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Walter Ulbricht Der kommunistische Diktator

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.03.2024

Abbildungen

mit 83 Abbildungen

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

956

Maße (L/B/H)

24,6/17/4,3 cm

Gewicht

1361 g

Farbe

Silbergrau / Anthrazit

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-81396-2

Beschreibung

Rezension

Sachbuchbestenliste von ZEIT, ZDF und Deutschlandfunk im April:

Eine detaillierte Erzählung eines Lebens, ohne das die DDR nicht zu verstehen ist.

So differenziert wie aufschlussreich ... die Biografie wird für Jahre, eher Jahrzehnte den Maßstab setzen.

Deutschlandfunk Andruck, Henry Bernhard

In zwei Bänden die verblüffende Vita dieses Manns nachgezeichnet.

Die Presse, Hans Werner Scheidl

Ilko-Sascha Kowalczuk zeigt in seiner monumentalen Biographie über Walter Ulbricht, wie man mit einem erfolgreichen deutschen Kommunisten abrechnet historisch-wissenschaftlich und politisch-engagiert Eine mit Gewinn zu lesende Biographie.

h-soz-kult, Thomas Lindenberger

"Mehr als eine aus den Quellen und überaus lebendig geschriebene Biografie, nämlich eine Art Sittengemälde des deutschen Kommunismus."

Cicero, Eckhard Jesse

Die Biografie wird Standardwerk sein.

Bayern 2, Niels Beintker

Eine wissenschaftliche Biografie mit populärem Anspruch und umgekehrt. Das Buch ist randvoll von interessanten, oft investigativ ermittelten Fakten.

Mitteldeutsche Zeitung, Christian Eger

Der zweite Band seiner akribisch recherchierten Biographie zeigt, dass die DDR der 1950er-, 1960er- und frühen 1970er-Jahre ständigem Wandel unterlag.

NDR Kultur, Heiko Kreft

Kowalczuk zeichnet Ulbricht überaus plastisch ein Grundlagenwerk.

taz, Stefan Mahlke

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.03.2024

Abbildungen

mit 83 Abbildungen

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

956

Maße (L/B/H)

24,6/17/4,3 cm

Gewicht

1361 g

Farbe

Silbergrau / Anthrazit

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-81396-2

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

Email: produktsicherheit@beck.de

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  • Peter Ball

    aus Krefeld

    5/5

    25.05.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Traum von einem besseren Deutschland

