Produktbild: Das Auswärtige Amt und die Kolonien

Das Auswärtige Amt und die Kolonien Geschichte, Erinnerung, Erbe

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.05.2024

Abbildungen

mit 21 Abbildungen

Herausgeber

Carlos Alberto Haas + weitere

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

592

Maße (L/B/H)

21,7/14,5/4,3 cm

Gewicht

817 g

Farbe

Beige / Schwarz

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-80713-8

Beschreibung

Rezension




Möchte ich sehr ans Herz legen."




Annalena Baerbock






Herausgeber und Autorenteam gehen wichtige Schritte auf dem Wege zu genauerer Aufklärung der deutschen Kolonialgeschichte.




Deutschlandfunk, Wolfgang Stenke






Das Auswärtige Amt stellt sich den Schattenseiten der eigenen Geschichte."




Podcast Table.Media, Helene Bubrowski






Wissenschaftler aus Afrika, Asien, Europa und Amerika haben sich mit der Rolle des Auswärtigen Amts in der Kolonialzeit befasst.




dpa und weitere Medien






Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler [haben] die Rolle des Außenministeriums in der Kolonialzeit und deren Bedeutung untersucht.




epd und weitere Medien






Ein ziemlich schonungsloses Fazit. Der Sammelband wirft die zum Umgang mit diesen Kontroversen nötigen Fragen auf und macht neugierig auf mehr.




taz, Dominic Johnson






Ein grundlegendes Buch.




Dresdner Morgenpost






"Für das Verständnis der Problematik ist die Lektüre dieses Sammelbandes ein großer Vorteil.




Amerindian Research, Mario Koch






Zusammenschau von relevanten Themen und Zugängen




FAZ, Andreas Eckert






Ein vielstimmiges Kompendium über die deutsche Außenpolitik der Kolonialzeit und die spät gezogenen Konsequenzen der Gegenwart




Mare, Stephan Sura



Portrait

Carlos Haas war von 2013 bis 2020 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Zeitgeschichte München-Berlin und ist seit April 2020 Akademischer Rat a. Z. am Historischen Seminar der LMU München.

Lars Lehmann ist Wissenschaftlicher Koordinator des Schelling-Forums der Bayerischen Akademie der Wissenschaften an der Universität Würzburg.

Brigitte Reinwald ist Professorin für die Geschichte Afrikas am Historischen Seminar der Leibniz Universität Hannover.

David Simo ist emeritierter Professor für German Studies an der Université de Yaoundé 1 in Kamerun. Er ist Reimar-Lüst-Preisträger der Alexander von Humboldt-Stiftung und der Fritz Thyssen Stiftung..
Carlos Haas war von 2013 bis 2020 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Zeitgeschichte München-Berlin und ist seit April 2020 Akademischer Rat a. Z. am Historischen Seminar der LMU München.

Lars Lehmann ist Wissenschaftlicher Koordinator des Schelling-Forums der Bayerischen Akademie der Wissenschaften an der Universität Würzburg.

Brigitte Reinwald ist Professorin für die Geschichte Afrikas am Historischen Seminar der Leibniz Universität Hannover.

David Simo ist emeritierter Professor für German Studies an der Université de Yaoundé 1 in Kamerun. Er ist Reimar-Lüst-Preisträger der Alexander von Humboldt-Stiftung und der Fritz Thyssen Stiftung..
Carlos Haas war von 2013 bis 2020 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Zeitgeschichte München-Berlin und ist seit April 2020 Akademischer Rat a. Z. am Historischen Seminar der LMU München.

Lars Lehmann ist Wissenschaftlicher Koordinator des Schelling-Forums der Bayerischen Akademie der Wissenschaften an der Universität Würzburg.

Brigitte Reinwald ist Professorin für die Geschichte Afrikas am Historischen Seminar der Leibniz Universität Hannover.

