Produktbild: Die Zauberflöte

Die Zauberflöte Mozart und der Abschied von der Aufklärung

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.03.2024

Abbildungen

mit 19 Abbildungen und 5 Notenbeispielen

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

21,5/14,5/2,7 cm

Gewicht

433 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-81502-7

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.03.2024

Abbildungen

mit 19 Abbildungen und 5 Notenbeispielen

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

21,5/14,5/2,7 cm

Gewicht

433 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-81502-7

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

Email: produktsicherheit@beck.de

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    aus Bamberg

    5/5

    29.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    „Nie hat ein dramatisches Product bey irgend einer Nation ein allgemeineres Glück gemacht als Mozarts unsterbliches Werk, die Zauberflöte“

    „Nie hat ein dramatisches Product bey irgend einer Nation ein allgemeineres Glück gemacht als Mozarts unsterbliches Werk, die Zauberflöte“, so Friedrich Justin Bertuch. Recht soll er behalten. Bis heute ist die „Zauberflöte“ immer noch eine der am häufigsten aufgeführten Opern im deutschsprachigen Raum. Die „Zauberflöte“, von Mozart selbst als „große Oper“ bezeichnet, wurde 1791 kurz vor dessen Tod im Theater im Freihaus auf der Wieden uraufgeführt und bereits damals überwiegend positiv aufgefasst. Die modern anmutende Musik komponierte Mozart, während der in einem eher archaischem Stil verfasste Text von Emanuel Schikaneder stammt. Jedoch weisen viele ausreichend belegbare Indizien darauf hin, dass Mozart auch maßgeblich am Prozess des Textschreibens beteiligt war. Weiterhin etablierte sich schon kurz nach der Uraufführung die Annahme, dass dieser Oper ein Geheimnis zugrunde liege und so rätselte das Publikum intensiv über mögliche Deutungsansätze und zog dabei besonders die Französische Revolution oder gar die Freimaurerei in Betracht, schließlich waren Mozart und Schikaneder dieser Gruppierung zugehörig. Und was hat Goethe mit der Zauberflöte zu tun? Ja, Goethe selbst inszenierte 1794 in Weimar die Aufführung der Zauberflöte, basierend auf einer Bearbeitung des Textes von seinem Schwager Christian August Vulpius. Was der Autor Laurenz Lütteken, Professor für Musikwissenschaft, mit diesem Buch geschaffen hat, ist nicht nur eine epochengeschichtliche Einordnung, vielmehr gibt er einen Gesamtüberblick über diese Oper, deren Entstehungs- sowie Wirkungsgeschichte und analysiert anschließend auch noch prägnante Details innerhalb des Werkes. So wird beispielsweise, um nur eine von zahlreichen schlüssigen Analysen zu nennen, die anthropologische Darstellung von Mensch und Tier, besonders auffällig bei der Betrachtung von Papageno, hinsichtlich dessen Auftretens und dem ihm gegebenen Namen, geschildert.

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  • Noch ein Zauberflöten-Buch?
    Ein 'Theatermeteor' und seine Folgen

    I. Konturen eines Auftrags
    1. Mozarts letztes Jahr
    2. Freihaustheater
    3. Publikum

    II. Größe und Wahrhaftigkeit
    1. 'Große Oper'
    2. Künstliche Welten
    3. Die Fülle der Erscheinungen

    III. Orte und Landschaften
    1. Wilde und geordnete Natur
    2. Innen und Außen
    3. Mensch und Tier
    4. Exotismus

    IV. Objekte
    1. Bildnis
    2. Geräte
    3. Zauberdinge

    V. Chiffren
    1. Prüfung und Strafe
    2. Selbstmord
    3. Licht und Dunkel

    VI. Affekt und Ausdruck
    1. Kontraste und Schnitte
    2. Wahrheit und Wahrscheinlichkeit
    3. Vielfalt und Extreme

    VII. Melancholie
    1. Das Ende des josephinischen Jahrzehnts
    2. Die Macht der Musik?
    3. Ausblicke

    Anmerkungen
    Literatur
    Nachweis der Abbildungen und Notenbeispiele
    Personenregister