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Triskele Roman

7

14,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.07.2024

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

18,8/12,4/2,1 cm

Gewicht

246 g

Farbe

Himbeer / Weiß

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-71019-5

Beschreibung

Rezension

Es ist brillant. [...] So eine großartige Grundidee muss man erst mal haben. [...] Es ist ein wirklich ganz ungewöhnlicher, ruhiger, wunderbarer Roman ("Im Bett mit Buch")
Was für ein genialer Kunstgriff [...]. Es ist ein ganz ganz ganz berührendes, wunderbar geschriebenes, sehr, sehr leises Buch ("Im Bett mit Buch")
Eine spannende Konstellation, die aus der formal wirkenden Ausgangslage etwas sehr Lebendiges macht. ("Frankfurter Rundschau")
Der genaue Blick [...] macht ›Triskele‹ zu etwas Besonderem. ("Hannoversche Allgemeine Zeitung")
Eine Liebeserklärung an die Unvollkommenheit des Lebens, in der unsere klassischen Rollenbilder immer mehr verblassen. ("MDR")
Wer Miku Sophie Kühmels "Triskele" nicht spätestens jetzt lesen will, an den wäre dieser vielschichtige, aufrichtige, böse, liebevolle Schwestern-Roman ohnehin vergeudet. ("Stern")
[Triskele] zeugt [...] vom großen Talent dieser jungen Autorin. ("Vogue")
der Roman [nimmt einen] gefangen. ("MDR Kultur")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.07.2024

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

18,8/12,4/2,1 cm

Gewicht

246 g

Farbe

Himbeer / Weiß

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-71019-5

Herstelleradresse

FISCHER Taschenbuch
Hedderichstr. 114
60596 Frankfurt
DE

Email: produktsicherheit@fischerverlage.de

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Im Dreieck der Überlebenden

xxholidayxx am 22.02.2026

Bewertungsnummer: 3054748

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

"Triskele" von Miku Sophie Kühmel ist 2022 im S. Fischer Verlag erschienen. Drei Schwestern – 48, 32 und 16 Jahre alt – treffen nach dem Suizid ihrer Mutter in deren Wohnung in Arendsee aufeinander. Sie räumen aus, sortieren Nachlass, Erinnerungen und Zuschreibungen. Jede hatte eine andere Mutter. Und doch war sie ein und dieselbe Person Meine Meinung Das Buch lag viel zu lange auf meinem SuB und war dann mein Buchclub-Pick im Februar. Das erste Drittel hat sich eher schleppend gelesen, aber danach entwickelt das Buch einen Sog, der mich nicht mehr losgelassen hat. Vor allem die Sprache finde ich sehr bemerkenswert. Kühmel erzählt aus wechselnden Perspektiven und lässt die verstorbene Mutter in Briefen „aus dem Off“ auftreten, ein starkes Stilmittel wie ich finde, das der Schwere immer wieder eine trockene, fast boshafte Komik entgegensetzt. Schon der nüchterne „Erbschein“ ganz zu beginn des Buches, in dem die Katze Muriel juristisch nicht als vierte Erbin anerkannt werden kann ist so eine Stelle. Die Autorin zeichnet tolle Sprachbilder, die im Gedächtnis bleiben und trotz der Grund-Ernsthaftigkeit des Buches: „Die Umbrüche lauern im Kleinen. Ein Stolpern auf gebohnerter Treppe […] und ein Nervenzusammenbruch passiert gegebenenfalls ungeduscht zwischen Gurkengläsern.“ (S. 26) Diese Mischung aus Alltagsdetail und existenzieller Fallhöhe zieht sich wie ein roter Faden durch den Roman. Besonders beeindruckt hat mich aber, wie die Autorin das Thema Trauer & Trauerbewältigung der Hinterbliebenen nach einem Suizid aufgegriffen hat: „Alle fünfzig Minuten stirbt ein Mensch an Selbsttötung. […] Und pro Tote drei Trauernde.“ (S. 102) Die Autorin mischt auch immer wieder Fakten in das romanhafte und romantisiert nichts. Sie zeigt, wie komplex Trauer ist und vor allem wie ambivalent. „Ich traute mich kaum zuzugeben, dass ich auf eine Art beruhigt war, sie nun tot zu wissen.“ (S. 234) Neben dem zentralen Verlust verhandelt der Roman Queerness, Ost-West-Zuschreibungen, Mutterschaft, psychische Erkrankung und das schwierige Sprechen bzw. einander Fremd-(Geworden)-Sein in Familien. „Wir sprechen, aber wir reden ja nicht.“ (S. 139). Nicht alles hat mich gleichermaßen erreicht; manche gedanklichen Schleifen wirkten auf mich etwas überdehnt. Aber insgesamt ist das ein sehr durchdachter, literarisch ambitionierter Roman, der viel Raum für Zwischentöne lässt. Fazit "Triskele" ist kein leichtes, eher ein melancholisches Buch, das sich aber meiner Meinung nach sehr lohnt. Für alle, die leise und sich-langsam-entwickelnde Familiengeschichten mögen, die mehr Fragen stellen als Antworten geben. Und für alle die besonders auf Sprache einen großen Wert legen, die hier zugleich scharf, ironisch und zart daherkommt. Wer einen stringenten Plot mit einem krassen Spannungsbogen sucht, wird hier eher ungeduldig.

