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Band 52355

Wilderer Roman | Geschenkausgabe im Miniformat

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.03.2024

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

14,4/9,2/1,8 cm

Gewicht

184 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-52355-9

Beschreibung

Rezension

Reinhard Kaiser-Mühlecker aber ist ein Roman gelungen, der den Realismus eines zeitgenössischen Bauernhofes in die Richtung existenzialistischer Literatur lenkt. [...] Vom ersten bis zum letzten Satz bannend zu lesen. ("Die Zeit")
[...] ein Buch von leiser Wucht, ein Bauern- und Heimatroman, wie er moderner, eindrücklicher, illusionsloser nicht sein könnte. ("Wiener Zeitung")
[Kaiser-Mühleckers] Spielart des österreichischen Antiheimatromans schildert ein Dasein zwischen Archaik und Fortschritt, zwischen sozialer Kontrolle, Eskapismus und jeder Idyllik. ("Die Furche")
Der österreichische Schriftsteller und Landwirt Reinhard Kaiser-Mühlecker verwandelt seine Lebenswelt in stille und zugleich grossartige Literatur. ("Neue Zürcher Zeitung")
›Wilderer‹ ist ein düsteres Buch, aber auch ein Buch der Hoffnung. Ein gelungener Roman, der einen noch lange beschäftigt. ("taz")
›Wilderer‹ erzählt von einem jungen Mann, der – von seiner Vergangenheit und Herkunft geplagt – kein Glück finden kann. ("WDR3 Lesestoff")
Ein Buch, das bei der Lektüre fühlbare Schmerzen auslöst. Das schafft nur bedeutende Literatur. ("Lokalkompass")
Ein wuchtiges, aufklärerisches, erschreckendes Buch. ("Journal Frankfurt")
Reinhard Kaiser-Mühlecker entschlüsselt im Roman ›Wilderer‹ menschliche Prägungen. [Er] bleibt seinem Milieu ebenso treu wie seinem unverwechselbaren Stil. ("Oberösterreichische Nachrichten")
Im Grunde fügen sich alle Werke [Kaiser-Mühleckers] zu einer großen, existenzialistischen Erzählung zusammen, die vom unerbittlichen Wandel des Landlebens handelt. ("SWR2")

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.03.2024

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

14,4/9,2/1,8 cm

Gewicht

184 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-52355-9

Herstelleradresse

FISCHER Taschenbuch
Hedderichstr. 114
60596 Frankfurt
DE

Email: produktsicherheit@fischerverlage.de

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Ich bin begeistert von diesem…

Robert P. aus Oybin am 29.07.2023

Bewertungsnummer: 2881120

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich bin begeistert von diesem ruhigen, unaufgeregten Roman, zeitlos wirkt er, auch wenn er unsere Zeit beschreibt, ein Gegenwartsroman von großer Wucht, ohne dabei ins Extreme, Aufregende zu schlagen mit einer wunderbaren Sprache. Nach diesem Roman mag ich nur noch eins, mehr von Reinhard Kaiser-Mühlecker lesen.

Ich bin begeistert von diesem…

Robert P. aus Oybin am 29.07.2023
Bewertungsnummer: 2881120
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich bin begeistert von diesem ruhigen, unaufgeregten Roman, zeitlos wirkt er, auch wenn er unsere Zeit beschreibt, ein Gegenwartsroman von großer Wucht, ohne dabei ins Extreme, Aufregende zu schlagen mit einer wunderbaren Sprache. Nach diesem Roman mag ich nur noch eins, mehr von Reinhard Kaiser-Mühlecker lesen.

