

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

19,3/12,6/2,2 cm

Gewicht

323 g

Farbe

Marine

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-949286-11-7

Herstelleradresse

Unken Verlag GmbH
Seewiesenäckerweg 49
76199 Karlsruhe
DE

Email: [email protected]

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Auch geeignet als literarisches Betthupferl

Bewertung am 22.05.2024

Bewertungsnummer: 2206519

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

10 wunderbare Kurzgeschichten mit medizinischem Kontext Nach 3 Romanen legt die Autorin jetzt eine, wie immer bibliophil aufgemachte Geschichtensammlung vor, mit der sie in 10 kurzen Stories (die beiden längsten noch knapp unter 30 Seiten) zeigt, dass sie auch auf ganz engem Raum liebevoll ausgearbeitete glaubwürdige Charaktere zeichnen kann. Die Geschichten sind gut recherchiert kurzweilig, spannend und haben sehr überraschende Wendungen, die unsere Denkschablonen auf nette Art und Weise foppen. Ein für den naturwissenschaftlichen Laien schwer zu verstehendes Thema wie die Epigenetik wird hitverdächtig „kurz und knackig“ erklärt und das auch noch höchst unterhaltsam im Kontext eines ziemlich heißen email-Flirts. Dabei wird ganz nebenbei auch noch das Phänomen oder Klischee der „German Angst“ erörtert. Ein ethisch so umstrittenes Thema wie die Leihmutterschaft wird aus allen verschiedenen Perspektiven beleuchtet. Hinreißend komisch und mit Vorurteilen aufräumend auch der Einblick ins Sexlife im Alter -(sheim) in „Viagra rettet Leben und schützt das Herz“. Schlapp gelacht habe ich mich über die familiäre Gruppendynamik am Krankenbett eines Schlaganfallpatienten in „Krieg und Kirschenplotzer“. Und restlos begeistert hat mich das fast unfreiwillige „Schlussplädoyer“ des zurückhaltenden Moderators in „der Kategorienkiller“, der Geschichte über einen ärztlichen Literaturzirkel. Mit launigem Klischeesurfing lässt die Autorin hier „typische“ Vertreter der verschiedenen medizinischen Fachdisziplinen über Houellebecq‘s Roman „Vernichten“ und dabei fast unvermeidlich auch über „Gott und die Welt“ diskutieren und gibt dann selbst die Antwort darauf, was an Houellebecq so faszinierend ist und warum sein (hoffentlich noch nicht) letztes Buch sein „Schönstes“ ist.

Auch geeignet als literarisches Betthupferl

Bewertung am 22.05.2024
Bewertungsnummer: 2206519
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

10 wunderbare Kurzgeschichten mit medizinischem Kontext Nach 3 Romanen legt die Autorin jetzt eine, wie immer bibliophil aufgemachte Geschichtensammlung vor, mit der sie in 10 kurzen Stories (die beiden längsten noch knapp unter 30 Seiten) zeigt, dass sie auch auf ganz engem Raum liebevoll ausgearbeitete glaubwürdige Charaktere zeichnen kann. Die Geschichten sind gut recherchiert kurzweilig, spannend und haben sehr überraschende Wendungen, die unsere Denkschablonen auf nette Art und Weise foppen. Ein für den naturwissenschaftlichen Laien schwer zu verstehendes Thema wie die Epigenetik wird hitverdächtig „kurz und knackig“ erklärt und das auch noch höchst unterhaltsam im Kontext eines ziemlich heißen email-Flirts. Dabei wird ganz nebenbei auch noch das Phänomen oder Klischee der „German Angst“ erörtert. Ein ethisch so umstrittenes Thema wie die Leihmutterschaft wird aus allen verschiedenen Perspektiven beleuchtet. Hinreißend komisch und mit Vorurteilen aufräumend auch der Einblick ins Sexlife im Alter -(sheim) in „Viagra rettet Leben und schützt das Herz“. Schlapp gelacht habe ich mich über die familiäre Gruppendynamik am Krankenbett eines Schlaganfallpatienten in „Krieg und Kirschenplotzer“. Und restlos begeistert hat mich das fast unfreiwillige „Schlussplädoyer“ des zurückhaltenden Moderators in „der Kategorienkiller“, der Geschichte über einen ärztlichen Literaturzirkel. Mit launigem Klischeesurfing lässt die Autorin hier „typische“ Vertreter der verschiedenen medizinischen Fachdisziplinen über Houellebecq‘s Roman „Vernichten“ und dabei fast unvermeidlich auch über „Gott und die Welt“ diskutieren und gibt dann selbst die Antwort darauf, was an Houellebecq so faszinierend ist und warum sein (hoffentlich noch nicht) letztes Buch sein „Schönstes“ ist.