Im Dreieck der Überlebenden

xxholidayxx am 22.02.2026
Bewertungsnummer: 3054748
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

"Triskele" von Miku Sophie Kühmel ist 2022 im S. Fischer Verlag erschienen. Drei Schwestern – 48, 32 und 16 Jahre alt – treffen nach dem Suizid ihrer Mutter in deren Wohnung in Arendsee aufeinander. Sie räumen aus, sortieren Nachlass, Erinnerungen und Zuschreibungen. Jede hatte eine andere Mutter. Und doch war sie ein und dieselbe Person Meine Meinung Das Buch lag viel zu lange auf meinem SuB und war dann mein Buchclub-Pick im Februar. Das erste Drittel hat sich eher schleppend gelesen, aber danach entwickelt das Buch einen Sog, der mich nicht mehr losgelassen hat. Vor allem die Sprache finde ich sehr bemerkenswert. Kühmel erzählt aus wechselnden Perspektiven und lässt die verstorbene Mutter in Briefen „aus dem Off“ auftreten, ein starkes Stilmittel wie ich finde, das der Schwere immer wieder eine trockene, fast boshafte Komik entgegensetzt. Schon der nüchterne „Erbschein“ ganz zu beginn des Buches, in dem die Katze Muriel juristisch nicht als vierte Erbin anerkannt werden kann ist so eine Stelle. Die Autorin zeichnet tolle Sprachbilder, die im Gedächtnis bleiben und trotz der Grund-Ernsthaftigkeit des Buches: „Die Umbrüche lauern im Kleinen. Ein Stolpern auf gebohnerter Treppe […] und ein Nervenzusammenbruch passiert gegebenenfalls ungeduscht zwischen Gurkengläsern.“ (S. 26) Diese Mischung aus Alltagsdetail und existenzieller Fallhöhe zieht sich wie ein roter Faden durch den Roman. Besonders beeindruckt hat mich aber, wie die Autorin das Thema Trauer & Trauerbewältigung der Hinterbliebenen nach einem Suizid aufgegriffen hat: „Alle fünfzig Minuten stirbt ein Mensch an Selbsttötung. […] Und pro Tote drei Trauernde.“ (S. 102) Die Autorin mischt auch immer wieder Fakten in das romanhafte und romantisiert nichts. Sie zeigt, wie komplex Trauer ist und vor allem wie ambivalent. „Ich traute mich kaum zuzugeben, dass ich auf eine Art beruhigt war, sie nun tot zu wissen.“ (S. 234) Neben dem zentralen Verlust verhandelt der Roman Queerness, Ost-West-Zuschreibungen, Mutterschaft, psychische Erkrankung und das schwierige Sprechen bzw. einander Fremd-(Geworden)-Sein in Familien. „Wir sprechen, aber wir reden ja nicht.“ (S. 139). Nicht alles hat mich gleichermaßen erreicht; manche gedanklichen Schleifen wirkten auf mich etwas überdehnt. Aber insgesamt ist das ein sehr durchdachter, literarisch ambitionierter Roman, der viel Raum für Zwischentöne lässt. Fazit "Triskele" ist kein leichtes, eher ein melancholisches Buch, das sich aber meiner Meinung nach sehr lohnt. Für alle, die leise und sich-langsam-entwickelnde Familiengeschichten mögen, die mehr Fragen stellen als Antworten geben. Und für alle die besonders auf Sprache einen großen Wert legen, die hier zugleich scharf, ironisch und zart daherkommt. Wer einen stringenten Plot mit einem krassen Spannungsbogen sucht, wird hier eher ungeduldig.

Miko Sophie Kühmels Erzählstil...

Bewertung am 16.09.2022

Bewertungsnummer: 1787811

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Miko Sophie Kühmels Erzählstil hat mich sofort in den Bann gezogen. Es ist bemerkenswert wie sie die Alterunterschiede der Schwestern darstellen konnte, ohne das es irgendwie komisch gewirkt hat. Ein Buch, das sich angefühlt wie nach Hause kommen - lustig,traurig, sehnsuchtsvoll.

Miko Sophie Kühmels Erzählstil...

Bewertung am 16.09.2022
Bewertungsnummer: 1787811
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Miko Sophie Kühmels Erzählstil hat mich sofort in den Bann gezogen. Es ist bemerkenswert wie sie die Alterunterschiede der Schwestern darstellen konnte, ohne das es irgendwie komisch gewirkt hat. Ein Buch, das sich angefühlt wie nach Hause kommen - lustig,traurig, sehnsuchtsvoll.

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