Produktbild: Goethe und die Juden

Goethe und die Juden Faszination und Feindschaft

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29,90 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.05.2024

Abbildungen

mit 20 Abbildungen

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

351

Maße (L/B/H)

21,7/14,1/3,1 cm

Gewicht

610 g

Farbe

Anthrazit

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-81494-5

Beschreibung

Rezension

Wilsons Untersuchungen sind äußerst detailliert und interessant über den Fall Goethes hinaus, denn sie zeigen den historischen Moment des Übergangs zur jüdischen Emanzipation in der neuen bürgerlichen, nachständischen Gesellschaft.

SZ, Gustav Seibt

Ein unkonventioneller Goethe-Forscher

Deutschlandfunk Informationen und Musik, Michael Köhler

Wilson ist der Mann für heikle Themen, die er aber nie mit Skandallust, sondern mit den Mitteln der Philologie behandelt.

FAZ, Alexander Koenina

Man staunt. Die Lektüre lohnt sich.

Frankfurter Rundschau, Sylvia Staude

"Ein Standardwerk über das Thema . [Wilson] verschärft auf Grund vieler Zeugnisse das Urteil über Goethes Antisemitismus, und dies ist gerade für Goethe-Verehrer ein Weckruf zur Auseinandersetzung mit dieser Seite ihres Idols."

Hans Otto Horch

"[Den] bislang kaum einmal gründlich erforschten Zusammenhängen widmet sich die jetzt vorliegende, sorgfältig recherchierte und sehr gut geschriebene Monographie des amerikanischen Germanisten und Goetheforschers W. Daniel Wilson. [...]Wilsons wichtiges und überfälliges Buch ist [...] eine dringliche Einladung, wie es der Autor im letzten Satz seiner Darstellung selbst prägnant auf den Punkt bringt, Goethes 'Sparren im Kopf in Judensachen zu sehen und offen zu diskutieren'."

Zeitschrift Das Achtzehnte Jahrhundert, Jürgen Overhoff

"Es ist ein Verdienst des Buches, dass es Goethes im Laufe seines langen Lebens sich ändernde, ambivalente Haltung gegenüber Juden herausgearbeitet hat."

David. Jüdische Kulturzeitschrift, Berthold Schäffner

Aufschlussreiches Buch.

Frankfurter Rundsch au, Malte Osterloh

Der amerikanische Germanist beleuchtet Goethes judenfeindliche Äußerungen, einen bislang unterbelichteten Aspekt der Forschung.

WELT, Marc Reichwein

Mit seinem spannenden Buch will Wilson eine überfällige Diskussion anregen, über die Doppelgesichtigkeit des Genies Goethe.

Berliner Morgenpost, Uwe Sauerwein

An diesem Denkmal kratzt Wilson in seinem hervorragend geschriebenen, glaubwürdig argumentierenden Buch erheblich. So sehr, dass man geneigt ist, sich als Konsequenz dem Fazit Arno Schmidts anzuschließen: »Weniger Goethe!«

konkret, Thomas Schaefer

Nicht nur für Spezialisten aufschlussreich.

Instead of either denouncing or excusing Goethes prejudices, Wilson argues against political instrumentalization. Instead of speculating about Goethes psychological disposition or motivation, Wilson brings out the difference between public and private communication.

TLS, Marcel Lepper

Some readers will find Wilsons approach too prosecutorial or at least not accept every point of the indictment, but he has laid out an extensive case, enabling them to assess the evidence and reach their own verdicts. The book stands as the most thorough exploration of the topic, providing substantial new evidence and establishing a firm foundation for continued and necessary debate.

German Studies Review, James Wald, Hampshire College

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.05.2024

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mit 20 Abbildungen

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

351

Maße (L/B/H)

21,7/14,1/3,1 cm

Gewicht

610 g

Farbe

Anthrazit

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-81494-5

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

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  • MaWiOr

    aus Halle

    5/5

    19.07.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Verhältnis Johann…

    Das Verhältnis Johann Wolfgang von Goethes zu den Juden war von Komplexität und Widersprüchen geprägt. Der britische Germanist W. Daniel greift in seinem Buch ein Thema auf, das besonders heikel ist: In seinem Vorwort gesteht er, dass er lange Zeit einen weiten Bogen um dieses Thema gemacht hat. Nun hat Wilson Goethes persönliche Begegnungen mit Juden und seine literarischen Darstellungen von ihnen näher beleuchtet. Einerseits sprach und schrieb Goethe durchaus positiv über seine Haltung zu Juden. Auch sein Dienstherr in Weimar, Herzog Carl August, war den Juden gegenüber aufgeschlossen. Da wollte Goethe nicht nachstehen. Andererseits hatte er Vorurteile, die sich nach der Französischen Revolution vergrößerten. Bei dem Verhältnis, das sehr vielschichtig und oft ambivalent war, spielt Goethes Funktion als Staatsmann und sein politischer Einfluss eine wesentliche Rolle. Wilson macht es sich mit seinem Urteil nicht leicht, er unterscheidet genau zwischen historischen und modernen Formen der Judenfeindschaft, denn Goethes Verhältnis zu den Juden kann nicht losgelöst von den historischen und kulturellen Kontexten seiner Zeit betrachtet werden. Goethe war keine singuläre Persönlichkeit, sondern tief verwurzelt in der historisierten religiösen Kultur seiner Epoche. Goethes „Feindschaft“ lagen aber nie rassistische Motive zugrunde. Fazit: Wilson hat alle Werke des Dichterfürsten durchkämmt sowie seine Beziehungen zu seinen jüdischen Zeitgenossen detektivisch geprüft und liefert eine Antwort in seiner umfassenden Darstellung.

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