Vier Privatdetektive, fünf skrupellose Freunde und ein verschollenes Gemälde – der vierte Wohlfühl-Krimi mit der Amsterdamer Hausboot-Detektei
Der alte Onno hat gleich zwei Probleme: In seinem Wohnzimmer sitzt ein toter Mann, an seiner Wand fehlt ein Bild. Den Mann kennt er nicht, aber das Bild ist die selbst angefertigte Kopie eines verschollenen Gemäldes. Da Onno nicht will, dass die Polizei von seiner kurzen und wenig erfolgreichen Zeit als Kunstfälscher erfährt, wendet er sich an die Hausboot-Detektei. Die Ermittlungen führen Arie, Maddie, Jan und Elin auf eine wilde Schatzsuche quer durch Amsterdam, und sie müssen feststellen, dass es Menschen gibt, die für Kunst über Leichen gehen …
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Mord in der Kunstszene
Eliza am 20.10.2024
Bewertungsnummer: 2320846
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Ein Mord in der Kunstszenerie und unsere beliebten Freunde aus der Hausboot-Detektei mittendrin. Ein kurzweiliger und sehr unterhaltsamer Krimi. Ein älterer Mann namens Onno kommt in seiner Wohnung und findet einen toten Mann in seinem Wohnzimmer sitzen. Er ist schockiert und möchte aus persönlichen Gründen erstmal keine Polizei im Haus haben. Somit kontaktiert er die Hausboot-Detektei; Arie und sein Team werden mit einem Fall konfrontiert der geheimnisvoller und gefährlicher ist, als er zunächst scheint.
Das Kriminalteam der Hausboot-Detektei überzeugt auch in diesem Fall mit seinen liebevollen und sehr speziellen Charakteren. Gerade Jan mit seinem Eichhörnchen Fru Gru Gunilla sorgt einfach immer wieder für abwechslungsreiche und süffisante Momente. Auch Maddie hat mir wieder gut gefallen. Alle Figuren in dem Team sind sehr unterschiedlich und sorgen somit immer wieder dafür, dass niemals Langweile beim Lesen aufkommt. Die Handlung ist in Amsterdam angesiedelt und sorgt für kurzweile beim Lesen. Im Laufe der Story gibt es eine Steigerung der Spannung und der Fall schlägt eine interessante Richtung ein.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut lesbar und humorvoll. Sie schafft es dabei auch immer wieder bestimmte Stimmungen beim Lesen zu erzeugen. Auch war ich diesmal von dieser Geschichte noch mehr als von der vorherigen gefesselt. Ein interessanter Fall für die sympathischen Hausboot-Ermittler, den ich sehr gerne empfehlen möchten.
cozy crime in Amsterdam, der bestens unterhält!
Bewertung aus Oberursel am 17.09.2024
Bewertungsnummer: 2294988
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Die cozy-crime-Serie um die Amsterdamer Hausbootdetektei geht in die 4. Runde; und ich habe gesehen, ein 5. Band kommt im Frühjahr 25 raus. Ich bin jetzt von Anfang an dabei, und mir sind die skurril-liebenswerten Detektive mittlerweile schon echt ans Herz gewachsen. Jetzt muss ich im Vorfeld aber auch sagen, das ist eine Serie, da würde ich empfehlen, mit Band 1 zu beginnen, denn da wird die ganze Gang ausführlich vorgestellt. Hier im 4. Teil steigen wir nämlich nahtlos ein, wo Band 3 aufgehört hat, und die Protagonisten werden nicht mehr groß eingeführt. Ja, sicher, ein paar Worte zu deren Hintergründen fallen, aber da mMn ein Großteil des Charmes A. ) das Lokalkolorit ausmacht und B) eben die speziellen Charaktere tragen, wäre es schade, wenn man hier sich um einen Teil des Vergnügens bringt.
Hier nun geht es um Mord und Kunstfälschung. Onno, einst Kunstmaler, jetzt Nachbar von Maddie, Isa und Juanita, kommt eines schönen Tages nachhause und findet in seinem Wohnzimmer eine kunstvoll drapierte Leiche. Erschossen. Was fehlt: ein Bild in seinem Wohnzimmer. Und zwar eine von ihm selbst mal angefertigte Kopie eines Gemäldes einer Tochter von Vermeer. Onno ist nicht erpicht, dass die Polizei sich auf das Bild und seine längst vergangene Karriere als Fälscher konzentriert, und daher ruft er als erstes nicht die Polizei, sondern die Hausbootdetektei. Interessanter Job, finden diese – und die Mordkommission ist erneut nicht amused, sich schon wieder einen Fall mehr oder weniger mit den Detektiven zu teilen. Und so beginnt für Maddie und ihr Detektiv-Team eine überaus spannende Ermittlung in der Kunstszene, denn irgendwo muss das Bild ja sein.....und sie gehen Hinweisen wie auf einer Schnitzeljagd nach, die sie quer durch Amsterdam führen und tief in vergangene Zeiten führen.....
Mein Leseeindruck: Wow, temporeich, viel Action, viel trockener Humor, viele skurrile Situationen – das hat mir bestens gefallen :-) Diese Schnitzeljagd durch Amsterdam hatte - fand ich – so ein paar Anklänge an Dan Browns Thriller, die den Helden quer durch Paris geführt haben; falls sich da jemand dran erinnert; und war mindestens ebenso rasant und hat die Ermittler ständig um 4 Ecken denken lassen. Hatte was. Kurze Kapitel, viele Dialoge – wie schon gesagt, die Autorin hat hier Tempo vorgelegt. Die Detektive waren in Bestform, fand ich. Mittlerweile sind sie auch ein eingespieltes Team. Diese Reihe könnte ich mir echt gut verfilmt vorstellen. Mit Amsterdam als Kulisse kommt das einfach gut, und die Charaktere sind teils einfach hinreißend ;-) …. und wo gibt es schon ein zahmes Eichhörnchen als Haustier?
Was mir ebenfalls gut gefallen hat, war der kunsthistorische Background. Wir haben als Leser ein wenig von Vermeer, respektive der Tochter Vermeer gelernt, und nebenbei sind ein paar interessante Dinge über Kunstfälschung im Generellen eingeflossen. Fand ich interessant.
Generell war der Fall gut aufgebaut, und hat mich sehr gut unterhalten. Daher: alle Daumen hoch; und ich lese bestimmt nächstes Jahr weiter!
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