Vier Privatdetektive, fünf skrupellose Freunde und ein verschollenes Gemälde – der vierte Wohlfühl-Krimi mit der Amsterdamer Hausboot-Detektei
Der alte Onno hat gleich zwei Probleme: In seinem Wohnzimmer sitzt ein toter Mann, an seiner Wand fehlt ein Bild. Den Mann kennt er nicht, aber das Bild ist die selbst angefertigte Kopie eines verschollenen Gemäldes. Da Onno nicht will, dass die Polizei von seiner kurzen und wenig erfolgreichen Zeit als Kunstfälscher erfährt, wendet er sich an die Hausboot-Detektei. Die Ermittlungen führen Arie, Maddie, Jan und Elin auf eine wilde Schatzsuche quer durch Amsterdam, und sie müssen feststellen, dass es Menschen gibt, die für Kunst über Leichen gehen …
Kundinnen und Kunden meinen
4.5/5.0
Eliza
5/5
20.10.2024
Buch (Taschenbuch)
Mord in der Kunstszene
Ein Mord in der Kunstszenerie und unsere beliebten Freunde aus der Hausboot-Detektei mittendrin. Ein kurzweiliger und sehr unterhaltsamer Krimi. Ein älterer Mann namens Onno kommt in seiner Wohnung und findet einen toten Mann in seinem Wohnzimmer sitzen. Er ist schockiert und möchte aus persönlichen Gründen erstmal keine Polizei im Haus haben. Somit kontaktiert er die Hausboot-Detektei; Arie und sein Team werden mit einem Fall konfrontiert der geheimnisvoller und gefährlicher ist, als er zunächst scheint.
Das Kriminalteam der Hausboot-Detektei überzeugt auch in diesem Fall mit seinen liebevollen und sehr speziellen Charakteren. Gerade Jan mit seinem Eichhörnchen Fru Gru Gunilla sorgt einfach immer wieder für abwechslungsreiche und süffisante Momente. Auch Maddie hat mir wieder gut gefallen. Alle Figuren in dem Team sind sehr unterschiedlich und sorgen somit immer wieder dafür, dass niemals Langweile beim Lesen aufkommt. Die Handlung ist in Amsterdam angesiedelt und sorgt für kurzweile beim Lesen. Im Laufe der Story gibt es eine Steigerung der Spannung und der Fall schlägt eine interessante Richtung ein.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut lesbar und humorvoll. Sie schafft es dabei auch immer wieder bestimmte Stimmungen beim Lesen zu erzeugen. Auch war ich diesmal von dieser Geschichte noch mehr als von der vorherigen gefesselt. Ein interessanter Fall für die sympathischen Hausboot-Ermittler, den ich sehr gerne empfehlen möchten.
Bewertung
aus Oberursel
5/5
17.09.2024
Buch (Taschenbuch)
cozy crime in Amsterdam, der bestens unterhält!
Die cozy-crime-Serie um die Amsterdamer Hausbootdetektei geht in die 4. Runde; und ich habe gesehen, ein 5. Band kommt im Frühjahr 25 raus. Ich bin jetzt von Anfang an dabei, und mir sind die skurril-liebenswerten Detektive mittlerweile schon echt ans Herz gewachsen. Jetzt muss ich im Vorfeld aber auch sagen, das ist eine Serie, da würde ich empfehlen, mit Band 1 zu beginnen, denn da wird die ganze Gang ausführlich vorgestellt. Hier im 4. Teil steigen wir nämlich nahtlos ein, wo Band 3 aufgehört hat, und die Protagonisten werden nicht mehr groß eingeführt. Ja, sicher, ein paar Worte zu deren Hintergründen fallen, aber da mMn ein Großteil des Charmes A. ) das Lokalkolorit ausmacht und B) eben die speziellen Charaktere tragen, wäre es schade, wenn man hier sich um einen Teil des Vergnügens bringt.
Hier nun geht es um Mord und Kunstfälschung. Onno, einst Kunstmaler, jetzt Nachbar von Maddie, Isa und Juanita, kommt eines schönen Tages nachhause und findet in seinem Wohnzimmer eine kunstvoll drapierte Leiche. Erschossen. Was fehlt: ein Bild in seinem Wohnzimmer. Und zwar eine von ihm selbst mal angefertigte Kopie eines Gemäldes einer Tochter von Vermeer. Onno ist nicht erpicht, dass die Polizei sich auf das Bild und seine längst vergangene Karriere als Fälscher konzentriert, und daher ruft er als erstes nicht die Polizei, sondern die Hausbootdetektei. Interessanter Job, finden diese – und die Mordkommission ist erneut nicht amused, sich schon wieder einen Fall mehr oder weniger mit den Detektiven zu teilen. Und so beginnt für Maddie und ihr Detektiv-Team eine überaus spannende Ermittlung in der Kunstszene, denn irgendwo muss das Bild ja sein.....und sie gehen Hinweisen wie auf einer Schnitzeljagd nach, die sie quer durch Amsterdam führen und tief in vergangene Zeiten führen.....