    Band 1: Der deutsche Kommunist - Es gibt politische Biografien, auf die man sich einlassen muß – vor allem dann, wenn sie sich gleichzeitig als Entwicklungsgeschichte eines politischen Denkens begreifen, welches dem demokratiegeprägten Bürger Zeit seines Lebens eher als abschreckend-, ja feindselig vermittelt wurde und daher immer fremd geblieben ist. Ilko-Sascha Kowalczuks literarisches Monument zum Leben und Wirken des Walter Ulbricht, des ersten Staatschefs der DDR, ist so ein Werk - hat es doch den Anspruch, auch die Geschichte des Kommunismus in Deutschland nachzuzeichnen. Beim Lesen wird einem aber recht schnell bewusst, daß dieser duale Anspruch des Autors an sein Werk durchaus seinen Sinn hat-, ja sogar absolut notwendig ist, denn um Ulbrichts Antrieb als späteren Lenker eines sozialistischen deutschen Staates zu verstehen, kann zwischen seiner Person und dem Werden des Kommunismus in Deutschland keine Trennlinie gezogen werden. Ulbricht erwies sich als Überlebenskünstler in den Wirren der 20er und 30er Jahre und stieg aufgrund seines devoten Opportunismus schnell in der KPD auf – eine Karriere von den ersten Erleuchtungen durch die Werke Lenins bis hin zur Orthodoxie des Kommunismus, in der das Wort der Partei alles ist, Vernunft oftmals auf der Strecke bleibt, der Funktionär zum kompromisslosen Prediger und Vollstrecker der Ideologie wird und innerparteiliche Rivalitäten manchmal zu geschichtsträchtigen Dramen führen. Dabei begegnet Ulbricht vielen Illuminaten der kommunistischen Zeitgeschichte auch persönlich – Clara Zetkin, Karl Liebknecht, Rosa Luxemburg und sogar Josef Stalin, der sich zeitweise als sein Förderer erweist. Auch mit einem Josef Göbbels duelliert sich Ulbricht während einer Redeveranstaltung kurz vor der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten erfolgreich. Einer politischen Biografie sieht man es nach, wenn das Privatleben des Protagonisten etwas zu kurz kommt – trotzdem wünscht man sich hier etwas mehr, mehr Greifbarkeit des Menschen Ulbricht. Trotzdem macht dieser erste Teil dieser Biografie, der sich mit der Zeit bis zur Ankunft der „Gruppe Ulbricht“ im sowjetisch-besetzten Teil Deutschlands nach dessen Kapitulation befasst, definitiv Lust auf mehr. Band 2: Der kommunistische Diktator - Aufgrund der Detailverliebheit, wohl einzigartig recherchierten Tiefe und trotz allem höchster Anschaulichkeit im ersten Teil hatte ich sehr große Erwartungen an den zweiten Band von Ilko-Sascha Kowalczuks Walter Ulbricht Biografie. Als jemand, der die DDR, ihre Restriktionen und Auswüchse, ihre Mauer und den Schießbefehl, den Zwangsumtausch sowie den Traum vom „real existierenden Sozialismus“ durch zahlreiche Besuche noch selbst miterlebt hat, hat man wohl eine besondere Sensibilität für das von Ulbricht vielleicht noch nicht vollends geschaffene-, aber doch in den fast 30 Jahren seiner nach 1945 als geradezu uneingeschränkt zu bezeichnenden Herrschaft angestrebten Ideal eines „besseren“ Deutschlands. Walter Ulbricht, wohl eher aus Gründen westlicher Propaganda oft- und fälschlicherweise lediglich als reine Marionette Moskaus verunglimpft, hat definitiv seinen eigenen Plan von der Zukunft Deutschlands und es gelingt ihm meist, seine Vorstellungen beim obersten Sowjet überzeugend darzulegen und damit für sich umsetzbar zu machen. Es war jedoch schwer, neben einem bundesrepublikanischen Nachbarn zu bestehen, der unerwartet und innerhalb kurzer Zeit zu enormer wirtschaftlicher Stärke aufstieg und damit zu einem-, auch für DDR-Bürger sichtbar größerem Wohlstandsniveau gelangte als sein östlicher Nachbar. Selbst dem begnadeten Propagandisten Ulbricht gelingt es dann irgendwann nicht mehr, massenhafte Republikflucht abzuwenden, so daß es unweigerlich zu den Maßnahmen und Restriktionen kommt, für die der Westen die DDR später als „Unrechtsstaat“ bezeichnet hat (Mauerbau, Schießbefehl, Ausweitung der Aktivitäten der Staatssicherheit etc.). Auch wenn es schwer fällt, in der Nachbetrachtung und Kenntnis aller Konsequenzen einen solchen Schluss zu ziehen – Walter Ulbricht war Idealist durch und durch, ganz im Gegensatz zu allen seinen Nachfolgern in diesem politischen- und Parteiamt. Kowalczuk beschreibt eine wohl typische Parteikarriere „innerhalb des Systems“, die aber letztendlich an der Unerfüllbarkeit des sozialistischen Ideals-, nahezu immerwährender Abhängigkeit von sowjetischem Wohlwollen-, zu hohen Anforderungen an sich selbst sowie der Rivalität mit dem eigenen Kronprinzen (in diesem Fall Erich Honecker) scheitern musste. Die großartige, sehr anschauliche Darstellung eines bemerkenswerten Lebens!

  • Helga Pamminger

    aus Wiener Neustadt

    5/5

    20.02.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Band 1 von 2

    Ilko-Sascha Kolwalczuk hat mit diesem Buch, das nur der erste Band von zweien ist, ein unglaubliche Arbeit gemacht. Die Geschichte von Walter Ulbricht und seinem Werden ist interessant, weil man ja keine Ahnung hat von der Realität des Kommunismus in den 20er Jahren, den Bemühungen, eine Partei aufzubauen, immer abhängig von Moskau. Die Flügelkämpfe, die ewigen Richtungsstreits zwischen den einzelnen Funktionären, die Erleichterung so einiger, als Ulbricht zuerst nach Wien, dann nach Moskau "abgeordnet" wird. Und wie er nach dem Ende des Krieges nach Deutschland kommt, dort später sogar Staatschef, spannend

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  • Vorbemerkungen

    Die Grundtorheit der Epoche. Einleitung

    1. Von der KPD zur SED (1945/46)

    2. Von der SBZ zur DDR (1946-1949)

    3. Stalins Gebiet (1949-1953)

    4. Die Krisen im Sozialismus (1953-1961)

    5. Der neue Traum vom Sozialismus (1960-1968)

    6. Die Ablösung als Parteichef (1969-1973)

    Persönliches
    Editionshinweise
    Anmerkungen
    Abkürzungsverzeichnis
    Abbildungsverzeichnis
    Personen- und Ortsregister