Reinhard Kaiser-Mühlecker - Wilderer

BücherBummler am 16.12.2022

Bewertungsnummer: 1844275

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Faktisch führt Jakob den Bauernhof seiner Eltern schon, seit er ein Jugendlicher war. Den ersehnten Erfolg konnte er damit bisher aber nicht einfahren, seine Projekte gehen nicht auf, bringen kaum genug ein, um den Hof zu halten. Das ändert sich, als Jakob die Künstlerin Katja kennenlernt. Ihre Geschäftstüchtigkeit gepaart mit seinem Know-How bringen endlich die ersehnte Anerkennung und das nötige Geld. Katja und Jakob heiraten, bekommen ein Kind, bauen weiter aus. Aber was wie eine solide Erfolgsgeschichte aussieht, kann im Inneren fragiler sein, als man meint. “Wilderer” von Reinhard Kaiser-Mühlecker bringt mich in die verzwickte Lage, wenig darüber sagen zu können, wenn ich vermeiden möchte, zu viel zu verraten. Ich habe das Buch gehasst und geliebt. Beides könnte ich erklären, aber nicht, ohne die Lektüre für zukünftige Leser weitestgehend überflüssig zu machen. Was ich verraten kann, ist, dass mich alleine die Ambivalenz meiner Gefühle, die dieser Roman ausgelöst hat, schon in Bewunderung für den Autor versetzt hat. Nicht nur die Ambivalenz, auch die Verunsicherung, die durch diese ausgelöst wurde. Welches Gefühl ist das richtige? Wo ist mir ein Fehler unterlaufen? Oder geht womöglich beides zusammen? Was bedeutet das letztendlich für meine Gesamtbewertung? Lauter Gedankengänge, denen ich mich gewöhnlich nicht widme. Kaiser-Mühlecker ist ein talentierter Atmosphärenerschaffer. Wir lesen das eine und fühlen doch was anderes. Etwas stimmt nicht, etwas ist leicht verschoben, unausgesprochen. Das spiegelt sich auch in den Beziehungen innerhalb der Familie wider. Jakobs Eltern, die Großmutter, Schwester und Bruder - die Familienbande scheinen von Neid, Misstrauen und Missgunst bestimmt. Gespräche sind selten, Empathie noch rarer. Die Einsamkeit der einzelnen Familienmitglieder ist greifbar. Eine Lösung eher nicht. Ich würde gerne noch so viel mehr zu diesem beeindruckenden Roman sagen, werde es mir aber verkneifen. “Wilderer” war dieses Jahr auf der Longlist des Deutschen und auf der Shortlist des Österreichischen Buchpreises. Das ist ein großer Erfolg, aber ich hätte ihm noch mehr gegönnt. Unbedingt lesen!

Reinhard Kaiser-Mühlecker - Wilderer

BücherBummler am 16.12.2022
Bewertungsnummer: 1844275
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Faktisch führt Jakob den Bauernhof seiner Eltern schon, seit er ein Jugendlicher war. Den ersehnten Erfolg konnte er damit bisher aber nicht einfahren, seine Projekte gehen nicht auf, bringen kaum genug ein, um den Hof zu halten. Das ändert sich, als Jakob die Künstlerin Katja kennenlernt. Ihre Geschäftstüchtigkeit gepaart mit seinem Know-How bringen endlich die ersehnte Anerkennung und das nötige Geld. Katja und Jakob heiraten, bekommen ein Kind, bauen weiter aus. Aber was wie eine solide Erfolgsgeschichte aussieht, kann im Inneren fragiler sein, als man meint. “Wilderer” von Reinhard Kaiser-Mühlecker bringt mich in die verzwickte Lage, wenig darüber sagen zu können, wenn ich vermeiden möchte, zu viel zu verraten. Ich habe das Buch gehasst und geliebt. Beides könnte ich erklären, aber nicht, ohne die Lektüre für zukünftige Leser weitestgehend überflüssig zu machen. Was ich verraten kann, ist, dass mich alleine die Ambivalenz meiner Gefühle, die dieser Roman ausgelöst hat, schon in Bewunderung für den Autor versetzt hat. Nicht nur die Ambivalenz, auch die Verunsicherung, die durch diese ausgelöst wurde. Welches Gefühl ist das richtige? Wo ist mir ein Fehler unterlaufen? Oder geht womöglich beides zusammen? Was bedeutet das letztendlich für meine Gesamtbewertung? Lauter Gedankengänge, denen ich mich gewöhnlich nicht widme. Kaiser-Mühlecker ist ein talentierter Atmosphärenerschaffer. Wir lesen das eine und fühlen doch was anderes. Etwas stimmt nicht, etwas ist leicht verschoben, unausgesprochen. Das spiegelt sich auch in den Beziehungen innerhalb der Familie wider. Jakobs Eltern, die Großmutter, Schwester und Bruder - die Familienbande scheinen von Neid, Misstrauen und Missgunst bestimmt. Gespräche sind selten, Empathie noch rarer. Die Einsamkeit der einzelnen Familienmitglieder ist greifbar. Eine Lösung eher nicht. Ich würde gerne noch so viel mehr zu diesem beeindruckenden Roman sagen, werde es mir aber verkneifen. “Wilderer” war dieses Jahr auf der Longlist des Deutschen und auf der Shortlist des Österreichischen Buchpreises. Das ist ein großer Erfolg, aber ich hätte ihm noch mehr gegönnt. Unbedingt lesen!

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