Mein Leseeindruck: Wow, temporeich, viel Action, viel trockener Humor, viele skurrile Situationen – das hat mir bestens gefallen :-) Diese Schnitzeljagd durch Amsterdam hatte - fand ich – so ein paar Anklänge an Dan Browns Thriller, die den Helden quer durch Paris geführt haben; falls sich da jemand dran erinnert; und war mindestens ebenso rasant und hat die Ermittler ständig um 4 Ecken denken lassen. Hatte was. Kurze Kapitel, viele Dialoge – wie schon gesagt, die Autorin hat hier Tempo vorgelegt. Die Detektive waren in Bestform, fand ich. Mittlerweile sind sie auch ein eingespieltes Team. Diese Reihe könnte ich mir echt gut verfilmt vorstellen. Mit Amsterdam als Kulisse kommt das einfach gut, und die Charaktere sind teils einfach hinreißend ;-) …. und wo gibt es schon ein zahmes Eichhörnchen als Haustier?
Was mir ebenfalls gut gefallen hat, war der kunsthistorische Background. Wir haben als Leser ein wenig von Vermeer, respektive der Tochter Vermeer gelernt, und nebenbei sind ein paar interessante Dinge über Kunstfälschung im Generellen eingeflossen. Fand ich interessant.
Generell war der Fall gut aufgebaut, und hat mich sehr gut unterhalten. Daher: alle Daumen hoch; und ich lese bestimmt nächstes Jahr weiter!
antjemue
5/5
14.09.2024
Buch (Taschenbuch)
Dieser Teil gefiel mir wieder…
Dieser Teil gefiel mir wieder besser als der Vorgänger Nachdem ich Anfang des Jahres die ersten drei Teile der Reihe um die Amsterdamer Hausboot-Detektei gelesen hatte und von den liebenswerten Detektiven und ihrem Umfeld immer noch nicht genug hatte, freute ich mich, dass kürzlich mit „Tödliche Farben“ ein weiterer Teil erschien. Als Maddies Nachbar, der alte Onno, von der Mitgliederversammlung des Tierheims für Katzen nachhause kommt, hat er gleich zwei Probleme. Im Wohnzimmer, auf seinem Lieblingssessel, sitzt ein toter Mann in einem ungewöhnlichen Aufzug und an der Wand dahinter fehlt ein Bild. Letzteres ist die von Onno selbst gefertigte Kopie eines als verschollen geltenden wertvollen Gemäldes. Da Onno eigentlich nicht möchte, dass die Polizei von seiner früheren Kunstfälscher-Karriere erfährt, wendet er sich zuerst an die Hausboot-Detektei. Die vier Detektive müssen jedoch, schon wegen des Toten, trotzdem die Polizei einschalten. Bei dieser gilt Onno schnell als Hauptverdächtiger. Da das verschwundene Bild ein Schlüssel zum Beweis seiner Unschuld ist, beauftragt Onno die inzwischen nur noch vier Detektive mit der Suche danach. Diese führt sie zu einer aufregenden Schatzsuche durch ganz Amsterdam. Wird es ihnen gelingen, das Rätsel unbeschadet zu lösen? Immerhin gibt es da ja doch mindestens eine Person, die zum Erreichen des Ziels über Leichen geht… Auch dieses Buch konnte ich wieder leicht und flüssig lesen. Wie bereits bei den Vorgängern lebt die Geschichte vor allem von ihren äußerst sympathischen, etwas skurrilen Hauptfiguren, den Menschen in ihrem Umfeld und ihren genauso liebenswerten Tieren. Im Vergleich zu den ersten beiden Teilen ist die Ermittlungsarbeit der Detektive inzwischen etwas professioneller geworden. Die Ermittlungsansätze sind zwar nach wie vor etwas unkonventionell und sicher sind es hin und wieder trotzdem noch Zufälle, die sie weiterbringen, aber eben nicht mehr ausschließlich. Sehr gut gefiel mir diesmal, dass die Detektive während ihrer Schatzsuche durch Amsterdam so einige Sehenswürdigkeiten der Stadt besuchten, die mir als Leserin dabei anschaulich vorgestellt wurden. An einige davon erinnerte ich mich sogar, da ich sie bei einem Aufenthalt in der Stadt selbst besucht hatte, andere sind dadurch für mich zu einem möglichen Ziel bei einem weiteren Besuch Amsterdams geworden. Im dritten Teil war mir ein bisschen aufgestoßen, dass die Autorin, die mit Elin in den Büchern selbst eine Hauptfigur darstellt, etwas zu viel über die Erfolge ihrer Bücher spricht. Diesmal tat sie das zwar auch wieder, erwähnte sogar, dass eine Verfilmung geplant wäre, von der Häufigkeit her, hielt sich das jedoch in Grenzen, so, dass ich es nicht mehr als wirklich nervig empfand. Mir gefiel auch, dass Ari ein bisschen seinen Frieden mit seinem ehemaligen Kollegen gemacht hat, der jetzt bei der Polizei die Stelle innehat, für die ursprünglich er selbst vorgesehen war. Dieser ist mir zwar immer noch unsympathisch, aber es gibt keine wirklich offenen Feindseligkeiten mehr und bei mir entstand diesmal der Eindruck, dass der einfach bekommen hat, was er verdient und Ari insgesamt inzwischen sehr viel besser dran ist. Beim letzten Teil kritisierte ich auch, dass die Detektive eine Grenze überschritten hatten, die ich mir so für sie nicht gewünscht hatte. Hier war ich gleich ziemlich am Anfang des Buches sehr froh, dass sie das so nicht gleich noch einmal taten. Insgesamt hat mir dieser vierte Teil der Reihe hier wieder deutlich besser gefallen, als der Vorgänger und der für Ende März 2025 angekündigte fünfte Teil der Reihe, mit dem Titel „Tödliche Blüten“, steht daher auch wieder auf meiner Lesewunschliste.
