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Künstliche Beziehungen Roman

2

26,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.07.2024

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

20,8/13,2/3 cm

Gewicht

433 g

Farbe

Cool Grey / Schwarz

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Les Liens artificiels

Übersetzt von

André Hansen

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-10-397537-6

Beschreibung

Rezension

[...] Devers [...] ist [...] ein seltenes Kunststück gelungen: Ein kluges Buch über Dinge, die uns auf den Nägeln brennen. Aber auch ein Buch voller clever getimter Action [...]. ("Westdeutscher Rundfunk, WDR 5 (Bücher)")
Es ist sowohl unterhaltsam als auch tief [...]. ("Deutschlandfunk Kultur Studio 9")

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.07.2024

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

20,8/13,2/3 cm

Gewicht

433 g

Farbe

Cool Grey / Schwarz

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Les Liens artificiels

Übersetzt von

André Hansen

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-10-397537-6

Herstelleradresse

S. FISCHER Verlag GmbH
Hedderichstr. 114
60596 Frankfurt am Main
Deutschland
Email: bestellung@hgv-online.de
Url: www.fischerverlage.de
Telephone: +49 69 60620
Fax: +49 69 6062214

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  • Literatursprechstunde

    aus Göttingen

    5/5

    24.07.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wow - meisterhaft! Solltet Ihr Euch für die virtuelle Welt interessieren, lest es! ❣️

    Dieses Buch hat mich so sehr berührt, dass ich gar nicht weiß, wie ich mit Worten einfangen kann, was ich mit dieser Rezension ausdrücken möchte - ich hoffe, es ist mir gelungen! Das Buch hat zwei Protagonisten: Auf der einen Seite Julien, ein alleinstehender Mann in den späten Zwanzigern, der es nicht geschafft hat, das Album zu schreiben, von dem er träumt. Auf der anderen Seite Adrien, CEO der Firma Heaven, der gerade das erste Metavers geschaffen hat. Julien ist visionär in den Möglichkeiten, die die Antimonde bietet, eine künstliche, aber genaue Nachbildung der Realität. Er beschließt, seinen Job zu kündigen, und versinkt nach und nach in diese falsche Realität. Er wird Angel, ein Dichter, der in der ganzen Welt bekannt werden wird. Die Grenzen zwischen realem und fiktivem Leben beginnen zu verschwimmen. Es ist nicht mehr Angel, der durch Julien lebt, sondern Julien, der dank seines Avatars überlebt. Devers konzentriert sich in seinem Werk auf die Auswirkungen von künstlicher Intelligenz auf unser Leben und auf die Grenzen zwischen dem Virtuellen und dem Realen. Sein Denken spiegelt sich in der Erzählung der parallelen Leben von Julien Liberat, einem verrückten Mann, einem Tagträumer - und Adrien Sterner, einem visionären, narzisstischen und wahnsinnig ehrgeizigen Genie. Ihre Schicksale kreuzen sich über die Antimonde, eine Online-Plattform, die eine Welt schafft, die mit unserer identisch ist, aber scheinbar viel besser. Internetnutzer können durch den Zugriff auf ihre Avatare ein zweites, reicheres, beglückenderes Leben leben und somit ihrer oft enttäuschenden und düsteren Realität entfliehen. Adrien Sterner ist der Schöpfer und Julien Libérat eines der Opfer dieser Illusion. Dieser Roman erforscht durch eine polemische oder sogar verleumderische Haltung einerseits die Metamorphose der Menschen in vom Leben getrennte „Homminatoren“, die von ihrem idealen, aber illusorischen Spiegelbild betäubt sind; andererseits unterstreicht er die enge Verbindung zwischen Selbstzerstörung und Selbstbehauptung, die unsere Zeit charakterisiert. Es ist ein beunruhigender Gedanke, dass das Bedürfnis seinem Leben virtuell zu entfliehen heutzutage nicht mehr gleichbedeutend mit kreativer Vorstellungskraft ist, sondern mit der Vernichtung des Selbst. Diese Thematik, die den Jugendlichen sehr nahe kommt, wird von Devers meisterlich erzählt. Eine einfache und fließende Sprache, eine Handlung, die auf Flashback und Spannung basiert, und das Einfügen von Poesie ermöglichen es den Lesern, diese schwer zu akzeptierende Wahrheit schätzen zu lernen. Nur selten hat ein Buch nach nur wenigen Seiten mein Herz höher Schlagen lassen - ich war erst auf Seite 15, als ich mir sagte: "Es ist ein verdammtes Meisterwerk". Meine Meinung ist gleich geblieben, Seite für Seite. Nathan Devers hat es verstanden, mich in seine Welt und die Metawelt, die er geschaffen hat, zu entführen. Mit jeder umgeblätterten Seite wuchs die Lust ein bisschen mehr, die Fortsetzung zu erfahren. „Künstliche Beziehungen“ ist ein berührendes, forderndes Buch, das zum Nachdenken über den Platz des virtuellen/sozialen Lebens in unserem eigenenLeben führt. Achtung, dieses Buch macht süchtig! Einen solchen Roman mit nur 24 Jahren zu schreiben, beweist, dass Nathan Devers ein Großer werden wird, wenn er es nicht bereits ist. Wenn Ihr die dunkle Dimension der virtuellen Welt entdecken möchtet, während Ihr eine fesselnde Geschichte lest, die manchmal eine atemberaubende Ähnlichkeit mit Aspekten Eures Lebens hat - ist „Künstliche Beziehungen“ ein Roman, den Ihr in jedem Fall auf Eure Leseliste setzen solltet.

  • BücherändernLeben

    aus Alt Ruppin

    5/5

    23.07.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein starker Gegenwartsroman…

    Ein starker Gegenwartsroman und eine Kritik am Möglichen Von Nathan Devers hatte ich noch nichts gelesen und die Internetwelt ist auch nicht meine Welt und dennoch fühlte ich mich allein vom Cover und vom Klappentext dieses Romans angesprochen. Meine Lektüre habe ich nicht bereut. Eigentlich beginnt alles völlig harmlos, wer hat nicht schon mal eine Runde irgendeines Spieles im Internet mitgespielt? Aber der erste Klick unseres Helden Julien Libérat führt ihn in eine Welt, in der er scheinbar alle Niederlagen und Enttäuschungen unserer Welt entfliehen kann. Er darf sich einen neuen Namen geben, er wird unter einer neuen Identität in dieser neuen Antiwelt gut leben können. Während ich noch staune was bereits alles mit der KI möglich ist oder schon in Kürze alles machbar sein wird, verfolge ich wie gebannt wie aus Julien Libérat immer mehr Vangel wird und wie er als Vangel plötzlich eine große Karriere startet und weltweit millionenfach Klicks bekommt. Er verdient durch sein Tun in der Antiwelt inzwischen sogar so viel Geld, dass er seine Arbeit kündigt und sich in seiner Wohnung immer mehr vergräbt. Und während ich noch staunend weiterverfolge wie Julien immer mehr mit Vangel zu einer Person verschmilzt, und was alles möglich ist, steigt die Spannung im Roman und ich hoffe sehr, dass wir Menschen uns doch mehr für unsere reale Welt engagieren und nicht irgendwelchen fremden Welten hinterherlaufen.

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