David Simo ist emeritierter Professor für German Studies an der Université de Yaoundé 1 in Kamerun. Er ist Reimar-Lüst-Preisträger der Alexander von Humboldt-Stiftung und der Fritz Thyssen Stiftung..
Carlos Haas war von 2013 bis 2020 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Zeitgeschichte München-Berlin und ist seit April 2020 Akademischer Rat a. Z. am Historischen Seminar der LMU München.

Lars Lehmann ist Wissenschaftlicher Koordinator des Schelling-Forums der Bayerischen Akademie der Wissenschaften an der Universität Würzburg.

Brigitte Reinwald ist Professorin für die Geschichte Afrikas am Historischen Seminar der Leibniz Universität Hannover.

David Simo ist emeritierter Professor für German Studies an der Université de Yaoundé 1 in Kamerun. Er ist Reimar-Lüst-Preisträger der Alexander von Humboldt-Stiftung und der Fritz Thyssen Stiftung.

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.05.2024

Abbildungen

mit 21 Abbildungen

Herausgeber

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

592

Maße (L/B/H)

21,7/14,5/4,3 cm

Gewicht

817 g

Farbe

Beige / Schwarz

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-80713-8

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

Email: produktsicherheit@beck.de

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  • Bewertung

    5/5

    14.12.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    ausführliche Informationen, gutes Sachbuch

    Wer sich gerne umfassend informiert, gerade zu diesen geschichtlichen Themen, ist hier richtig: es beleuchtet die Bedeutung und die Rolle dieses Amtes, und was alles damit zusammenhängt.- Auch als Nachschlagewerk ist es super, nicht alle Fakten kann man sich beim ersten Lesen merken...

  • Bewertung

    aus Porta Westfalica

    3/5

    20.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Für Kenner deutscher Kolonialgeschichte recht lesenswert