Novellen rund um medizinische Belange

Bewertung aus Leiben am 28.04.2024

Bewertungsnummer: 2189257

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In 10 Kurzgeschichten nimmt sich die Autorin verschiedener Problematiken an. Dabei haben alle Geschichten ein medizinisches Rundherum. Das Cover des Buches ist gut gemacht - ebenso wie die Illustrationen zu den jeweiligen Geschichten. Hundertprozentig passend finde ich es aber nicht - im Gegensatz zu den Bildern im Buch. Das Buch kommt hochwertig mit Lesebändchen und Schutzumschlag daher. Der Schreibstil der Autorin ist gut; als gelernte Ärztin weiß sie auch, worüber sie schreibt. Für medizinische Laien gibt es allerdings ein Glossar zu jeder Geschichte, ebenso wie Quellenangaben dazu. Wie immer bei Kurzgeschichten-Sammlungen sind die Storys (zumindest für mich) von unterschiedlicher Qualität. Während die meisten Erzählungen sich schnell lesen lassen und auch überraschen können, gibt es doch auch eher vorhersehbare Novellen. Allerdings haben alle auch (außer dem medizinischen Hintergrund) gemeinsam: Die Leichtigkeit mit der sich die Autorin auch schwierigen, oft aktuellen Themen (Ukraine-Krieg, Corona...) annimmt und mit Spannung (teilweise Überraschungen) und einer Prise Humor würzt. Zudem regen alle Geschichten auch zum Nachdenken an - manche mehr, manche weniger. Dabei haben sämtliche Storys die richtige Länge, was bei Kurzerzählungen oft schwierig ist - ebenso wie den Orten, aber vor allem den Charakteren Leben einzuhauchen. Aber auch dies gelingt der Autorin ausgezeichnet. Fazit: 10 prinzipiell gelungene Kurzgeschichten aus dem Gesundheitswesen. 4,5 von 5 Sternen

Novellen rund um medizinische Belange

Bewertung aus Leiben am 28.04.2024
Bewertungsnummer: 2189257
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In 10 Kurzgeschichten nimmt sich die Autorin verschiedener Problematiken an. Dabei haben alle Geschichten ein medizinisches Rundherum. Das Cover des Buches ist gut gemacht - ebenso wie die Illustrationen zu den jeweiligen Geschichten. Hundertprozentig passend finde ich es aber nicht - im Gegensatz zu den Bildern im Buch. Das Buch kommt hochwertig mit Lesebändchen und Schutzumschlag daher. Der Schreibstil der Autorin ist gut; als gelernte Ärztin weiß sie auch, worüber sie schreibt. Für medizinische Laien gibt es allerdings ein Glossar zu jeder Geschichte, ebenso wie Quellenangaben dazu. Wie immer bei Kurzgeschichten-Sammlungen sind die Storys (zumindest für mich) von unterschiedlicher Qualität. Während die meisten Erzählungen sich schnell lesen lassen und auch überraschen können, gibt es doch auch eher vorhersehbare Novellen. Allerdings haben alle auch (außer dem medizinischen Hintergrund) gemeinsam: Die Leichtigkeit mit der sich die Autorin auch schwierigen, oft aktuellen Themen (Ukraine-Krieg, Corona...) annimmt und mit Spannung (teilweise Überraschungen) und einer Prise Humor würzt. Zudem regen alle Geschichten auch zum Nachdenken an - manche mehr, manche weniger. Dabei haben sämtliche Storys die richtige Länge, was bei Kurzerzählungen oft schwierig ist - ebenso wie den Orten, aber vor allem den Charakteren Leben einzuhauchen. Aber auch dies gelingt der Autorin ausgezeichnet. Fazit: 10 prinzipiell gelungene Kurzgeschichten aus dem Gesundheitswesen. 4,5 von 5 Sternen

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Ohne Befund

von Lou Bihl

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