Bewertung
5/5
06.09.2024
Buch (Taschenbuch)
Unterhaltsamer Krimi um einen Mord und ein verschwundenes Gemälde
Der Tag hätte ein guter werden können für Onno. Zumindest bis er einen Toten findet. In seinem Sessel, gekleidet in einem gelben Kleid. Abgesehen von diesem Umstand fehlt auch noch ein Gemälde, das Onno selbst gefälscht hat und das ihm viel bedeutet. Er alarmiert seine Nachbarin Maddie, die in der inzwischen berühmten Hausbootdetektei arbeitet. Gemeinsam mit ihren Kollegen nimmt sie den Tatort unter die Lupe. Doch auch die Detektive stehen zunächst vor einem Rätsel. Als Onno schließlich als Tatverdächtiger festgenommen wird, steigt der Druck, den Fall zu lösen. Eine rasante Ermittlungsreise quer durch Amsterdam beginnt, bei der schon bald Original und Fälschung, Wahrheit und Lüge miteinander verschwimmen...
Für mich ein gelungener Fall der Reihe. Diesmal steht endlich auch wieder die Ermittlungsarbeit im Vordergrund, die im letzten Band leider zu kurz kam. Es gab einige Wendungen, skurrile Einfälle und nicht zuletzt individuelle Charaktere, die so typisch für die Krimis rund um die Hausbootdetektei sind. Der herrlich trockene Humor, die detailverliebten Beobachtungen, die kuriosen Situationen sowie die Freundschaft zwischen den Detektiven untereinander und zu ihren tierischen und menschlichen Begleitern machen ohnehin den speziellen Stil der Reihe aus. Das Lesen hat mir Spaß gemacht, auch wenn es nicht der tiefgründigste Krimi aller Zeiten ist. Man kann rätseln und schmunzeln, es gibt ein zahmes Eichhörnchen und Hund. Manchmal braucht es einfach nicht mehr. Und: Ich hoffe wirklich, dass die Anspielung auf eine mögliche Verfilmung ernst gemeint war. Knabberkram und Limo für den Fernsehabend stehen auf jeden Fall bereit. ;-)
Jürg K.
5/5
02.09.2024
Buch (Taschenbuch)
Krimi mit Lokalcharakter
Dies ist der vierte Band der tollen Wohlfühl-Krimi Reihe mit der Amsterdamer Hausboot-Detektei. Onno hat Probleme, in seinem Wohnzimmer sitzt ein toter Mann und es fehlt ein Gemälde. Er kennt den Mann nicht, das Bild ist eine Kopie eines verschollenen Bildes. Er wendet sich an die Hausboot-Detektei. Nun führen Arie, Maddie, Jan und Elin die Ermittlungen. Bald stellen sie fest, dass es Menschen gibt, die für Kunst auch vor Leichen nicht halt machen. Onno will nicht, dass jemand von seiner nicht so erfolgreichen Zeit als Kunstfälscher erfährt. Ich fand es prima, dass es in dieser Reihe weitergeht. Es macht unheimlich viel Spass und Vergnügen dieser Detektei über die Schulter zu schauen wie sie die Ermittlungen angehen. Es wird perfekt an die Vorgänger angeknüpft und als Leser wollte ich wissen wie es weitergeht. Mich hat die Geschichte sehr gefesselt und ich konnte das Buch erst weglegen, als ich die letzte Seite gelesen hatte. Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen.
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