    Zigtausend Kriegsgefangene wurden in Deutschland während des 2. Weltkrieges zur Arbeit in staatlichen Einrichtungen, in Industrieunternehmen oder auch in ländlichen Betrieben gezwungen, oft unter unmenschlichen Bedingungen und ohne Rücksicht auf Gefahren für Leib und Leben. Damit als sichtbare und tätige Anerkennung dieses Unrechts den noch lebenden Betroffenen wenigstens eine gewisse Entschädigung zuteilwürde, gründete sich im Sommer 2000 die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ an der sich der Staat und zahlreiche Industrieunternehmen jeweils zur Hälfte mit insgesamt 10 Milliarden DM beteiligten. Die Unternehmen machten ihre Beteiligung davon abhängig, dass einerseits kein Schuldeingeständnis daraus abgeleitet würde und sie andererseits Rechtssicherheit gegen Klagen, vor allem solchen aus den USA erhielten, was den Eindruck erweckt, ihre Beteiligung eher dem Zweck diente, sich für billiges Geld auf immer und ewig von einer unangenehmen Erinnerung und Verantwortung freizukaufen. Dass dieser Eindruck jedenfalls nicht pauschalisiert werden darf, belegt eine ganze Reihe von Publikationen, in denen Unternehmen ihre Geschichte inclusive ihrer unseligen Verstrickungen in der Nazizeit schonungslos selber aufgearbeitet und offengelegt haben. Der hier vorliegende Sammelband „Das Auswärtige Amt und die Kolonien – Geschichte, Erinnerung, Erbe“ erinnert an derartige Unternehmensgeschichten. Zielsetzung ist die Thematisierung der historischen Rolle und der Verantwortung des Auswärtigen Amtes im deutschen Kolonialismus, wobei die Betrachtung nicht 1919 endet, als Deutschland mit dem Frieden von Versailles seine Kolonien verlor, und auch nicht 1945, als mit dem verlorenen 2. Weltkrieg die Träume von einem Wiedergewinn des alten oder der Errichtung eines neuen Kolonialreiches endgültig ausgeträumt waren, sondern bis in die Gegenwart fortgeführt wird. Dieses Experiment, die koloniale Geschichte des Auswärtige Amtes wie die eines Unternehmens behandeln zu wollen, kann jedoch nur teilweise als geglückt bezeichnet werden. In der Einleitung des Buches selbst wird darauf abgehoben, dass das Auswärtige Amt Mitverantwortung für Gewalt und Verbrechen in den deutschen Kolonien „aufgrund seines aktiven, allzu oft jedoch vor allem reaktiven Verhaltens trägt“. Da stellt sich wie von selbst die Frage, nach den Bezugspunkten, die dem Verhalten des Auswärtigen Amtes die Charakterisierung „reaktiv“ eintragen. Dafür, dass diese Frage aber auch nur annähernd zufriedenstellend beantwortet werden könnte, erschöpft sich das Buch zu sehr in einer Innenbetrachtung des Auswärtigen Amtes und seiner Akteure. Im letzten Kapitel heißt es, dass die Beschreibung der Geschichte des Kolonialismus als außenpolitische Praxis so lange unvollständig bleiben wird, wie noch nicht alle Vektoren in diesem spezifischen Kräftefeld ermittelt worden sind, wobei explizit die beherrschten Gesellschaften und ihre Nachfahren in den vormaligen kolonialen Gebieten genannt werden. Das ist richtig, aber warum wird dann fast vollständig auch darauf verzichtet, die Vektoren in die Untersuchung einzubeziehen, die schon längst ermittelt sind. Besonders auffallend ist, dass abgesehen vielleicht vom Beitrag Johannes Hürters über „Kolonialpolitik und Kolonialismus im Nationalsozialismus“, dem wirtschaftlichen Aspekt und damit auch dem Drängen der Unternehmen, denen das Auswärtige Amt beständig ausgesetzt war, nicht einmal eine erwähnenswerte Bedeutung beigemessen wird, obwohl doch schon in der Mitte des 16. Jahrhunderts Bartolomé de Las Casas (zitiert von David Simo) wusste, dass „die erste Motivation der Kolonisation doch ökonomischer Natur war … die Suche nach Wegen der Bereicherung“. Allerdings würde es den Rahmen nicht nur dieses Buches ohne jeden Zweifel sprengen, wenn es den deutschen Kolonialismus in seiner durch die fundamentale Unterschiedlichkeit der einzelnen Kolonien bedingte Vielfalt darstellen und allen Akteuren durch adäquate Behandlung gerecht werden wollte, um schließlich im Mit- und Gegeneinander, im Zusammenspiel aller Vektoren das Auswärtige Amt zu verorten und seine Wirksamkeit zu beurteilen. Um ein in diesem Sinne halbwegs umfassendes und belastbares Bild vom deutschen Kolonialismus und der Rolle des Auswärtigen Amtes zu gewinnen, kommt der Interessierte nicht umhin, wenigstens eine Handvoll guter Bücher zu detaillierter ausgearbeiteten Teilaspekten zu studieren. Da kann man von Glück reden, dass Dominic Johnson, der laut wochentaz 8.-14. Juni 2014 rezensiert, dass jedes Kapitel sich lese wie der Kern eines noch ungeschriebenen Buches, insofern nicht zuzustimmen ist, als dass manche dieser Bücher sehr wohl schon geschrieben sind. Einige von ihnen finden sich im gut 80seitigen Anmerkungsteil., aber eine Herausstellung derselben samt einiger Ergänzungen als Leseempfehlung würde die Zugänglichkeit dieses Buches und seinen Wert besonders für solche Leser erhöht haben, die sich mit deutscher Kolonialgeschichte noch nicht intensiver auseinandergesetzt haben. Für Einsteiger sind nur die wenigsten Kapitel mit tatsächlichem Gewinn zu lesen. Dass eine Bibliographie fehlt, wird bei der Übersichtlichkeit jedes Kapitels dagegen nicht wesentlich als Nachteil empfunden.

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